DE447440C - Anordnung von hintereinandergeschalteten Federn bei Federmotoren - Google Patents

Anordnung von hintereinandergeschalteten Federn bei Federmotoren

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DE447440C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G4/00Devices for producing mechanical power from geothermal energy
    • F03G4/074Safety arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Anordnung von hintereinandergeschalteten Federn bei Federmotoren Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine arbeitswebgnehrende Federnreihe - Kraftspeicher - für Federmotore, bei welcher Federtrommeln nicht zur Anwendung kommen. Die folgend beschriebene Einrichtung bringt neben dem Umstand, daß verwickelte Bauteile nicht zur Anwendung gelangen, den Vorteil mit sich, da.ß auf begrenztem, knappem Raum eine sehr große Anzahl von Federn geringer Breite hintereinandergeschaltet wenden kann, wenn für diese die für Widerstands- und Biegungsmomente günstigsten Querschnitte gewählt werden. Die Anordnung enthält ferner eine Verbindung oder einzelnen Federn in einer solchen Weise, daß die Federnreihe leicht zusammengesetzt und- auseinandergenommen werden kann, letzteres selbst, ohne die Reihenglieder völlig abbauen zu müssen. Hieraus ergeben sich einfache und billige Reparaturen.
  • Dem Speicher kann somit bei günstigen räumlichen Ausmessungen schon ohne Getriebeanwendung ein bedeutender Arbeitsweg entnommen werden.
  • In der Zeichnung ist oder Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar stellen dar: Abb. i und a zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfincdungsgegenstandes im Längsschnitt.
  • Abb. 3 und q. Querschnitte A-B (Abb. i ) und C-D (Abb. s).
  • Zur vereinfachten Darstellung seien in nachfolgendem die entgegengesetzten Enden einer Feder als deren Pole bezeichnet. Es seien also genannt: Gleichnamige Pole bei Flach-(Schnecken-) Spiralen die ,äußeren oder inneren Enden derselben, bei Längs-(Schrauben-)Spiralen die rechten oder linken Enden solcher.
  • Von der Achse a wende eine Vorrichtung angetrieben. Auf einer Welle b sind zwei Räder c und d drehbar gelagert, welche durch mehrere seitlich zusammenhängende Feldern e miteinander verbunden sind. Das Rad d - das Triebraid - greift mit einer Verzahnung/ in das mit der Achse a gekup ptelte Zahnrad g ein. Das Raid c - das Spannrad - trägt an seinem Umfang eine Sperrungsverzahnung, in welche der Sperrhebel l eingreift und dieses Rad bei Spannung der Federn e an seinem Rücklauf hemmt. Die Feder ne sind unter Hintereinanderschaltung so angeordnet, daß bei.Verwendung von Federn gleichen Wicklungssinnes die ungleichnamigen Pole, bei Anordnung von Federn abwechselnd verschiedenen Wicklungssinnes die gleichnamigen Pole miteinander verbunden sind.. Um einerseits die Federn bequem seitlich miteinander zu verbinden, anderseits die Federn e voneinander zu trennen und so jede gegenseitige- Reibung und Berührung mit deren Kantteilen auszuschließen, sind (Abb. i) auf der Welle b Scheiben t drehbar gelagert, in deren Vierkant- oder Rundbohrungen u die zapfenförmig 'seitenverlängerten Enden o der einzelnen Federn eingeschoben sind, welche Anordnung gleichzeitig etwa auftretende Querspannungen ausgleicht und ein leichtes Ein- und Ausbauen ermöglicht. Für Abb. t ist das Beispiel von Schneckenspiralen und die Anordnung von Federn gleichen Wicklungssinnes gewählt.
  • Abb.2 zeigt eine Ausführung des Erfindungsgegenstan,,des für LÄngsspiralen mit raumsparender Anordnung von Federn verschiedenen. Wicklungssinnes. Bestandteile a, b; c, d, e, f, g, C, dieselben wie bei voriger Einrichtung. In die Innenstirnseiten -der Rnäder c und d sind konzentrisiche Ringe w eingelassen, mit welchen je die gleichnamigen Pole zweier aufeinanderfolgender konzentrischer Längsspiralene verbunden sind. Der Anfang der ersten Spirale und das Ende der letzten ist, wie im vorigen Beispiel, mit den Radkörpern c und d selbst verbunden. Sowohl an, den Radkörpern c, d als auch an den Ringen w sind halbringförmige Wulste x vorgesehen, welche die Reibung an den Gleit-Rächen. verringern. Statt dessen kann auch Kugellagerung der Ringe Anwendung finden. Weitere flache Ringey, welche nach Einbringen der Ringe w in die Radkö.rperhahlräume mit den Radkörpern oder mit je einem der Ringe verschraubt werden oder an Stelle deren auch einseitig verschraubte Riegel Verwendung finden können, verhindern das Herausgleiten der Ringe w gegen die Federn e. Die Enden der Längsspiralen e werden, rechtwinklig in Achsenparallele umgebogen, wieder zweckmäßig in entsprechende Vierkant- oder Rundbohrungen u der Radkörper c, d und der Ringe w eingeschoben, welche Anordnung der Einzeldarstellung (Abb. i, 3) entspricht, infolge der Beweglichkeit der Federexnden in den Führungen u aber hier die sonst bei dieser zweiten. Anordnung besonders auftretenden Querspannungen ausgleicht und hiermit das Hervortreten unerwünschter Spannungen und Pressungen an -den Teilen z, d, w, y vermeidet. Auch kann für die Anordnung der Federenden in den Führungen u Rollen- oder Kugellagerung angewendet werden.
