DE459986C - Drehkondensator - Google Patents

Drehkondensator

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DE459986C
DE459986C DED50244D DED0050244D DE459986C DE 459986 C DE459986 C DE 459986C DE D50244 D DED50244 D DE D50244D DE D0050244 D DED0050244 D DE D0050244D DE 459986 C DE459986 C DE 459986C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G5/00Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
    • H01G5/04Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode
    • H01G5/06Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode due to rotation of flat or substantially flat electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Adjustable Resistors (AREA)

Description

  • Drehkondensator. Gegenstand der Erfindung ist ein Drehkondensator mit einem seine beiden Plattensysteme im gleichen Sinne mit voneinander abweichender Winkelgeschwindigkeit drehenden gemeinschaftlichen Antrieb.
  • Durch diese Bauart des Kondensators wird erreicht, daß seine Kapazität sich mit der Drehung des Regelungsknopfes nur sehr langsam ändert, ohne daß hierzu ein besonderer Feineinstellantrieb erforderlich ist.
  • Zwei Ausführungsbeispiele des Kondensators nach der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt: Abb. i ist eine Draufsicht auf einen Schnitt durch den Kondensator nach der Linie 1-I der Abb. 2 ; Abb. 2 ist eine Seitenansicht desselben Kondensators; Abb.3 bzw. .1 stellen eine entsprechende Draufsicht bzw. Seitenansicht einer anderen Ausführungsform des Kondensators dar.
  • Der Kondensator wird von einem Rahmen getragen, bestehend aus zwei Platten i, die durch mehrere Bolzen 2 fest miteinander verbunden sind. Die Platten i dienen zur Lagerung der beiden beweglichen Plattensysteme. Das eine Plattensystem besteht aus den Platten 3, das andere aus den Platten q.. Die Form und die Größe der Platten 3 und 4. können beliebig gewählt werden.
  • Die Platten 3 sind miteinander durch Bolzen 5 mit Schraubenmuttern 6 und Distanzstücken S und 7 fest zusammengehalten. Zur elektrischen Verbindung der Platten 3 untereinander dienen entweder nur die Schraubenbolzen 5 oder auch alle oder nur einige Distanzstücke, falls sie leitend, z. B. metallisch, sind. Zur Lagerung des Systems 3 dienen zwei Zungen g, .eine an der oberen und eine an der unteren Platte dieser Gruppe, durch deren ölfnungen die Enden der in den anliegenden Platten i befestigten Zapfen io durchgehen. Um diese Zapfen können die Platten 3 gedreht werden. Der untere Zapfen io ist von einer Distanzhülse i i und der obere Zapfen von einem Zahnrad 12 umgeben. Das letztere kann sich frei um den Zapfen i o drehen, ist aber mit der anliegenden Platte 3 fest verbunden. Die Rahmenplatten i werden am besten aus irgendeinem passenden Isolierstoff hergestellt; der Stroinanschluß für die Platten 3 kann über einen, z. B. über den unteren Zapfen i o erfolgen.
  • Bei dem anderen beweglichen Plattensystem q. haben alle Platten Zungen 13, durch deren öffnungen die durch den Regelungsknopf fg angetriebene Welle i5 durchgeht. Die Zungen 13 sind durch isolierende, die Steuerwelle umgebende Distanzhülsen 14 auseinandergehalten, die auch einen Kontakt mit den Platten 3 verhüten.
  • Die Antriebswelle 15 ist mit dem beweglichen System 4 fest zusammengefügt und in den Rahmenplatten i drehbar gelagert. Von der unteren Rahmenplatte i ist dieses System durch eine isolierende Distanzhülse 17 und von der oberen Platte i durch ein mit der Antriebswelle fest verbundenes, koaxial angeordnetes Zahnrad 18 getrennt. Der Stromanschluß für das System 4 kann, wie in Abb. 2 dargestellt, mit Hilfe eines Gleitkontaktes am unteren Ende der Steuerwelle 15 erfolgen.
  • Zur zwangläufigen Verbindung der Drehbewegung der beiden beweglichen Systeme dient ein Zwischenrad 2o, das in die Zahnräder 12 und 18 eingreift und um einen in der oberen Rahmenplatte i befestigten Zapfen :i i drehbar ist. Natürlich muß wenigstens eines von den Zahnrädern, am besten aber alle, zur Verhütung eines Kurzschlusses zwischen den beiden Plattensystemen aus einem passenden Isoliermaterial hergestellt sein. Vorzugsweise wird das Zahnrad 12 größer als das Zahnrad 18 gemacht, so daß die Drehgeschwindigkeit des Systems 3 kleiner, ist als die des Systems 4.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Lage der Plattensysteme entspricht der kleinsten Kapazität des Kondensators. Zur Vergrößerung der Kapazität wird der Regelungsknopf z. B. in der durch den Pfeil. angedeuteten, Richtung gedreht, wodurch die beiden Systeme sich mit verschiedener Winkelgeschwindigkeit in derselben Richtung drehen, und zwar das System 4 schneller ,als das System 3. Die maximale Kapazität ist erreicht, wenn die Platten 4 möglichst vollständig von den Platten 3 überdeckt werden.
  • Ist das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 18 und 12 gleich 1A, also das Verhältnis der entsprechenden Wüikelgeschwindigkeiten gleich 2 gewählt, so wird die maximale Kapazität nach einer halben Umdrehung des Systems 3, d. h. erst nach einer vollen Umdrehung des Systems 4 bzw. des Regelungsknopfes i g, erreicht.
  • Wenn erwünscht, können die Platten 3 an der Stelle, mit welcher sie kurz vor der Beendigung der halben Umdrehung an die Distanzstücke 14 anstoßen würden, ,entsprechende runde Ausschnitte 22 erhalten, um eine genaue halbe Umdrehung zu ermöglichen.
  • Der Kondensator nach den Abb.3 und unterscheidet sich von dem erstgenannten im wesentlichen nur darin, daß - bei ihm das Zwischenrad 23 nicht in der dis Drehachsen der beiden rotierenden Systeme verbindenden Linie liegt, sondern seitwärts von derselben. Ferner muß bei der hier gewählten Lage der Drehachse des Systems 3 in den Platten dieses Systems !ein mit seiner Drehachse konzentrisch angeordneter, angenähert halbkreisförmigerAusschnitt 25 vorgesehen werden, um eine vorzeitige Berührung mit der Antriebswelle zu vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehkondensator, gekennzeichnet durch einen seine beiden Plattensysteme irrgleichen Sinne mit voneinander abweichender Winkelgeschwindigkeit drehenden gemeinschaftlichen Antrieb.
DED50244D 1925-04-15 1926-04-15 Drehkondensator Expired DE459986C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US459986XA 1925-04-15 1925-04-15

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DE459986C true DE459986C (de) 1928-05-18

Family

ID=21941007

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DED50244D Expired DE459986C (de) 1925-04-15 1926-04-15 Drehkondensator

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