DE447673C - Tonwiedergabe-Einrichtung, bei welcher ein bandfoermiger oder rechteckiger Schwingkoerper ausserhalb seiner wirksamen Flaeche angetrieben wird - Google Patents

Tonwiedergabe-Einrichtung, bei welcher ein bandfoermiger oder rechteckiger Schwingkoerper ausserhalb seiner wirksamen Flaeche angetrieben wird

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DE447673C
DE447673C DES73168D DES0073168D DE447673C DE 447673 C DE447673 C DE 447673C DE S73168 D DES73168 D DE S73168D DE S0073168 D DES0073168 D DE S0073168D DE 447673 C DE447673 C DE 447673C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R13/00Transducers having an acoustic diaphragm of magnetisable material directly co-acting with electromagnet
    • H04R13/02Telephone receivers

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  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

Es ist bei -Tonwiedergabe-Einrichtungen, z. B. bei Telephonen, versucht worden, eine Membran außerhalb ihrer wirksamen Fläche und außerhalb ihrer Fassung oder ihrer Ab-Stützung anzutreiben, um dadurch eine bessere Wirkung zu erreichen.
Bei diesen Einrichtungen ist durch die radiale Abstützung der Membran immer noch eine große Behinderung vorhanden, so daß
ίο die wirksame Fläche nicht so schwingen kann, daß eine bemerkenswerte Besserung in der Wiedergabe erreicht werden könnte.
Durch die Erfindung werden nun diese Nachteile dadurch behoben, daß ein z. B.
bandförmiger oder rechteckiger Schwingkörper verwendet wird, welcher an zwei Schmalseiten so gelagert oder abgestützt ist, daß die wirksame Fläche keine Behinderung erfährt und durch den Angriff außerhalb der wirksamen Fläche ein übersetztes und ungehindertes Ausschwingen erreicht wird.
Durch diese Art der zur Verwendung kommenden Schwingkörper und die Art der Abstützung bzw. Lagerung wird der Widerstand,
as der dem Ausschwingen entgegensteht, auf ein Minimum beschränkt, und die Wiedergabe erfolgt reiner und lauter.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungen der Einrichtung dargestellt. In Abb. ι ist ein bandförmiger Schwingkörper a in einem Gehäuse b an den Punkten c, d abgestützt, hierbei kann die Abstützung d eine Spitzenlagerung sein, während die Abstützung c so ausgeführt ist, daß sich der Schwingkörper in ihr in Richtung seiner Längsachse bewegen kann. Das Band α ist oben aus dem Gehäuse b herausgeführt und kann hier nun beispielsweise, wie gezeichnet, elektromagnetisch angetrieben werden. Der Hufeisen- „ magnete besitzt einen schwachen Polstiftg· mit den Sprechwicklungen und einen stärkeren Polstift/, zwischen denen das aus dem Gehäuse b herausgeführte Ende des Bandes a schwingen kann. Es ist ohne weiteres verständlich, daß die wirksame Fläche des Bandes eine größere Bewegung erfährt, als wenn es direkt z. B. zentral innerhalb seiner wirksamen Fläche angetrieben würde, da sich ja der Stützpunkt d hier als Drehpunkt ergibt, um welchen das Band schwingt.
Das Band kann nun vollkommen aus magnetischem Stoff, aber auch aus nichtmagnetischem Material bestehen und erhält in diesem Falle an seinem vorstehenden Ende eine magnetische Auflage. Ebenso kann die Einrieb.-tung für mechanischen Antrieb, z. B. für Sprechmaschinen, verwendet werden, indem an dem herausgeführten Ende des bandförmigen Schwingkörpers die Nadel angebracht wird. Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht der in Abb. ι dargestellten Einrichtung ohne den Äntriebsmagneten. In Abb. 3 ist eine bei-
spielsweise Einbaumöglichkeit der Einrichtung in eine Tonführung in Draufsicht gezeigt. Das Gehäuse b mit dem Schwingkörper α ist in die "Tonführung so eingesetzt, daß die eine Schallöffnung des Gehäuses b in einen direkt nach vorn gehenden Trichter h mündet, während die zweite Schallöffnung nach der hinteren Seite geht und die Töne hier an der hinteren Wandung der Tonführung Ί
ίο reflektiert werden und ebenfalls nach vorn oder nach der Seite herausgeführt werden. Durch diese Anordnung soll eine vollere Tonwirkung erreicht werden. In Abb. 4 ist eine weitere Au'sführungsmöglichkeit im Schnitt veranschaulicht, hierbei ist der Schwingkörper k nach beiden Seiten aus dem Schalldosengehäuse I herausgeführt und wird hier doppelseitig durch das Magnetsystem angegriffen. An den beiden Polen des Hufeisenmagneten m sind die beiden Polschuhe η, ο mit den Spfechwicklungen befestigt.
Es können natürlich auch mehrere solcher Schwingkörper nebeneinander angeordnet werden und in verschiedener Größe um eine allen Tonlagen angepaßte Wiedergabe zu erreichen, ferner kann der Schwingkörper in bekannter Weise mit Wellen oder Rillen versehen sein.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Tonwiedergabe-Einrichtung, bei weleher ein bandförmiger oder rechteckiger Schwingkörper außerhalb seiner wirksamen Fläche angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der an zwei Schmalseiten abgestützte Schwingkörper außerhalb der festliegenden Stützpunkte senkrecht zu seiner Flächenausdehnung angetrieben wird, so daß die innerhalb der Stützpunkte liegende wirksame Fläche nach beiden Seiten ausschwingt und nach der Mitte zu stärkere Schwingungen ausführt als die Angriffsstelle.
2. Tonwiedergabe-Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der beiden Stützpunkte des Schwingkörpers so ausgebildet ist, daß sich der Schwingkörper darin in Richtung semer Längsachse bewegen kann, während der zweite Stützpunkt nach Art einer Spitzenlagerung ausgebildet sein kann.
3. Tonwiedergabe-Einrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingkörper mit beiden Schmalseiten aus .seiner Fassung herausragt und an beiden Enden zugleich angetrieben wird.
DES73168D 1926-02-04 1926-02-04 Tonwiedergabe-Einrichtung, bei welcher ein bandfoermiger oder rechteckiger Schwingkoerper ausserhalb seiner wirksamen Flaeche angetrieben wird Expired DE447673C (de)

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