DE458957C - Windsichere Aufhaengung von Beleuchtungskoerpern, insbesondere an Strassenkreuzungen - Google Patents

Windsichere Aufhaengung von Beleuchtungskoerpern, insbesondere an Strassenkreuzungen

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DE458957C
DE458957C DEB130019D DEB0130019D DE458957C DE 458957 C DE458957 C DE 458957C DE B130019 D DEB130019 D DE B130019D DE B0130019 D DEB0130019 D DE B0130019D DE 458957 C DE458957 C DE 458957C
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DE
Germany
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suspension
valve
wind
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lighting
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DEB130019D
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BELEUCHTUNGSKOERPER GmbH
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BELEUCHTUNGSKOERPER GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00Lighting devices intended for fixed installation
    • F21S8/04Lighting devices intended for fixed installation intended only for mounting on a ceiling or the like overhead structures
    • F21S8/06Lighting devices intended for fixed installation intended only for mounting on a ceiling or the like overhead structures by suspension
    • F21S8/068Lighting devices intended for fixed installation intended only for mounting on a ceiling or the like overhead structures by suspension from a stretched wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Windsichere Aufhängung von Beleuchtungskörpern, insbesondere an Straßenkreuzungen. Bei der Aufhängung von Beleuchtungskörpern an freien Plätzen, Straßenkreuzungen ö. dgl. besteht unabhängig davon, ob es sich um Bogenlampen, hochkerzige Glühlampen und ähnliche handelt, stets die Schwierigkeit, die Armatur und damit den Beleuchtungskörper gegen Schwankungen infolge Winddruckes zu schützen. Die Versuche, die Pendelung des Beleuchtungskörpers zu verhindern, waren bisher im wesentlichen beschränkt auf solche Aufhängungen, die in größerer Nähe eines Tragmastes, Gebäudes o. dgl. erfolgen konnten. Hierbei bietet sich die Möglichkeit, Schlittenführungen irgendwelcher Art vorzunehmen, um die Armatur sowohl in ihrer Betriebsstellung als auch beim Hochziehen oder Herablassen gegen Schwankungen zu schützen.
  • Bei derartigen Aufhängungen ist es aber auch bereits bekannt geworden, die Armatur in ihrer Betriebsstellung festzuklemmen, wobei die Festhaltung durch Seilzug o. dgl. geöffnet oder geschlossen werden kann. Bei den Aufhängungen von Beleuchtungskörpern an freien Plätzen, Straßenkreuzungen usw. mittels verspannter Draht- oder Seilzüge unterließ man bisher eine pendelsichere Befestigung, weil hierbei nicht, wie bei der Aufhängung in der Nähe von Masten oder Gebäuden, die Gefahr bestand, daß infolge der Windschwankungen ein Zerschellen des Beleuchtungskörpers am Mast o. dgl. eintritt.
  • In neuerer Zeit macht sich aber auch das Betreben bemerkbar, die an freien Plätzen oder Straßenkreuzungen hängenden Armaturen windsicher zu befestigen. Schlittenführung o. dgl. sind hierbei unmöglich, weil zur Führung des Schlittens keine Stützkörper vorhanden sind.
  • Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Abspannpunkte der die Armatur mittelbar oder unmittelbar stützenden Tragseile in der Druckmittelpunktsebene der Armatur anzuordnen. Durch diese Druck-mittelpunktsebene wird die Armatur in zwei gleich große Winddruckflächen geteilt. Bei der Anordnung der Abspannpunkte in dieser Ebene wird das vom Winddruck erzeugte Kippmoment in zwei Drehmomente, die oberhalb und unterhalb der Abspannebene liegen, geteilt, deren algebraische Summe gleich Null ist. Schwankungen infolge des Winddruckes sind dann nicht mehr möglich, ohne daß hierzu besondere Hilfsmittel, wie Schlittenführungen o. dgl., verwendet zu werden brauchen.
  • Die Abspannpunkte können unmittelbar an der Armatur vorgesehen sein. Es ist dies aber nur dann möglich, wenn die Armatur zwecks Auswechselns der Kohlestifte oder der Glühlampe oder zwecks Reinigung nicht aus ihrer Betriebsstellung herabgelassen zu werden braucht. -In anderem Falle empfiehlt es sich, die Armatur axial verschiebbar in einem Hilfsgestell oder Gehäuse anzuordnen und die Abspannpunkte an diesem Hilfsgestell vorzusehen. Der in dem Hilfsgestell hineingezogene Beleuchtungskörper muß naturgemäß in seiner Betriebsstellung gegenüber der windsicher aufgehängten Armatur unverschiebbar gelagert sein. Um ein und dieselbe Armatur wechselnden Verhältnissen anpassen zu können, werden die Anschlußpunkte der Tragseile an der Armatur oder dem Hilfsgestell verstellbar angeordnet. Die Anschlußpunkte werden in diesem Falle z«-eckmäßig durch einfache Schellen gebildet, welche Anschlußösen für die Tragseile aufweisen und auf Streben o. dgl. des Hilfsgestelles verschoben werden können.
