DE450177C - Maschine zum Aufstreifen der bei der Drahtziehmaschine zu verwendenden Zieheisen aufden Draht - Google Patents

Maschine zum Aufstreifen der bei der Drahtziehmaschine zu verwendenden Zieheisen aufden Draht

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DE450177C
DE450177C DEI23746D DEI0023746D DE450177C DE 450177 C DE450177 C DE 450177C DE I23746 D DEI23746 D DE I23746D DE I0023746 D DEI0023746 D DE I0023746D DE 450177 C DE450177 C DE 450177C
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drum
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DEI23746D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/02Drawing metal wire or like flexible metallic material by drawing machines or apparatus in which the drawing action is effected by drums
    • B21C1/04Drawing metal wire or like flexible metallic material by drawing machines or apparatus in which the drawing action is effected by drums with two or more dies operating in series

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

  • Maschine zum Aufstreifen der bei der Drahtziehmaschine zu verwendenden Zieheisen auf den Draht. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Aufstreifen und Festlegen einer Reihe von Zieheisen auf einen Draht, eine Maßnahme, die dem Einsetzen des mit dem Zieheisen versehenen Drahtes in eine Drahtziehmaschine zwecks Verringerung des Drahtes auf den endgültigen Querschnitt vorhergeht. Die Erfindung bezieht sich insonderheit auf eine Maschine, bei welcher ein rotierender Greifer den Draht ergreifen, durch ein sogenanntes Zieheisen ziehen und dann um eine Ziehtrommel wickeln muß.
  • Bei solchen Maschinen :werden die Drahtwindungen gewöhnlich mit -der Hand von der Trommel :entfernt, wobei es zumeist notwendig wird, die Trommeln. zwecks Lockerung der Spannung etwas zurückzudrehen. Die Drahtwindungen werden dann durch ein schwächeres Zieheisen geführt (nachdem das Ende mittels besonderer, gegebenenfalls gleich am Maschinengestell angeordneter Rollen angespitzt worden ist), worauf der Vorgang wiederholt wird, und wenn dann genügend Draht durch das zweite Zieheisen hindurchgezogen worden ist, wird die Trommel angehalten und der Draht entfernt. Bisweilen werden selbsttätige Abstellvorrichtungen vorgesehen, um die. auf die Trommel aufgewickelte Drahtmenge zu begrenzen. Jede - besonders aufgewickelte Drahtspule wird unmittelbar, nachdem sie aufgewickelt worden ist, wieder von der Ziehtrommel abgenommen, damit der Vorgang weitergehen kann; die einzelnen Wicklungen werden auf Haken oder anderen am. oder in Nähe des Maschinengestells vorgesehenen Vorrichtungen aufgespeichert.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine bequemere Anordnung für solche Drahtziehmaschinen zu schaffen, derart, daß der Draht nach der Aufwicklung auf einer zur Ziehtrommel gleichachsigen, urdrehbaren Trommel aufgespeichert wird.
  • Erfindungsgemäß ist eine drehbare Ziehtrommel vorgesehen, vermittels welcher der Draht durch aufeinanderfolgende Zieheisen hindurchgezogen wird; weiterhin ist eine feststehende Trommel angeordnet, welche zum Aufstapeln des Drahtes dient. Während der Draht auf die feststehende Trommel aufgestapelt wird, werden die Zieheisen auch nacheinander auf dieselbe aufgesetzt. Die Ziehtrommel und die feststehende Trommel sind um eine gemeinsame, vorzugsweise wagerechte Achse angeordnet. Die feststehende Trommel dient gleichzeitig als Einrichtung zum richtigen Auseinanderhalten der über den Draht gezogenen Zieheisen und ist zu diesem Zwecke mit einstellbaren Anschlägen versehen, Welche die Abstände der Zieheisen verändern lassen. Der Draht wird auf die feststehende Trommel mehrmals aufgespult, nachdem jedes Zieheisen aufgestreift ist, um die Zieheisen in bestimmten Abständen voneinander zu halten, wobei der verbleibende Zwischenraum von der Entfernung abhängig ist, welche zwischen einem aufgestreiften Zieheisen @_ und dem nächstfolgenden Zieheisen erhalten werden soll. Ein Kupplungshebel ist mit Bezug auf .den schlaffen. Draht. (der, wie es noch später. beschrieben -wird, von .der Vorratstrommel abgelöst wird, nachdem - ein Zieheisen auf den Draht aufgezogen und eingerichtet worden ist) so angeordnet, daß er, sobald die Schlaffheit aufhört, durch den Zug bzw. durch die Spannung des. Drahtes verstellt wird, und zwar so, daß die Kupplung gelöst wird und die Bewegung der Ziehtrommel zum Stillstande kommt. Jetzt ist das Zieheisen auf dem Drahte in seiner richtigen Lage. Die Vorrichtung umfaßt ferner eine Anzahl von Zieheisenanschlägen, welche am Umfange der feststehenden Trommel angebracht sind, wobei jeder Anschlag dazu dient, eines der Zieheisen während der aufeinanderfolgenden Aufstreifvorgänge zu halten.