  • Es läßt sich auch eine Verbindung der Einrichtungen (Abb. i und 2) in der Weise erreichen, daß man um ein und dieselbe Welle b als Kern die erstere Einrichtung (Flachspiralen) und als äußere Hülle um diese herum. Längsspiralen anordnet. Das Ende des inneren Flachspiralensystems wird dann mit dem innersten Gleitring w des äußeren Längsspiralensystems verbunden.
  • In den. Ab-b. 3 und q. bedeuten die groß gezeichneten Pfeile die Bewegungs-(Dreh-)Rich1-tung der Spannräder c, die klein gezeichneten Pfeile den. Wicklungssinn der Federn e, welcher in Abb. 2 durch punktierte Linienansätze angedeutet ist.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende Wird bei Festhalten des Triebrades d das Spannrad c gedreht, so teilt sich die Drehung der mit diesen unmittelbar verbundenen ersten. Federe mit. Da der Befestigungspunkt (Gegenpol) der ersten und auch aller folgenden Federn selbst beweglich ist, so teilt sich die Drehung und Spannung der ganzen Federnreihe mit, indem bei c ein um so größerer Arbeitsweg zur Verfügung steht, je mehr Federn in dem System hintereinandergeschaltet sind. Die einzelnen Feder ne können zu normaler Intensität gespannt werden. Nach Beendigung der Spannung wird das Spannrad e durch -den Sperrhebel l am Rücklauf gehenunt. Bei Loslassen des Triebrades d steht das additive Kraftwegverhültnis der Feder ne an der Verbrauchsstelle g zuz Verfügung. ' Nach Wunsch und Bedarf kann natürlich das Spannen des Spannrades c durch eine Übersetzung bewirkt werden. Ist aus anderen als in den Kraftwegverh;ältnissen liegenden Gründen eine Einschaltung von Zwischengetrieben zwischen Triebrad d und Verbrauchssteile g erforderlich oder will eine Arbeitswegmehrung mit Hilfe letzterer herbeigeführt werden, so ist, @da bei dem zur Verfügung stehenden großen Arbeitsweg die Zahndrucke wesentlich geringer gehalten werden können, eine beträchtliche Verringerung der ReibungafUchen, eine Herabsetzung der Ausmessungen -der Triebwerksteile und damit wieder des Speichers selbst ermöglicht.
  • Der Speicher kann bei den verschiedenen Arten. von Federmotoren Anwendung finden, beispielsweise auch bei kraftsammelnden Bremsen. Letzterenfalls sowie sonst bei Erfordernis kann das Triebrad d während des Anspannens der Feder ne durch eine Sperrvorrichtung - gegebenenfalls durch eine vor Überlastung der Federne selbsttätig sich öffnende Sperrvorrichtung, welche unter Umständen noch an einer der Scheiben1 oder an einem der Ringe w angebracht werden kann, welche Anordnung ein Überspannen der Federn, besonders verhütet - gehalten sein.
  • Die Einrichtung kann bei Hintereinan'derschaltung entsprechend zahlreicher Fendern als Betriebsmotor für Fahrzeuge Verwendung finden, wenn eine Spannung des Kraftspeichers aus einer Rohenergiequelle vorher erfolgt. Auch Schiffe können den Fahrzeugen im weiteren, Sinne beigezählt werden, wenn eine Spannung des 'Speichers durch Wass ier-, Wind- oder eine sonstige Kraft erfolgt.
  • Inlshesondere bei Verwendung hochkantiger, quadratischer oder runder Flachspiralenquerschnitte lassen sich. Federnreihen bedeutender Intensität zusammendrängen.
  • Läßt man periodisch wirkende Naturkräfte auf das Spannrad c einwirken - wie sie beispielsweise die Meeresbrandung darstellt, zu welchem Zweck lediglich ein Propeller mit dem Spannrad c in Verbindung gebracht zu werden. braucht -, so läßt sich die Einrichtung auch als sich selbsttätig spannender stationärer Betriebsmotor verwenden.
  • Auch für Flugmaschinen kann man die Einrichtung verwerten.

Claims (1)

  1. PATr:NTANSPRUCH: Anordnung hintereinan!derg@eschalteter Federn. bei Feidermotoren, dadurch gekennzeichnet, daß (die Verbindung der Federentden durch seitlich vorspringende Bolzen (v) in Bohrungen (tt) von längs den Stirnflächen der einzelnen Feldern umlaufenden Verbindungsgliedern (t, w) derart hergestellt ist, daß die Federn (e) durch achsenparalleleVerschiebung von den Ver-'bndu@ngsgliiedern (t, w) entkuppelt werden.
DEK95084D 1925-07-23 1925-07-23 Anordnung von hintereinandergeschalteten Federn bei Federmotoren Expired DE447440C (de)

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