DE447265C - Wegschreiber - Google Patents

Wegschreiber

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DE447265C
DE447265C DEZ15554D DEZ0015554D DE447265C DE 447265 C DE447265 C DE 447265C DE Z15554 D DEZ15554 D DE Z15554D DE Z0015554 D DEZ0015554 D DE Z0015554D DE 447265 C DE447265 C DE 447265C
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DE
Germany
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pen
friction
steering
rollers
expediently
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Expired
Application number
DEZ15554D
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WALTER ZWICK DR ING
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WALTER ZWICK DR ING
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C21/00Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00
    • G01C21/10Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00 by using measurements of speed or acceleration
    • G01C21/12Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00 by using measurements of speed or acceleration executed aboard the object being navigated; Dead reckoning
    • G01C21/14Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00 by using measurements of speed or acceleration executed aboard the object being navigated; Dead reckoning by recording the course traversed by the object

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description

  • Wegschreiber. Es sind bereits Wegschreiber bekannt, die den von einem Fahrzeug zurückgelegten Weg in verkleinertem Maßstabe selbsttätig aufzeichnen. Durch Vergleichen der aufgezeichneten Kurve mit .einem Stadtplan oder einer anderen Karte läßt sich bei diesen bekannten Vorrichtungen nachträglich genau feststellen, welchen- Weg das mit dem Wegschreiber versehene Fahrzeug genommen hat. Derartige Wegschreiber eignen sich besonders für Kraftwagen. Bei solchen Wegschreibern ist es bereits bekannt, mittels zweier zweckmäßig mit Gummibezug versehener Reibrollen ein Zeichenblatt zu einem fest angeordneten Zeichenstift zu bewegen. Die Reibrollen werden von einem Wagenrad angetrieben und von der Lenkung des Wagens gesteuert.
  • Gemäß der Erfindung wird der Aufbau eines solchen Wegschreibers dadurch verbessert, da:ß die Anordnung derart getroffen ist, daß der Zeichenstift das Zeichenblatt an der Stelle berührt, die dem Berührungspunkt der einen der beiden Reibrollen genau gegenüberliegt. Hierdurch wird unter Verwendung einfacher Mittel ein sicheres Aufzeichnen bewirkt.
  • Ferner ist zweckmäßig gemäß der Erfindung ein Umlaufgetriebe eingeschaltet, über das die durch die Lenkung des Wagens gesteuerte zweite Reibrolle einen Vorschub erhält, welcher von einem Wagenrad abgeleitet ist.
  • Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an Ausführungsbeispielen, und zwar Abb. i ein erstes Ausführungsbeispiel in der Draufsicht, Abb. z den senkrechten Schnitt dazu, Abb.3 den senkrechten Schnitt durch eine andere Anordnung und Abb. q. eine Ansicht des Umlaufrädergetriebes.
  • Auf dem Tisch b ist das Zeichenpapiera Leicht verschiebbar, und zwar wird es durch zwei Rollen n und u1 (Abb. a und 3) festgehalten und verschoben, wenn die Rollen sich drehen. Die Rollern n und n, sind zweckmäßig am Umfang in an sich bekannter Weise mit Gummi belegt. Unter dem Berührungspunkt der Rolle tt drückt von unten gegen das Papier der Schreibstift c, welcher unter Federdruck steht. Diese Anordnung, bei welcher der Zeichenstift c in der Ebene einer Reibrolle jt steht, ermöglicht folgende einfache Ausführung: Die Rolle rt wird mit starker Untersetzung von einem Wagenrad, zweckmäßig einem Vorderrad, in bekannter Weise angetrieben. Dabei verschiebt die Rolle n das Zeichenpapier a über dem Stift c, welcher dabei die geraden durchfahrenen Strecken aufzeichnet. Diese erscheinen allerdings nicht geradlinig, sondern als Kreisbögen, die um den Berührungspunkt der zweiten Rollen n, geschlagen sind. Das ist jedach für viele Fälle, insbesondere wenn nur kurze gerade Strecken durchfahren werden, also z. B. im Stadtverkehr, belanglos, da es nur darauf ankommt, daß die Aufzeichnung gedeutet werden kann. Man kann den Bogen abflachen, indem man die Rollen n und iti möglichst weit voneinander entfernt. M;it o (Abb. i bis 3) sind Lagerstellen bezeichnet. Fährt das Fahrzeug durch eine Kurve, so muß das Zeichenpapier um den Schreibstift c als Achse gedreht werden. Dies wird bewirkt durch die Rollen" welche durch .eine Reibscheibe p angetrieben wird. Die Reibscheibep erhält über die Kettenräder e und g durch Vermittlung einer Kette/ (Abb. i) eine Drehbewegung, welche der Umdrehung eines Wagenrades propoitional ist. Die Welle h, welche das eine Kettenrad g trägt und mit dem Kettenrede e durch einen Arm d verbunden ist, wird von einem Wagenrede, zweckmäßig einem Vorderrede, mit Untersetzung in bekannter Weise angetrieben. Die Reibscheibe p und das zweite Kettenrad e sind gemeinsam mit dem Arm d um die Welle h drehbar. Die Verlängerung des Armes d ist mittels eines Gestänges x mit der Lenkvorrichtung des Fahrzeuges in der Weise verbunden, daß bei einer Winkelabweichung der Vorderräder aus der geraden Fahrtrichtung der Arm d in den gleichen Winkel um die Welle lt gedreht wird. Eine solche Verbindung eines zur Antriebseinrichtung gehörigen Hebels mit der Lenkvorrichtung ist an sich bekannt. Wird in der eben bezeichneten Weise die Reibscheibe p aus der in Abb. i und 2 dargestellten Mittellage entfernt, so überträgt sich ihre Drehbewegung auf die Rollen" letztere dreht somit .das Zeichenpapier a um den Schreibstift c. Die Drehung des Zeichenpapiers wird üm so größer, je weiter die Reibscheibep aus ihrer Wttellage entfernt wird. Die Drehbewegung, welche die Rollen, erhält, und mithin auch der Winkel, um welchen das Zeichenpapiere um den Schreibstift c als Achse gedreht wird, setzt sich daher aus den beiden selben Komponenten zusammen, von denen der vom Wagen durchfahrene Winkel abhängt, nämlich aus dem Winkel, um den die Lenkung verstellt ist, und aus der Anzahl der Umdrehungen,, welche die Wagenräder bei dieser Stellung der Lenk-,°orrichtung zurücklegen. Bei geeigneter Wahl der Abmessungen für die Bewegung des Armesd und für den Antrieb der Reibscheibep wird der Winkel, um welchen das Zeichenpapier a gedreht wird, gleich dem Winkel, welchen der Wagen durchfährt. Bei der soeben beschriebenen Ausführungsform nimmt man zweckmäßig den Winkel, um welchen das Zeichenpapiere gedreht wird, etwas kleiner als den Winkel, welchen der Wagen durchfährt, um dem Umstand, daß gerade durchfahrene Strecken nicht als Gerade, sondern als Kreisbögen erscheinen, entgegenzuwirken. Abb.3 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher Gerade auch als Gerade bezeichnet werden. Die Rolle nl erhält dabei außer dem Antrieb durch das Reibgetriebe p noch einen von einem Wagenrad abgeleiteten, stark untersetzten Antrieb durch Zahnräder .i, h und 1. Die mit dem Zahnradei verbundene Wellet wird von einem der Wagenräder angetrieben. Mit dein Zahnrad l dreht sich mittels der Welle v ein Ritzel g, welches über Planetenräder m (Abb. ¢) und einen Innenzahnkranz ta, der an einem Ansatz der zweiten Rolle nl (vg1. Abb.3) angebracht ist, diese Rolle n1 antreibt. Die erste Rollen erhält ebenfalls durch. die Wellet ihren Antrieb, und zwar über Zahnräder Y und s und eine Welle w. Dabei. ist die Untersetzung der Zahnräder r und s gleich der Untersetzung der Zahnräder i, k,1, g, m, so daß durch die Welle t das Papier a geradlinig verschoben wird. Das Zwischenrad h ist notwendig, damit die Drehrichtung der Rollen n und tzl die gleiche wird. Die Planetenräder m sind in der Reibrolle y gelagert, welche, wie oben und ,in Abb. t und 2 dargestellt, durch die Reibscheibe p angetrieben wird. Sobald die Reibscheibe p durch den Arm d, in welchem sie gelagert ist, aus .der Mittellage entfernt wird, erteilt sie der Rolley eine zusätzliche Drehung, welche sich auf das Zeichenpapier a überträgt und sich .als eine Drehung des Zeichenpapiers a um den Schreibstift c äußert. °

