DE448448C - Elektrische Zuendvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents
Elektrische Zuendvorrichtung fuer VerbrennungskraftmaschinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q7/00—Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
- F23Q7/001—Glowing plugs for internal-combustion engines
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- Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
- Elektrische Zündvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. Es sind bereits, insbesondere für das Anlassen von Dieselmaschinen und ähnlichen, die als Kraftstoff flüssige Brennstoffe geringer Flüchtigkeit, beispielsweise Rohöle, Steinkohlen- und Teeröle usw., verbrauchen, elektrische Zündvorrichtungen vorgeschlagen worden, die letzten Endes aus einem besonderen Rohr bestehen, das einen Metalldraht trägt, der im allgemeinen schraubenförmig aufgewunden ist und vom Strom einer elektrischen Kraftquelle bis zur Rotglut erhitzt wird.
- Solche Vorrichtungen sind mit folgendem schweren Nachteil behaftet: Infolge der hohen Temperatur, die der Draht nicht allein unter der Wirkung des Stroms, sondern auch infolge der Verbrennung annimmt, zundert er leicht, besonders an seinen Enden, und dadurch wird die Vorrichtung schnell gebrauchsunfähig.
- Gegenstand der Erfindung ist eine neue elektrische Zündvorrichtung, bei der man im Innern der Verdichtungskammer (oder einer Hilfskammer) eine Wärmewirkung benutzt, die von einem elektrischen Strom hervorgebracht wird, der einen Stapel Scheiben aus geeignetem Stoffe durchfließt; der unvollkommene Kontakt zwischen diesen Scheiben bewirkt die Entstehung einer Vielzahl sehr kurzer und hintereinandergeschalteiter Lichtbögen, die dann die für das Zünden erforderliche Hitze erzeugen.
- Aus der Abbildung, die sich auf ein Ausführungsbeispiel bezieht, läßt sich das Wesen der Erfindung gut entnehmL-n.
- i ist der metallische Körper des den gebräuchlichen Kerzen .ähnlichen Rohres, der einen Gewindebeil a besitzt, mit dem das Rohr sich in -der Wand 3 des Zylinders befestigen läßt nach Zwischenlegung eines Dichtringes 4; die Wand 3 kann im übrigen mit Einrichtungen zur Kühlung durch Wasserumlauf ausgerüstet .sein.
- Im Innern des Körpers i ist mit einem beliebigen Mittel ein Isolierstück 5, heispielsweise aus Porzellan, befestigt, das in der Achsenrichtung vom Schaft eines metallischen 'Bolzens .6 durchquert wird, der mit einer Art Metallhütchen -7 verschraubt ist.
- Ein Pol einer entsprechenden Stromquelle ist mit dem Schaft 6 verbunden, der andere Pol liegt an Masse. Auf diese Weise kann quer zur Kontaktfläche der verschiedenen Scheiben 8 ein elektrischer Strom fließen; durch passende Regelung des gegenseitigen Drucks zwischen den erwähnten Scheiben gelingt es, unvollkommene Kontakte herzustellen, die sehr kurze Lichtbögen von einer Scheibe zur anderen ,entstehen. lassen. Diese Lichtbögen erzeugen eine ausreichende Erhitzung aller Scheiben, die im Innern des Zylinders liegen, um die Zündung des Brennstoffgemisches zu bewirken.
- Um weiterhin die hier benutzte Wärmewirkung zu erhöhen, kann es vorteilhaft sein, den Stapel 8 so aufzubauen, daß dabei miteinander Scheiben aus verschiedenen Metallen abwechseln, die nicht miteinander verschweißen, wie beispielsweise Gußeisen und Nickel (oder Legierungen). Ferner kann eine irgendwie gestaltete andere Vorrichtung, beispielsweise eine (nicht gezeichnete) Schraubenfeder, die dis aus dem Zylinderherausragende Ende des Bolzens 6 umschließt und die sich auf das Ende des Isblierstücks 6 stützt, vorgesehen werden, um den gegenseitigen Druck zwischen den Scheiben unabhängig von deren Gebrauchszustand konstant zu erhalten.
- Eine solche Vorrichtung ermöglicht es übrigens, einen von der Wärmeausdehnung der verschiedenen Apparatteile unabhängigen Druck einzustellen; sie kann weiterhin vorteilhafterweise vrvollständigt werden durch eine Stopfbüchse' (oder ein wirkungsgleiches Mittel), die die erforderliche Dichtheit gewährleistet und dabei doch dem Bolzen 6 eine leichte Verschiebung in bezug auf das Isolierstück 5 unter der Wirkung der erwähnten Feder gestattet usw.
- Die elektrische Kraftquelle kann Gleichstrom oder Wechselstrom liefern. Bei einem verhältnismäßig leichten Motor, wie er beispielsweise für den Antrieb eines Fahrzeuges verwendet wird, kann es insbesondere letzten Endes von Interesse sein., Wechselstrom sehr geringer Spannung zu verwenden, der der Sekundärwicklung eines ruhenden Wandlers entnommen wird, dessen Primärwicklung an einem kleinen umlaufenden Umformer angeschlossen ist. Dieser kann von einer Akkumulatorbatterie gespeist werden, die an der Seite des Fahrzeuges angebracht ist, und man kann auf diese Weise den, Werkstoff und die Zahl der den Heizkörper bildenden Scheiben unabhängig von der Spannung der erwähnten Batterie wählen, die durch andere Rücksichtnahmen festgelegt sein kann. Im übrigen ist die Abbildung nur als Beispiel zu werten, denn die Erfindung schließt offen-. sichtlich zahlreiche andere Ausführungsmöglichkeiten ein in bezug auf die Gestalt und den Baustoff der Scheiben, ihre Bemessung, ihre Anzahl, die Art ihrer Stapelung usw. Insbesondere kann ein Hohlzylinder aus feuerfestem Isolierstoff den Bolzen 6 so umgeben, daß die Zentrierung der Scheiben 8 gewährleistet ist, die übrigens zu demselben Zweck mit Vorsprüngen und Vertiefungen nach Art von Nut und Feder o. dgl. ineinander eingreifen können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Zündvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, gekennzeichnet durch die Nutzbarmachung der Wärme, die von einem elektrischen Strom erzeugt wird, der einen Stapel elektrisch leitender Scheiben durchfließt, die in der Verdichtungskammer angeordnet sind und untereinander in unvollkommenem Kontakt ste-. hen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR448448X | 1925-11-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE448448C true DE448448C (de) | 1927-08-13 |
Family
ID=8900679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB128270D Expired DE448448C (de) | 1925-11-18 | 1926-11-11 | Elektrische Zuendvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE448448C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3539970A1 (de) * | 1985-11-11 | 1987-05-14 | Beru Werk Ruprecht Gmbh Co A | Gluehkerze |
-
1926
- 1926-11-11 DE DEB128270D patent/DE448448C/de not_active Expired
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