DE45368C - Zündvorrichtung für Torpedos - Google Patents

Zündvorrichtung für Torpedos

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DE45368C
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DE
Germany
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firing pin
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screw grooves
firing
torpedo
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DENDAT45368D
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ADOLF Graf VON BUONACCORS1 DI PlSTOJA in Wien II, Jägerstr. 16
Publication of DE45368C publication Critical patent/DE45368C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/28Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges operated by flow of fluent material, e.g. shot, fluids
    • F42C15/295Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges operated by flow of fluent material, e.g. shot, fluids operated by a turbine or a propeller; Mounting means therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand dieser Erfindung bildet eine PercussionszUndung für Torpedos, welche jedoch zum Unterschiede von den bisherigen Constructionen derart eingerichtet ist, dafs sie einen vollkommen für sich abgeschlossenen Apparat bildet, welcher erst nach einem gewissen, vom Torpedo ausschliefslich im Wasser zurückgelegten Weg wirken kann. Da diese Zündung vollkommen unabhängig von den Propellern, sowie überhaupt vom ganzen übrigen Torpedomechanismus wirkt, wird das bisherige überaus lange und den ganzen Torpedo von Achter bis Spitze durchsetzende Gestänge vermieden.
Diese Zündvorrichtung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Spitze des Torpedos abgebrochen im Schnitt, so dafs nur der vorderste und hinterste Theil des die Sprengladung enthaltenden Torpedotheiles ersichtlich ist. Fig. 2 zeigt den Vordertheil des Zündbolzens α1, Fig. 1, in Projection. Fig. 3 ist ein Schnitt nach x-x, Fig. 2. Fig. 4 zeigt den Zündbolzen abgebrochen in perspectivischer Ansicht. Fig. 5 und 5 a zeigen den auf den Percussionsbolzen aufgeschraubten Stofsarmpropeller in zwei Ansichten.
Der rückwärtige Theil des die Zündnadel a tragenden Zündbolzens α1, der beim Zurückgleiten mit der Spitze der Zündnadel α in den Patronenraum hineinreicht, ist mit Schraubengewinden α2 versehen, Fig. 1 , 2 und 4, in welche eine beliebige Anzahl kleiner, in den Glockentheil α11, Fig. 1, geschraubter Arretirungsschrä'ubchen a3 derart eingreifen, dafs der Zündbolzen α1 erst dann nach rückwärts (rechts) gleiten und zünden kann, wenn die Spitze der am weitesten rückwärts stehenden Schraube a3, aus der letzten Windung a'2 tretend, in die an letztere sich anschliefsende Längsnuth a'2 gelangt und auch die übrigen Schrauben a% infolge passend angeordneter, die noch übrigen Gewindegänge durchbrechender Längsnuthen a"2 das Rückgleiten des Bolzens ebenfalls nicht weiter behindern. Der Vordertheil des Zündbolzens a1 trägt die Aufschlagspitze α4, die mit vier zu Propellerflügeln ausgebildeten Stofsarmen Λ5, Fig. 5 und 5 a, von aufserordentlich grofser Steigung ausgestattet ist, so dafs der Bolzen von dem Augenblicke, in welchem der lancirte Torpedo seinen Weg im Wasser fortsetzt, sich zu drehen beginnt, sich allmälig in die Patrone hineinschraubt und nach Zurücklegung eines von dem Steigungswinkel der Stofsarmpropeller und der Anzahl der Schraubenwindungen α2 allein abhängigen Weges zur PercussionszUndung bereit ist.
So wird beispielsweise bei einem wirksamen Propellerwinkel von α = 85°42' 20", für welchen sich bei einem Flügelradius von r = 50 mm eine Steigung r · tg · α = 50 tg 85°42' 20" ergiebt, jeder Umdrehung des Zündpropellers ein theoretischer Weg von 4 m entsprechen, der aber infolge des hier mindestens 5oprocentigen Slips auf 8 m erhöht wird; soll nun der Torpedo innerhalb der ersten im Wasser zurückgelegten 120 m vor jeder vorzeitigen Entzündung geschützt sein, so sind an dem hinteren Theile des Zündbolzens 120 : 8 = 1 5 Win-
düngen anzubringen, und der Bolzen a1 selbst ist so weit aus der Patrone herauszuschrauben, dafs die Arretirschräubchen as in die letzten Windungen eingreifen. Nach Zurücklegung dieses Weges wird einem Vorwärtsgleiten des Zündbolzens a1 kein weiteres Hindernifs mehr im Wege stehen, so dafs beim Aufschlagen der Torpedospitze α4 der Zündbolzen al durch die in die Längs- oder Führungsnuthen a\ und a"2 eingreifenden Arretirschräubchen a3 an jeder weiteren Drehung verhindert, in axialer Richtung nach rückwärts bezw. nach rechts weichend, und die Zündnadel a, die mit einer kleinen Oeffnung versehene Kapsel a6 durchschlagend, die Zündpille a10 zündet, deren Feuerstrahl den gelochten Ring a1 durchbricht und den Zündsatz as zündet. Hierdurch wird, wie bisher, die in einer Blechhülse eingeschlossene, aus trockener Schiefsbaumwolle bestehende Eingangsladung α9 (s. Fig. i) zur Entzündung gebracht, welche sich auf die aus nasser, geprefster Schiefswolle bestehende Sprengladung C überträgt.

Claims (1)

  1. PATENT-AnsProch:
    Zum Zwecke der Verhütung einer vorzeitigen Thätigkeit der Percussionszündung an dem in die Patrone hineinreichenden Theil des Zündbolzens ax die Anordnung von Schraubenrillen a2, in welche senkrecht zu diesen stehende und im Glockentheil au angeordnete Arretirungsschrauben a% eingreifen, sowie an der Aufschlagspitze ai des Zündbolzens α1 die Anordnung von zu Propellerflügeln ausgebildeten Stofsarmen α5, so dafs sich der Zündbolzen αΛ während der Bewegung des Torpedos im Wasser nach Mafsgabe des wirksamen Propellerwinkels dreht und hierdurch die am Zündbolzen a1 eingedrehten Schraubenrillen a2 an den in letzteren eingreifenden Arretirschrauben a3 vorbeiführt, wodurch die an dem Zündbolzen al befestigte Zündspitze a erst, wenn alle Arretirschräubchen a3 aus den Schraubenrillen a1 getreten bezw. vor die Durchbrechungen a\ a'\ der letzteren gelangt sind, nach rückwärts (rechts) gleiten und die Percussionszündung ausführen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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