DE455656C - Kranwaage mit Seilgewichtsausgleich und Sperrvorrichtung, die nur bei Innehaltung bestimmter Bedingungen eine Waegung gestattet - Google Patents

Kranwaage mit Seilgewichtsausgleich und Sperrvorrichtung, die nur bei Innehaltung bestimmter Bedingungen eine Waegung gestattet

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DE455656C
DE455656C DEM88022D DEM0088022D DE455656C DE 455656 C DE455656 C DE 455656C DE M88022 D DEM88022 D DE M88022D DE M0088022 D DEM0088022 D DE M0088022D DE 455656 C DE455656 C DE 455656C
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rope
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weight
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DEM88022D
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Mannesmann Demag AG
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Demag AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/14Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing suspended loads

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

  • Kranwaage mit Seilgewichtsausgleich und Sperrvorrichtung, die nur bei Innehaltung bestimmter Bedingungen eine Wägung gestattet. Um bei den Waagen für Krane mit Greifern, Klappkübeln oder Kipppfannen in jeder Höhenlage der Last, also bei verschieden großen Seillängen, das gleiche Gewicht erhalten zu können, wird bekanntlich eine Seilausgleichvorrichtung mit der Waage in Verbindung gebracht. Diese besteht meist aus einem eigenen Laufgewicht, das durch einen Antrieb von dem Windwerk her bewegt wird und demgemäß in eindeutiger Zuordnung zu der Länge der herabhängenden Seile eine veränderliche Zusatzkraft auf die Waage ausübt. Bei Greiferwindwerken mit Schließ- und Halteseil entspricht die Verschiebung des Laufgewichtes dem Gewicht beider Seile, wobei der Antrieb entweder von der Schließ- oder Haltetrommel abgeleitet werden kann. Diese Seilausgleichvorrichtung erweist sich aber insofern als unzulänglich, als man verschiedene Gewichtsanzeigen für den offenen und geschlossenen Greifer erhält. Dies ist insofern unangenehm, als nicht nur von Zeit zu Zeit der leere Greifer gewogen werden muß, sondern auch insofern, als nicht immer mit Sicherheit auf vollständigen Greiferschluß; z. $ bei grobstückigen Erzen, gerechnet werden kann.
  • Wird nämlich der Antrieb des Laufgewichts von der Haltetrommel abgeleitet, so wird beim Öffnen des leeren Greifers das Schließseil abgelassen, ohne dag die Ausgleichvorrichtung bewegt wird. Damit zeigt die Waage für den offenen und leeren Greifer ein größeres Gewicht an als für den Greifer in geschlossenem Zustande. Beim Antrieb des Ausgleichgewichts durch die Schließtrommel entsteht ein umgekehrter Fehler. Wird nämlich bei dieser Anordnung der .leere Greifer geöffnet, so verschiebt sich das Ausgleichgewicht so, als ob Halte- und Schließseil um eine bestimmte Länge abgerollt wären, während in Wirklichkeit nur das Schließseil abrollt. Das Ausgleichgewicht entlastet also den geöffneten Greifer zu stark, und die Waage zeigt demgemäß zu wenig an.
  • Ferner werden in der Regel die Schließseile nicht .durchlaufend bis an den Greifer geführt, sondern in zwei Teile zerlegt, die durch ein Seilschloß verbunden werden. Da die Seilschlösser stets dicker als das Seil sind, so entsteht beim Auflaufen dieser -Schlösser und der daran anschließenden gespleißten Seilenden auf die an der Wägevorrichtung angeordneten Rollen ein Wiegefehler. Da außerdem das Gewicht des Seilschlosses gewöhnlich größer ist als das Gewicht eines Seilstückes von gleicher Länge, können Wiegefehler dann entstehen, wenn Wägungen bei verschiedenen Stellungen des Seilschlosses, nämlich vor der Rolle und hinter der Rolle, vorgenommen werden.
