DE448161C - Bronzestampfwerk - Google Patents

Bronzestampfwerk

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DE448161C
DE448161C DES72662D DES0072662D DE448161C DE 448161 C DE448161 C DE 448161C DE S72662 D DES72662 D DE S72662D DE S0072662 D DES0072662 D DE S0072662D DE 448161 C DE448161 C DE 448161C
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DE
Germany
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bronze
arch
lifting screw
sleeves
push rod
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Expired
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DES72662D
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FRIEDRICH SPORER MASCHINENFABR
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FRIEDRICH SPORER MASCHINENFABR
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/14Stamping mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. AU GUS T 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49^kUPPE 10
S 72662 Ij4g l Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 21. Juli
Friedrich Sporer, Maschinenfabrik in Nürnberg.
Bronzestampfwerk. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1925 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein mit einer Bronzestaubabsaugeeinrichtung versehenes Bronzestampfwerk, dessen Stößelstangen durch einen ihre Hebemuffen fassenden umlaufenden Hebeschraubenbogen angehoben
werden. Sie bezweckt die Verringerung der häufige Betriebsunterbrechungen und hohe Betriebskosten verursachenden Reibung zwischen der Schraubenfläche des Hebeschraubenbogens und den Hebemuffen der Stößel-
stangen auf einem Weg, der nicht wie bisher eine Herabsetzung der Stößelzahl bedingt, sondern im Gegenteil eine Erhöhung derselben zuläßt und damit zu einer erheblichen Mehrleistung ohne Notwendigkeit einer Erhöhung der Antriebskraft führt. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der Hebeschraubenbogen außerhalb der in üblicher Weise oben mit Muffenringen versehenen Stößelstangen angeordnet ist," und daß innerhalb des Stößelstangenkranzes ein innerer Kranz oder mehrere innere Kränze von weiteren Stößeln angeordnet sind, die ebenso wie erst er er von dem von oben angetriebenen Hebeschraubenbogen gehoben werden, der von außen und oben um die Stößelstangertmuffen herumgreift.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Stampfwerkes veranschaulicht.
Abb. ι ist ein senkrechter Längsschnitt durch das Stampfwerk un'd
Abb. 2 ein Querschnitt durch dessen Stampf hafen.
Abb. 3 zeigt eine Abwickelung des äußeren Hebeschraubenbogens und
Abb. 4 die Draufsicht auf die Mitnehmerplatte mit dem äußeren und inneren Hebefschraubenb ogen.
Die Stößelstangen α sind, wie bei bekannten Stampfwerken mit Luftabsaugeeinrichtung, in der den Deckel des Stampfhafens b bildenden unteren Traverse c und in der von Stützen d getragenen oberen Traverse c' geführt. Unten sind die Stößel / und oben die Muffen g auf die Stangen α aufgesteckt. Die zeitweise die unteren MuffenringfLächen g' unterlaufende und anhebende Schraubenfläche K des Hebeschraubenbogens h ist außerhalb der Stößelstangen angeordnet, was bei Entleerung des Stampfhafens durch Absaugung deshalb möglich ist, weil dabei die Stößel zum Entleeren nicht angehoben und die Muffen nicht in ihrer Höchststellung durch Stützhebel abgestützt zu werden brauchen, die von außen bedienbar sein müßten und daher die Außenanordnung des Hebeschraubenbogens ausschließen würden. Dieser ist in seinen senkrechten Schnitten U-förmig und mit seinem oberen Flansch i auf eine Bogenplatte k aufgeschraubt, deren Nabe I auf der von oben angetriebenen Antriebswelle m festsitzt. Der in den Abb. 1 und 4 links liegende Teil der Bogenplatte k ist zu einem kleineren Plattenbogen ki ausgebildet, auf welchem der Flansch /,· eines inneren Hebeschraubenbogens hi aufgeschraubt ist, dessen Schraubenfläche h'i die Muffe gi eines inneren Kranzes von Stößeln /,-, β{·, gi unterläuft.
Die unteren Ringflächen g', g'i der Muffen sind schmäler als diejenigen der bisher von innen angetriebenen Muffen. Wegen der nun günstigeren Abnutzungsverhältnisse ist diese Verschmälerung und damit die Vermehrung der Stößel schon im äußeren Stößelkranz ohne weiteres möglich. Rechnet man noch die Stößel des neuen inneren Kranzes hinzu, so ist bei gleichem Außendurchmesser des Stampfwerkes wie früher etwa die doppelte Anzahl von Stößeln untergebracht und schon nach diesem Gesichtspunkt die Mengenleistung verdoppelt. In Wirklichkeit ergibt sich. aber eine noch wesentlich höhere Mengenleistung, weil nicht nur die jetzt dichter beieinander stehenden Stößelschuhe / sich das Stampfgut restloser als bisher zuwerfen, sondern weil vor allem auch die Schuhe des inneren Kranzes das Gut unter diejenigen des äußeren Kranzes werfen und umgekehrt. Dadurch ergibt sich auch eine bedeutend bessere Kühlung, zumal der nun viel größere Stößelhafen b an sich viel mehr Stampfgut und ruhende Kühlluft oder langsam durchstreichende Kühlluft faßt. Die hervorragende Kühlhaltung des Stampfgutes trägt erheblich 8g zur Verschönerung, Lockerung und Verbesserung des Erzeugnisses bei. Zu dieser Leistungssteigerung kommt die längere Haltbarkeit der Maschine und ihr störungsfreier Dauerbetrieb. go

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Bronzestampfwerk mit umlaufendem Hebeschraubenbogen und Bronzestaubabsaugeeilnrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebeschraubenbogen (Ji, h') außerhalb der in üblicher Weise oben mit Muffenringen versehenen Stößelstangen (a) angeordnet ist, und daß innerhalb des Stößelstangenkranzes ein innerer Kranz oder mehrere innere Kränze von weiteren Stößern (ß/, /;, gi) angeordnet sind, die ebenso wie ersterer von dem von oben angetriebenen Hebeschraubenbogen gehoben werden, der von außen und oben um die Stößelstangenmuffen herumgreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES72662D 1925-12-17 1925-12-17 Bronzestampfwerk Expired DE448161C (de)

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DES72662D DE448161C (de) 1925-12-17 1925-12-17 Bronzestampfwerk

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