DE460255C - Einrichtung zur Kupplung und Spannungsregelung verschiedenfrequentiger Netze durch eine staenderseitig an das eine und laeuferseitig an das andere Netz angeschlossene Asynchronmaschine - Google Patents

Einrichtung zur Kupplung und Spannungsregelung verschiedenfrequentiger Netze durch eine staenderseitig an das eine und laeuferseitig an das andere Netz angeschlossene Asynchronmaschine

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DE460255C
DE460255C DEA44112D DEA0044112D DE460255C DE 460255 C DE460255 C DE 460255C DE A44112 D DEA44112 D DE A44112D DE A0044112 D DEA0044112 D DE A0044112D DE 460255 C DE460255 C DE 460255C
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networks
coupling
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/34Arrangements for transfer of electric power between networks of substantially different frequency

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Kupplung und Spannungsregelung verschiedenfrequentiger Netze durch eine ständerseitig an das eine und läuferseitig an das andere Netz angeschlossene Asynchronmaschine. Es ist bekannt, Drehstromnetze verschiedener Frequenz durch eine Asynchronmaschine zu kuppeln, deren Ständer an das eine Netz und deren Läufer an das andere Netz angeschlossen sind. Es kann hierdurch ein Energieübergang von einem Netz zum andern oder eine Spannungsregelung bewirkt werden. Auf die Spannungsregelung kommt es insbesondere an, wenn beide Netze über Einankerumformer auf dasselbe Gleichstromnetz arbeiten. Die Änderung der Spannung oder Frequenz des einen Netzes kann nämlich in diesem Falle sehr leicht zur Folge haben., daß sich die Belastung des Gleichstromnetzes ganz ungleichmäßig auf die es speisenden Einankerumformerverteilt, und daß ein Teil der Umformer überlastet wird, während der andere Teil fast gar nicht belastet ist oder sogar von der Gleichstromseite nach der Drehstromseite zurückarbeitet.
  • Gemäß der Erfindung wird die zur Kupplung dienende Asynchronmaschine in anderweitig bekannter Weise mit Schwungmassen versehen. Die Erfindung .erweist sich insbesondere dann wirksam, wenn es sich um die Kupplung von mehr als zwei Netzen verschiedener Frequenzen handelt, die dasselbe Gleichstromnetz über Einankerumformner speisen, und in. der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieser Art dargestellt.
  • In der Zeichnung bedeuten i o, i i und i z drei beliebig voneinander entfernte Kraftwerke zur Erzeugung von Wechselstrom mit den Periodenzahlen 40, 25 und 6o. Diese Kraftwerke sollen eine Reihe in der Zeichnung nicht dargestellter Verbrauchsapparate der verschiedensten Art speisen, woraus sich Spannungs- und Frequenzschwankungen der einzelnen Netze ergeben können. Im besonderen sollen sie auch über Transformatoren 16, 17 und 18 die Ein.ankerumformer 13, i q. und 15 speisen, die auf dasselbe Gleichstromnetz i9 arbeiten sollen.
  • Da die Einankerumformer gleichstromseitig dieselbe Spannung besitzen, müssen auch zwischen den Spannungen auf der «'echselstromseite der. Einanlerumformer bzw. auf der Primärseite der Transformatoren i V- i 8 bestimmte Spannungsverhältnisse aufrechterhalten werden, da sonst einzelne Einankerumformer überlastet werden könnten. Um nun Störungen dieses Spannungsverhältnisses durch Schwankungen der Spannung bzw. Frequenz eines der Wechselstrornsysteme zu verhüten bzw. unschädlich zu machen, sind die drei Netze durch die zwei Asynchronmaschin:en 2o und 9-1 miteinander gekuppelt, die ständer'eitig an die Netze mit ¢o bzw. 6o Perioden angeschlossen sind. Die Läufer der beiden Maschinen sitzen auf einer gemeinsamen Welle 22, und ihre Wicklungen sind untereinander durch die Leiter 23 miteinander verbunden. Diese führen zu Schleifringen 2¢. Die auf letzteren schleifenden Bürsten 25 sind über einen Transformator 26 an das Netz von 25 Perioden angeschlossen. Für die gegebenen Frequenzen kann die Maschine 2o mit