DE447360C - Leitende Verbindung zwischen Tragdraht und Fahrdraht von Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen - Google Patents

Leitende Verbindung zwischen Tragdraht und Fahrdraht von Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen

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DE447360C
DE447360C DEA44920D DEA0044920D DE447360C DE 447360 C DE447360 C DE 447360C DE A44920 D DEA44920 D DE A44920D DE A0044920 D DEA0044920 D DE A0044920D DE 447360 C DE447360 C DE 447360C
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DE
Germany
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wire
contact
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support wire
clamps
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Expired
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DEA44920D
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BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/20Arrangements for supporting or suspending trolley wires, e.g. from buildings
    • B60M1/24Clamps; Splicers; Anchor tips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description

  • Leitende Verbindung zwischen Tragdraht und Fahrdraht von Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen. Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, bei Vielfachaufhängung den Tragdraht und Fahrdraht an möglichst vielen Stellen miteinander elektrisch zu verbinden, um beide Drähte voll für die Stromleitung heranzuziehen, dann aber auch, um zu verhindern, daß bei örtlichen Kurzschlüssen wegen schlechter Kontakte zwischen Fahrdraht und Tragdraht Verschmorungen bzw. Zerstörungen eintreten.
  • Erfindungsgemäß wird die leitende Verbindung an. Hängedrähten dadurch hergestellt, daß die betreffenden Hängedrähte an den Enden geeignete Kontaktkörper erhalten, welche ihrerseits derart in die Fahrdraht- bzw. Tragdrahtklemmen eingelegt werden können, daß sie dort. ohne jegliche zusätzliche Verschraubung oder Vernietung einer t=ür die Stromleitung ausreichenden Pressung unterworfen sind.
  • Die durch die Erfindung gelöste Aufgabe besteht also einmal darin, zwischen Hängedraht und Kontaktkörper eine einfache leitende Verbindung herzustellen, dann den Kontaktkörper so auszubilden, daß er sich bequem an irgendeiner Stelle der Klemme einlegen läßt, welche zugleich mit dein Fahrdraht bzw. dem Tragseil einer Pressung durch die Klemmschraube oder den Klemmniet unterworfen ist, und dann darin, dieses Kontaktstück selbst möglichst einfach auszubilden.
  • Es sind zwar schon Anordnungen bekannt geworden, die eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Gegenstand der oben gekennzeichneten Erfindung haben. So werden z. B. in Kettenfahrleitungen mit Hilfstragdraht zur Aufhängung des Fahrdrahtes häufig sogenannte Läufer verwendet, die aus einem U-förmig gebogenen Draht bestehen, welcher um den fest verlegten Hilfstragdraht herumgreift; seine beiden Enden sind in einer Klemme befestigt, welche auf dem in der Längsrichtung wandernden Fahrdraht sitzen. Diese Klemmen sind meist so ausgebildet, daß der Hängedraht zugleich mit dem Fahrdraht einer Pressung unterworfen wird, doch ist es nicht möglich; diese an sich vielleicht gute mechanische Verbindung zur Stromleitung heranzuziehen, weil man zwischen dem Hängedraht und dem Hilfstragdraht, auf dem der erstere gleitet, keine einwandfreie elektrische Verbindung herstellen kann. Im Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung kann also bei dieser Anordnung zwischen Tragdraht und Fahrdraht kein einwandfreier Stromübergang stattfinden.
  • Andererseits ist eine Ausführung eines zur Stromleitung benutzten Hängeseiles bei Kettenfahrleitungen ohne Hilfstragdraht bekannt geworden, bei der das Hängeseil mittels Kauschen und Verbinder zu Ösen geformt ist, die sich. um Bolzen der am Tragdraht und Fahrdraht befestigten Klemmen drehen können; die Enden des Seiles sind außerhalb der Verbinder nicht abgeschnitten, sondern in die Bohrung des die Klemnibakken zusammenhaltenden Rohrnietes eingeführt, wo sie durch eingetriebene Dorne an die Rohrwandungen gepreßt werden-Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß sie nur bei Klemmen mit Rohrniet verwendet werden kann und für Klemmen mit Schrauben oder anderen Verbindungsorganen nicht brauchbar ist. Weiterhin sind besondere Dorne nötig, deren Befestigung eine wenn auch geringe Mehrarbeit erfordert, da sie sehr sorgfältig ausgeführt werden muß, damit sich bei den ständig auftretenden Erschütterungen die Dorne nicht lockern oder gar herausfallen. Außerdem wird durch die Dorne die Festigkeit der Klemmenverbindung ungünstig beeinlußt, weil die Rohrniete an und für sich schon dazu neigen, an den Stellen, wo sie umgebördelt werden, auszureißen und infolgedessen durch das Eintreiben der Dorne sehr leicht weitere Beschädigungen erleiden können.
  • Im Gegensatz hierzu sind bei der vorliegenden Erfindung keine besonderen zusätzlichen Teile und keine Mehrarbeit notwendig, auch kann kein Lockerwerden des Kontaktstiickes oder eine ungünstige Materialbeanspruchung auftreten, und außerdem ist die Anwendung des Erfindungsgegenstandes nicht nur auf Klemmen mit Rohrnieten beschränkt, sondern er läßt sich ohne weiteres bei allen Klemmen mit Schrauben, Doppel-T-Nieten oder anderen Verbindungsorganen verwenden.
  • In Abb. i und a ist gezeigt, wie ein zunächst beliebig ausgebildeter Metallring a als Kontaktstück verwendet werden kann, wenn er über den Zapfen der Klemme b gestülpt wird. Seine Dicke muß derart sein, daß der Druck der Niete c, welcher sich nach den beiden Enden der Klemme hin verteilt, eindeutig auf das Kontaktstück a und den Fahrdraht d bzw. das Tragseil e übertragen wild.
  • Abb. 3 zeigt den Sonderfall, daß eine Fahrdrahtkleinme an schiefen Hängedrähten Verwendung finden soll. Hier ist es am einfachsten, den Hängedraht f zunächst mit Hilfe einer Kausche g o. dgl. als reines Tragorgan zu benutzen und dann über ein verlängertes Ende la des Hängedrahtes und ein Kontaktstück a. wie in Abb. i leitend mit der Klemme b zu verbinden.
  • Die Abb. d. bis 7 zeigen ein Kontaktstück, welches ohne besondere Niete und ohne Lötung eine mechanisch wie elektrisch einwandfreie Verbindung ermöglicht. Es besteht aus zwei symmetrischen Hälften i, die derart ineinandergreifen, daß durch Aufeinanderpressen eine Stauchung bzw.Vernietung der Ränder k erfolgt und ein selbsttätiges Lösen nicht mehr möglich ist. Besondere Rippen L (Abb. 7) und Kerben m im Innern der Körper können hierbei die elektrische Verbindung zwischen Kontaktkörper und Hängedraht und die mechanische Festigkeit der Verbindung verbessern.
  • Abb. 8 zeigt ein einfaches Werkzeug, mit Hilfe dessen eine \-ernietung des Kontaktkörpers nach Abb. ¢ bis 7 erfolgen kann. Zwischen die beiden Teilei des Kontaktkörpers wird der entsprechend gebogene Hängedraht gelegt. Daraufhin wird der Kontaktkörper mit dem Hängedraht über den Dorn `za gestülpt, der Stempel p daraufgesteckt und durch Hammerschlag die Nietung bewirkt.
  • Anstatt die N ietung durch Stempel, Dorn und Hammerschlag auszuführen, kann man auch eine Preßvorrichtung vorsehen, welche sich in die für den Einbau der Hängedrahtklemmen ohnehin benötigte Nietzange einsetzen läßt.
  • Eine einwandfreie elektrische Verbindung läßt sich auch bei Anwendung einer normalen Kausche erreichen, wie- in Abb. g und io veranschaulicht. Es sind dabei zwischen der Kausche q und der Drahtklemme b eine bzw. zwei Metallscheiben r eingelegt, deren Dicke derart bemessen ist, daß der notwendige Kontaktdruck entsteht.

