DE449784C - Mischvorwaermereinrichtung, besonders fuer Schiffsbetrieb - Google Patents

Mischvorwaermereinrichtung, besonders fuer Schiffsbetrieb

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DE449784C
DE449784C DEA48937D DEA0048937D DE449784C DE 449784 C DE449784 C DE 449784C DE A48937 D DEA48937 D DE A48937D DE A0048937 D DEA0048937 D DE A0048937D DE 449784 C DE449784 C DE 449784C
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Germany
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water
preheater
ship
mixing preheater
mixing
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DEA48937D
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Atlas Werke AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/28Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters for direct heat transfer, e.g. by mixing water and steam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)

Description

  • Mischvorwärmereinrichtung, besonders für Schiffsbetrieb. Die bisherigen Mischvorwärmer auf Schiffen hatten eine Reihe baulicher Nachteile, infolge deren sie mehrfach versagten und außerdem einen wesentlichen Nebenzweck der Mischvorwärmung, die -Entlüftung- des Speisewassers, nicht genügend erfüllten.
  • Die Hauptnachteile waren zu geringer Wasserraum und die Verbindung mit der Atmosphäre. Bei Schiffen ist aber gerade infolge der wechselnden Kesselbelastung durch Manöverieren ein. großer Wasserraum unbedingtes. Erfordernis. Mischvorwärmer im Landbetrieb mit größerem Wasserraum, die zugleich als Entgaser arbeiten und diese beiden Funktionen mit aller Zufriedenheit erfüllen, .sind- bekannt. Sie lassen sich aber für den Schiffsbetrieb nicht ohne weiteres verwenden, da die dabei gebrauchten Verteilungseinbauten (Siebböden`y für das vorzuwärmende und entgasende Wasser im Bordbetrieb infolge der Schiffsschwankungen nicht brauchbar sind. Dies rührt u- a. daher, daß beim Schlingern des Schiffes bei einem solchen Siebboden unter Umständen nur die auf der Neigungsseite außen befindlichen Siebbodenlöcher Wasser führen und der Weg der hier nach unten austretenden Wasserstrahlen oder Tropfen infolge baldigen Auftreffens auf die schrägliegende Behälterwand nur ein sehr kurzer ist, so daß die Einwirkung des Dampfes auf das Wasser ungenügend ist.
  • Ein Mischvorwärmer nach der Erfindung, der alle aufgeführten Nachteile vermeidet, ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Es stellt dar: Abb. i eine Mischvorwärmereinrichtung in schematischer Ansicht, teilweise geschnitten, Abb. z einen Längsschnitt durch einen Einzelteil bei wagerechter Lage des Schiffes in größerem Maßstabe, Abb.3 einen Längsschnitt durch denselben Einzelteil bei geneigter Lage des Schiffes in gleichem Maßstabe.
  • Der Mischvorwärmer besteht aus zwei Behältern i und a. Im Behälter i findet die Vorwärmung und Entgasung statt, während Behälter a den mit Rücksicht auf Gewicht und Bauhöhe des Apparates nur kleinen Wasserraum des Vorwärmers ergänzt. Das vorzuwärmende und zu entgasende Speisewasser tritt aus der Wasserzulaufleitung 3 erfindungsgemäß über eine Mehrzahl von Regelvorrichtungen; beim .gezeichneten Ausführungsbeispiel zwei Schwimmerregler q., in den Vorwärmer ein, wobei die Regelvorrichtungen so angeordnet sind,- daß ihre Eröffnungen bei einer beliebigen Neigung des Schiffes sich ungefähr ausgleichen. Bei .der Anordnung von zwei Reglern ist dabei die Verbindungslinie der beiden Regler in die Richtung der größten Schiffsschwankungen, also z. B. duers.chiffs, gelegt, so daß bei einer Schräglage- des Schiffes, wenn der eine Regler nur eine geringe Eröffnung aufweist, der andere Regler eine um so größere Eröffnung gibt: - Im - Oberteil des Vorwärmers ist ein bekannter Schwadenkühler 5 zur Niederschlagung der mit den abziehenden Gasen mitgeführten Dämpfe vorgesehen. Er besteht aus einer Reihe von Kühlrohren, durch die Gase und Dämpfe abziehen. Der Schwadenkühler kann gelegentlich auch als besonderer Apparat ausgebildet werden. Eine oder mehrere Zerstäuberdüsen 6 im unteren Boden des Schwadenkühlers lassen das Speisewasser in den eigentlichen Vorwärmer eintreten. Das Wasser durchströmt darauf das Vorwärmersystem, bestehend aus .einem Verteilerboden 7 mit entsprechend langen, oben eingewalzten, unten offenen- engen Rohren B. Durch diese Rohre, die frei in den Dampfraum ragen und daher innen und außen frei für die Einwirkung des Dampfes zugänglich sind, wie für ein wagerecht liegendes Schiff in Abb. a veranschaulicht ist, fließt das Wasser in dünnem Schleier abwärts. Abb.3 veranschaulicht dagegen die Wirkung bei Schiffsneigung. Es ist zu sehen, wie auch bei starker Neigung des Schiffes das Wasser in einem Schleier A ein Rohrelement 8 durchfließt und auf dem ganzen Wege unter dem Einfluß des Dampfes steht, der seine Wärme von außen durch Leitung und von innen durch ummittelbare Berührung auf den Wasserschleier überträgt. Die Linie tt dagegen veranschaulicht den kurzen Weg, welchen ein Wasserstrahl nur ausführen könnte, der aus einem Siebboden eines bekannten Vorwärmers bei einer solchen Neigung des Schiffes, austreten würde. Dieser Wasserstrahl würde sofort nach seinem Austreten auf die schrägliegende Wandung des Behälters auftreffen und in völlig ungenügender Weise dem Dampf ausgesetzt sein. Es ist dabei besonders zu berücksichtigen, daß bei den Schwankungen des Schiffes die Wassermasse über dem Verteilerboden 7 hin und her wandert und in Wirklichkeit voraussichtlich immer nur die in der Neigungsrichtung außen liegenden Öffnungen in dem Verteilerboden mit Wasser versehen wird.
