DE44841C - Blumentopf aus nicht porösem Material - Google Patents

Blumentopf aus nicht porösem Material

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Publication number
DE44841C
DE44841C DENDAT44841D DE44841DA DE44841C DE 44841 C DE44841 C DE 44841C DE NDAT44841 D DENDAT44841 D DE NDAT44841D DE 44841D A DE44841D A DE 44841DA DE 44841 C DE44841 C DE 44841C
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DE
Germany
Prior art keywords
flower pot
porous material
pot made
air holes
porous
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Expired - Lifetime
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DENDAT44841D
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English (en)
Original Assignee
C. BOCHMANN in Dresden N., Magazinstrafse
Publication of DE44841C publication Critical patent/DE44841C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
    • A01G9/021Pots formed in one piece; Materials used therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Für Blumentöpfe und Pflanzenkübel ist bisher ein möglichst poröses Material, wie Thon u. s. w., verwendet worden, weil die Wurzeln der Pflanzen einer Ventilation bedürfen, und sind solche Pflanzen am besten gediehen und gesund geblieben, welche in Töpfen von recht porösem Thon eingepflanzt waren, weil bei ihnen eine reichliche Zufuhr von Sauerstoff und eine lebhafte Wasserverdunstung stattfinden konnte.
Im Interesse der Haltbarkeit und des schöneren Aussehens ist man auf die Verwendung nichtporöser Materialien, wie glasirten Thon, Porcellan, Metall u. s. w., gekommen und hat die fehlende natürliche Ventilation dadurch anzubringen versucht, dafs man an dem unteren Theil, welcher in dem Untersatz steht, Luftlöcher angebracht hat, welche gleichzeitig dazu dienen sollen, das überflüssige Wasser austreten bezw. fehlendes von unten zutreten zu lassen.
Der Irrthum, welcher bei Anordnung dieses Hülfsmittels untergelaufen ist, zeigt sich sehr bald in einer Versauerung des Erdreiches und damit verbundener Wurzelkrankheit der Pflanzen. Nothwendiger noch als die unteren Theile des Wurzelstockes bedarf der mittlere und obere Theil einer ausreichenden Ventilation.
Es ist nun naheliegend, dem Uebelstande dadurch abzuhelfen, dafs man die ganze Fläche des Blumentopfes mit Luftlöchern versieht. Damit würde aber nichts geholfen sein. Abgesehen von dem schlechten Aussehen würde eine zu rasche Austrocknung des Erdreiches eintreten, ferner würden die Wurzelspitzen durch die Luftlöcher herauswachsen und an der Oberfläche verdorren, dadurch die Pflanze sehr bald zum Eingehen bringend.
Die Neuerung soll allen diesen zu stellenden Anforderungen dadurch gerecht werden, dafs zwei Rohre α b aus nichtporösem Material, wie Porcellan, Metall u. s. w., concentrisch in einander angeordnet und oben verbunden werden. Das innere Rohr α, der eigentliche Blumentopf, ist etwas höher als sein Isolirmantel b und auf seinem ganzen Umfange mit Luftlöchern versehen. Der Isolirmantel schneidet mit dem Rande des Untersatzes c ab. Er kann beliebig decorirt werden, da ihm keine andere Aufgabe zufällt, als eine Isolirungsschicht um den Blumentopf herum herzustellen. Der Zwischenraum zwischen α und b kann nun vortheilhaft mit einem luftdurchlässigen und wasserhaltenden Material, wie Moos u. s. w., ausgefüllt werden.
Durch die Isolirungsschicht d wechselt die Luft, gleichzeitig hält sie eine genügende Menge Feuchtigkeit, die sie theils aus dem Untersatz c, theils durch die Ausscheidung aus dem Topf α erhält.
Wurzelspitzen, welche durch die Luftlöcher herauswachsen, leiden keinen Mangel an Nähr-
stoff und werden ohne Schaden für die Pflanze erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein aus nichtporösem Material hergestellter doppelwandiger Blumentopf, dessen oben mit einander verbundene beide Wände einen mit Moos oder dergleichen ausfüllbaren Zwischenraum umschliefsen, und bei dem die innere Wandung (a) mit Löchern versehen, die äufsere (b) aber nur bis zum Rande des Untersatzes fortgeführt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44841D Blumentopf aus nicht porösem Material Expired - Lifetime DE44841C (de)

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