DE448501C - Waesche-Waschmaschine - Google Patents

Waesche-Waschmaschine

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DE448501C
DE448501C DEF61844D DEF0061844D DE448501C DE 448501 C DE448501 C DE 448501C DE F61844 D DEF61844 D DE F61844D DE F0061844 D DEF0061844 D DE F0061844D DE 448501 C DE448501 C DE 448501C
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Germany
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laundry
sieves
washing machine
horizontal
laundry washing
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DEF61844D
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HEINRICH FINKENBURG
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F15/00Washing machines having beating, rubbing or squeezing means in receptacles stationary for washing purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

  • Wäsche-Waschmaschine. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Wäsche-Waschmaschine, die gegenüber den gebräuchlichen Maschinen die Wäsche nicht durch Reibung, Schleudern oder einseitiges Drücken derselben behandelt, sondern das Waschgut lediglich durch Druck nach zwei unter 9o° verschobenen Richtungen durch besonders angeordnete Ouetschsiebe reinigt.
  • Es sind Waschmaschinen bekannt, in deren Waschbehälter reibende Platten angeordnet sind, die sich vertikal voneinander entfernen und wieder nähern, und auch solche, bei denen eine der reibenden Platten eine horizontale, eine zweite Platte eine vertikale Bewegung ausführt. Die Horizontal- und Vertikalbewegung dieser Platten erfolgt bei den bekannten Waschmaschinen auch zwangläufig, jedoch durch die gewählten Anordnungen so unvollkommen,- daß sich die Wäsche schon nach den ersten Plattenbewegungen zu festen Ballen zusammendrücken muß und die reinigende Flüssigkeit überhaupt nicht mehr oder sehr unvollkommen durch die Wäsche dringen läßt. Hierbei ist ein freies Bewegen der Flüssigkeit durch die geschlossenen Platten nicht möglich und ein Reinigen des Waschgutes nur durch längeres Reiben an den Platten und das wieder nur an den äußeren Teilen des Wäscheballens zu erzielen. Dieses Reiben bringt aber wieder den Nachteil des möglichen Zerreißens der Wäsche mit sich.
  • Bei der vorliegenden Erfindung wird in einem viereckigen Wäschebehälter ein horizontal über der Wäsche liegendes Sieb durch eine Hebel- oder andere mechanische Bewegung von außen auf und ab bewegt. Zwangläufig mit dieser Bewegung werden zwei gegenüberliegende, vertikal stehende Siebe so horizontal hin und her bewegt, daß sich die Vertikalsiebe bei dem Abwärtsbewegen des Horizontalsiebes voneinander entfernen und umgekehrt bei dem Aufwärtsbewegen sich nähern. Im ersten Falle wird die Wäsche, die sich zwischen den drei genannten Sieben und dem Boden des Wäschebehälters befindet, in ein mögilchst kleines Volumen flach zusaminengedrückt, während die Wäsche bei der zweiten Bewegung umgekehrt, also hochkant, gedrückt wird. Um aber auch den mittleren Wäscheteil dem stets um 9o° wechselnden Drucke auszusetzen, werden die beiden vertikal stehenden Siebe nicht in starrer senkrechter Stellung horizontal zueinander bewegt, sondern so, daß sie sich bei einem Auseinanderbewegen am Boden des Wäschebehälters oben bis zur Anlehnung an das Horizontalsieb einander nähern und umgekehrt bis an die Außenwand des Wäschebehälters oben entfernen. Hierdurch wird weiter erreicht, daß der Wäscheraum bei gehobenem horizontalen Siebe nur wenig größer ist als bei gesenktem. Die Vertikalsiebe sind unten seitlich in je zwei Rollen, die sich nur horizontal hin und her bewegen können, gelagert und in der Mitte durch entsprechend befestigte Bleche oder Hebel gemeinsam seitlich mit dem Horizontalsiebe durch zwei Rollen, die sich nur senkrecht auf und ab, bewegen, mit dem auf und ab gehenden Triebwerke verbunden. Bei dem Abwärtsbewegen des Horizontalsiebes wird,die Wäsche kräftig flach auf den Boden gedrückt und die reinigende Flüssigkeit mit großer Gewalt infolge der durchlässigen Siebe durch die Wäsche aus dem Druckraume in den von Wäsche freien Behälterraum gepreßt, während bei dem nachfolgenden Aufwärtsbewegen des Horizontalsiebes durch das gleichzeitige Nähern der unteren Kanten und Entfernen der oberen Kanten der Vertikalsiebe ein gelinder seitlicher Druck auf die Wäsche derart ausgeübt wird, daß sich die mittleren Teile derselben nach oben und dort nach den freien Seiten bewegen und wieder mit der reinigenden Flüssigkeit füllen. Die erstgenannte Bewegung ist die eigentlich reinigende und die darauffolgende Bewegung die weniger reinigende, aber für die darauffolgende BeWegung besonders vorbereitende. Hierdurch wird die Wäsche derart geschont, daß es möglich ist,. sogar die feinsten Gewebe, wie Gardinen, Spitzen, Seide u. dgl., ohne Gefahr des Zerreißens in der Maschine zu waschen.