  • Weitere Besonderheiten der Erfindung er-",eben sich aus dem nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel.
  • Auf der Zeichnung zeigt Abb. i eine -Maschine zum Aufbringen der Zieheisen gemäß der Erfindung in Vorderansicht, Abb.2 eine Seitenansicht hiervon, Abb. 3 einen wagerechten Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2, teilweise mit Vorderansicht, Abb. ¢ teilweise eine Ansicht eines Teils der Abb.2, die die Einrichtung zur Feststellung der Kupplung in ihrer entkuppelten Lage zeigt, Abb.5 teilweise eine Ansicht eines der verstellbaren Anschläge für die Zieheisen in vergrößertem Maßstabe, teilweise im Schnitt.
  • Wie aus den Abbildungen ersichtlich ist, werden die arbeitenden Teile der Maschine von einem mit einer Grundplatte i i versehenen Gestell io getragen. In dem unteren Teil des Gestells i o ist ein (nicht dargestellter) Antriebmotor untergebracht, der mit einer ein Kettenrad 13 tragenden Welle 12 verbunden ist. Das Kettenrad 13 treibt durch eine Gelenkkette i ¢ ein im oberen Teil der Maschine auf einer Welle 16 angeordnetes Kettenrad 15. Die Welle 16 erstreckt sich nach innen und trägt zwischen ihren Enden eine Schnecke 20 für den Antrieb eines Schneckenrades 21 (Abb. 2). Das Schneckenrad 2 i kann sich auf der Hauptwelle 22 frei drehen, und auf diese Welle 22 ist eine Dehnungskupplung 23 der an sich bekannten Ringtype aufgekeilt, die durch das Schneckenrad 21 angetrieben wird, sofern sie mit diesem in Eingriff steht (Abb. 3). In der Zeichnung sind die Kupplung und ihr Hebelwerk in der Stellung gezeigt, die sie während des Betriebes der Maschine einnehmen. Die Kupplung 23 ist se eingerichtet, daß sie (im Falle der Abb. 2 und 3) durch eine Linksbewegung einer Gabel 24 um, ihr Gelenk 2 5 in an sich- bekannter Weise mit dem Schneckenrad 21 in Eingriff gelangt.
  • Am vorderen (rechten) Ende der Welle 22 ist .eine Ziehtrommel28 befestigt, die einen Greifer 29 trägt, der in einer Aussparung 3o an der Stirnseite und am Umfang der Ziehtrommel angeordnet ist. In die Ziehtrommel 28 ist eine (nicht dargestellte) halbkreisförtnige Schraubennut von geeigneter Breite eingeschnitten, die am Greifer beginnt und sich auf einer Schraubenlinie in einer derartigen Länge fortsetzt, daß sie die aufeinanderfolgenden Windungen des Drahtes am Greifer 29 frei vorbeigehen läßt, wie dies bei Aufstreifmaschinen üblich ist. Der Greifer 29 ist bei 31 angelenkt und wird bei der Drehung der Ziehtrommel28 in seiner Bewegung um seinen Drehzapfen durch Anschlagstifte 32 und 33 begrenzt.
