DE447241C - Verfahren zur Herstellung von Presslingen aus pulverfoermigen keramischen Massen nach dem Trockenpressverfahren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Presslingen aus pulverfoermigen keramischen Massen nach dem TrockenpressverfahrenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B17/00—Details of, or accessories for, apparatus for shaping the material; Auxiliary measures taken in connection with such shaping
- B28B17/02—Conditioning the material prior to shaping
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Preßlingen_ aus pulverförmigen keramischen massen nach dem Trockenpreßverfahren. Beim Trockenpressen von Formlingen aus keramischer -i%.Zasse wird das Rollmaterial bei hoher Temperatur getrocknet, so daß es praktisch keine Feuchtigkeit mehr enthält, darauf zu feinem Pulver vermahlen und wieder mit etwa 3 bis 6 Prozent Wasser angefeuchtet. Das feine angefeuchtete Pulver wird dann unter sehr hohem Drucke (aoo bis q.oo kg/cm°) zu Formlingen verpreßt.
- Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß die Formlinge ohne vorherige Trocknung sofort im Ofen gebrannt werden können, aber den Nachteil, daß das in der Presse verarbeitete Material sehr viel Luft enthält, welche in hochgespanntem Zustande in den Formlingen zurückbleibt und im Brennofen zur Rißbildung Anlaß gibt. Diese Luft beim Pressen zu entfernen, bereitet große Schwierigkeiten,,; so <laß man bis jetzt nicht in der Lage war, große Formlinge genügend luftfrei zu niaciien, um der Rißbildung beim Brennen vorzubeugen.
- Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand restlos und in einfachster Weise dadurch, daß das angefeuchtete feine Pulver unmittelbar vor der Pressung entsprechend hoch erhitzt wird, wodurch das im Pulver vorhandene Wasser verdampft und der Wasserdampf die vorhandene Luft austreibt. Da das praktisch vollkommen entlüftete Pulver unmittelbar darauf dem beim Trockenpreßverfahren sehr hohen Preßdrucke ausgesetzt wird, findet die Außenluft keine Gelegenheit, aufs neue in das Pulver zu dringen, so daß auch der Preßling nahezu keine Luft enthält. Da infolge des sehr hohen Preßdruckes die Oberfläche des Formlings vollkommen dicht ist, kann letzterer auch nach dem Verlassen der Presse keine Luft aufnehmen. Das Ergebnis des neuen Verfahrens ist daher, daß die Formlinge nicht, wie dies bisher oft der Fall war, im Ofen durch Ausdehnung der darin vorhandenen Luft reißen. Infolgedessen ermöglicht die Erfindung, einwandfreie Ziegel besonders großer Abmessungen nach dem Trockenpreßverfahren herzustellen.
- Es sei noch erwähnt, daß das mit -3 bis 6 Prozent Wasser angefeuchtete Pulver z. B. in einer vollständig geschlossenen, von einem Heizmantel umgebenen Förderschnecke im Gegenstrom mit den im Mantel strömenden Heizgasen geführt wird. In dieser Förderschnecke wird das Pulver vorwärts getrieben und gleichzeitig ständig gewendet. Der sich dabei entwickelnde Wasserdampf wird am hinteren Ende der Schnecke abgesaugt. Die Betriebsverhältnisse lassen sich hierbei immer derart regeln, daß in der Schnecke etwa die Hälfte der ursprünglich vorhandenen Wasser-:nenge verdampft und die andere Hälfte im Pulver verbleibt, so daß das Pulver noch einwandfrei verpreßt werden kann. Man hat früher bereits öfter -den Vorschlag gemacht, nach dem Naß- oder Halbtroekenpreßverfahren zu verarbeitendes Material vor der Pressung zu erwärmen. Dies geschah aber nur zu dem Zwecke, einem Anhaften der Masse an den Wandungen .der Fülltrichter usw. vorzubeugen und führte nicht zu einer wirklichen Entlüftung; außerdem wurde das Material nach seiner Erwärmung nicht unmittelbar verpreßt, sondern zunächst noch an der Luft auf verschiedene Weise verarbeitet, \Vobei es selbstverständlich wieder eine größere Luftmenge aufnahm.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Preßlingen aus pulverförmigen keramischen Massen nach dem Trockenpreßverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß das pulverförmige Material erhitzt und unmittelbar darauf der Preßform zugeführt und verpreßt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK91413D DE447241C (de) | 1924-10-21 | 1924-10-21 | Verfahren zur Herstellung von Presslingen aus pulverfoermigen keramischen Massen nach dem Trockenpressverfahren |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEK91413D DE447241C (de) | 1924-10-21 | 1924-10-21 | Verfahren zur Herstellung von Presslingen aus pulverfoermigen keramischen Massen nach dem Trockenpressverfahren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE447241C true DE447241C (de) | 1927-07-18 |
Family
ID=7237106
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK91413D Expired DE447241C (de) | 1924-10-21 | 1924-10-21 | Verfahren zur Herstellung von Presslingen aus pulverfoermigen keramischen Massen nach dem Trockenpressverfahren |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE447241C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2759723A1 (fr) * | 1997-02-19 | 1998-08-21 | Ind Regionale Batiment | Procede de fabrication de tuiles a emboitement |
-
1924
- 1924-10-21 DE DEK91413D patent/DE447241C/de not_active Expired
Cited By (2)
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| FR2759723A1 (fr) * | 1997-02-19 | 1998-08-21 | Ind Regionale Batiment | Procede de fabrication de tuiles a emboitement |
| WO1998037033A1 (fr) * | 1997-02-19 | 1998-08-27 | L'industrielle Regionale Du Batiment | Procede de fabrication de tuiles a emboitement |
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