DE457430C - Verfahren zur Staubabscheidung aus Gasen mittels wandernden Filterguts - Google Patents

Verfahren zur Staubabscheidung aus Gasen mittels wandernden Filterguts

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DE457430C
DE457430C DED45890D DED0045890D DE457430C DE 457430 C DE457430 C DE 457430C DE D45890 D DED45890 D DE D45890D DE D0045890 D DED0045890 D DE D0045890D DE 457430 C DE457430 C DE 457430C
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DE
Germany
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filter material
filter
gases
gas
moving filter
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Expired
Application number
DED45890D
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English (en)
Inventor
Albert Schrempp
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Luftfilter Baugesellschaft Mbh
Original Assignee
Luftfilter Baugesellschaft Mbh
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Publication date
Application filed by Luftfilter Baugesellschaft Mbh filed Critical Luftfilter Baugesellschaft Mbh
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/30Particle separators, e.g. dust precipitators, using loose filtering material
    • B01D46/32Particle separators, e.g. dust precipitators, using loose filtering material the material moving during filtering

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Verfahren zur Staubabscheidung aus Gasen mittels wandernden Filterguts.
  • Bei industriellen Anlagen jeglicher Art ist heutzutage die Bodenfläche meistens nicht in dem ausreichenden Maße vorhanden, daß eine Ausdehnung der industriellen Bauten nach dieser Richtung hin erfolgen kann. Außerdem sind die Kosten für die Grundfläche so hoch, daß die Wirtschaftlichkeit derartiger Anlagen öfters in Frage gestellt ist. Um diese Nachteile zu vermeiden, werden nach vorliegender Erfindung Filter in der Art und Weise ausgeführt, daß mehrere Filter übereinander und in gedrängter Bauart vereinigt werden. Dadurch ist eine gute Raumausnutzung gewährleistet. Die gleiche Grundfläche wie für ein einzelnes Filter wird hier für mehrere Filter ausgenutzt. Ferner ist die Möglichkeit vorhanden, die einzelnen Bestandteile des Filters in doppelter Hinsicht zu benutzen, insofern als die Gleitboden für das Filtergut gleichzeitig die Abschlußdecken von darüberliegenden Gasräumen darstellen.
  • Die einzelnen Gleitböden sind trichterförmig ausgebildet. Die Filter, deren Umhüllung zylindrisch oder ähnlich aussieht, werden gleichzeitig von je einem Teil des ganzen Gasstromes beschickt, vorzugsweise derart, daß das Staubgasgemisch den ganzen nicht mit Filtergut erfüllten Raum zwischen den Trichtern einnimmt. Das Filtergut tritt zentrisch in das Filter ein. Aus jeder Stufe wird das bestaubte Filtergut gesondert abgesaugt. Bei einer Anordnung nach Abb. I wurde die Beobachtung gemacht, daß bei der Betätigung der Abzugsvorrichtung die größte Wanderung in derjenigen Schicht des Gutes erfolgt, in der das Staubgasgemisch zuerst eintritt und den größten Teil seiner Verunreinigungen absetzt. Dieses Arbeiten gestaltet sich für den Betrieb derartiger Anlagen besonders günstig, da dadurch in bekannter Weise die obere bestaubte Schicht des Filtergutes durch die Abzugsvorrichtung direkt aus dem Filter entfernt wird, während die weniger bestaubten oder gar nicht bestaubten Füllgutschichten durch die Öffnungen zwischen den Gaseintrittsleitungen nach der zweiten, dritten bzw. der weiteren Stufe hindurchgeleitet werden. Das Gas tritt durch einen Teil des Filtergutes hindurch, und zwar erfolgt, wie aus der Zeichnung hervorgeht, der Durchtritt nur von innen nach außen. Das Reingas wird in einem besonderen Hohlraum gesammelt.