  • Die Anschläge 32 und 33 sind für das Arbeiten des Greifers 29 nicht unbedingt erforderlich; sie sind jedoch angeordnet, um der Bewegung des Greifers auf alle Fälle -gleich, ob der Greifer mit dem Drahte verbunden sein sollte oder nicht - zwei bestimmte Grenzen zu setzen. Der mit 32 bezeichnete Anschlag wird den Greifer besonders beim Einführen des Drahtes mit halten helfen. Am Gestell i o ist, die Welle 22 umfassend, eine Trommel36 angeordnet, die den gleichen Durchmesser wie die Ziehtrommel 28 besitzt und zur Aufnahme eines Drahtvorrates sowie zur Einstellung der Zieheisen in gewissen Abständen dient. Die Trommel36 ist zwecks Befestigung am Gestell io mit einem Flansch 37 versehen, der einen kreisförmigen, T-Form aufweisenden Schlitz 38 besitzt.
  • Die Trommel 36 ist mit einer geeigneten Anzahl von Zieheisenanschlägen 39,39 versehen, und zwar sind in der Zeichnung sieben derartige Anschläge dargestellt. Jeder dieser Zieheisenanschläge 39,39 besteht aus einem Halteorgan 40, die rings um den Flansch 37 der Trommel 36 angeordnet und einstellbar an demselben befestigt sind. Diese Befestigung erfolgt mittels Schrauben 41, die -in im T-förmigen Schlitz 38 gleitbar angeordnete Muttern 42 eingeschraubt werden. Am äußeren Ende des Halteorgans 40 ist ein gekrümmter Arm 43 gelenkig angeordnet, der beim Gebrauch nach vorwärts und einwärts vorspringt und mit dem Umfang der Trommel 36 in Berührung kommt. Das freie Ende des Armes 43 ist gabelförmig ausgebildet, wie bei 44 (Abb. 3) angegeben, um den aus dem Zieheisen kommenden Draht zu halten und durch den durch die Gabel gebildeten Schlitz rund um die Trommel 36 zu führen. Der Arm 43 wird normalerweise vom Trommelumfang entfernt gehalten, wie in Abb. 3 durch gestrichelte Linien angedeutet ist, und zwar mittels einer Feder 43' (Abb. 5), die um das Gelenk des Armes 43 und im Bereich des Halteorgans 4o angeordnet ist. Wenn der Arm 43 zur Verwendung kommt, wird er entgegen der Wirkung der Feder und gegen die Achse der Trommel 36 bewegt und durch einen an einem Handgriff 45 angeordnetenDrücker 45' gehalten (Abb. 5). Um den Arm 43 von dem Drücker zu lösen und ihm die Rückkehr in seine normale Stellung zu gestatten, wird der Handgriff 45 nach links bewegt, und unter der Wirkung der Feder bewegt sich dann der Arm um seinen Drehzapfen in die in Abb.3 durch gestrichelte Linien angegebene -Stellung zurück.
  • An einer auf der Stirnseite des Gestells i o befestigten Konsole 48 ist ein unter Federwirkung stehender und parallel zu den Zieheisenanschlägen 39, 39 angeordneter Hebelarm 49 gelenkig befestigt, der normalerweise am Umfang der Trommel 36 nahe ihrem vorderen Ende anliegt. Der Arm 49 dient dazu, den auf der Trommel 36 aufgestapelten Draht am Hinübergleiten auf die Ziehtrommel 28 während ihres Betriebes zu verhindern. Eine Feder 5o (Abb. 3) hält den Hebelarm 49 gegen die Trommel 36.
  • Eine auf der Ziehtrommel 28 angeordnete und am inneren Umfang der feststehenden Trommel 36 angreifende Bremse 5 1 (Abb.3) bewirkt ihr Anhalten, wenn die Kupplung 23 gelöst wird. Die Wirkung der Bremse ist genügend leicht, um die Drehung der Ziehtrommel durch den Arbeiter zu ermöglichen, wenn die Trommel nach jedesmaligem Aufstreifen gedreht wird, um den Greifer 29 in seine aus Abb. i ersichtliche Anfangsstellung zu bringen. Um die Ziehtrommel von Hand zu drehen, ist ein Handgriff 52 vorgesehen, der auf dem Drahtgreifer befestigt ist.
