DE458708C - Geschlossener, unter Fluessigkeit arbeitender elektrischer Pumpenantriebsmotor mit einem Sammelbehaelter und einer Lenzpumpe fuer die durch die Wellendurchfuehrung eingedrungene Fluessigkeit - Google Patents

Geschlossener, unter Fluessigkeit arbeitender elektrischer Pumpenantriebsmotor mit einem Sammelbehaelter und einer Lenzpumpe fuer die durch die Wellendurchfuehrung eingedrungene Fluessigkeit

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DE458708C
DE458708C DES69783D DES0069783D DE458708C DE 458708 C DE458708 C DE 458708C DE S69783 D DES69783 D DE S69783D DE S0069783 D DES0069783 D DE S0069783D DE 458708 C DE458708 C DE 458708C
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DE
Germany
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liquid
pump
penetrated
drive motor
closed
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Expired
Application number
DES69783D
Other languages
English (en)
Inventor
Viclor Gulmann
Dipl-Ing Ludwig Steiner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/12Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof specially adapted for operating in liquid or gas
    • H02K5/132Submersible electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Geschlossener, unter Flüssigkeit arbeitender elektrischer Pumpenantriebsmotor mit einem Sammelbehälter und einer Lenzpumpe für die durch die Wellendurchführung eingedrungene Flüssigkeit. Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung des in dem Hauptpatent 454042 beschriebenen elektrischen Pumpenantriebsmotors. Die Wellendurchführung und das Gehäuse dieser Maschine stehen normalerweise unter Flüssigkeitsdruck. In .dem Hauptpatent wird vorgeschlagen, die Abdichtung des Maschinengehäuses so auszuführen, daß das Eindringen geringer Mengen von Flüssigkeit in das Gehäuse zwar möglich ist, dafür aber an dem Gehäuse ein Sammelgefäß oder Sumpf für die eingedrungene Flüssigkeit und eine Sumpfpumpe anzuordnen, die die Flüssigkeit wieder aus dem Gehäuse hinausschafft.
  • Es ist nicht zweckmäßig, diese Sumpfpumpe dauernd mit der Maschine umlaufen zu lassen, denn sie würde, wenn keine Flüssigkeit im Sumpf vorhanden ist, auch Luft aus dem Gehäuse schaffen und dadurch die an der Wellendichtung herrschende Druckdifferen7 vergrößern. Es wird deswegen zwischen der Pumpe und der Maschine :eine lösbare Kupplung angebracht, die nur dann eingerückt wird, wenn sich eine gewisse Flüssigkeitsmenge im Behälter angesammelt hat.
  • Nun, macht aber die Ausführung der Kupp-Jung im vorliegenden Fall besondere Schwierigkeiten. Der Motor, der den Gegenstand der Erfindung bildet, ist besonders für den Bohrbetrieb bestimmt. Er ist lang und schlank gebaut und bietet für das Unterbringen der Kupplung in seinem Gehäuse wenig Platz. Da er auch unter ungünstigsten Betriebsverhältnissen unter Umständen wochenlang in einem mehrere too m tiefen Bohrloch ohne Wartung arbeiten soll, muß die Kupplung möglichst einfach gebaut werden und dem rauhen Bohrbetrieb standhalten können. Kupplungen mit einer durch einen Schwimmer betätigten Einrichtung zum Einrücken, die für ,ähnliche Maschinen vorgeschlagen wurden, sind aus diesem Grunde für den Bohrbetrieb ungeeignet.
  • Nach der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß der Motor durch eine Flüssigkeitsreibungskupplung mit der Sumpfpumpe verbunden wird. Solche Kupplungen sind ihrer Bauart nach an sich bekannt, aber bisher nur für andere Zwecke verwendet worden. Erfindungsgemäß wird diese Kupplung derart im Sumpf angeordnet, daß die Flüssigkeit in die Kupplung dringt und, selbst als Kupplungsglied wirkend, die Sumpfpumpe mit der Maschine kuppelt, wenn der Flüssigkeitsspiegel im Sumpf eine gewisse Höhe erreicht hat, und aus der Kuppiung ausfließt und die Pumpe ,entkuppelt, wenn der Flüssigkeitsspiegel durch Herauspumpen von Flüssigkeit wieder unter das kritische Niveau gesunken ist.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführung der Erfindung beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt den ganzen Senkpumpenmotor, dessen Einzelheiten im Hauptpatent beschrieben sind. M ist der Motor, S der Sumpf im unteren Teil des Gehäuses. P ist die Sumpfpumpe, I( die Flüssigkeitsreibungskupplung, die in Abb.2 und 3 in größerem Maßstab dargestellt ist. Die Sumpfpumpe saugt durch die öffnung i die Flüssigkeit ein und drückt sie durch das Rohr 2, in dem bei 3 ein Rüc1@.-schlagventil eingebaut ist, bei q. nach außen. Als Sumpfpumpe eignen sich besonders die an sich bekannten Rollkolbenpumpen.
  • Die Flüssigkeitsrenbungskupplung ist folgendermaßen aufgebaut: An dem unteren Ende 5 (Abb. 2) der Motorwelle ist die Scheibe 6 mit dem Mantel 7 unverdrehbar befestigt. Der äußere Rand des Mantels ist ähnlich einer Kreissäge mit Zähnen 8 ausgestattet und bei 9 mit einer Reihe von Bohrungen versehen.
