DE456161C - Warmbettanlage mit mehreren nebeneinanderliegenden Rinnen - Google Patents

Warmbettanlage mit mehreren nebeneinanderliegenden Rinnen

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DE456161C
DE456161C DEM97000D DEM0097000D DE456161C DE 456161 C DE456161 C DE 456161C DE M97000 D DEM97000 D DE M97000D DE M0097000 D DEM0097000 D DE M0097000D DE 456161 C DE456161 C DE 456161C
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DE
Germany
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lifting
movement
bed system
warm bed
rod
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DEM97000D
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Maschinenfabrik Sack GmbH
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Maschinenfabrik Sack GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B43/00Cooling beds, whether stationary or moving; Means specially associated with cooling beds, e.g. for braking work or for transferring it to or from the bed
    • B21B43/003Transfer to bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

  • Warmbettanlage mit mehreren nebeneinanderliegenden Rinnen. Bei Warmbetten mit mehreren Auflaufrinnen war es bisher erforderlich, zwischen den einzelnen Überhebegliedern sogenannte Trennungsleisten vorzusehen, die zeitweise aus ihrer versenkten Stellung so angehoben wurden, daß ein von einer Reihe von Überhebegliedern übergehobener Walzstab nicht in den Bereich der benachbarten überhebeglieder abrutschen konnte, solange sich die erstgenannte Reihe in der Aufwärtsbewegung oberhalb der Auffangtaschen, also in der eigentlichen Überliebetätigkeit befand. Es sollte dadurch vermieden werden, daß nicht vollständig eingelaufene Walzstäbe zum Teil auf den Überhebegliederii, zum Teil noch in der Auffangtasche zu liegen kamen und dadurch der überliebebetrieb gestört wurde.
  • Die Anlage und Bewegung der Trennungsleisten verteuert den Bau und den Betrieb solcher Einrichtungen. Man hat daher vorgeschlagen, auf die Verwendung beweglicher Trennungswände zu verzichten und als Ersatz für deren zeitweise sperrende Stellung die Tätigkeit der überhebeglieder benachbarter Reihen so voneinander abhängig zu machen, daß unzeitige Überleitungen vermieden werden. Die Verwirklichung dieser Forderung wird dadurch erschwert, daß die Überhebebewegungen nicht in gleichbleibender, ein für alle Male feststehender Weise stattfinden, sondern abhängig von der Bewegung der Walzstäbe sind, indem sie erst durch diese ausgelöst werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine besondere einfache Lösung der Aufgabe, in hohem Grade frei von Störungen, wie sie z. B. bei elektrischer Betätigung leicht eintreten können.
  • Es zeigen: Abb. i einen OOuerschnitt durch die Auflaufrinnen mit dem Warmbett, Abb. a eine schematische Darstellung der Bedienungseinrichtung für die Überhebeglieder.
  • Es sind vier Auflaufrinnen i bis q, angenommen, in welche an geeigneten Stellen die Cberliebeglieder 3 bis hineinragen. Durch die Wände 4.- werden in Verbindung mit den Abrutschflächen i i bzw. 1a bzw. 13 Auffangtaschen gebildet, welche die Walzstäbe aufnehmen, bevor sie weiterbefördert werden können. 9 stellt einen Walzstab dar, welcher mit :einem vorderen Teil bereits auf .dem L'berliebeglied 6 liegt, mit einem rückwärtigeren Teil aber noch auf der Abrutschfläche i i außerhalb des Cberhebegliedes 6 sich befindet. io ist ein anderer Walzstab, der durch das Überhebeglied 7 nahe bis zur Höchstkante der Abrutschfläche 13 angehoben ist. Die Überhebeglieder können als Klappen mit schrägen Hebeflächen ausgebildet sein und sich auf gemeinsamen Achsen 32 drehen, über welche hinaus sie sich zu Hebeln 33 bzw. 34 bzw. 35 bzw. 36 fortsetzen.
