DE449136C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprech- und Telegraphenbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprech- und Telegraphenbetrieb

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DE449136C
DE449136C DES50388D DES0050388D DE449136C DE 449136 C DE449136 C DE 449136C DE S50388 D DES50388 D DE S50388D DE S0050388 D DES0050388 D DE S0050388D DE 449136 C DE449136 C DE 449136C
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Germany
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cut
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/02Details
    • H04J1/10Intermediate station arrangements, e.g. for branching, for tapping-off

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

Es sind schon Schaltungsanordnungen mit Doppelrohrzwischenverstärkern vorgeschlagen worden, bei denen zur Vermeidung des. Pfeifens der Zwischenverstärkerschaltung die Sprecht- bzw. Telegraphierströme nach beiden Richtungen hin je einer Trägerfrequenz überlagert worden sind, wobei die Zwischenverstärkerschaltung durch geeignete eigene oder zusätzliche Schaltmittel derart ausgebildet
to ist, daß der Weg von einer Fernleitung über die Verstärkerschaltung zurück zu derselben Fernleitung für alle Frequenzen so stark gedämpft ist als die Verstärkung beträgt, der Weg für die einer Fernleitung zugehörige Frequenz über die Verstärkerschaltuag zur anderen Fernleitung aber offen steht.
Gemäß der Erfindung wird nun ein störungsfreier Mehrfach-Sprechbetrieb nach jeder Richtung über den Sendeverstärker dadurch
ao ermöglicht, daß die Sprechströme nach der einen Richtung hin Trägerfrequenzen überlagert werden, welche unterhalb einer gewissen Grenzfrequenz liegen, und die nach der entgegengesetzten Richtung fließenden Sprechströme Trägerfrequenzen überlagert werden, welche oberhalb einer Grenzfrequenz liegen, die ihrerseits höher ist als die erste Grenzfrequenz, und die dem Zwischenverstärker zugeordneten Schaltmittel den Grenzfrequenzen angepaßt sind, derart, daß sie sämtliche Frequenzen oberhalb bzw. unterhalb ihrer Eigenfrequenz Unterdrücken.
Die Dämpfungsmittel in der Zwischenverstärkerschaltung werden dabei so bemessen, daß in der einen Richtung die unterhalb einer gewissen Grenzfrequenz liegenden Trägerfrequenzen ohne Hindernis über den Verstärker in die zweite Fernleitung gelangen, dagegen an eine Rückkehr zu der ersten Fernleitung gehindert sind, während die Dämpfungsmittel für die aus der anderen Richtung kommenden Trägerfrequenzen so bemessen sind, daß die oberhalb einer gewissen Grenzfrequenz liegenden Trägerfrequenzen ohne Hindernis in die andere Fernsprechleitung gelangen, jedoch nur stark gedämpft wieder zu der ersten Fernleitung zurückkehren können.
Mittels einer einzigen Doppelrohrzwischenverstärkerschaltung gelingt es auf diese Weise, bei geeigneten Empfangsanordnungen mehrere Gespräche ohne Gefahr der Rückkopplung über dieselbe Fernleitung gleichzeitig zu schicken.
Eine weitere Vereinfachung dieser Anordnung kann noch dadurch erreicht werden, daß an Stelle einer Doppelrohrzwischenver;-stärkerschaltung eine Einrolhrzwischenverstärkerschaltung verwendet wird, weil wegen der
Dämpfungsmittel, die aus Drossel- bzw. Spulenketten bestehen können, "auch in diesem Falle keine Rückkopplung zu befürchten ist. Auf der Zeichnung ist eine derartige Einrohrzwischenverstärkerschaltung veranschaulicht.
Auf dieser Zeichnung bedeuten a, b 'die beiden Fernleitungen, die beispielsweise durch einen Vorübertrager V mit der Empfangsseite ίο und durch einen Nachübertrager N mit der Sende- bzw. Ausgangsseite eines Verstärkerrohres/? gekoppelt sind. In die Fernleitungen und ihre Verbindungen sind. Schaltmittel Αωΐ9 AO)1J Αω2, Α'ω2 eingeschaltet. Die Schaltmittel Αω1} A'tOj. können z. B. aus Spulenketten bestehen, welche sämtliche Frequenzen oberhalb ω± unterdrücken, und die Schaltmittel £ω2, k'<i>2 aus Drosselketten, welche sämtliche Frequenzen unterhalb ω2 unterdrücken. In diesem Fall werden für die von α nach b fließenden Sprechströme Trägerfrequenzen gewählt, die unterhalb ωχ liegen und für die von b nach α fließenden Strechströme Trägerfrequenzen, die oberhalb ω2 liegen. ' Eine von α ankommende Trägerfrequenz geht ohne Hindernis über Aw1, den Übertrager V, den Verstärker/?, den Übertrager/v* und die Spulenketten Α'ωχ in die Fernleitung B. Der Weg zur Eingangsseite des Verstärkere über die Leitungen C, d bzw. s, f jist dieser Trägerfrequenz durch Αω2 bzw. Α'ω2 versperrt.
Die von ö* kommenden Trägerfrequenzen fließen über e, f zur Eingangsseite des Verstärkers und von der Ausgangsseite desselben über C, d zur Fernleitung a. Dieser Weg ist ihnen vorgeschrieben durch Αωχ und k'ta^. Die Rückkopplung wird in diesem Falle verhindert durch Au1, welches dem über c, d zu α fließenden Verstärkerstrom den Zugang zum Eingangsübertrager V versperrt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für Fernsprech- und Telegraphenbetrieb mit Zwischenverstärker, bei welcher der nach einer Richtung fließende Signalstrom einer Trägerfrequenz und der in entgegengesetzter Richtung fließende einer anderen Trägerfrequenz überlagert wird, und dem gemeinsamen Zwischenverstärker Schaltmittel zugeordnet sind, welche den Trägerfrequenzen den Weg von einer Fernleitung zur anderen offen lassen, die Rückkehr zu der ersten Fernleitung aber absperren, dadurch gekennzeichnet, daß, um nach jeder Richtung hin störungsfrei mehrere Gespräche über denselben Verstärker senden zu können, die Sprechströme nach der einen Richtung !hin Trägerfrequenzen überlagert werden, welche unterhalb einer gewissen Grenzfrequenz liegen, und die nach der entgegengesetzten Richtung fließenden Sprechströme Trägerfrequenzen überlagert werden, welche oberhalb einer Grenzfrequenz liegen, die ihrerseits höher ist als die erste Grenzfrequenz, und die dem Zwischenverstärker zugeordneten Schaltmittel den Grenzfrequenzen angepaßt sind, derart, daß sie sämtliche Frequenzen oberhalb bzw. unterhalb ihrer Eigenfrequenz unterdrücken.
    2,. Schältungsanoridnungnach Ahspruchi, !dadurch gekennzeichnet, 'daß für sämtliche Verbindungen ein. gemeinsamer Einrohrzwischenverstärker dient, dem als Dämpfungsmittel Spulen- und Drosselketten in geeigneter Weise zugeordnet sind.
DES50388D 1919-06-15 1919-06-15 Schaltungsanordnung fuer Fernsprech- und Telegraphenbetrieb Expired DE449136C (de)

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