sechs Polen und die Maschine 21 mit 14. Polen gebaut sein. Bei 3oo Umdrehungen in der Minute werden ihre Sekundärfrequenzen untereinander und mit derjenigen des 25periodiggn Netzes gleich. Das übersetzungsverhältnis zwischen den Primär-und Sekundärwicklungen, d. h. zwischen den Ständer- und Läuferwicklungen der Maschinen 2o und 2 i, muß unter Berücksichtigung der ihnen aus den Netzen i o und 12 zugeführten Spannungen so gewählt werden, daß ihre Sekundärspannungen bei 3oo Umdrehungen in der Minute unter normalen Verhältnissen gleich groß sind. Hierdurch ist dann auch das Übersetzungsverhältnis des Transformators 26 bestimmt. Manchmal ist es vorteilhaft, den ganzen Erregerstrom des Maschinensatzes 2o, 21 einem einzigen der Wechselstromnetze zu entnehmen; in anderen Füllen kann es auch wünschenmvert sein, die Spannung des einen Systems auf Kosten des anderen im normalen Spannungszustand zu erhöhen. Dies kann in beliebigem Maße durch geeignete Wahl der übersetzungsverhältnisse erreicht werden. Soll beispielsweise die Erregung dem 25periodigen Netz entnommen werden, so wird man das übersetzungsverhältnis des Transformators 26 so wählen, daß dessen Sekundärspannung im normalen Betriebszustand etwas größer ist als die Sekundärspannungen der Maschinen 2o und 21.
  • Angenommen, daß die Frequenzkupplungseinrichtung vollständig von den Netzen abgetrennt ist, dann kann sie in der folgenden Weise angelassen und die Kupplung hergestellt werden Ein Schalter 27 wird nach rechts umgelegt und verbindet so die Ständerwicklung der Maschine 2o mit einem geeigneten Anlaßwiderstand 28. Die Ständerwicklung der Maschine 21 wird dann an das 6operiodige Netz 12 angeschlossen, und der Maschinensatz läuft dann an und arbeitet dabei wie zwei in Kaskade geschaltete Asynchronmotoiren. Sowie die Geschwindigkeit sich 3oo Umdrehungen in der Minute nähert, wird der Schalter 27 von Hand oder selbsttätig nach links umgelegt und die Ständerwicklung der Maschine 2o vom Anlaßwiderstand abgetrenn't und an .das q.op,eriodi;ge Netz angeschlossen, worauf der Satz genau die Geschwindigkeit von 300 Umdrehungen annimmt. Die beiden Maschinen 2o und 21 verlieren dabei die Wirkungsweise asynchroner Maschinen und nehmen diejenige synchroner Maschinen an, wobei jeder Läufer von dem anderen Wechselstromerregerstnom von 25_ Perioden erhält.
  • Die geeigneten Polzahlen der beiden Maschinen ergeben sich aus der leicht ableitbaren Doppelgleichung: Hierin bedeutet S die minutliche Umdrehungszahl der beiden Maschinen 2o und -i, Pl und P2 ihre Polzahlen, Fl und F., di;e Periodenzahlen der ihre Primärwicklungen speisenden Netze und F die sekundäre Peai.-odenzahl. In dem .gewählten Breispiel ist F1 = ¢o, F2 = 6o und F = z 5.. Gleichung (i) wird daher Für S = 3oo wird daher P,= 6 und P2 - 1q.. Manchmal ist es, um geeignete 24aschin.en zu erhalten, zweckmäßig, ihre Läufer nicht unmittelbar zu kuppeln, sondern sie mit verschiedenen Geschwindigkeiten laufen zu lassen und durch ein übersetzungsg etriebe zu kuppeln. - In diesem Falle muß -jede der beiden Maschinen Schleifringe erhalten.
  • Solange die beiden. Netze io und 12 die normalen Frequenzen von 40 und 6o Perioden haben, ist die Geschwindigkeit des Maschinensatzes bei 3oo Umdrehungen in der Minute festgelegt, auch wenn seine Schleifringe nicht mit dem a5periodigen Netz verbunden sind. Eine Änderung der Geschwindigkeit kann gemäß der Gleichung (i) nur eintreten, wenn sich eine der beiden primären Frequenzen Fl und F2 ,ändert. Dementsprechend stellt sich der Maschinensatz nach Umlegen des Schalters 27 unmittelbar auf die Umdrehungszahl 300 ein. Die Schleifringe können dann mit dem 25periodigen Netz verbunden werden, und es. sind dann alle drei Netze miteinander gekuppelt, und zwar mit festgelegtem Kupplungsverhältnis wie drei Netze gleicher Periodenzahl, die durch drei Transformatoren sekundär auf ein gemeinsames Sammelschienensystem geschaltet sind. Nach Anschluß der Schleifi-inge an das 25-periodige Netz ist die Wahrscheinlichkeit einer Geschwindigkeitsänderung noch weiter herabgesetzt.
