DE445963C - Tintenfass - Google Patents
TintenfassInfo
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- DE445963C DE445963C DED49103D DED0049103D DE445963C DE 445963 C DE445963 C DE 445963C DE D49103 D DED49103 D DE D49103D DE D0049103 D DED0049103 D DE D0049103D DE 445963 C DE445963 C DE 445963C
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L25/00—Ink receptacles
- B43L25/02—Ink receptacles with separate dipping-cups
- B43L25/04—Ink receptacles with separate dipping-cups supplied by pressure arrangements
Landscapes
- Pens And Brushes (AREA)
- Devices For Dispensing Beverages (AREA)
Description
- Tintenfaß. Die Erfindung betrifft ein Tintenfaß mit in die Kammer des Fasses reichender Hülse und einem reit Längsbohrung und seitlichen Offnungen versehenen, verschiebbar in der Hülse sitzenden Kolben.
- Gemäß der Erfindung ist die Längsbohrung unten durch den Kopf eines Bolzens abgeschlossen, der mit einem verjüngten Teil innerhalb der Bohrung liegt und mit schraubenförmigen Rippen versehen ist, «-elche der durch die Seitenöffnung nach oben in die Bohrung fließenden Tinte eine Wirbelbewegung erteilen. Die dadurch herbeigeführte Reibung der Tinte an den Wänden des Rohres verzögert die Bewegung nach eben. Die Seitenöffnungen werden durch ein an sich bekanntes, die Bohrung durchkreuzendes Ouerrohr gebildet, welches durch den Kopf des Bolzens in Stellung gehalten wird. Die Durchgangskanäle für die Tinte werden nicht leicht verstopft, und bei Verstopfung kann diese durch Herausstoßen und Reinigen des Bolzens ohne weiteres beseitigt werden. In den Zeichnungen ist Abb. r ein senkrechter Schnitt durch das Tintenfaß.
- Abb. 2 ein Schnitt nach 2-2 der Abb. r, Alb. 3 eine schaubildliche Ansicht des Reguliergliedes für den Zufluß der Tinte nach der Bohrung, aus welcher sie entnommen wird, Abb.4 ein Schnitt durch die Reguliervorrichtung in etwas anderer Ausführungsforrn, Abb. 5 ein Schnitt nach 5-5 der Abb. 4. Das Tintenfaß io ist von üblicher Form. In seiner üftnung i i sitzt der Deckel 12, der durch einenPackungsring13 abgedichtet wird, und in dem Deckel sitzt, durch Reibungseingriff festgehalten, eine Hülse 14, deren Kopfende 15 nach außen erweitert ist und eine Vertiefung 16 aufweist. Das andere Ende 17 der Hülse reicht in die Kammer i8 des Fasses io hinein bis kurz über seinen Boden. Diese Bauart ist bekannt.
- Eine Ventilationsöffnung i9 verbindet das Innere der Hülse 14 mit dem umgebenden Teil der Kammer 18. In der Hülse 14 sitzt @-@erschiebbar -ein Kolben 2o in Form eines Rohres mit einem Kopf 21 am oberen Ende, von welchem sich ein Rohr 22 nach unter erstreckt, dessen Bohrung 23 für die Zuführung der Tinte zur Feder dient. Das Rohr 22 sitzt in der Mitte des Kolbens und bildet mit diesem eine Kammer 24, in welcher eine schwache Schraubenfeder.25 sitzt, die auf einem röhrenförmigen Teil 26 aufruht, dessen Wände mit Schlitzen 27 an gegenüberliegenden Seiten versehen sind, um den Durchgang von röhrenförmigen Stiften 28 zuzulassen, welche vom Kolben 2o getragen werden und iii das Rohr 22 münden.
- Die Röhrchen 28 stellen die Verbindung zwischen der Bohrung 23 und der Kammer 18 des Tintenfasses her. Ein Regulierglied 29 sitzt im unteren Endteil der Bohrung 23 und hat einen Kopf 3o, der gut in die Bohrung 23 paßt und ihr unteres Ende abschließt, und das andere Ende dieses bolzenförcnigen Gliedes 29 ist mit Schraubennuten 31 ausgerüstet, welche durch schraubenförmig verlaufende Rippen 32 gebildet werden. Der verjüngte Mittelteil 33 des Gliedes 29 liegt da in der Bohrung 23, wo die Röhrchen 28 in die Bohrung münden.