  • Abb. i der Zeichnung stellt einen Längsschnitt der Maschine in höchster Stellung des Horizontalsiebes a und der beiden Vertikalsiebe b und b1 in unten engster und oben weitester Entfernung voneinander dar. Abb. 2 ist der gleiche Längsschnitt bei tiefster Stellung des Horizontalsiebes a und der Vertikalsiebe b und b, bei unten weitester und oben engster Entfernung voneinander. Abb. 3 ist ein Querschnitt der Maschine nach X-X .der Abb. 4 in mittlerer Stellung der Siebe, aus der besonders die untere Lagerung der Vertikalsiebe b und b,. mit den Rollen c und cl zu erkennen ist. Abb. ¢ stellt .die Aufsicht der Maschine dar, bei der der Deckel nur angedeutet ist. ' e ist der vierkantige Wäschebehälter mit den Füßen f und einer Konsole g zum Befestigen einer Wringmaschine. Das Horizontalsiebes ist an der Außenwand des Behälterse in der Mitte in den Rollen h und hl gelagert, die sich zwischen zwei Führungseisen i und il an den Flacheisen k und k,. nach oben und unten bewegen können. Die Lagerungen der Rollen h, und hl nehmen noch je zwei dreieckig geformte Bleche l und h an einer Spitze auf, die an den gegenüberliegenden Seiten zwei Siebe b und b. halten. Diese Siebe b und b1 besitzen am unteren Ende seitlich am Boden je zwei Rollen c und c,, die sich in Führungsleisten horizontal auf dem Wäschebehälterboden hin und her bewegen können. Das obere Ende der unten seitlich starr am Horizontalsiebrahmen befestigten beiden Flacheisen k und k1 ist drehbar an dem zweiarmigen Doppelhebel na gelagert, der sich an zwei kräftigen Winkeln n und va,. an der Behälterwand dreht. In der Mitte des Hebels in faßt von oben das untere Ende des durch den Deckel d ragenden einarmigen Hebels o drehbar, und zwar in einem Doppelgelenke, so daß das obere Ende des Hebels o drehbar das kürzere Ende des zweiarmigen Hebels p faßt, der sich nach oben und unten, und zwar um 9o° versetzt, in dem auf dem Deckel d befestigten Bocke q bewegt, so daß das lange Bedienungsende des Hebels p möglichst wenig über die Maschine hinausragt. Das Horizontalsieb a ist an einer Seitenkante bei r drehbar und kann zum Bedienen der Wäsche nach oben geöffnet werden. Es wird in horizöntaler Lage durch einen leicht verschiebbaren Riegel s festgehalten. Die vier Rollen c, cl und h, hl sind .durch zwei senkrecht stehende Bleche t und t1 in der ganzen Seitenfläche des Wäschebehälters e geschützt und die Rollenachsen nur durch Schlitze mit den Sieben verbunden, damit die Wäsche nicht durch die sich drehenden Rollen beschädigt wird. i4 ist ein Entleerungshahn.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wäsche-Waschmaschine mit in zwei zueinander senkrechten Ebenen zwangläufig miteinander bewegbaren Quetschsieben, dadurch gekennzeichnet, daß das senkrecht auf und ab gehende Sieb (a) sich fast über die ganze Breite des Waschbottichs erstreckt, während die beiden an ihm angelenkten, senkrecht zu ihm stehenden Siebe (b, b,) an ihren unteren Kanten zwangläufig so geführt sind, daß bei dem Abwärtsbewogen des Horizontalsiebes (a) die unteren Kanten der beiden Vertikalsiebe (b, b,) sich voneinander entfernen, während ihre oberen Kanten sich nähern.
DEF61844D 1926-08-03 1926-08-03 Waesche-Waschmaschine Expired DE448501C (de)

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DEF61844D DE448501C (de) 1926-08-03 1926-08-03 Waesche-Waschmaschine

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DE448501C true DE448501C (de) 1927-08-22

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ID=7109389

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