DE445630C - Schalldaempfer und Funkenfaenger fuer Brennkraftmaschinen, Luftpumpen, Kompressoren u. dgl. - Google Patents
Schalldaempfer und Funkenfaenger fuer Brennkraftmaschinen, Luftpumpen, Kompressoren u. dgl.Info
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- DE445630C DE445630C DEM93547D DEM0093547D DE445630C DE 445630 C DE445630 C DE 445630C DE M93547 D DEM93547 D DE M93547D DE M0093547 D DEM0093547 D DE M0093547D DE 445630 C DE445630 C DE 445630C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N13/00—Exhaust or silencing apparatus characterised by constructional features
- F01N13/12—Exhaust or silencing apparatus characterised by constructional features specially adapted for submerged exhausting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Exhaust Silencers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die als Schalldämpfer oder Funkenfänger für Brennkraftmaschinen,
Luftpumpen, Kompressoren 0. dgl. mit Hilfe eines unter Federwirkung stehenden Ventils wirkt, das dazu dient, eine in
Flüssigkeit eingetauchte Öffnung eines Gaskanals oder Gasrohrs zu öffnen und zu schließen,
und das so angeordnet ist, daß es die Gase zwischen gleichfalls in die Flüssigkeit eingetauchten
Führungsplatten derart leitet, daß diese die von den die Vorrichtung durchströmenden
Gasen mitgerissene Flüssigkeit ableiten. Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise
in der britischen Patentschrift 8243/1911 beschrieben.
Diese bekannte Vorrichtung. zeigt jedoch ein Ventil, welches derart arbeitet, daß
es nicht nur der darauf wirkenden Flüssigkeitssäule, sondern auch dem Federdruck und der
Schwerkraftwirkung seines Eigengewichts unterworfen ist. Diese zusätzliche Belastung ruft
unter gewissen Umständen einen unzulässig hohen Rückdruck auf die die Vorrichtung
durchströmenden Gase hervor.
Um diesen Nachteil zu. beseitigen, kennzeichnet sich die Vorrichtung gemäß der Erfindung
dadurch, daß die auf das Ventil wirkende Feder so angeordnet ist, daß sie einen Teil des
Ventilgewichts ausgleicht, wodurch erreicht wird, daß der Rückdruck auf ein der Flüssigkeitssäule
über dem Ventil angenähertes Mindestmaß herabgesetzt wird.
Durch Anordnung des Ventils und der eingetauchten Führungsplatten unterhalb eines
Krümmers, welcher den Gaskanal bildet und in einen offenen Behälter hineinragt, werden
überdies noch weitere wichtige Vorteile erreicht. So wird beispielsweise die Möglichkeit des
Rückfließens von Flüssigkeit in die Gasleitung vermieden, während das Gewicht des Ventils,
wie oben erwähnt, im wesentlichen durch die Feder ausbalanciert wird, welche es auf seinem
Sitz erhält. Außerdem können das ganze Ventil und die Führungsplatten zusammen mit dem
offenen Behälter, in welchem diese Teile eingetaucht sind, als eine Einheit am Krümmer derart
aufgehängt werden, daß sie sich mit diesem frei bewegen können, sobald irgendeine Ausdehnung
stattfinden sollte.
Wenn die Vorrichtung gemäß der Erfindung an Bord eines Schiffes verwendet werden soll,
wird vorzugsweise ein Flüssigkeitsbehälter verwendet, dessen Seitenwände erhöht sind und
bei dem die oberen Kanten der Endwandungen querschiffs schräg nach aufwärts von der Mitte
aus nach außen verlaufen, so daß der Flüssigkeitsstand über dem Ventil trotz Rollens des
Schiffes im wesentlichen konstant erhalten werden kann.
Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind auf der Zeichnung dargestellt. Abb. 1 ist ein
Schnitt durch einen mit Kühlmantel versehenen Auspuffkrümmer, der mit der Einrichtung gemäß
der Erfindung versehen ist. Abb. 2 ist eine ähnliche Darstellung einer einfacheren Anordnung
ohne Kühlmantel. Abb. 3 ist eine Darstellung einer dritten Ausbildungsweise. Abb. 4
veranschaulicht eine abgeänderte Ausführungsform, die auf alle vorerwähnten Anordnungen
anwendbar ist.
In Abb. ι ist der Ventilkegel 1 am unteren
Ende einer senkrechten Spindel 2 befestigt, welche durch eine Stopfbüchse 3 hindurchgeht
und ein Querhaupt 4 trägt, auf das eine Druckfeder 5 wirkt. Die Kraft dieser Feder kann beispielsweise
mit Hilfe der Mutter 6 derart eingestellt werden, daß sie das Gewicht des Ventilkegels
überwiegt, und somit kann der Rückdruck auf ein Mindestmaß eingeregelt werden, welches
im vorliegenden Falle ungefähr der Höhe χ der Flüssigkeitssäule zwischen der Ebene der Ventilmündung
und der Höhenlage des Überlaufs im Behälter 7 entspricht.