  • Eine Konsole 54 trägt einen Zieheisenhalter 55, der um einen Zapfen 56 schwingen kann, auf einem Halbmesser, der die Verteilung der erforderlichen Anzahl vön Drahtwindungen über die Fläche der Ziehtromme128 ermöglicht.
  • Ein Fußhebel 57 (der in der niedergedrückten Lage gezeichnet ist) kann nach dem Niederdrücken die Kupplung 23 für das Anlassen und Anhalten der Ziehtrommel 28 in Tätigkeit setzen. Eine Feder 58, die auf ein den Fußhebel 57 und die Gabel 24 verbindendes Hebelsystem wirkt, hält normalerweise die Kupplung 23 außer Eingriff mit dem Schnekkenrad 2 i. Ein an der Vorderseite des Gestells io befestigter Zapfen 59 trägt einen Handhebel 62 für die Steuerung der Kupplung, der mit einem nach aufwärts vorstehenden Griff 63 versehen ist. Gemäß der später zu beschreibenden Wirkungsweise der Maschine wird der Hebel 62 um seinen Gelenkzapfen 59 und gegen die Trommel 36 bewegt, um die Tätigkeit der Ziehtrommel 28 anzuhalten. Ein Arm 64 (Abb. i) des Hebels 62 ist durch eine Zapfen- und Schlitzverbindung mit einer Stange 65 verbunden, die eine Daumenfläche 68 (Abb. .1) besitzt. Das untere Ende der Stange ()5 ist mit einem Fußhebel 69 verbunden, während eine mit dem oberen Ende dieser Stange verbundene Zugfeder 7o diese in ihrer normalen Lage hält, wie in den Abbildungen angegeben ist. Durch den Längsschlitz 71 in der Stange 65 greift, mit einem Querstift 74 sich vor den Daumen 68 legend, eine durch eine drehbare Muffe in ihrer Länge einstellbare Siange 72, die an ihrem anderen Ende mit einem Zapfen 73 (Abb. 2 und 4) versehen ist. Der Zapfen 74 legt sich (entsprechend der Zeichnung) vor die Daumenfläche 68, wenn die Maschine läuft, und der Zapfen 73 greift in einen im Ende eines gegabelten Hebels 76 gebildeten Schlitz 75. Der Hebe176 ist mit der Gabel24 fest verbunden und mit dieser um den Zapfen 25 drehbar.
  • Mit 81 ist die Vorrichtung bezeichnet, die zum Zuspitzen des Endes des mit Zieheisen zu versehenden Drahtes dient und am Gestell io angeordnet ist. Die Spitzvorrichtung besteht aus einer Reihe von Paaren von genuteten, parallelen Stahlrollen 82, 82 mit verschiedenen Durchmessern, die wagerecht übereinander angeordnet sind und den Draht zuspitzen, wenn dieser in an sich bekannter Weise zwischen ihnen eingeführt wird. Die Rollen 82, 82 werden von der Welle 16 durch ein geeignetes (nicht dargestelltes) Getriebe angetrieben.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Zunächst wird auf den Boden eine genügende Länge Draht in Formeiner langen Schleife ausgelegt. Das Ende des Drahtes wird hierauf zwischen ein Paar Rollen 82, 82 der Spitzvorrichtung 8 i eingesetzt; es erfährt hierbei eine Querschnittsverringerung, so daß der Draht auf einer gewissen Entfernung vom Ende zugespitzt wird, um das erste aufzubringende Zieheisen aufzunehmen. Nach dem Aufsetzen des ersten bei 85 angegebener Zieheisens auf den Draht wird :dieses in den Zieheisenhalter 55 so eingesetzt, daß das Ende des Drahtes durch das Zieheisen weit genug vorsteht, um von dem auf der Ziehtrommel28 angeordneten Greifer z9 ergriffen zu werden. In diesem Zeitpunkt nehmen die Zieheisenanschläge 39, 39 die in Abb. 3 gestrichelt angegebene Lage ein. Der Fußtritt 57 wird hierauf aus der durch gestrichelte Linien angegebenen Stellung in die durch ausgezogene Linien gekennzeichnete Stellung niedergedrückt, wodurch die Kupplung 