  • Dieser Sammelraum ist nach oben glockenförmig zusammengezogen, und aus ihm wird das Reingas durch eine besondere Offnung nach oben oder aber auch an irgendeiner anderen Stelle des oberen Teiles dieser Glocke abgesaugt. Der Vorzug in der Anordnung eines derartigen Sammelraumes ist der, daß durch ihn die Absaugung des Gases zentrisch erfolgt. Dadurch ist dafür Sorge getragen, daß die Belastung solcher Entstaubungsvorrichtungen, die entweder als Rund- oder als rechteckige Filter ausgeführt sind, auf dem ganzen Umfang gleichmäßig ist, d. h. für jeden Teil des Gasstromes; für jede Stufe des Filters ist der gleiche Weg und damit auch der gleiche Widerstand vorhanden. Die Beschickung des Filtergutes muß dabei natürlich gleichfalls zentrisch und vollkommen gleichmäßig erfolgen, damit in den einzelnen Stufen keine verschiedenen Schichthöhen vorhanden sind, die eine Veränderung des Widerstandes hervorrufen. Endlich ergibt sich auch in einfacher Weise die Ausbringung des gesamten Filtergutes aus allen Stufen des Filters -an einer zentral gelegenen Stelle, wobei die Möglichkeit oftenbleibt, das Füllgut getrennt oder gesammelt in Bunkern unterzubringen. Es ist selbstverständlich auch möglich, den Gasstrom durch zwei Filter derartiger Anordnung nebeneinander zu führen oder ihn nacheinander durch einzelne Filterschichten durch die einzelnen Stufen treten zu lassen. Die Abb. I zeigt einen senkrechten Schnitt, Abb. 2 einen Horizontalschnitt durch das Filter.
  • Während in Abb. 1 das Füllgut besonders eingezeichnet ist, zeigt Abb. 2 das Füllgut nicht, um dadurch die Übersichtlichkeit der Zeichnung nicht zu stören.
  • In der Zeichnung bedeuten a1, a,, aa usw.
  • Schichten von Filtergut, das durch den Aufgabetrichter e eingeführt wird. Durch die Anordnung des Gegenkegels p-p wird für die gleichmäßige Verteilung des Filtergutes nach allen Seiten hin gesorgt. Das Gut rutscht nun auf den Trichtern bt, b2, b3 in normaler Böschung an den Gaseintrittsrohrleitungen ils i2 usw. vorbei. Gleichzeitig staut sich das -Filtergut an besonderen Ringen cl, c2 usw.
  • Diese Ringe sind angebracht, damit das Filtergut auch tatsächlich auf die Trichter ti, b2 usw. gelangen kann. Das bestaubte Filtergut verläßt bei Betätigung der Abzugsvorrichtung r das Filter durch die Rohre-l,, 12 usw., die den entsprechenden Trichtern zugeordnet sind. Dabei ist Vorsorge getroffen, daß durch Teller n1, n USW-. eine gleichmäßige Böschung des Gutes in den Trichtern entsteht.
  • Das Filtergut wird durch bewegliche, verstellbar angeordnete Abstreicher o1, o2 usw. in einen Abfalitriditer befördert. Dieser dreht sich in der dargestellten Form mittels des Schneckenantriebes r auf dem Kugellager s.
  • Mit ihm drehen sich die genannten Abstreicher.
  • Das Rohgas wird durch eine Rohrleitung nt, die auch bei Rundfiltern als Kreisleitung ausgebildet werden kann, einem Raum k zugeführt und tritt durch die Rohre il, i usw. in die Filterkammern ein. Diese werden durch die Gleitbahnen bl, b2 usw. gebildet. Für die obere Filterkammer über dem Trichter b1 ist der Verteilungstrichter p die obere Begrenzung. Das Gas tritt durch die Filterschichten a1, a2 usw. hindurch und entweicht durch die Offnungen zwischen den Trichtern bl, b2 usw. den Aufgaberingen cl, c2 usw. und den Rohrzuführungsleitungen i2, i2 usw. in den Reingassammelraum g. Von dort aus wird das Reingas durch die Rohrleitung h, die ebenfalls bei Rundfiltern eine Kreisleitung sein kann, abgesaugt. f stellt die Abschlußwand des Rohgasraumes gegenüber dem Reingaskanal dar.
  • Als Filtergut findet metallisches Ringmaterial in jeglicher Form und Größe, ferner Steinschlag, Klinker, Kieselsäure usw. Verwendung.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Verfahren zur Staubabscheidung aus Gasen mittels wandernden Filterguts, dadurch gekennzeichnet, daß die Staubabscheidung in-mehreren über- und zugleich ineinanderliegenden, durch Zwischenwände -getrennten, dauernd oder zeitweise bewegten Filterschichten erfolgt.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für Einführung und Abzug des Filterguts für sämtliche Schichten je eine einzige Stelle vorgesehen ist, die in der Achse der Vorrichtung liegt.
DED45890D 1924-07-27 1924-07-27 Verfahren zur Staubabscheidung aus Gasen mittels wandernden Filterguts Expired DE457430C (de)

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