DE452178C - Turbokompressor fuer Gas oder Luft mit inneren Wasser-Kuehlkammern - Google Patents

Turbokompressor fuer Gas oder Luft mit inneren Wasser-Kuehlkammern

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DE452178C
DE452178C DEB130692D DEB0130692D DE452178C DE 452178 C DE452178 C DE 452178C DE B130692 D DEB130692 D DE B130692D DE B0130692 D DEB0130692 D DE B0130692D DE 452178 C DE452178 C DE 452178C
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turbo compressor
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Application number
DEB130692D
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Belliss and Morcom Ltd
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/58Cooling; Heating; Diminishing heat transfer
    • F04D29/582Cooling; Heating; Diminishing heat transfer specially adapted for elastic fluid pumps
    • F04D29/584Cooling; Heating; Diminishing heat transfer specially adapted for elastic fluid pumps cooling or heating the machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Turbokompressor für Gas oder Luft mit inneren Wasser-Kühlkammern. Die Erfindung betrifft die Anordnung von Kühlkammern und -kanälen in den Statoren von Turbokompressoren für Luft oder Gas.
  • Am wirksamsten ist die Kühlung des der Kompression unterworfenen. Gases in einem Turbokompressor, wenn die Kühlung an den verschiedenen Diffusoren vorgesehen wird. Es ergeben sich aber Konstruktionsschwierigkeiten bei der Anordnung innerer Wasserkammern innerhalb der Wandungen, die zwischen den Difftusoren und den von den Diffusoren zum Laufrad führenden Rückkehrkanälen liegen. Man hat zwar solche Wasserkammern in den Zwischenwänden untergebracht, zugleich mit Kanälen, die durch die die Zwischenwände tragenden Schaufeln zu -den äußeren Wasserkammern führen; aber einerseits war .die Herstellung dieser Kammern und Kanäle konstruktiv schwierig und mit Flickarbeiten verbunden; andererseits waren die so hergestellten inneren Wasserkammern und -kanäle unzugänglich. Sie konnten nicht gereinigt werden, wenn sie, wie es bei schmutzigem Kühlwasser leicht vorkommt, durch abgesetzte Unreinigkeiten verstopft waren.
  • Mit Rücksicht auf diese Schwierigkeiten hat man im allgemeinen überhaupt von .der zellenartigen Kühlung abgesehen und hat Zwischenkühler vorgesehen, die außerhalb des Kompressorgehäuses liegen und durch die das Gas während der Kompression zwischen einzelnen Kompressionsstufen hindurchgeleitet wird. Man hat auch vorgeschlagen, Zwischenkühler innerhalb des Kompressorgehäuses in den Rückkehrkanäien, die von den Diffusoren zurück zu den das Laufrad bildenden Treiborganen führen, vorzusehen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die, wie oben erwähnt, günstigste Lage der Kühlung an den Diffusoren beibehalten. Durch die Erfindung ist eine Anordnung des Statorgehäuses geschaffen, bei welcher durch Gießen herstellbare und dabei zugängliche Wasserkühlkammern in .den Abteilwänden der Diffusoren vorgesehen sind, ohne Saß dadurch die Strömung der Gase gestört wird.
  • Nach der Erfindung sind die Wasserkühlkammern in den Abteilwänden zwischen den Diffusoren und den Rüekkehrkanälen so angeordnet, daß in der Achsialebene schräg nach außen gerichtete Verbindungskanäle zwischen den äußeren und den inneren Kühlkammern des Gehäuses vorgesehen sind. Es wird also, statt die inneren Wasserkammern mit dem äußeren Wasserraum des Gehäuses durch achsiale Kanäle in den Verbindungsrippen zu verbinden oder statt in einer anderen bekannten Art die Verbindung in radialer Richtung durch Einfügung dünner Rohre zu bewirken, nach der Erfindung die Verbindung mit den inneren Wandkammern durch gleichzeitig radial und achsial "sich erstreckende Kanäle bewirkt, die in entsprechend gerichteten Armen liegen. Außerdem erweitert sich der Ouerschnitt dieser Kanäle in der Längsrichtung, so daß dadurch nicht nur das radiale Eingreifen mittels einer Reinigungskratze, eines Schabeisens o. dgl. in die innere Wasserkammer ermöglicht ist, sondern auch eine schräge Arbeit mit dem Werkzeug rings in allen Teilen der Kammer zwischen den Kanälen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Teil eines Turbokompressors, bei welchem die Erfindung angewendet ist, als Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abh. r zeigt einen Längsschnitt, Abb. a einen Querschnitt; Abb. 3 und 4 sind Schnitte nach 3-3 und 4-4 von Abb. i.