23 in Eingriff gebracht wird. Diese Bewegung des Fußtrittes 57 veranlaßt eine Bewegung der Gabel 24 und auch des Hebels 76 entgegen der Richtung des Uhrzeigers, wodurch die obenerwähnte Stange 72, in Richtung der Abb.4 gesehen, nach rechts bewegt wird und so die Stange 65 von dem Zapfen 74 freigibt, gegen den der obere Teil des Daumens 68, wie in Abb. 4 angegeben, sich anlegt. Die Stange 65 wird nun durch die Wirkung der Feder 7o nach aufwärts bewegt und gleichzeitig mit ihr die Daumenfläche, die nunmehr hinter den Zapfen 74 gelangt, wie in Abb. 2 angegeben. Dadurch wird die Kupplung 23 in Eingriff gehalten. Nun beginnt die Ziehtrommel 28 sich zu drehen, und mit ihr läuft der Greifer z9 um, der den Draht durch das vom Zieheisenhalter 55 gehaltene Zieheisen 85 zieht, bis eine im voraus bestimmte Anzahl von Drahtwindungen auf die Ziehtrommel --8 aufgewickelt ist, die so genügend Draht durch das Zieheisen zieht für die folgenden Querschnittsverringerungen und für das richtige Aufbringen der .anderen Zieheisen auf den Draht. Das Niederdrücken des zweiten Fußtrittes 69 veranlaßt ,eine Bewegung des Daumens 68 nach abwärts und gestattet so der Stange 72, sich unter der Einwirkung der Feder 58 nach links zu bewegen, wodurch die Kupplung 23 gelöst und die Ziehtrommel angehalten wird. Der auf die Ziehtrommel .aufgewickelte Draht wird entfernt, und das auf den Draht aufgebrachte Zieheisen wird, wie in Abb. 2 in gestrichelten Linien angegeben ist, hinter dem zugehörigen Anschlag 39 angeordnet, der in einer am Umfang der Trommel 36 vorher bestimmten Lage entsprechend den am Flansch 37 angegebenen Teilstrichen i oo (Abb. i) eingestellt ist.
  • Nachdem das Zieheisen hinter dem entsprechenden Anschlag angebracht ist, wird eine bestimmte Anzahl von Windungen des gezogenen Drahtes auf die Trommel 36 aufgeschoben, wobei diese Anzahl von der zwischen dem eben aufgesetzten Zieheisen und dem folgenden Zieheisen zu lassenden Entfernung abhängt. Hierauf wird der verbleibende Draht von der Ziehtrommel abgestreift und hinter dem Arm 63. des Kupplungshebels 62 schleifenförmig ausgezogen. Ein Arm 49 (Abb.3) ist an seinem Ende so geformt, daß er sich auf die Tiomme136 legt und gestattet, daß die Drahtwindungen beim Aufschieben auf diese Trommel 36 unter den Arm cntgegen der Wirkung seiner Feder gleiten, worauf die Windungen festgehalten und am Übergreifen auf die Ziehtrommel gehindert werden.
  • Das Ende des Drahtes wird, wenn es notwendig ist, wieder angespitzt, worauf das zweite Zieheisen aufgezogen, in den Halter 55 eingesetzt und das Drahtende in den an der Ziehtrommel sitzenden. Greifer eingespannt wird. Nun wird der schlaffe Draht zwischen eingespanntem Drahtende und letzter auf Trommel 36 liegender Wicklung zu eileer Schlaufe ausgezogen und diese Schlaufe um den Hebel 63 gelegt. Nachdem dann die Kupplung wieder eingerückt worden ist, wird der übrige Draht durch das zweite Zieheisen hindurchgezogen, bis schließlich jede Schlaffheit verschwindet und der Draht zwischen der Trommel 36 und der Ziehtrommel straffgezog-en wird, wobei nun zugleich das zweite Zieheisen gegenüber dem ersten Zieheisen auf dem Drahte richtig eingerichtet wird. Die jetzt straffgezogene Drahtschlaufe wird den Hebel 63 nunmehr seitlich umlegen (in Abb. i würde diese Bewegung nach rechts gehen), so daß die Kupplung wieder ausgerückt wird.
