DE457149C - Schuhgelenkeinlage - Google Patents

Schuhgelenkeinlage

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DE457149C
DE457149C DEB127737D DEB0127737D DE457149C DE 457149 C DE457149 C DE 457149C DE B127737 D DEB127737 D DE B127737D DE B0127737 D DEB0127737 D DE B0127737D DE 457149 C DE457149 C DE 457149C
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insert
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/22Supports for the shank or arch of the uppers

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schuhgelenkeinlage. Die Erfindung bezieht sich auf Schuhgelenkeinlagen mit einer, ebenen Fläche zur Auflagerung der Ferse, welche das Körpergewicht aufnehmen und gleichmäßig über Absatz und Sohle des Schuhes verteilen. Durch derartige Konstruktionen sollen Hacken-bzw. Fersenleder und Absatz in richtiger Lage zur Sohle gehalten werden, damit der Fuß derart festliegt, daß er die Gleichgewichtslage im Schuh nicht verliert, so daß der Schuh nicht schief gelaufen wird und auch sonstige hierdurch bedingte Unannehmlichkeiten nicht in Erscheinung treten.
  • Es ist schon vorgeschlagen worden.; Schuhgelenkeinlagen mit ebenen Flächen zur Auflagerung der Ferse herzustellen. Bei diesen bekannten Schuheinlagen ist jedoch die Auflagerplatte für die Ferse mit einer hohen Seitenwand umgeben, welche die ganze Ferse bis zu dem Knöchel hinauf umschließt. Dadurch wird namentlich dann, wenn die Einlage nicht aus genügend nachgiebigem Material hergestellt wird, das Fersenfleisch in eine unnatürliche Lage gezwängt, was sehr bald zu Fuß.schm,erzen führt. Im Gegensatzhierzu und zu anderen Einlagen ähnlicher Art zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, claß der ganze Rand der Auflagerplatte mit Ausnahme des vorderen Endes, das mit einer Zunge versehen ist, einen kurzen, nach unten ragenden Flansch zur Verstärkung -der Einlage hat. Die nach vorn gerichtete Zunge der Gelenkeinlage ist flexibel, um sich der Bewegung des Fußes anpassen zu können. Schuhgelenkeinlagen mit ebenen Auflagerflächen stehen vollkommen im Gegensatz zu der bisher üblichen Gewohnheit, die Auflagerfläche von Schuh:gelenkeinlagen unterhalb der Ferse zu wölben, d. h. mehr oder weniger konkav zu formen. Die bisherige Erfahrung lehrt, daß jene Wölbung, ganz gleich welchen Grad sie aufweisen sollte, für den Fuß nachteilig ist .und den Ursprung vieler Unannehmlichkeiten, Verzerrungen und Verschiebungen der Ferse aus ihrer normalen Lage gibt.
  • Bei dem normalen menschlichen Fuß ist der Fersenknochen an seinem unteren Ende ha-lbku:gelig geformt und in einer verhältnismäßig dicken Fleischmasse gebettet, die durch die verschiedensten Muskeln und Sehnen gehalten wird. Solange das Körpergewicht nicht unmittelbar auf der Ferse ruht, zeigt das an der Ferse sitzende Fleisch äußerlich eine mehr oder weniger runde Form, die aber, sobald das Körpergewicht auf der Ferse ruht, mehr oder weniger breit bzw. flach gedrückt wird.
  • Wenn die Ferse des Fußes in Schuhen in einer derartigen konkaven Wölbung ruht und das Körpergewicht aufnimmt, so wird das Fleisch von der Mitte der Ferse aus nach den Seiten zu hochgedrückt und in eine Lage gezwängt, de höher ist als die natürliche, d. h. mit anderen Worten, daß das Fleisch relativ zum Fersenknochen in eine unnatürliche Lage gezwängt und- in solcher Lage festgehalten wird. Dadurch, daß Fersenfleisch und Fersenknochen relativ zueinander in derartigen unnatürlichen Lagen dauernd gehalten iverden, muß sich der Fersenknochen im Fersenfleisch senken und das natürliche Polfiter, welches das Fleisch bei richtigem und normalem Gebrauche des Fußes bietet, verringern, als ob der bloße Fuß auf eine harte Oberfläche tritt oder eine flexible Fußbekleidung, so z. B. ein Mokassin, verwendet wird. Viele Leiden und Schmerzen der Ferse dürften lediglich nur darauf zurückzuführen sein, daß das Fleischaus seiner natürlichen Lage zum Fersenknochen gebracht wind...
