DE458766C - Sichtblende fuer lichttherapeutische Behandlungen - Google Patents

Sichtblende fuer lichttherapeutische Behandlungen

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DE458766C
DE458766C DEG67504D DEG0067504D DE458766C DE 458766 C DE458766 C DE 458766C DE G67504 D DEG67504 D DE G67504D DE G0067504 D DEG0067504 D DE G0067504D DE 458766 C DE458766 C DE 458766C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N5/00Radiation therapy
    • A61N5/06Radiation therapy using light

Description

  • Sichtblende für lichttherapeutische Behandlungen. Es -ist bekannt, daß lichttherapeutische Beliandlungen im Hause des Kranken sich schwer vornehmen lassen, weil es fast immer unmöglich ist, einen genügenden Schutz gegen Sicht von außen zu finden, der den- freien Durchgang der Sonnenstrahlen ermöglicht und handlich und billig ist.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sichtblende, die den vorgenannten Beclingungen entspricht und die an Vorhängen, Bettschirmen o. dgl. angebracht werden kann. Die Sichtblende gewährt den Sonnenstrahlen freien Durchgang und verhindert vollständig, <laß der Kranke von Personen gesehen werden kann, die sich jenseits der Sichtblende befin-(len. Die Blende besteht aus einer Tafel von irgendwelcher Form und von leichtem Stoff, wie z. B. aus Papier, Holz, Kork u. dgl., in der eine größere Anzahl von Löchern vorgesehen ist, die durch sehr dünne Seitenwände voneinander getrennt sind und eine Art Bienenwabe bilden. "Zweckmäßig ist die Ausführung so gehalten, daß der Schirm durch Streifen von `Vellkartonpapier gebildet ist, deren Breite der Stärke der Sichtblende entspricht und die zu einer flachen Spirale gewickelt sind.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der beiliegenden Zeichnung in beispielsweiser Ausführüngsfcrin ciargest@-llt, und zwar zeigt: Abb. i eine perspektivische Ansicht eines Teiles einer Sichtblende gemäß der Erfindung, Abb.2 eine perspektivische Ansicht eines Teiles einer Sichtblende in anderer Ausführung.
  • Alle gemäß vorliegender Erfindung ausgebildeten Schutzblenden bilden eine Tafel von irgendwelchen Formen und Abmessungen, in der eine größere Anzahl runder, quadratischer, rechteckiger, dreieckiger oder in sonstiger Form gehaltener Löcher vorhanden ist. Diese Löcher i, welche senkrecht oder schräg zur-Oberfläche der Tafel angeordnet sein können, werden durch sehr dünne Seitenx vi iinde 2-2, 3-3' so getrennt, daß sie den in paralleler Richtung zu den Trennwänden der Löcher eintretenden Sonnenstrahlen freien Durchgang gewähren. Die Öffnungen sind jedoch in genügend kleinen Abmessungen gehalten und weisen in ihrer Tiefe eine genügend große Länge 4 auf, um in nichtparalleler Richtung zu den Sonnenstrahlen jede seitliche Sicht zu nehmen.
  • Es ist möglich, Sichtblenden dieser Art nach zahlreichen Verfahren herzustellen, die jedem erfahrenen Techniker geläufig sind. Besonders zweckmäßig ist die in Abb. z angegebene Ausführungsform, weil sie ein vollkommene Parallellaufen der Löcher in einer haltbaren taid leichten Sichtblende zu erhalten erinöglicht. Diese Blende kann auf sehr einfache und billige Weise mit Hilfe von Wellkartonpapierstreifen erhalten werden, wie sie gewöhnlich zu Verpackungen Anwendung finden. Das Wellkartonpapier besteht aus einem ebenen Papier- oder Kartonblatt, gegen welches ein gewelltes Papier- oder Kartonblatt gelegt wird, wie es in Abb. 2 dargestellt ist.
  • Um eine Sichtblende dieser Art zu bilden, schneidet man lange Streifen 5 des Wellkartonpapiers mit den Wellungen 6. Man rollt dann die Streifen spiralförmig auf eine mittlere Spindel beliebiger Form auf, nachdem man auf den Rücken der Streifen 5 oder die Scheitel der Wellen 6 mit Klebstoff bestrichen hat. Man erhält so eine Tafel, welche an ihrem Umfang durch ein Stoffband oder durch einen Rahmen aus Holz, Metall oder einem anderen passenden Stoff verstärkt werden kann. Die Randverstärkung kann mit Ösen oder Agraffen versehen werden, damit man die Blende an Vorhängen o. dgl. aufhängen kann. Eine einwandfreie Schutzblende kann durch Verwendung von 5o mm breiten Streifen Wellkartonpapiers erhalten werden, dessen Wellen 5 mm Höhe und io mm Schrittweite aufweisen, aus denen sich Tafeln mit einem Durchmesser von etwa 8oo mm bilden lassen.
  • Die beschriebenen Sichtblenden weisen Kreisform auf, wenn die mittlere Spindel kreiszylindrisch ist. Es ist auch möglich, ihnen irgendeine andere Form zu geben, indem man die Form der mittleren Spindel anders wählt. Weiterhin ist es möglich, Sichtblenden zu erhalten, deren Oberflächen nicht eben sind. Hierfür genügt es, Streifen zu verwenden, deren Breite entsprechend verschieden gehalten ist.
  • Diese Sichtblenden können z. B. _an Stativen von photographischen,Apparaten angebracht werden, die ein Gelenkstück haben, an dem man die mittlere Spindel der Sichtblende befestigen kann. Ein solches Stativ gestattet es, die Sichtblende stets leicht nach der Sonne hin einzustellen.

Claims (3)

  1. PATE- N"1'ANSI'RIIC:HLs: i. Sichtblende für lichttherapeutische Behandlungen, zum Anbringen an Vorhängen, Bettschirmen u. dgl., die den Sonnenstrahlen freien Durchgang gewährt, während sie jede seitliche Sicht verhindert, dadurch gekennzeichnet, daB sie aus einer Tafel beliebiger Form besteht, die eine Mehrzahl von engen, parallelen, durch sehr dünne Seitenwände voneinander getrennten, bienenwabenartig angeordneten Löchern aufweist und eine solche Dicke hat, daB schräge, zur Längsrichtung der Löcher auftreffende Lichtstrahlen abgeblendet sind.
  2. 2. Sichtblende nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Tafel durch eine Spiralwicklung von Wellkartonstreifen, deren Breite der Stärke der zu erhaltenen Tafel entspricht, auf einer mittleren Spindel von passender Form gebildet und mit Befestigungsmitteln versehen ist.
  3. 3. Sichtblende nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellkartonspirale mit einer Randverstärkung versehen ist.
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