DE455600C - Klemmknagge zum Halten von Bestecken in Besteckkaesten - Google Patents

Klemmknagge zum Halten von Bestecken in Besteckkaesten

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DE455600C
DE455600C DESCH78631D DESC078631D DE455600C DE 455600 C DE455600 C DE 455600C DE SCH78631 D DESCH78631 D DE SCH78631D DE SC078631 D DESC078631 D DE SC078631D DE 455600 C DE455600 C DE 455600C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G21/00Table-ware
    • A47G21/14Knife racks or stands; Holders for table utensils attachable to plates

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  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Klemmknagge zum Halten von Bestecken in Desteckkästen. Die Erfindung betrifft eine als Massenartikel herstellbare Vorrichtung (Steg oder Knagge) zum Festhalten von in Etuis, Kästen, Schachteln u. dgl. eingelegten Gegenständen, insbesondere Bestecke. Die neue Klemmknagge erfüllt alle an diesen Gegenstand in bezug auf Elastizität und Bruchfestigkeit zu stellenden Bedingungen und kann maschinell völlig gleichmäßig in Form, Weite und Höhe hergestellt werden. Sie ist durch ein ganz aus Blech oder federndem Metall bestehendes, durch U-förmiges Zusammenbiegen gebildetes Hohlformstück gekennzeichnet, an dessen Seitenflächen die Wangen oder Klemmbacken mechanisch angedrückt werden. Die Klemmwirkung kann noch dadurch erhöht werden, daß um den Fuß der Klemmknagge bzw. deren Bodenteil eine federnd-- Klammer gelegt ist, deren umgelegte Enden in umgelegte Enden des U-förmigen Hohlfornistücks eingreifen. Die gegebenen Formen wie auch die Wangen oder Backen aus geeignetem Material können bei dieser Gestaltung genau gleichmäßig maschinell hergestellt werden. Die Knagge ist vollkommen in sich federnd und unabhängig von Leim, besonderen Federn und Heftdraht.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt ihn Abb. i in Stirnansicht, Abb. a in Seitenansicht, Abb. 3 im Grundriß.
  • Abb. q. stellt eine Ausführungsform dar für schräge Einlagen. Die Grundform der Knagge bildet ein aus einem Blech- oder federndem Metallband durch Zusammenbiegen gebildetes U-förmiges Hohlstück a, das nach oben hin verjüngt ist. Die Seitenteile b dieses Formstückes bilden die innere Unterstützungsfläche der aus Pappe, Mache, Holz o. dgl. hergestellten, gegebenenfalls mit geeignetem überzug versehenen Wangen oder Klemmbacken c, zwischen deren über den Umbug h hervorstehenden Enden in bekannter Weise die Einlagegegenstände gesteckt werden, deren untere Unterstützung der Umbug h bildet. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform sind die freien Enden des Formstücks zu annähernd parallel mit den Seitenflächen laufenden Schenkeln d aufgebogen, wodurch seitliche Schlitze oder Kanäle gebildet werden, in welche die Wangen c eingesteckt werden, so daß sie je von zwei parallelen Flächen eingeschlossen sind. Die Wangen können mittels Durchbruch (sogenannten Kronen e) mit dem Formstück verbunden sein, und zwar beispielsweise mit den Schenkelnil. Zur Erhöhung der Klemmwirkung wird noch um den Fuß!, i bzw. den Bodenteil f der Knagge eine federnde Klammer g gelegt. Diese Klammer übergreift mit ihren Enden h, k die Seitenschenkel d des Bandes b. Die ganze Formgebung der Knagbe in Verbindung mit der Anordnung der Wangen c und des Bodens/ ermöglicht durch einfaches entsprechendes Zusammenbiegen des unteren Knaggenendes sowie Wahl der Bodenbreite eine genaue Einstellung von Form und Weite der ganzen Haltevorrichtung. An den BiegungsstelIen (Kopf- und Fußteilen) h, i, i' können noch Einbiegungen vorgesehen sein, wodurch, insbesondere bei Verwendung von schwach oder nicht federnden Stoffen, wie z. B. weichem Blech, für das Hohlformstück die erforderliche innere Festigkeit und Federung desselben erzielt wird. Die Knagge kann auch aus mehreren Teilen bestehen und das innere Formstück a aus anderem Material. Je nach der Stärke des letzteren kann die äußere Seite des Wangenkanals höher oder niedriger sein oder ganz wegfallen, insbesondere wenn die Knaggen reihenweise hinter- oder nebeneinanderliegend hergestellt werden. In diesen Fällen werden die Seitenwangen. durch besondere, um die Seitenteile b gelegte Spangen festgehalten. Wesentlich ist die nach innen federnde Befestigung der Wangen oder Klemmbacken durch die federnde U-Form der Knagge und die elastische Befestigung der Wangen selbst.
  • Besonders ist noch darauf hinzuweisen, daß die Knagge auch als Mittel zum selbständigen Festhalten schrägliegender Einlagen für Besteckkästen, Schubläden und Etuis Vorteile bietet. Die Ausführung erfolgt dann nach Abb. 4 in der Weise, daß der Knaggenfuß g einen spitzen Winkel mit der Kopffläche,h bildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Klernmknagge zum Halten von Bestecken in Besteckkästen, dadurch gekennzeichnet, daß die Knagge (a) aus einem U-förmig gebogenen, federnden Metallband (b) besteht, dessen freie Enden (d, d) zur Aufnahme von .einsteckbaren, über den Umbug (h) hervorstehendien Klemmbacken (c, c) aus Pappe, Holz o. dgl. zurückgebogen sind. a. Klemmknagge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Klemmwirkung um den Fuß (i, i) oder den Bodenteil _(f) der Klemmknagge eine federnde Klammer (g) gelegt ist, deren umgelegte, freie Enden (k, k) in die umgelegten Enden (d, d) des Metallbandes (b) eingreifen.
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