- Die Feder 25 hält gewöhnlich den Kopf 2i des Kolbens 2o in der in gestrichelten Linien in Abb. i gezeigten Lage, in welcher der Kolben in die Vertiefung des Kopfes 15 der Hülse 14 hineinragt. Beim Hineinstecken der Feder in die Bohrung 23 des Kolbens 2o wird dieser nach unten gedrückt und Tinte wird nach oben durch die Bohrung 23 des Kolbens fließen, so daß die hineingesteckte Feder mit Tinte versehen wird. Die Feder kann sogar in der in gestrichelten Linien gezeigten Lage eingetaucht werden und selbst dann mit Tinte versehen werden, was bei den älteren Bauarten nicht der Fall ist. Infolge der Schraubennuten 3 i des Reguliergliedes 29 wird ein plötzliches starkes Strömen der Tinte nach oben durch die Bohrung 23 vermieden und ein langsamer, gleichmäßiger Fluß der Tinte nach oben erzielt. Bei Überlaufen der Tinte über das obere Ende des Kolbens 2o läuft die Tinte durch die Öffnung i 9 in das Faß zurück.
- An Stelle der beiden Röhrchen 28 kann, wie Abb. 4 und 5 zeigen, ein Abzugsrohr 34 benutzt werden, (-las das Rohr 22 durchquert, und letzteres ist an dieser Stelle bei 35 erweitert, um eine gute Lagerung für das Rohr 34 zu ergeben. Der Durchmesser des Rohres ?,4 ist größer als der der Röhrchen 28, und das Rohr hat eine Bohrung 36 für den Durchgang des Kopfes 30 des Gliedes 29, welcher Kopf, wie in Abb. 4 gezeigt, das Röhrchen 34 in Stellung hält. Die Röhrchen 28 und das Rohr 34 ragen über die äußere Wand des Kolbens 2o hinaus und bilden Anschläge zur Begrenzung der Kolbenbewegung nach oben.
- Die Teile können leicht auseinandergenommen und zusammengesetzt werden, und bei Auseinandernahme kann das Regulierglied 'a9 mittels eines durch die Bohrung 23 gesteckten Drahtes entfernt werden.
Claims (2)
- PATRNTANSPRÜCHR: i. Tintenfaß mit in die Kammer des Fasses reichender Hülse und einem mit Längsbohrung und seitlichen öffnungen versehenen, verschiebbar in der Hülse sitzenden Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbohrung (23) unten durch den Kopf (3o) eines Bolzens abgeschlossen wird, der mit einem verjüngten Teil innerhalb der Bohrung liegt und mit schraubenförmig verlaufenden Rippen (3z) versehen ist, welche der durch die Seitenöffnungen nach oben in die Bohrung (23) fließenden Tinte eine Wirbelbewegung erteilen.
- 2. Tintenfaß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenöffnungen durch ein an sich bekanntes, die Bohrung durchkreuzendes nuerrohr gebildet -%v erden, welches durch den Kopf (30) des Bolzens in Stellung gehalten wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED49103D DE445963C (de) | 1925-11-03 | 1925-11-04 | Tintenfass |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB27635/25A GB250851A (en) | 1925-11-03 | 1925-11-03 | Improvements in inkwells |
| DED49103D DE445963C (de) | 1925-11-03 | 1925-11-04 | Tintenfass |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE445963C true DE445963C (de) | 1927-06-24 |
Family
ID=10262804
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED49103D Expired DE445963C (de) | 1925-11-03 | 1925-11-04 | Tintenfass |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1581517A (de) |
| DE (1) | DE445963C (de) |
| FR (1) | FR605914A (de) |
| GB (1) | GB250851A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2018223889A1 (zh) * | 2017-06-07 | 2018-12-13 | 广州市新旗专利技术推广服务有限公司 | 一种墨水瓶 |
-
1925
- 1925-07-13 US US43144A patent/US1581517A/en not_active Expired - Lifetime
- 1925-11-03 GB GB27635/25A patent/GB250851A/en not_active Expired
- 1925-11-04 DE DED49103D patent/DE445963C/de not_active Expired
- 1925-11-10 FR FR605914D patent/FR605914A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR605914A (fr) | 1926-06-04 |
| GB250851A (en) | 1926-04-22 |
| US1581517A (en) | 1926-04-20 |
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