  • Nach Abb.2 tragen zwei zueinander parallele Wellen 17, 18 je eine unrunde Scheibe 14, 15. An denselben liegen Rollen 27 bzw. 28 von Hebeln ig bzw. 2o an. Der Hebel ig sitzt drehbar auf einem festliegenden Zapfen 26, während der Zapfen 44 des Hebels 2o wagerecht verschiebbar gestützt ist. Von den freien Enden der Hebel i g bzw. 2o ausgehend, stellen Stangen 21 bzw. 22 die Verbindung mit den Hebeln 33, 34 der Überhebeglieder 5 bzw. 6 derart her, daß bei Ausschlag der Hebel ig bzw. 2o nach links die überhebeglieder gehoben, bei gegenteiliger Bewegung gesenkt werden. Die erwähnten Ausschläge der Hebel ig bzw. 2o werden durch die unrunden Scheiben 14 und 15 bewirkt, und zwar so, daß die Bogen a bzw. 2' die zugehörigen Überhebeglieder nur bis in die Stellung des überhebegliedes 7 von Abb. i anheben und erst die Bogen c bzw. c' die Überhebeglieder 5 bzw. 6 so weit heben, daß die Abrutschkanten i i usw. überschritten werden und die Walzstäbe von den Überhebegliedern abrutschen können.
  • Auf der Welle 17 ist eine zweite unrunde Scheibe 16 aufgeschrumpft, an welche sich eine Rolle 28 anlegt. Dieselbe sitzt auf einem Hebel 23, welcher ebenfalls auf dem Zapfen 26 drehbar gelagert ist. Seine Nabe trägt an einem Gegenarm ein Belastungsgewicht 25, um dadurch stets die Anlage der Rolle 28 an dem Umfang der unrunden Scheibe 16 zu sichern. Die Drehachse der Rolle a8 ist durch eine Stange 24 mit dem Drehzapfen 44 des Hebels 2o verbunden. Wenn .die unrunde Scheibe 16 vermittels der Rolle 28 deren Hebelstange 23 in die strichpunktierte Lage gedrückt hat, verstellt gleichzeitig die Stange 24 den Hebel 2o in die strichpunktierte Lage, wodurch die Rolle 29 von der Kurvenscheibe 14 abgerückt und somit deren Einwirkung auf die Rolle 28 und auf die Verstellstange 22 des Überhebegliedes 5 aufgehoben wird. Der Kreisbogen b der Kurvenscheibe 16 liegt im Bereich des Überganges aus dem Bogen a zu dem Bogen c.
  • Die gleiche Einrichtung gemäß der Abb. 2 zur Bedienung der Überhebeglieder 5 und 6 sind auch vorgesehen zur Bedienung und gegenseitigen Beeinflussung der überhebeglieder 6 und 7 bzw. 7 und B.
  • An der Kurvenscheibe 15 kann eine weitere Rolle 43 eines um einen feststehenden Drehzapfen 42 schwingenden Hebels 41 anliegen, von welchem aus vermittels einer Stange 4o eine weitere Klappe 37 bewegt wird. Der Endzapfen des Drehhebels 38 derselben führt sich in einem Schlitz 38 der Stange 4o. Eine solche Klappe ist zu Beginn einer jeden Auflaufrinne des Warmbettes angeordnet. Sie dient dazu, in Zusammenwirkung mit je dem ersten überhebeglied das Ende des aufgelaufenen Walzstabes io zu fassen und bremsend festzuhalten, so daß die in der Masse des Walzstabes angesammelte Bewegungsenergie geradestreckend auf den warmen Walzstab wirkt und das Abbiegen des Kopfes desselben vermeidet. Die Gegenklappe 37 kann auch von der Steuervorrichtung der Teilschere aus bedient sein.
