DE446151C - Pinnort - Google Patents

Pinnort

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Publication number
DE446151C
DE446151C DEP53010D DEP0053010D DE446151C DE 446151 C DE446151 C DE 446151C DE P53010 D DEP53010 D DE P53010D DE P0053010 D DEP0053010 D DE P0053010D DE 446151 C DE446151 C DE 446151C
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DE
Germany
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sleeve
needle
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slide
sleeves
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Expired
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DEP53010D
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English (en)
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HUBERT PFENNINGS
Original Assignee
HUBERT PFENNINGS
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D5/00Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
    • A43D5/08Awls

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Pinnort. Vorliegende Erfindung hat den Zweck, dem Schuhmacher das schwierige Herausziehen der Nadel, welche das Loch für die Holzpinne im Werkstück macht, zu erleichtern.
  • Pinnorte mit Rückschnellfeder und solche mit Schlagbolzen und Hebelanordnung zum mechanischen Zurückschnellen der Nadel sind bekannt. Jedoch haben sie infolge ihrer Mängel keine allgemeine praktische Anwendung gefunden. Pinnorte mit Rückschnellfeder Zum Zurückziehen der Nadel nach dem Schlag sind schnell unbrauchbar, weil die Feder nicht so kräftig gehalten werden kann, wie es erforderlich ist.
  • Ein mit zwei Schlagbolzen und einem Hebel versehener Pinnort hat den Nachteil, daß die beiden nahe nebeneinander liegenden Schlagbolzen ein ziemlich genaues, den Arbeiter auf die Dauer anstrengendes Hinzielen erfordern; und da der Hammerkopf ziemlich breit ist, werden Störungen zwischen Hammerkopf und den beiden Bolzen herbeigeführt, welche fließende Arbeit verhindern.
  • Diese Übelstände zu beseitigen, bezweckt vorliegende Erfindung..
  • Beiliegende Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand wie folgt dar.
  • Abb. i zeigt einen Schnitt des gesamten Pinnorts in Ruhelage.
  • Abb.2 zeigt einen Schnitt des Pinnorts in Arbeit befindlich, mit zurückgeschnellter Nadel. Abb. 3 zeigt die beiden inneren Hülsen mit der Schützenanordnung.
  • Abb. q. ist ein Schnitt A -B von Abb. i. Abb. 5 ist ein Schnitt C-D von Abb. i. Abb. 6 ist ein Schnitt E-F und Abb. 7 ein Schnitt G-H von Abb. 2.
  • Der Pinnort besteht aus zunächst drei Eisenhülsen a, b, c.
  • Die Außenhülse a ist mit zwei Ansätzen y versehen, worin die Achse k lagert; ferner hat sie die Ansätze P und x, welche als Prellböcke für Hülse b dienen, wobei der Ansatz x eine im Schnitt E-F erkennbare Verlängerung nach unten zu besitzt, damit der dortige Knopf o genügende Lagerung findet.
  • Die Hülse b hat oben in sich den Holzblock c liegen, welcher den Schlag aufzufangen hat; zu beiden Seiten hat sie den Schlitz s mit der erweiterten Aussparung w, worin sich die Zapfen des Schiebers F zu legen haben; ferner besitzt sie unten zwei Ansätze la, welche auf die Hebel g stoßen, des weiteren liegt in der Hülse b die Feder d, welche den Pinnort immer wieder in Ruhestellung nach Abb. i bringt.
  • Die Hülse c hat zwei Ansätze 1, worauf die Hebel g stoßen, um diese Hülse in die Höhe zu heben; ferner hat sie die nötigen Schlitze, welche den Hebeln g und der Achse k entsprechende Bewegungsfreiheit sichern. Am unteren Ende der Hülse c wird die Nadel v, welche eine Aussparung hat, mittels der Schraube m festgehalten. Die beiden Schrauben i, welche in den Ansätzen h der Hülse b sitzen, schieben sich während der Bewegung der beiden Hülsen in die Schlitze u der Hülse c und sichern dauernd die richtige Einstellung der beiden Hülsen b und c. Die Blattfeder y umschließt den Ansatz r und die Achse k. Die beiden Hülsen b und c können somit ohne weiteres herausgerissen und wieder eingestoßen werden.
  • Die Arbeitsweise gestaltet sich wie folgt Der Zeigefinger der linken Hand drückt auf den Knopf o, hierdurch werden die beiden Zapfen des Schiebers F mittels der schwingbaren Stange t in die Aussparungen w der Hülse b geschoben; der Schieber F, welcher gänzlich auf der Hülse c liegt, verhütet somit jede Bewegung der Hülsen. Wird die Nadel n nun auf das mit Löchern für die Holzpinne zu versehende Werkstück gesetzt und auf Holzblock c geschlagen, so dringt die Nadel in das Werkstück. Läßt der Arbeiter den Knopf o los, dann drückt die Feder d, welche gleichzeitig auch so gespannt ist, daß sie seitwärts drückt und an dem Schieber F befestigt ist, den Schieber bzw. die Zapfen des letzteren in die Schlitze s zurück. Erfolgt nun nochmals ein leichter Schlag auf Holzblock e, dann geht die Hülse b. nach unten, und ihre Ansätze la stoßen auf die Hebel g. Diese drücken auf die Ansätze t der Hülse c und schieben die Hülse c nach oben, und mit ihr geht die Nadel n hoch und aus dem Werkstück, weil die Achse k, welche die Hebel g trägt, fest in der Außenhülse a verankert ist und weil letztere Hülse a sich während dieser Vorgänge unverrückbar auf das Werkstück stemmt. Die Feder d bringt die Hülsen wieder in die alte Stellung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pinnort, bei welchem durch Schlag die Nadel aus dem Werkstück herausgezogen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Bolzen bzw. Hülse (b) nach je einem erhaltenen Schlag das Ein- und Austreiben der Nadel (n) bewerkstelligt, wobei ein leichter Fingerdruck auf einen Knopf (o), der mittels einer Stange (t) auf einen Schieber (f) wirkt, die Bewegbarkeit der Hülse (b), welche mit zwei doppelarmigen Hebeln (g) versehen ist, regelt.
DEP53010D 1926-06-10 1926-06-10 Pinnort Expired DE446151C (de)

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DEP53010D DE446151C (de) 1926-06-10 1926-06-10 Pinnort

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DEP53010D DE446151C (de) 1926-06-10 1926-06-10 Pinnort

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DE446151C true DE446151C (de) 1927-06-25

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