Claims (1)

  1. PATRNTANsPRÜCHR: i. Leitende Verbindung zwischen Tragdraht und Fahrdraht von Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen, bei welcher die Endstücke des tragenden Verbindungsorganes zwischen Tragdraht und Fahrdraht in die Tragdraht- b.zw. Fahrdrahtklemmen mit eingeklemmt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die * Endstücke des Verbindungsorganes mit besonderen gutleitenden Kontaktstücken versehen sind. a. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstücke an Stellen der Fahrdraht- bzw. Tragdrahtklemmen eingelegt sind, welche ohnehin einer Pressung unterliegen. 3. Verbindung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß1 der Kontaktkörper ringförmig ausgebildet ist und auf den Zapfen der Klemmen aufgeschoben wird. d.. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktkörper als zweiteiliger Nietverbinder ausgebildet ist. ,. Verbindung nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß der Nietverbinder aus zwei symmetrischen Teilen besteht, welche durch einfaches Aufeinanderpressen miteinander vernietet sind, zum Zweck, eine mechanisch und elektrisch gute Verbindung zwischen Hängcseil und Metallkörper herzustellen. 6. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Klemmen mit schiefen Hängedrähten die Aufhängung mittels einem Kausche o. dgl. erfolgt, die Leitverbindung dagegen unabhängig von der Aufhängung durch einen an dem -freien Ende des Verbindungsorgans befestigten besonderen Draht (A,bb. 3). 7. Verbindung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Kausche zwischen Kausche und Drahtklemme. als Kontaktkörper wenigstens ein Metallring eingelegt ist.
DEA44920D Leitende Verbindung zwischen Tragdraht und Fahrdraht von Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen Expired DE447360C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7320687U (de) 1973-09-06 Gmeiner J Hängeklemme

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DE7320687U (de) 1973-09-06 Gmeiner J Hängeklemme

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