  • Die Bewegung des Hebelarmes 63 verursacht das Lösen der Kupplung durch Herabbewegen der Stange 65, was durch Niederdrücken des Fußtrittes 69 unterstützt werden kann. Nachdem das zweite Zieheisen auf den Draht richtig aufgesetzt ist, wird der Handgriff 45 des das erste Zieheisen haltenden Anschlags bewegt, worauf der Arm 43 sich vom Umfang der Trommel36 in der oben beschriebenen Weise wegbewegt. Der auf die Trommel36 aufgewickelte Draht und das auf ihn ,aufgesetzte erste Zieheisen werden auf der Trommel nach links (Abb. 2) verschoben, um gestapelt zu werden, bis alle Zieheisen auf den Draht aufgebracht sind. Das zweite Zieheisen wird nunmehr aus dem Halter entfernt und hinter seinem :entsprechenden Anschlag 39 angebracht, nachdem sein Arm 43 gegen den Umfang der Tromme136 herabbewegt wurde. Es wird nun eine bestimmte Anzahl von Windungen des durch das zweite Zieheisen gezogenen Drahtes auf der Trommel z8 nach links auf die Trommel 36 geschoben, was infolge der Tatsache, daß die Trommel 28 und die Trommel 36 den gleichen Durchmesser besitzen und aneinanderstößen, erleichtert wird. Der verbleibende Draht wird hierauf wiederum hinter dem Arm 63 des Hebels 62 schleifenförmig ausgezogen.
  • Das Ende des Drahtes wird, wenn erforderlich, wieder gespitzt, und das dritte, vierte usw. Zieheisen werden aufgesetzt und in den Halter eingebracht, worauf dasselbe Verfahren, wie oben beschrieben, durchgeführt wird, bis die entsprechende Anzahl von Zieheisen, die für die gewünschte Querschnittsverringerung des Drahtes erforderlich sind, auf den Draht in richtiger Entfernung voneinander aufgesetzt worden ist. Nach der Bewegung des Hebelarmes 49 von der Trommel weg kann der aufgebrachte Draht von der Trommel 36 entfernt werden, und nach Aufwickeln des Drahtes auf die Ziehtrommeln der Drahtziehmaschine fallen die Zieheisen in ihre entsprechenden Halter.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Aufstreifen der bei der Drahtziehmaschine zu verwendenden Zieheisen auf den Draht, gekennzeichnet durch eine drehbare, mit einer feststehenden Trommel (36) auf einer gemeinsamen Achse (22) angeordnete Ziehtrommel (28), an der ein Greifer (29) zum Erfassen des Drahtes angeordnet ist, welcher von der Ziehtrommel nacheinander durch einzelne in bestimmten Abständen aufeinanderfolgende Zieheisen (85) hindurchgezogen wird und dann mit den auf ihn aufgestreiften Zieheisen nach jeder aufeinanderfolgenden Ziehstufe auf der feststehenden Trommel (36) aufgestapelt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch auf der feststehenden Trommel (36) angeordnete einstellbare Anschläge (39), welche jedes aufgestreifte Zieheisen in der richtigen Lage auf dem auf der festen Trommel aufgestapelten Draht halten, bis alle Zieheisen aufgestreift sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kupplung zwischen der Ziehtrommel (28) und ihrer Antriebswelle ein Kupplungshebel (63) so angeordnet ist, daß er durch das Straffziehen einer zwischen der ortsfesten Trommel und der Ziehtrommel gebildeten Drahtschlaufe umgelegt wird und die Triebwelle von der Ziehtrommel abkuppelt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gegen den Umfang der Trommel das freie Ende eines Armes (49), der dazu dient, den Draht während des aufeinanderfolgenden Aufschiebens der Zieheisen .auf der Trommel (36) zurückzuhalten, unter Einwirkung einer Feder (5o) angedrückt wird.
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