DE448290C - Vorrichtung zum Abbuersten von Walzgut - Google Patents

Vorrichtung zum Abbuersten von Walzgut

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DE448290C
DE448290C DED51850D DED0051850D DE448290C DE 448290 C DE448290 C DE 448290C DE D51850 D DED51850 D DE D51850D DE D0051850 D DED0051850 D DE D0051850D DE 448290 C DE448290 C DE 448290C
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brushing
brushes
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lowered
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Expired
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DED51850D
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Mannesmann Demag AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B45/00Devices for surface or other treatment of work, specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abbürsten von Walzgut.-Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichfung zum Abbürsten von Walzgut, bei welcher das Bürstenpaar in lotrechter Richtung beweglich angeordnet ist. Nach einem bekannten Vorschlag ist diese bewegliche Anordnung aus dem Grunde gewählt, damit sich die Bürsten .der Form des Walzgutes anpassen können, um dadurch jeweils auch ein gründliches Reinigen des Werkstücks zu gewährleisten. Diesen bekannten Bürstvorrichtungen haftet aber der Nachteil an, daß sie, da sie im Rollgang selbst Aufstellung finden, den weiteren Walzbetrieb störend beeinflussen. Diese Störungen treten dadurch besonders in Erscheinung, daß die im.Walzvorgang immer länger werdenden Blechstreifen jeweils durch das Bürstenpaar hindurchgefördert werden müssen, was leicht zu Aneckungen führt, da vielfach die Enden des Werkstücks mehr oder weniger abgehrümmt das Bürstenpaar durchfahren. Um hier Abhilfe zu schaffen, gehen die Vorschläge dahin, durch besondere aus Blechbahnen gebildete Führungen einen sogenannten Hochlauf zubilden, auf welchen das Blech über die Bürstvorrichtung hochgeführt wird.
  • Diesen Schwierigkeiten begegnet die Erfindung in einfacher Weise dadurch, daß das Bürstenpaar derart beweglich angeordnet ist, daß es als Ganzes unter die Rollgangsebene gebracht werden kann. Die Ausbildung wird dabei vorteilhaft so getroffen, daß Gleitrahmen Verwendung finden, die durch ein Querhaupt miteinander verbunden sind, wobei der Gleitrahmen die Bürsten trägt und in: der Gleitbahn vermittels Handhebel o. dgl.-gehoben und gesenkt werden kann.
  • Es ist denkbar, das Heben und Senken des Bürstenpaares von ;dem Antrieb des Rollgangs oder auch des Hebetisches in der Weise abzuleiten, daß zwischen dem die Bürsten tragenden Gleitrahmen und dem Antrieb eine von Hand zu bewegende Kupplung eingeschaltet wird, wodurch in dem jeweils gewünschten Augenblick das Bürstenpaar ,in oder außer Arbeitsstellung gebracht wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i das Bürstenpaar in Arbeitsstellung, während Abb.2 dasselbe in zurückgezogenem Zustand erkennen läßt.
  • Mit a sind die Förderrollen bezeichnet. Die zwischen diesen Rollen vorgesehene Bürstvorrichtung wird aus den beiden Bürsten b gebildet, die an Gleitrahmen c angeordnet sind. Letztere werden durch das Querhaupt d miteinander verbunden und können vermittels des Handhebels ä, der mit Hebel f an einer gemeinsamen Welle liegt, unter Zwischenschaltung einer Lasche e gehoben und gesenkt werden. Mit L ist der Ständer bezeichnet, während 1a eine Gegengewichtsbelastung für die Bürsten darstellt. Die Handhabung und Wirkungsweise der neuen Einrichtung ergibt sich aus der Darstellung und vorstehenden Erläuterung ohne weiteres. Dabei zeigt Abb. i die Bürsten in Bereitschaftsstellung kurz vor Durchgang einer Bramme i, während in Abb. 2 das ausgewalzte Blech h über die versenkten Bürsten hinweggeleitet wird.
  • Wenn ein Blech geringerer Stärke als die Dicke der Brärinine i, für welche die Bürstwalzen fder Bürstmaschine eingestellt sind, -gereinigt werden soll, so wird die untere Bürstwalze in dem Gleitrahmen c "näher zur oberen Bürstwalze eingestellt und die Bürsten nur so. hoch gehoben, daß die Unterkante der oberen Bürstwälze b reit der Oberfläche des zu reinigenden Bleches etwa in einer Ebene liegt, d. h. die obere Bürstwalze braucht nicht verstellbar angeordnet zu werden, da die verschiedenen Einstellhöhen dieser oberen Bürstwalze durch die Heb- und Senkvorrichtung erreicht werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus in lotrechter Richtung beweglich angeordneten Bürstenpaaren bestehende Vorrichtung zum Abbürsten von Walzgut, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung, daß die Bürstwalzen unter die Laufebene des Förderrollganges oder -tisches versenkt werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch ein Querhaupt (d) verbundenen Gleitrahmen (c), in welchen die beiden Bürstwalzen (b1) lagern, so eingerichtet sind, daß sie in einer Gleitbahn eines Rahmenstückes (l) mittels des Handhebels (g), des Hebels (f) und der Lasche (e) gemeinsam gehoben und gesenkt werden können.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß in den gemeinsamen Rahmen (c) die untere Bürstwalze gegenüber _ den- oberen verstellbar angeordnet ist. q.. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstvorrichtung mit dem Antrieb des Rollgangs oder Hebetisches kuppelbar eingerichtet ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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