Claims (2)

  1. PA TENTAN Si'RÜCHZ: i. Wegschreiber mit Fortbewegung durch einen Wägenradantrieb und Steuerung durch die Lenkung des Wagens, bei dem mittels zweier zweckmäßig mit Gummibezug versehener Reibrollen das Zeichenblatt zu dem fest ,angeordneten Zeichenstift bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß . die eine (n) der beiden Reibrollen (tt und a1) derart angeordnet ist, daß der zweckmäßig unter Federwirkung stehende Zeichenstift (c) das Zeichenblatt (a) gegenüber dem Berührungspunkt dieser einen Reibrolle (n) berührt.
  2. 2. Wegschreiber nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Umlauf radergetriebe (g,m,u), über .das die durch die Lenkung des Wagens gesteuerte Reibrolle (hl) einen Vorschub erhält, welcher von einem Wagenrad abgeleitet ist und dazu dient, daß geradlinige Wegstrecken auch geradlinig aufgezeichnet werden.
DEZ15554D 1925-09-16 1925-09-16 Wegschreiber Expired DE447265C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ15554D DE447265C (de) 1925-09-16 1925-09-16 Wegschreiber

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DEZ15554D DE447265C (de) 1925-09-16 1925-09-16 Wegschreiber

Publications (1)

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DE447265C true DE447265C (de) 1927-07-22

Family

ID=7623818

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DEZ15554D Expired DE447265C (de) 1925-09-16 1925-09-16 Wegschreiber

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