  • Auf der Laufradwelle a sitzen die Laufräder b, von denen zwei hintereinander arbeitende auf der Zeichnung dargestellt sind. Von dem Laufrad b wird die zu komprimierende Luft in die Diffusoren gedrückt. Von einem Diffusor c führt der Rückkehrkanal d zum nächsten Laufrad b.
  • Der Diffusor c wird durch eine äußere, im :Maschinengehäuse gebildete Wasserkammer e und durch eine innere Wasserkammer f gekühlt, die in der Abteilwandung g zwischen dem Diffusor c und dem Rückkehrkanal d gebildet ist. Die Wandung g wird von radialachsial sich erstreckenden Armen 1a getragen, die in gewissen Winkelabständen voneinander angeordnet sind.
  • Die äußere Wasserkammer e ist mit der inneren Wasserkammer f durch Kanäle i verbunden, die sich im wesentlichen in radialachsialer Richtung erstrecken, und zwar durch die in Abständen angeordneten Arme h hindurch.. In der Längsrichtung erweitert sich der Querschnitt der Kanäle i nach rückwärts (s. Abb. q.), d. h. in der Richtung zum Austrittsende des Kompressörs, und infolgedessen auch in der Richtung zu der zugehörigen äußeren Wasserkammer e. Durch die radiale Zugänglichkeit der Kanäle i ist es ermöglicht, ein Kratzwerkzeug in die innere Wasserkammer f einzuführen, und der V-förinige Querschnitt der Kanäle i. erlaubt es, mit dem Werkzeug in und rings um diejenigen Teile der inneren Wasserkammer zu gelangen, die zwischen den inneren Enden der Kanäle i liegen. Da außerdem der volle V-Querschnitt in dem Eingang zum Rückkehrkanal d vorhanden ist, so wird die Gasströmung beim Eintritt in den Kanal nicht gehemmt. Bei der inneren Wasserkammer ist die V-förmige Gestalt verlorengegangen,wie Abb. 3 zeigt.
  • Die untere Hälfte des Kompressors (bei allen derartigen Kompressoren liegt die Verbindung in der horizontalen Mittellinie) wird so mit Leichtigkeit gereinigt, und der Schmutz fällt aus den inneren Kammern f nach dem Lossahaben in die äußeren Kammern e, von wo er durch die durch Klappen verschlossenen Reinigungsöffnungen j entfernt wird. Die obere Hälfte des Kompressors kann in üblicher Weise gelöst und umgelegt werden, so daß dann der Schmutz ebenso wie aus der unteren Hälfte entfernt werden kann.
  • Die Kühlung der Luft in den Diffusoren c durch das Wasser in den inneren Kammern f wird erleichtert, wenn man alle Deckel fl der inneren Kammern aus Messing oder einem anderen Material herstellt, das besser wärmeleitend ist als Gußeisen. Derartige Deckel f1 können dünner hergestellt werden als solche aus Gußeißen; die Diffusorschaufeln cl (Abb. 3 und ¢), die zusammen mit den Dekkeln f l. gegossen werden, wirken als Verstärkungsrippen.
  • Es ist allgemein üblich bei der Konstruktion von Kompressoren, am Ausgang des eigentlichen Diffusors einen Leitkanal vorzusehen, der mit einer glatten Gleitfläche ringsherum versehen ist, zum Zwecke, die Austrittgeschwindigkeit des Gases aufrechtzuerhalten und sie zum nächsten Laufrad b zu übertragen. Statt dessen ist ein breiter Hohlraum k (Abb. i) für den Teil, den man als Ultradiffusor bezeichnen kann, und darin in bekannter Weise eine große Zahl angegossener Flossen 1, m vorgesehen, so daß die bei gedrosselter Druckleitung des Kompressors erzeugte Hitze (zum Unterschied von der Wärme der adiabatischen Kompression, die zum größten Teil in den Diffusoren c entzogen werden soll, obwohl natürlich die beiden Wärmearten meist zusammen erzeugt werden) leichter entzogen werden kann, ohne daß die Wandflächen auf Kosten der in Längsrichtung vorhandenen Druckfestigkeit unangemessen vergrößert zu werden brauchen. Gleichzeitig dienen die rippenartigen Flossen 1, m zur Verstärkung der normalen Druckfestigkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Turbokompressor für Gas oder Luft mit inneren Wasser-Küblkammern in den Wandungen zwischen den Diffusoren und den zu den Laufrädern führenden Rückkehrkanälen und mit Verbindungskanälen zwischen den inneren und äußeren Kühlkammern des Gehäuses, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen den inneren und äußeren. Kühlkammern durch in der Achsialebene schräg nach außen führende Kanäle (i.) bewirkt wird. a. Turbokompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der \f-artige Querschnitt der Verbindungskanäle (i) in Richtung zur äußeren Kammer zunimmt.
DEB130692D Turbokompressor fuer Gas oder Luft mit inneren Wasser-Kuehlkammern Expired DE452178C (de)

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DE452178C true DE452178C (de) 1927-11-07

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