DE452011C - Kohlenstopfbuechse fuer Dampfturbinen - Google Patents

Kohlenstopfbuechse fuer Dampfturbinen

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Publication number
DE452011C
DE452011C DEK99503D DEK0099503D DE452011C DE 452011 C DE452011 C DE 452011C DE K99503 D DEK99503 D DE K99503D DE K0099503 D DEK0099503 D DE K0099503D DE 452011 C DE452011 C DE 452011C
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DE
Germany
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coal
rings
carbon rings
steam turbines
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Expired
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DEK99503D
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English (en)
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MICHAEL KNOERLEIN DIPL ING
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MICHAEL KNOERLEIN DIPL ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/003Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by packing rings; Mechanical seals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 4. NOVEMBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14c GRUPPE 20 κ 995031I14C
Tag der Bekamitmachimg über die Erteilung des Patents: 20. Oktober 1927.
. Michael Knörlein in Halle a. S. Kohlenstopfbüchse für Dampfturbinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1926 ab.
Bei Kohlenstopfbüchsen für Dampfturbinen ist es üblich, mehrteilige Kohlenringe an den Seitenwandungen dichtschließend in Kammern einzulegen und die Kohlenringe durch umgelegte Schlauchfedern oder federnden Baustoff anderer Art so zusammenzuhalten, daß die Kohlenringe im Betrieb die Welle ohne Spiel, aber auch ohne Druck, umschließen.
Um die Welle von dem Gewicht der Kohlenringe zu entlasten, ist bekannt geworden, die Kohlenringe an die seitlichen
Kammerwände zu pressen. Durch diese seitlichen Klemmungen wird das Gewicht der Kohle von den Wandungen aufgenommen und ein Verschleiß der Kohle infolge der Anpressung durch das Eigengewicht vermieden. Dünne Schlauchfedern auf dem Umfange der Kohlenringe neigen leicht zum Verrosten und Verrotten im Heißdampf. Wellblechfedern haben den Nachteil der Steifigkeit, da ίο in dem vorhandenen schmalen Raum eine umfangreiche elastische Feder keinen Platz findet.
Die Erfindung sieht daher eine neue Bauart unter gleichzeitiger Verbesserung und Verbilligung der Ausführung vor und besteht darin, daß eine zylindrische Spiralfeder mit einem Windungsdurchmesser größer als der Wellendurchmesser auf schräge Flächen der Kohlenringe durch ungeteilte schräge Teller gleichzeitig radialen und achsialen Druck auf die geteilten Kohlenringe ausübt, um bei großer Drahtstärke und großer Haltbarkeit der Feder gegen Durchrosten die Kohlenringe gleichzeitig zusammen und zur Aufhebung des Eigengewichtes an die Kammerwände zu pressen.
Die Spiralfeder mit einem Windungsdurchmesser größer als die Welle ist bei der Weichheit der Federung nur mit beträchtlicher Drahtstärke auszuführen. Bei gleicher Federkraft wächst die Drahtstärke mit dem Windungsdurchmesser, so daß die Anordnung zwangläufig eine betriebssichere Feder vorsieht, die dem Durchrosten nicht so leicht unterworfen ist.
Die Abbildung läßt die Kohlenringe b mit Abschrägungen, d. h. mit angenähert dreieckigem Querschnitt, erkennen. Die Spiralfeder ist um die Packung gelegt und wirkt mit ihrer Kraft in erster Linie achsial. Durch schräge Federteller e, die z. B. aus gepreßtem Blech bestehen, wirkt die achsiale Kraft der Feder auf die schrägen Flächen der Kohle, so daß sowohl eine Teilkraft zum Zwecke des Zusammenhaltens in radialer Richtung, wie eine solche zum Zwecke der seitlichen Anpressung an die Kammerwände α in achsialer Richtung entsteht.
Der große Windungsdurchmesser der Feder ermöglicht noch bei großer Drahtstärke eine weiche Federung. Die Kohlenringe können außerdem bei der gewählten Bauart die achsiale Länge der Stopfbuchse gut ausnutzen und breite Dichtungsflächen erhalten. Die Vorteile der Anordnung liegen daher auch in einer erhöhten Elastizität der Stopfbuchse, die insbesondere bei den beim Anlassen einer Turbine nie ganz zu vermeidenden Erschütterungen der Welle von Wichtigkeit ist. Auch die kleinen bei der Aufstellung auftretenden Fehler des Zusammenbaues werden durch diese Elastizität im Anfange des Betriebes selbsttätig ausgeglichen, wodurch erst eine dauernde Dichtung der Stopfbüchse im Betriebe erzielt wird.
Ein Vorzug der neuen Stopfbüchse ist es auch, daß beim Ausbau einer Packung das Betriebspersonal eine etwaige Wiederherstellung der Federn und Teller selbst vornehmen kann, da diese Teile im Notfalle ohne besondere Hilfsmittel von jedem Handwerker selbst hergestellt werden können.
Ein besonderer Vorzug der neuen Stopfbüchse liegt auch darin, daß keine schweren, durch ihr Eigengewicht auf der Kohle lastenden Teile Verwendung finden, wie es bei Keilringen neuerer bekannter Bauart der Fall ist. Die leichten Federteller aus. Messingblech und die Spiralfeder zusammen sind leichter als ein voller Keilring mit Wellblechfeder.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kohlenstopfbüchse für Dampfturbinen mit jeweils zwei mehrteiligen Kohlenringen in einer Kammer, dadurch gekennzeichnet, daß eine zylindrische Spiralfeder mit einem Windungsdurchmesser größer als der Wellendurchmesser auf schräge Flächen der Kohlenringe durch ungeteilte schräge Teller gleichzeitig mit achsialem und radialem Druck auf die geteilten Kohlenringe einwirkt, um bei großer Drahtstärke und großer Haltbarkeit der Feder gegen Durchrosten die Kohlenringe gleichzeitig zusammen und zur Aufhebung des Eigengewichtes an die Kammerwände zu pressen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK99503D 1926-06-22 1926-06-22 Kohlenstopfbuechse fuer Dampfturbinen Expired DE452011C (de)

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DEK99503D DE452011C (de) 1926-06-22 1926-06-22 Kohlenstopfbuechse fuer Dampfturbinen

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DEK99503D DE452011C (de) 1926-06-22 1926-06-22 Kohlenstopfbuechse fuer Dampfturbinen

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DE452011C true DE452011C (de) 1927-11-04

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DE (1) DE452011C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2895758A (en) * 1954-06-09 1959-07-21 Oswald A Wright Mechanical compensator

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