  • Es ist nun sehr wichtig, daß die Werte. der in der Gleichung (i) auftretenden Periodendifferenzen wesentlich konstant bleiben, denn jede wesentliche Schwankung dieser Differenzen ändert das übersetzungsverhältnis der rotierenden Transformatoren zo und 21, da bekanntlich das Transformationsv erhältnis eines Induktionsmotors sich mit der Geschwindigkeit bzw. Schlüpfungsfrequenz ändert. Nun kann immer leicht eine solche Änderung der Frequenzen der einzeln gekuppelten Systeme eintreten, dar sich hieraus das Bestreben zu einer Änderung der Geschwindigkeit der Kupplungsmaschinen ergibt. Um vorübergehenden Änderungen der Geschwindigkeit zu begegnen, ist es - und dies bildet den Gegenstand der Erfindung - angezeigt, bei ausgesprochener Neigung zu Geschwindigkeitsschwankungen zu dem umlaufenden Teil der Kupplungsmaschinen ein Schwungrad 3o hinzuzufügen. Dieses wirkt dann durch Ladung bzw. Entladung seiner Schwungenergie der Geschwindigkeitsschwankung entgegen und verringert sie. Bei der Entladung ist die von dem :Maschinensatz auf der einen Seite aufgenommene elektrisch Energie gleich der auf der anderen Seite abgegebenen Energie, verringert um die von den Schwungmassen abgegebene Energie.
  • Das Schwungrad ist besonders dann vorteilhaft, wenn die beiden Maschinen 2o und z i nur zur Kupplung zwischen zwei Wechselstromsystemen, beispielsweise denjenigen mit 4o und 6o Perioden, dienen. In einem solchen Falle kann die Sekundärfrequenz der beiden Maschinen zunächst beliebig gewählt werden, es ist aber vorteilhaft, sie niedrig zu wählen. Handelt es sich beispielsweise um die Kupplung eines Netzes von 25 Perioden mit einem solchen von 6o Perioden, dann kann an das erste Netz eine vierpolige und an das zweite Netz eine zehnpolige Maschine angeschlossen werden. In diesem Falle läuft die eine der beiden Maschinen oberhalb ihrer wahren Synchrongeschwindigkeit, und an Stelle der früheren Gleichung (i) tritt die Gleichung Die allgemeine Beziehung kann daher ausgedrückt werden durch die Gleichung In dem gewählten Beispiel beträgt die Sekundärfrequenz 5/7 Perioden und die Umla.ufsgeschwindigkeit des Maschinensatzes 7z84/7 Umdrehungen in der Minute. Sie liegt sehr nahe zu den normalen synchronen Umlaufszahlen der vier- und sechspoligen Maschinen, die 75o bzw. 720 Umdrehungen in der Minute betragen. Diese Maschinen können daher in normaler Weise entworfen werden.

Claims (1)

  1. PATRNTAXSPRL'CI1L: i. Einrichtung zur Kupplung und Spannungsregelung verschedenfrequentiger Netze durch eine ständerseitig an das eine und läuferseitig an das andere Netz angeschlossene Asynchronmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsinaschine in anderweitig bekannter Weise mit einem Schwungrad versehen ' ist. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Asynchronmaschinen miteinander gekuppelt sind, deren Ständerwicklungen an die zu kuppelnden Netze. angeschlossen und deren Läuferwicklungen miteinander verbunden sind. 3. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Läuferwicklungen an ein drittes, gleichfalls zu kuppelndes Netz angeschlossen sind.
DEA44112D 1924-02-05 1925-02-05 Einrichtung zur Kupplung und Spannungsregelung verschiedenfrequentiger Netze durch eine staenderseitig an das eine und laeuferseitig an das andere Netz angeschlossene Asynchronmaschine Expired DE460255C (de)

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ID=21941180

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DEA44112D Expired DE460255C (de) 1924-02-05 1925-02-05 Einrichtung zur Kupplung und Spannungsregelung verschiedenfrequentiger Netze durch eine staenderseitig an das eine und laeuferseitig an das andere Netz angeschlossene Asynchronmaschine

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