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt Abb. i ist ein Längsschnitt durch den Teil eines Schuhes, an welchem die Schuhgelenk-, einlage befestigt ist; Abb.2 ist ;eine Draufsicht .auf die Schuhgelenkeinlage, wobei die Schuhsohle in gestrichelten Linien. angedeutet ist; Abb. 3 ist ein Querschnitt durch. die Sehuhgelenkeinlage nach Linie 3-3 der Abb. 2; Abb.4 ist in vergrößertem Maßstabe ein Längsschnitt durch das Fersenende eines mit der Schuhgelenkeinlage der Erfindung hergestellten Schuhes, und Abb. 5, ist ein Querschnitt durch das Fersenende des Schuhes nach, Abb. 4.
  • Die neue Schuhgelenkeinlage A besteht aus einer unriaehgiehigen_ ebenen Platte 5, welche der Form der Ferse angepaßt ist und durch einen am Rand vorgesehenen, nach abwärts gerichteten - Flansch 6 verstärkt wird. Die Platte S hat an dem nach -vorn gerichteten Ende eine nachgiebige Zunge -7, deren Form aus Abb. 2 hervorgeht.
  • Von einem unter der Ferse des Fußes liegenden Punkte erstreckt sich eine in der Mitte eingepreßte Rille 8 bis in .cüe Nähe der Zunge 7. In Abb. 2 ist die Lage der sogenannten Hackenbrust durch @die punktierte Linie 9; g angegeben. Die Rille-8 erstreckt sich von der Linie 9, 9 aus weiter nach vorn als -nach hinten.. _ .
  • An dem hinteren Teil der Platte A sind Zacken zo angeordnet, die aus der Platte herausgestanzt und nach unten gebogen sind, um in die Außensohle i i einzudringen. In der Nähe der Zunge 7 ist ein Loch 12 vorgeschen, durch welches ein Niet 13 gezogen wird, um die Platte A mit der Außensohle i i an einer unterhalb der Fußwölbung (Längswölbung) gelegenen Stelle fest zu verbinden.
  • Der Rand der Platte A liegt, wie aus Abb.2 hervorgeht, innerhalb der Reihe der Nägel 14, durch welche Absatz und Schuh miteinander verbunden werden.
  • Durch .eine derartige Schuhgelenkeinlage wird nicht nur ein flaches Auflager für die F:ersc, sondern auch ein ausgeglichenes Auflager für die inneren und äußeren Längslvölbungen des Fußes in der Nähe der Ferse geschaffen. Die Schuhgelenkeinlage ist genügend breit untd stark,um das Gewicht einer verzerrten öder durchgedrückten Wölbung (bei einem Plattfuß) aufzunehmen, Durch die Schuhgelenkeinlage der Erfindung wird der Schuh mit einem Auflager für Fußferse ttnld Fußwölbung versehen, wodurch der Schuh mit Bezug auf die Höhe der Ferse sich dem natürlichen Wuchs derselben soweit als möglich anpaßt. Die Erfindung gewährleistet aber nicht nur eine flache Auflage der Ferse an jener - Stelle, die unmittelbar über d m* Hacken des Schuhes liegt, sondern auch an -anderen Stellen, da die flache oder ebene Fläche noch über die Hacken!brust hinausragt und mit dem Fersensitz in derselben Höhe bleibt, um erst dann kurvenförmig einen allmählichen Übergang nach unten in Richtung auf den Ballen zu zu bilden.

Claims (2)

  1. PAT2#N.TANST#RfJf-FJE i. Schuhgeienkeiniagemit einer ebenen Fläche zur Auflagerung der Ferse, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze Rand der Fläche mit Ausnahme des vorderen Endest' das mit einer Zunge versehen ist, einen nach :unten ragenden Flansch hat. -
  2. 2. Sehul?gelenkeinlage nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß -die nach vorn gerichtete Zunge (7) der biegsam ist. .
DEB127737D 1926-10-12 1926-10-12 Schuhgelenkeinlage Expired DE457149C (de)

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DEB127737D DE457149C (de) 1926-10-12 1926-10-12 Schuhgelenkeinlage

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DEB127737D DE457149C (de) 1926-10-12 1926-10-12 Schuhgelenkeinlage

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DE457149C true DE457149C (de) 1928-03-09

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DE (1) DE457149C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111063B (de) * 1957-01-08 1961-07-13 Franz Fesl Keilsohle mit Gelenkversteifungsplatte fuer Skischuhe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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