DE456532C - Verfahren zur Herstellung von Unebenheiten auf ebenen oder unebenen Koerpern aus Hartgummi, Horn, Kunsthorn u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Unebenheiten auf ebenen oder unebenen Koerpern aus Hartgummi, Horn, Kunsthorn u. dgl.

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DE456532C
DE456532C DEA46673D DEA0046673D DE456532C DE 456532 C DE456532 C DE 456532C DE A46673 D DEA46673 D DE A46673D DE A0046673 D DEA0046673 D DE A0046673D DE 456532 C DE456532 C DE 456532C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/24Pressing or stamping ornamental designs on surfaces

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  • Adornments (AREA)

Description

  • -Verfahren zur Herstellung von Unebenheiten auf ebenen oder unebenen Körpern aus Hartgummi, Horn, Kunsthorn u. dgl. Die -Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Unebenheiten auf ebenen oder unebenen Körpern aus Hartgummi, Horn, Kunsthorn u. dgl., um auf diese Weise Verzierungen, die praktischen oder Schönheitszwecken oder beiden dienen sollen, hervorzurufen.
  • Es sind bereits verschiedene derartige Verfahren bekannt, die durch Prägen, Guillochieren oder ähnliche Arbeitsweisen die Oberfläche von Gegenständen aus den obengenannten Stoffen so umwandeln, daß gewisse Unebenheiten entstehen, die praktischen oder Schönheitszwecken zu dienen geeignet sind. Es hat sich aber herausgestellt, daß mit Hilfe dieser bekannten Verfahren dauerhafte Formänderungen nicht möglich sind, sondern daß diese vielmehr bei Erwärmung oder durch Einwirkung von Feuchtigkeit ganz oder wenigstens teilweise verschwinden. Auch ist es als Nachteil zu betrachten, daß Verzierungen, die mit Hilfe des Prägens hergestellt worden sind, auf dem Grunde der Prägung nicht poliert werden können, da die Polierscheibe den Grund der Prägungen nicht berühren kann; ohne die Konturen der Prägung zu beschädigen. Abgesehen hiervon, ist es als Nachteil zu betrachten, daß bei Gegenständen, wenn sie nach den bisher bekannten Verfahren von zwei oder mehr Seiten gepreßt werden sollen, an den entsprechenden Stellen, wo die Formteile zusammenstoßen, ein Preßgrad entsteht, der schwierig zu entfernen ist. Handelt es sich hierbei um rundgepreßte Gegenstände, so werden diese hierdurch unrund.
  • Der Zweck der Erfindung ist es nun, die den bekannten Verfahren anhaftenden Nachteile zu beseitigen, und zwar geschieht dies dadurch, daß das Material durch Druckwirkung an denjenigen Stellen, die der endgültigen Musterung entsprechen, verdrängt wird, sodann eine Bearbeitung der nichtverdrängten Stellen erfolgt und schließlich durch Erwärmung, Einwirkung von Säure oder eine ähnliche Behandlung das verdrängte Material gezwungen wird, in seine ursprüngliche Lage zurückzutreten, worauf die endgültige Bearbeitung, wie Polieren o. dgl., erfolgen kann.
  • Die so erzeugten Unebenheiten sind vollkommen dauerhaft, vermeiden jede Preßgradbildung und lassen ein Polieren auch im Grunde der Prägung zu. Infolgedessen gibt das neue Verfahren, da jede gewollte und gewünschte Beeinflussung der Gesamtfläche möglich ist, ein Mittel für neuartige Verzierungen, wie es für die verschiedensten Industrien außerordentlich erwünscht ist.
  • Die Durchführung des Verfahrens erfolgt beispielsweise folgendermaßen: Der zu bearbeitende Gegenstand wird entsprechend der endgültigen Musterung zunächst . einem Preßprozeß unterworfen, zu welchem Zwecke unter Umständen eine Erweichung durch Wärme, chemische Behandlung o. dgl. vorausgehen muß. Hat dang. der Gegenstand wieder seine ursprüngliche Festigkeit erhalten, so daß auf diese Weise die Einpressungen zum Stehen gebracht sind, so kommt der zweite Arbeitsgang an die Reihe, indem die durch den Preßprozeß, nicht in Mitleidenschaft gezogenen Teile des Gegenstandes in üblicher Weise durch Abdrehen, Schleifen, Polieren o. dgl. bearbeitet werden. Ist dies geschehen, dann wird der Gegenstand wieder erweicht, was durch trockene oder feuchte Wärme oder durch Einwirkung von Säuren u. dgl, erfolgen kann. Hierdurch wird bewirkt, daß die durch die Druckwirkung der ersten Verfahrensstufe beeinflußten Stellen in ihre ursprüngliche Lage zurücktreten, und da die nichtgeprägten Stellen im zweiten Arbeitsgang durch Spanabhebung eine Materialverminderung erlitten haben, so treten nunmehr die geprägten Stellen über das Niveau der nicht gepreßten Stellen hervor. Nunmehr kann, nachdem der Gegenstand wieder seigre ursprüngliche Härte erhalten hat, als vierte Verfahrensstufe eine Bearbeitung auch der geprägten Stellen durch Polieren o. dgl. erfolgen.
  • Die auf diese Weise hergestellter. Unebenheiten sind nun vollkommen daüethaft, da die Moleküle des Körpers sich in ihrer ursprünglichen Lage befinden. Infolgedessen ist weder die Einwirkung von Wärme, noch von Feuchtigkeit, noch von chemischen Mitteln in der Lage, die Unebenheiten zum Verschwinden zu bringen. Wie ohne weiteres ersichtlich, ermöglicht das neue Verfahren auch eine vollkommen gleichmäßige Bearbeitung sowohl der Erhöhungen als auch der Vertiefungen der Prägung, da beide Arbeitsvorgänge durchführbar sind, solange dadurch eine Beschädigung der anderen Stellen unmögfich ist.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Unebenheiten auf ebenen oder unebenen. Körpern aus Hartgummi, Horn, Kunsthorn u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Matex'ial durch Druckwirkung an denjenigen Stellen, die der endgültigen Musterung entsprechen, verdrängt wird, sodann eine Bearbeitung der nichtverdrängten Stellen erfolgt und schließlich durch Erwärmung, Einwirkung von Säure oder eine ähnliche Behandlung das verdrängte Material gezwungen wird, in seine ursprüngliche Lage zurückzutreten, orsuf die endgültige `Bearbeituhg, ivie Polieren o. dgl., erfolgen kann.
DEA46673D 1925-12-25 1925-12-25 Verfahren zur Herstellung von Unebenheiten auf ebenen oder unebenen Koerpern aus Hartgummi, Horn, Kunsthorn u. dgl. Expired DE456532C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045864B (de) * 1953-09-24 1958-12-04 Dynamit Nobel Ag Verfahren zum Herstellen von Mustern auf flaechigen Erzeugnissen aus thermoplastischen Kunststoffen durch Praegen in der Waerme

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1045864B (de) * 1953-09-24 1958-12-04 Dynamit Nobel Ag Verfahren zum Herstellen von Mustern auf flaechigen Erzeugnissen aus thermoplastischen Kunststoffen durch Praegen in der Waerme

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