  • Die Wirkungsweise ist nun folgende: Soll ein Stab geschnitten und ausgehoben werden, so wird mittels eines Druckknopfes oder auch von der Stabspitze aus ein Schalter betätigt, welcher den Antrieb der betreffenden Antriebsachse 17 oder i8 einschaltet. Der in bekannter Weise geschnittene Stab wird von der Kurvenscheibe 15 vermittels der obenerwähnten Antriebsglieder, die an den betreffenden Überhebegliedern angreifen, zunächst so weit angehoben, daß er von der Rollgan@gsrolle 46 abgehoben wird. Die Kurvenscheiben haben, wie bereits erwähnt, eine derartige Form (Bogen a und c), daß der Anhebevorgang nach dem Abheben des Stabes von der Rolle zunächst unterbrochen wird, zum Zwecke, den Stab in der Laufrichtung zur Ruhe kommen zu lassen. Nachdem der Stab zur Ruhe gekommen ist, wird alsdann der Anhebevorgang vollendet, indem vermittels der Kurvenform c die Reihe der Überhebeglieder in ihre Höchststellung gebracht wird. Dieser Arbeitsvorgang ist der normale und vollzieht sich bei jeder Überhebegliederreihe vollkommen gleich, d. h. normalerweise heben die Reihen der Überhebeglieder ihre Stäbe in kurzen Abständen hintereinander aus, so daß immer nur eine solche Reihe in Bewegung ist. Der von der Beeinflussungskurve 16 vermittels des Hebels 23 und der Stange 24 beeinflußte Hebel 2o der benachbarten Reihe von Überhebegliedern hebt sich hierbei lediglich von seiner Antr iebskurvenscheibe 14 ab, ohne daß darüber hinaus etwas anderes erfolgt. Ist aber infolge eines Zufalles die Aufeinanderfolge der Stäbe zweier benachbarter Rinnen derart, daß die Bewegung beider Antriebsscheiben 14 und 15 in irgendeiner Phasenverschiebung zueinander gleichzeitig erfolgt, so muß verhütet werden, daß die Spitzen der Überhebegliederreihen während des Abr utschens eines Stabes über die Abrutschkanten hervortreten. Das geschieht vermittels des Beeinflussungsmechanismus.. Die -Beeinflussungskurvenscheiben 16 der verschiedenen Rinnen sitzen zu den Antriebsscheiben i4 und 15 u.sw. dergestalt, daß die Beeinflussung der benachbarten Klappenbewegung gerade während des Zeitraumes stattfindet, währenddessen der übergehobene Stab abrutscht bzw. während sich eine Klappenreihe gerade in ihrer kritischen Bewegungszone befindet. Es liegt auf der Hand, daß man zur Erreichung des Zweckes die Bewegung der im Ausheben begriffenen einen oder anderen Klappenreihe beeinflussen kann.
  • In den gezeichneten Beispielen ist die Anordnung der Kurvenscheiben so getroffen, daß jeweils der Aushebevorgang der warmbettseitig benachbarten Rinnen beeinflußt wird, während sich die eine Klappenreihe in der kritischen Bewegungszone aufwärts gehend oberhalb der Abrutschkanten befindet. Der beeinflußte Aushebevorgang wird auf Grund der vorgesehenen Kurvenform und Kurvenstellung zueinander der Beeinflussung entzogen, sobald die Klappenspitze so weit über die Oberkante der Abrutschkanten hervorgetreten ist, daß eine Betriebsstörung nicht mehr zu befürchten ist. Wie bereits weiter oben erwähnt, erfolgt die Beeinflussung dadurch, daß der Antriebshebel der zu beeinflussenden Klappenreihe von seiner zugehörigen Antriebskurvenscheibe so weit abgehoben wird, als nötig ist, um das Überheben eines Stabes während dieses gefährlichen Zeitraumes zu verhüten. Zu bemerken ist hierbei, daß der Ausdruck »Abheben des Hebels von seiner Antriebsscheibe« nicht so aufzufassen ist, als würde der Hebel tatsächlich räumlich von seiner Antriebsscheibe getrennt, sondern er ist in der Weise aufzufassen, daß durch die Verschiebung des Hebels 2o entsprechend der vorgesehenen bzw. gezeichneten Hebelarmverhältnisse des Hebels und des Verschiebehubes sich der Hub der Kurvenscheibe 14 auf die zugehörige Klapperreihe um so viel geringer fortpflanzt, als dem Hebelverhältnis und der Verschiebung entspricht. Dies besagt also, daß der beeinflußte Hub einer Klapperreihe kleiner ist als der unbeeinflußte Hub einer Klapperreihe.