  • Der Vorwärmerdampf tritt durch die Zuleitung 9 in den darunter befindlichen Raum ein, umspült die Rohre von außen und streicht außerdem im Gegenstrom zu dem herabrieselnden Wasser durch die Rohre nach oben, wodurch intensive und rasche Erwärmung des Speisewassers erzielt wird. Die Vorwärmung kann auch auf zwei oder mehr derartige Einbauten verteilt werden.
  • Der Raum io unter den Vorwärmerrohren ist durch einen Boden i i abgeschlossen, auf dem sich ein gleichbleibender Wasserspiegel dadurch einstellt, daß mit Hilfe von Schwimmern 12 und Regelorganen 13 der Austritt des Speisewassers nach dem eigentlichen Wasserraum 1 ¢ unter dem Boden i i geregelt wird.
  • Das austretende Wasser wird von einem Teller 15 aufgefangen und läuft dann über dessen Rand ab. Der Raum 1¢ ist durch ein Druckausgleichrohr 16 mit dem Raum oberhalb des Rohrbodens 7 verbunden. Es wird sich dadurch in dem Raum io ein gewisser Vberdruck gegenüber dem Raum 14 bilden, wodurch das Wasser im Raum io etwas höher vorgewärmt wird, als der zum Druck im Raum 14. gehörigen Temperatur entspricht, so daß beim Austreten des Wassers durch die Regelorgane 13 und beim überlauf über den Rand des Tellers 15 das bereits vorentlüftete Wasser durch Nachverdampfung und Abscheidung der ausgetriebenen Gasblasen restlos entgast wird. Die ausgetriebenen Gase werden durch eine Rohrleitung 16 abgesaugt. Die Absaugung kann in bekannter Weise durch Anschluß an den Hauptkondensator oder einen besonderen Luftejektor erfolgen.
  • Dem Ausgleich zwischen Wasseranfall und Wasserbedarf dient ein Warmwasserkasten 17, der parallel zum Behälter i an die Rohrleitung ; angeschlossen ist, so daß er gelegentliche: Wasserüberschüsse aufnimmt und gelegentlichen Wassermangel selbsttätig ausgleicht. Das vorgewärmte und entgaste Speisewasser läuft durch ein Rohr 18 dem Behälter 2 zu und wird von dort durch die Vorwärmer= oder Iiesselspeisepumpe i9 den Vorwärmern oder Kesseln zugedrückt. Der beschriebene Vorwärmer und Entgaser kann gelegentlich auch unter Atmosphärendruck arbeiten, wenn das Speisewasser auf ioo' C vorgewärmt werden soll. Er läßt sich auch unter überdruck betreiben, wenn die Vorwärmung des Speisewassers ioo° übersteigen soll. Der Wasserkasten ist dann so hoch anzuordnen, daß das Zusatzwasser den Vorwärmern zulaufen kann, andernfalls ist eine Zusatzpumpe nötig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mischvorwärmereinrichtung mit Verteilungseinbauten für das vorzuwärmende Wasser, besonders für Schiffsbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischvorwärmer mit einer Mehrzahl von Regelvorrichtungen für das zufließende Wasser ausgerüstet ist, deren Eröffnungen sich bei den Schiffsschwankungen gegenseitig ausgleichen, wobei zweckmäßig ein Ausgleichswasserkasten vorgesehen ist, der gelegentliche Wasserüberschüsse aufnehmen und gelegentlichen ZVassermangel ausgleichen kann. z. Mischvorwärmereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei derAnordnung von zwei Regelvorrichtungen für den Wasserzulauf letztere derart angeordnet sind, daß ihre Verbindungslinie in der Richtung der größten Schiffsschwankung liegt. - 3. Mischvorwärmereinrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß von den Öffnungen in den Verteilerböden Rohrstücke oder ähnliche Rieselkörper frei in den Dampfraum ragen, in dem das ablaufende Wasser auch bei Neigungen des Schiffes auf längere Strecke der Einwirkung des Dampfes unterworfen bleibt. q.. Mischvorwärmereinrichtung nach Anspruch i bis ;, dadurch gekennzeichnet, daß der eigentliche Vor wärmerraum, in den der Heizdampf eintritt, gegen den darunterbefindlichen Wasserraum durch einen Boden abgeschlossen ist, auf dem sich durch schwimmerbetätigte Abflußorgane ein gleichbleibender Wasserspiegel einstellt. 5. Mischvorwärmereinrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserraum durch ein Druckausgleichrohr mit dem Raum über dem Vorwärmesystem verbunden ist. 6. Mischvorwärmereinrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtwasserraum in zwei Teile unterteilt ist, von denen der eine im eigentlichen Vorwärmerrawn liegt, der zweite in einem auf Flurhöhe aufgestellten Ergänzungsbehälter untergebracht ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022598B (de) * 1952-11-19 1958-01-16 Stork Koninklijke Maschf Einrichtung zum Entgasen von Wasser, insbesondere von Kesselspeisewasser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1022598B (de) * 1952-11-19 1958-01-16 Stork Koninklijke Maschf Einrichtung zum Entgasen von Wasser, insbesondere von Kesselspeisewasser

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