DE458591C - Einrichtung zur Erzielung eines stabilen Brennens einer Glimmlampe fuer die Zwecke der Bildtelegraphie - Google Patents

Einrichtung zur Erzielung eines stabilen Brennens einer Glimmlampe fuer die Zwecke der Bildtelegraphie

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DE458591C
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DE1926458591D
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Dr Otto Schriever
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Telefunken AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/66Transforming electric information into light information

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

Die Glimmlampe als Registriervorrichtung für irgendwie gestaltete Stromkurven ist bekannt. Meist geschieht die Anwendung in der Weise, daß ein Gleichstrom etwa gleich dem halben Sättigungsstrom durch, die Glimmlampe geschickt und diesem der zu registrierende Wechselstrom überlagert wird. Die mittlere Helligkeit der Glimmlampe ist dann nahezu konstant und gleicht derjenigen im Ruhezustande. Bei der Registrierung von Bildern für die Zwecke der Bildtelegraphie jedoch muß der Ruhestrom möglichst klein sein, damit die jeweilige mittlere Helligkeit nahezu proportional der entsprechenden BiIdhelligkeit gemacht werden kann. Je kleiner der Ruhestrom gehalten werden kann, desto kleinere Helligkeitswerte können wiedergegeben werden. Nun hat aber die Glimmlampe bekanntlich die Eigenschaft, bei einer bestimmten unteren Spannuings- also auch Stromgrenze zu löschen und erst bei einer etwas höher liegenden Spannung wieder zu zünden. Die Tatsache des Löschens einerseits und des Differierens von Lösch- und Zündspannung anderseits machen die Glimmlampe aber zum Aufzeichnen getönter Bilder ungeeignet. Beim Aufschreiben von reinen Schwarz weißvorlagen fallen diese Nachteile weniger ins Gewicht. I
Um die Glimmlampe auch zum Registrieren getönter Bilder für die Zwecke der Bildtelegraphie geeignet zu machen, wird gemäß vorliegender Erfindung, wie in der Abb. 1 schematisch dargestellt, eine hohe, weit über der Zündspannung liegende Gleichspannung E an die Glimmlampe G gelegt, und zwar über einen hochohmigen Widerstand W, so daß der Strom im Kreise I im wesentlichen, bestimmt ist durch das Verhältnis E:W und durch passende Wa1M von E und W so klein gehalten wird, daß das von der Glimmlampe ausgesandte Ruhelidht nur eine verschwindend kleine photographische Schwärzung verursacht. Die Lampe brennt dann stabil, weil im Zustand des Erlöschens die ganze Spannung der Batterie E an den Elektroden der Glimmlampe auftreten und sofort eine erneute Zündung' verursachen würde. Auf einem dem eben erwähnten Stromkreise I parallel liegenden und gegen Gleichstrom vermittela einer Kapazität C blockierten Stromwege II werden der Glimmlampe die zu registrierenden Bildfrequenzen zugeführt. Letztere wählen, da W sehr hochohmig ist, den Weg über G und bringen die Glimmlampe zum Aufleuchten entsprechend ihrer Stärke. Auch sehr kleine mittlere Helligkeiten können auf diese Weise registriert werden, ohne daß die
*i Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Otto Schriever in Berlin*
sonst vorhandene Labilität der Glimmlampe zu Verzerrungen Anlaß gibt. Zum Aufzeichnen von Photograpfaien u. dgl., wobei es auf richtige Wiedergabe auch der kleinsten HeI-ligkeitswerte ankommt, ist dieser Umstand sehr von Bedeutung.
Der hochohmige Widerstand kamt, wie in Abb. 2 dargestellt ist, auch in einer Verstärkerröhre bestehen, deren Gitter so weit negativ vorgespannt ist, daß der gewünschte minimale Reststrom fließt. Die zu registrierenden Stromimpulse werden dann zweckmäßig der Gittervorspannung dieser Röhre überlagert, beispielsweise vermittels des Transformators Tr.
Zur Ausnutzung beider Halbwechsel für die Steuerung der Glimmlampe können gemäß Abb. 3 zwei parallel geschaltete Röhren Verwendung finden, deren Gitter in entgegengesetzter Phase gesteuert werden. Die dabei auftretende Frequenzverdoppelung übt bei der Bildtelegraphie keinerlei störende Wirkung aus, da es hier lediglich auf die Stromstärke der Glimmlampenströme ankommt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Erzielung eines stabilen Brennens einer Glimmlampe bei geringem Stromdurchgang für die Zwecke der Bildtelegraphie, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gleichstrombatterie hoher Spannung über einen hochohmigen Widerstand an die Glimmlampe gelegt wird und die zu registrierenden Bildfrequenzen dem Glimmlampenruhestrom überlagert werden, derart, daß im Ruhezustande die Glimmlampe dauernd gezündet bleibt und einen sehr kleinen Dauergleidhistrom führt, so daß die mittlere Helligkeit der Lampe abhängt von dem jeweiligen. Mittelwerte der der Lampe zügeführten Wechselspannung.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu registrierenden Bildfrequenzen der Glimmlampe auf einem gegen den Gleichstromkreis kapazitiv verriegelten Parallelwege " zugeführt werden.
  3. 3. Einrichtung' nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreise der Glimmlampe eine Verstärkerröhre liegt, deren Gitter stark negativ vorgespannt ist und zugleich die zu registrierenden Stromimpulse empfängt.
  4. 4.. Einrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreise . der Glimmlampe zwei parallel geschaltete Verstärkerröhren liegen, deren Gitter stark negativ vorgespannt sind, und die zu registrierenden Stromimpulse in entgegengesetzter Phase empfangen. - - -
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1926458591D 1926-10-21 1926-10-21 Einrichtung zur Erzielung eines stabilen Brennens einer Glimmlampe fuer die Zwecke der Bildtelegraphie Expired DE458591C (de)

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