  • Die Zeichnung läßt verschiedene Ausführungsmöglichkeiten des Erfindungsgedankens in beispielsweiser Ausbildung erkennen. In Abb. i und a ist die einfachste Ausführungsform dargestellt, bei welcher ein Herablassen der Armatur nicht in Frage kommt. Der Armaturenkörper a wird in der Druckmittelpunktsebene durch drei Tragseile b gehalten. Der Winddruck ist durch die eingezeichneten Pfeile c angedeutet. Die oberhalb der Druckmittelpunktsebene einwirkenden Windkräfte üben auf die Armatur ein Drehmoment aus, welches jedoch durch die auf die unterhalb der Abspannebene einwirkenden Kräfte wieder ausgeglichen wird. Ohne besondere Hilfsmittel irgendwelcher Art ist auf diese Weise eine völlig pendelsichere Aufhängung erzielt.
  • Die Abb. 3 und .4 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher durch Verwendung eines Hilfsgestelles ein Herablassen der Armatur möglich ist. Die Armatur a hängt vermittels Seilzugs d an einer im Hilfsgestell e befestigten Rolle f und kann durch Nachlassen des Seiles d herabgelassen werden. Das Hilfsgestell e ist als dreiarmiger Bock ausgebildet, welcher durch die Abspannteile b derart gehalten wird, daß die Abspannebene mit der Druckmittelpunktsebene zusammenfällt. Die Tragseile greifen je an einer Schelle g an, welche auf dem Tragarm des Hilfsgestelles verschoben und festgeschraubt o. dgl. werden können. Am unteren Ende des Tragbockes e ist ein Führungsring h. vorgesehen, an welchem sich die freien Enden von Stützfedern i anlegen. Diese sind mit ihren anderen Enden an der Armatur tefestigt und sichern diese in der Betriebslage gegen Schwankungen gegenüber dem Hilfsgestelle. Die Federn. können auch umgekehrt an dem Ring h angebracht sein und sich mit ihren freien Enden an dem Hals der Armatur anlegen. Die Wirkungsweise ist ohne weiters verständlich.
  • Die Ausführung nach Abb. 5 und 6 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen lediglich durch eine anders geartete Ausbildung des Hilfsgestelles, welches hier als den oberen Teil der Armatur umschließendes Zylindergehäuse j ausgebildet ist. Im übrigen sind Aufbau und Wirkungsweise im wesentlichen die gleichen. Die Armatur kann mittels des Seilzuges d aus ihrer Betriebsstellung herabgelassen werden. Die dargestellte Ausführung zeigt noch eine weitere Sicherung gegen Windschwankungen, indem die Tragseile b kurz vor ihrem Anschluß an den Zylinder j in je zwei Hilfsseile b' aufgelöst sind, deren Anschlußpunkte h senkrecht übereinanderliegen. Diese Befestigung kann selbstverständlich auch vorgesehen sein, wenn die Armatur aus ihrer Betrie'Nsstellung nicht herabgelassen zu werden braucht. In allen diesen Fällen kann auch eine Verstellbarkeit der Anschlußpunkte vorgesehen sein. Selbstverständlich ist es weiterhin möglich, statt der bei dem Ausführungsbeispiel verwendeten drei Tragseile mehrere, beispielsweise bei Straßenkreuzungen vier Tragseile zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Windsichere Aufhängung von Beleuchtungskörpern, insbesondere an Straßenkreuzungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Abspannpunkte der die Armatur mittelbar oder unmittelbar stützenden Tragseile in der Druckmittelpunktsebene der Armatur angeordnet sind. a. Aufhängung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Armatur axial verschiebbar in einem Hilfsgestelle, Gehäuse o. dgl. angeordnet ist, an welchem die Befestigungspunkte der Tragseile angeordnet sind. 3. Aufhängung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußpunkte der Tragseile verstellbar an der Armatur oder dem Hilfsgestelle angeordnet sind. q.. Aufhängung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an Streben des Hilfsgestelles o. dgl. die Anschlußösen der Tragseile enthaltende Schellen verschiebbar und verstellbar angeordnet sind. 5. Aufhängung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragseile vor ihrem Anschluß an dlie Armatur oder das Hilfsgestelle in zwei oder mehrere Hilfsseile zerlegt sind; deren Angriffspunkte übereinanderliegend angeordnet sind.
DEB130019D 1927-02-26 1927-02-26 Windsichere Aufhaengung von Beleuchtungskoerpern, insbesondere an Strassenkreuzungen Expired DE458957C (de)

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