  • Die Erfindung besteht nun in verschiedenen Einrichtungen, die durch die Ansprüche gekennzeichnet sind und die dazu dienen, die vorstehend aufgeführten Fehlerquellen zu beseitigen. Eine die Erfindung verkörpernde Einrichtung ist in der zugehörigen Zeichnung im schematischen Aufriß wiedergegeben.
  • Vom Greifer i_ laufen die Schließseile :2 über die Rollen 4, 4' zur Schließtrommel 6, während die Halteseile 3 zur Haltetromme17 gehen. Von den Trommeln 6 und 7 wird ein Planetengetriebe 28 derart angetrieben, daß der Planetenradträger bei gleichzeitigem und gleichsinnigem Drehen der Trommeln stillsteht. Die hierdurch auf der Spindel 29 hin und her bewegte Wandermutter 3o verkörpert durch ihre Lage den Zustand des Greifers i in eindeutiger Zuordnung. Die Mutter bewegt mit ihrer kulissenartigen Führungsschiene 31 mittels Rolle 32, Doppelhebel 33 und Übertragungsgestänge die Sperre 34. Steht dabei die Wandermutter in der Lage, die dem gerade geschlossenen Greifer entspricht, so tritt die Rolle 32 in eine entsprechende Ausbiegung der Kurvenführung 31 ein, so daß die Sperre 34 ausgerückt ist, während auf den übrigen Teil des Weges, d. h. während der Öffnung des Greifers, eine Verblockung der Waage 8, 9, i o, l i, i 2, i 3, die mit Seilrollen 4 in Verbindung steht, bedingt ist.
  • Die Schließseile werden in der Regel nicht bis in den Greifer geführt, sondern in die eigentlichen Schließseile 2 und in die Greiferseile 2' zerlegt, die durch Seilschlösser verbunden werden. Da diese stets dicker als das Seil sind, so entsteht beim Auflaufen dieser Schlösser und der daran anschließenden gespleißten Seilenden auf die Rollen 4 und 4' ein Wiegefehler. Es muß also auch verhindert werden, in dieser Stellung der Schließseile und Schließtrommel eine Wägung vorzunehmen. Hierzu wird von der Schließtrommel 6 aus durch Spindel 35 die Wandermutter 36 bewegt, die durch Rolle 37 den Doppelhebel 38 nebst Gestänge und Sperre 39 in dem Sinne betätigt, daß kurz vor dem Auflaufen der Seilschlösser auf die Rollen 4 die Waage gesperrt wird, während nach Vorbeigang der Wandermutter 36 an der Rolle 37, d. h. nach dem Überlaufen der Seilschlösser über die Rollen 4 bzw. 4.', wieder eine Fre#.-P u be der Waage erfolgt.
  • Ist der Unterschied der Gewichte des Seiles und des Seilschlosses von Belang und soll gewogen werden, wenn sich das Seilschloß sowohl unterhalb der Rolle führt als auch hinter der Rolle 4' befindet, so muß außerlern der Gewichtsunterschied ausgeglichen werden. Hierzu ist die Rückseite der Wandermutter 36 als Schiene 4o ausgebildet. Läuft demgemäß das Seilschloß über die Rollen 4 und 4', so bewegt sich die Schiene 40 nach oben und drückt die Rolle 41 des Winkelhebels 42 beiseite, wodurch der Teller 43 angehoben wird, der sich gegen das Gewicht 44 legt, das sonst mit der Stange 45 am Wiegegestänge 40 hängt. Hierdurch wird das Waagebalkensystem um einen bestimmten Gewichtsbetrag entlastet. Anstatt der hier bezeichneten mechanischen Gestänge kann natürlich auch eine elektrische pneumatische oder hydraulische Fernübertragung verwendet werden, wie diese an sich für die Ein- und Ausschaltung von Waagen bekannt sind.