  • Auf das obere Ende der Sumpfpumpenwelle io ist unverdrehbar die Scheibe ii aufgesetzt. Die Scheibe hat einen zylindrischen Mantel 12. Er ist auf der Innenseite mit den Zähnen 13 ausgerüstet.
  • Über den Mantel 12 ist passend ein Winkelring 14 geschoben, der die Scheibe ii und ihren Mantel 12 zu einer ringförmigen Kammer ergänzt, die auch den größten Teil der Scheibe 6 einschließt. Die Nabe der Scheibe 6 ragt durch die Mittelöffnung 15 in der Decke des Winkelringes i q. heraus. Der Winkelring wird an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen durch Stifte 16 festgehalten, die durch Löcher in denn Mantel i,-, und in dem Winkelring hindurchgehen und von einem halbkreisförmigen Springring 17 gehalten werden, der in einer Ausdrehung dies nach unten über die Scheibe i i vorstehenden Teiles des Mantels 12 liegt. Die Nabe der Scheibe i i enthält eine Mehrzahl von schräg liegenden Bohrungen 18. In dem Mantel 12 und dem Winkelring i q. sind an zwei @einander diametral gegenüberliegenden Stellen feine Bohrungen 19 dicht über der Scheibe i i angebracht.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Sobald der Motor unter die Flüssigkeit getaucht wird, wirkt auf die Dichtungen der hydrostatische Druck der .darüberstehenden Flüssigkeitssäulen. Unter der Einwirkung dieses Druckes sickert langsam Flüssigkeit ins Maschinengehäuse. Das Einsickern würde, wenn keine besonderen Vorkehrungen getroffen wären, erst dann aufhören, wenn die eingedrungene Flüssigkeit die Luft im Gehäuse so stark zusamrnengedrückt hat, daß ihr Druck dem hydrostatischen Druck der Flüssigkeit das Gleichgewicht hält. Dies tritt jedoch nicht ein, denn sobald sich eine gewisse Flüssigkeitsmenge im Sumpf gesammelt hat, wird sie wieder- hinausgeschafft, und zwar viel rascher, als sie eingedrungen ist. Dadurch wird in kurzer Zeit der Anfangszustand wiederhergestellt. Die lösbare Kupplung verhindert dabei, daß die Pumpe auch Luft aus dem Gehäuse schafft und die an den Dichtungen. wirkende Druckdifferenz vergrößert.
  • Die Flüssigkeitskupplung arbeitet folgendermaßen: Die Motorwelle 5 mit der Scheibe 6 ist dauernd in Drehung. Die Pumpenwelle io init der Scheibe i i steht für gewöhnlich still. Wenn sich nun der Sumpf .des Motors mit Flüssigkeit füllt, so erreicht der Flüssigkeitsspiegel zunächst die Scheibe i i bei den äußeren öffnungen der Bohrungen 18. Bei weiterem Steigen der Flüssigkeit füllen sich die e Bohrungen, und schließlich tritt die Flüssigkeit teilweise unterhalb deg Mantels 7, teilweise durch die Bohrungen i9 im Mantel 12 in den Hohlraum zwischen den Scheiben 7 und i i ein.
  • Hat die Flüssigkeit in diesem Raum eine gewisse Höhe A, A (vgl. Abb. i) erreicht, so wird die Scheibe i i von der Scheibe 7 mitgenommen. Hat sich aber die Scheibe i i erst einmal in Drehung versetzt, so wird durch die Schleuderwirkung der Flüssigkeit in den schrägen Bohrungen 18 eine große Menge der Flüssigkeit durch die Bohrungen g in den Hohlraum zwischen Scheibe 7 und Mantel. 12 befördert, und dieser füllt sich im Bereich der Zähne 8 und 13 vollständig mit der Flüssigkeit.
  • Nun wird, allerdings mit !einem gewissen Schlupf zwischen den Wellen 5 und 1o, ein Drehmoment durch die Kupplung übertragen, i das bei den gewählten Abmessungen der Vorrichtung ausreicht, die Sumpfpumpe zu betreiben. Durch die Tätigkeit ,der Pumpe wird der Flüssigkeitsspiegel kn Bereich der Pumpe gesenkt. Er geht zurück bis an die äußeren Enden der schrägen Bohrungen 18, Spiegel B, B (vgl. Abb. i). Wenn dann durch diese Bohrungen keine Flüssigkeit mehr nachgesaugt werden kann, so entleert sich die Kupplung durch die öffnungen i9, und die Welle 1o der Pumpe kommt wieder zum Stillstand.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geschlossener, unter Flüssigkeit arbeitender elektrischer Pumpenantriebsmotor mit .einem Sammelbehälter und einer Lenzpumpe für die durch die Wellendurchführung eingedrungene Flüssigkeit nach Patent .1.54 o¢2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe mit der Motorwelle durch eine Flüssigkeitsreibungskupplung verbunden ist, derart, daß die Flüssigkeit in die Kupplung dringt und die Pumpe selbsttätig mit der Maschine kuppelt, wenn der Flüssigkeitsspiegel im Sammelbehälter eine gewisse Höhe ,erreicht hat und aus der Kupplung ausfließt und die Pumpe entkuppelt, wenn der Flüssigkeitsspiegel durch Herauspumpen von Flüssigkeit wieder unter das kritische Niveau gesunken ist.
DES69783D 1925-04-28 1925-04-28 Geschlossener, unter Fluessigkeit arbeitender elektrischer Pumpenantriebsmotor mit einem Sammelbehaelter und einer Lenzpumpe fuer die durch die Wellendurchfuehrung eingedrungene Fluessigkeit Expired DE458708C (de)

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