  • Die Bogengrößen b der Beeinflussungskurve zur Bogengröße der Klappenhubkurve ist so vorgesehen, d >ß diejenige der Beeinflussungskurve nur einen Bruchteil der Größe der Klappenhubkurve beträgt, wodurch die Wirkungszeiten beider Kurven infolge der sich daraus ergebenden Verschiedenheit so sind, daß - die Beeinflussungskurve niemals den vollständigen Klapperhub während eines Klapperspiels ganz ausschalten kann, sondern nur gerade während des kritischen Zeitraumes. Auch sind die Hubkurven der Klappen so vorgesehen, daß die Beeinflussungskurve niemals infolge einer Zufallstellung das Abheben des Stabes von den Rollen, zum Zweck, den Stab zur Ruhe zu bringen, unterbinden kann, sondern lediglich die Höhe des Abhebens von den Rollen etwas verringert, so daß der Fall nicht eintreten kann, daß ein abgeschnittener Stab auf dem Rollgang zu weit läuft, weil er nicht rechtzeitig von den Rollen abgehoben wird.
  • Wie bereits bemerkt, kann die Anordnung so getroffen sein, daß entweder aus einer voranliegenden Rinne oder Auffangtasche keine Förderung in die nächstfolgende Auffangtasche vor sich geht, solange der kritische Punkt des Auftauchens der Überhebegliederreihe nicht genügend weit überschritten ist, oder es kann umgekehrt der Eintritt dieses kritischen Punktes so weit verzögert werden, daß inzwischen die Walzstäbe mit Sicherheit aus der vorhergegangenen Stellung übergeleitet sind. Dies hängt nur davon ab, ob die Kurvenscheibe 16 auf der einen oder auf der anderen der beiden sich gegenseitig beeinflussenden oder überwachenden Antriebsvorrichtungen angeordnet ist.
  • Die beschriebene rein mechanisch gegenseitige Beeinflussung der Überhebebewegungen hat gegenüber der auf elektrischem, hydraulischem oder anderem Wege den Vorzug der größeren Einfachheit, Billigkeit sowie der absoluten Betriebssicherheit, worauf es bei dem rauhen und teueren Walzwerkbetrieb in erster Linie ankommt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Warmbettanlage mit mehreren nebeneinanderliegenden Rinnen für die vom Walzwerk kommenden Walzstäbe, mit Auffangtaschen von Rinne zu Rinne und mit in ihrer Bewegung voneinander abhängigen Überhebeklappen, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Beeinflussung der Arbeitsbewegung der Überhebeglieder durch Kurvenscheiben (14, 15) erfolgt unter Einschaltung einer weiteren Kurvenscheibe (i6), welche die Überhebebe vegung der Glieder der benachbarten Auffangtaschen für eine Zeit verzögert oder unterbricht, während welcher noch Walzstäbe in die nächsten Auffangtaschen gelangen können.
  2. 2. Warmbettanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkung der Kurvenscheibe (i6) sich auf einen Teil der eigentlichen Überhebebewegung der von ihr beeinflußten Überhebeglieder beschränkt.
  3. 3. Warmbettanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsbewegung der Überhebeglieder eine schrittweise ist, derart, daß durch dieselbe zunächst Anheben der Walzstäbe bis nahezu Übertrittsmöglichkeit in den nächsten Aufnahmeraum geschieht, hierauf eine Unterbrechung dieser Bewegung eintritt und dann die eigentliche Überhebebewegung sich, anschließt. q.. Warmbettanlge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbewegung des Walzstabes durch Einklemmen des letzteren zwischen dem ersten Überhebeglied und einem Hilfsteil, z. B. einer Klappe (37), abgebremst wird.
DEM97000D 1926-11-19 1926-11-19 Warmbettanlage mit mehreren nebeneinanderliegenden Rinnen Expired DE456161C (de)

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DE (1) DE456161C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743293C (de) * 1939-07-30 1943-12-22 Demag Ag Auflaufrollgang fuer Kuehlbetten von Walzwerken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE743293C (de) * 1939-07-30 1943-12-22 Demag Ag Auflaufrollgang fuer Kuehlbetten von Walzwerken

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