  • In der Abbildung ist ferner noch eine Vorrichtung dargestellt, die dazu dient, um auch noch während der Hub- und Senkbewegung das Wiegen zu sperren; zu diesem Zweck wird der Kontroller 46 mit der Kurvenscheibe 48 gekuppelt, die durch die Rolle 49, Hebel So nebst Gestänge so auf die Sperre 5 1 wirkt, daß nur in der Nullstellung des Kontrollers, wc die Rolle 49 in einen entsprechenden Rücksprung der Kurvenscheibe 48 eintritt, gewogen werden kann. Damit nun der Kranführer seinerseits den Wiegevorgang nicht durch plötzliches Anlassern des Motors stören kann, wird der Kontroller in der die Wägung gestattenden Mittelstellung verblockt, solange gewogen wird. Dies geschieht in der Weise, daß von dem zur Einrückung und Ausrückung der Waage i2, 13 dienenden Kurvenstück 53 aus mittels Gestängeverbindung die Sperre 52 so bedient wird, daß beim Wiegen, d. h. der Ausrückung des Kurvenstücks 53, der Kontroller in der Nullstellung durch das Sperrad 47 festgehalten wird. Damit wird einmal vom Kontroller aus die Waage freigegeben, während umgekehrt "durch die Inbetriebnahme der Waage der Kontroller gesperrt wird.
  • Bei Greiferwindwerken mit zwei Motoren und zwei Kontrollern müssen natürlich die Vorrichtungen entsprechend verdoppelt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kranwaage mit Seilgewichtsausgleich und Sperrvorrichtung, die, nur bei Innehaltung bestimmter Bedingungen eine Wägung gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Selbstgreifern entsprechend der relativen Lage des Schließseiles zum Halteseil ein' Steuerglied derart verstellt wird, daß eine Sperrung der Waage eintritt, wenn der Greifer nicht geschlossen ist.
  2. 2. Kranwaage mit Seilgewichtsausgleich und Sperrvorrichtung, die nur bei Innehaltung bestimmter Bedingungen eine Wägung gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend der Stellung des Seilschlosses zu den die Wägung bestimmenden Rollen Steuerglieder so verstellt werden, daß beim Überlaufen des Seilschlosses über die Rollen (,4) die Sperrung der Waage bewirkt und nach dem überlaufen ein den Gewichtsunterschied zwischen Seilschloß und Seil ausgleichendes Zusatzgewicht (q.q.) aufgebracht oder abgenommen wird.
  3. 3. Kranwaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von der Schließtrommel (6) und der Haltetrommel (7) aus unter Vermittlung eines Planetengetriebes eine Kurvenführung (Kulisse) (31) so bewegt wird, daß sie jeweilig in eindeutiger - Zuordnung das Öffnen bzw. Schließen des Greifers nachbildet, so daß eine Sperre (34) für die Waage (8, g; io, Il, 12,13) nur freigegeben wird, wenn die Rolle (32) in eine entsprechende Ausnehmung der Führung (31) eintritt. Kranwaage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß von der Schließtrommel (6) eine Wandermutter (36) verstellt wird, die beim Auflaufen der Seilschlösser auf die die Wägung bestimmenden Rollen (4) einen mit Laufrolle (37) versehenen Hebel (38) zur Seite drückt und so die Sperre (3g) zum Eingriff bringt. 5. Kranwaage nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandermutter (36) eine zweite Steuerfläche (4o) hat, die nach dem Auflaufen der Seilschlösser über die Rollen (4) einen mit Laufrolle (41) versehenen Hebel (42) steuert, der in an sich bekannter Weise die Abnahme oder Aufgabe eines Zusatzgewichts (44) bewirkt.
DEM88022D 1925-01-18 1925-01-18 Kranwaage mit Seilgewichtsausgleich und Sperrvorrichtung, die nur bei Innehaltung bestimmter Bedingungen eine Waegung gestattet Expired DE455656C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5294340A (en) * 1989-04-11 1994-03-15 J. Stog Tec Gmbh Process for the biological treatment of waste water using microorganisms

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5294340A (en) * 1989-04-11 1994-03-15 J. Stog Tec Gmbh Process for the biological treatment of waste water using microorganisms

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