Der Wasserbehälter 7 und die wie bisher mit dem Ventil zusammenwirkenden ringförmigen
Platten 8 können von dem Auspuffkrümmer 9 derart getragen werden, daß sie sich zusammen
mit diesem bewegen, wenn er. sich ausdehnt oder zusammenzieht. Der Behälter 7 kann mit
Wasser gespeist werden von dem Kühlmantel 10 des Auspuffkrümmers, welcher zu diesem Zweck
mit Öffnungen oder Schlitzen 11 versehen ist. Ein Überlauf kann den Wasserstand regem.
Der Behälter kann von einem besonderen Zuführungsrohr 12 oder von beiden Quellen aus
gespeist werden. Der Auspuffkrümmer 9 und die von ihm getragenen Teile sind gewöhnlich
in einer Kammer 13 angeordnet, welche in ihrem Oberteil einen Auslaß 14 der Auspuffgase
in die Atmosphäre und einen Wasserauslaß 15 am Boden besitzt. Die Kammer 13 kann mit
einer Tür 16 versehen sein, um das Ventil oder die Feder 5 zugänglich zu machen. Der obere
Teil der Ventilspindel 2 kann aber auch durch die Wand der Kammer 13 hindurchragen, so
daß die Feder 5 außerhalb der Auspuffgaskammer liegt und immer zugänglich ist.
Wenn an Bord eines Schiffes verwendet, kann der Wasserbehälter 7 erhöhte Seiten 17 besitzen,
und es können die oberen Kanten 18 seiner Enden querschiffs schräg nach aufwärts von den
zentralen Überlaufstellen aus nach den Oberkanten der Seitenwände 17 verlaufen, wobei
die Abmessung dieses Behälters in der Richtung von vorn nach hinten gegebenenfalls größer als
in der Querschiffsrichtung sein kann. Bei solcher Anordnung beeinträchtigt ein Rollen des
Schiffes das Überstehen des Wassers über dem Ventil nicht wesentlich. Wenn dieser Behälter
in das Innere des Grundes des Schiffsschornsteines verlegt werden kann, ist nur eine oben
offene Kammer zum Sammeln des Überlaufwassers erforderlich, und es werden keine weiteren
Ableitungsrohre für die Gase benötigt, da letztere dann einfach im Schornstein hochsteigen.
Bei einer Anbringung weiter unten, nahe den Maschinenzylindern, ist ein Auspuffrohr
nur nach dem Grunde des Schornsteins zu erforderlich. Es folgt daraus, daß die Gase gereinigt
und gekühlt werden, ihr Volumen stark verringert wird und alle Funken von dem Wasser aufgefangen werden.
Obgleich im Vorstehenden nur die Schalldämpfung von Auspuffgasen einer Brennkraftmaschine
in erster Linie betrachtet wurde, so kann die Erfindung selbstverständlich eine ganz
allgemeine Anwendung finden, d. h. zum Schalldämpfen von Dampf oder anderen Gasen, wo
immer diese ein Geräusch erzeugen. So kann die Vorrichtung beispielsweise wirkungsvoll
zum Schalldämpfen an Staubsaugerluftpumpen oder Kompressoren verwendet werden. Somit
ist offensichtlich, daß die Vorrichtung sowohl mit dem Einlaß- als auch dem Auslaßende
jeder beliebigen Maschine oder mit beiden Enden derselben verbunden werden kann.
Abb. 2 zeigt eine andere Anordnung, deren Konstruktion ohne weiteres verständlich aus
der Beschreibung der Abb. 1 folgt. Das Eintauchen der in der Vorrichtung verwendeten
Platten kann entweder in heißes oder in kaltes Wasser oder in eine sonstige beliebige Flüssigkeit
geschehen.
In einigen Fällen kann es vorteilhaft sein, für eine besondere Kühlung des Ventils Sorge
zu tragen, das zu diesem Zwecke dann beispielsweise hohl ausgebildet und von Flüssigkeit
durchströmt wird, die ihm beispielsweise durch die Ventilspindel zugeführt wird. Getrennte
Durchgangswege in der Spindel können zur Erzeugung oder Unterstützung des Flüssigkeitsumlaufs in dem Ventil dienen.
In einigen Fällen kann es ratsam sein, Wasser nach unten in den Behälter bis unter die Oberfläche
und unter das Ventil zu leiten, um eine gute Kühlung zu gewährleisten und derart, daß
es zwischen den Führungsplatten eintritt.
In Abb. 3 wird die nach abwärts gerichtete Ventilspindel 21 von einer Führung 22 aufgenommen,
die durch ein Armkreuz 23 getragen wird. 24 ist die unter dem Einfluß einer Stellmutter
15 stehende Feder und 26 ein Besichtigungsdeckel. Die Gase können in einem Gehäuse
27 gesammelt werden, das den Auspuffkrümmer 9 umgibt, sich an die Oberkante des Behälters 7 anschließt und oben einen Auslaß
28 besitzt.
Selbstverständlich könnten viele Abänderungen getroffen werden. Es ist beispielsweise
möglich, den Überlauf auf eine andere als die in Abb. 1 gezeichnete Weise zu bewirken. So
kann auch, wie in Abb. 4 angedeutet ist, der Behälter 7 mit einem oder mehreren Steigrohren
19 versehen sein, die beispielsweise als Abzweigungen eines gemeinsamen Auslaßrohrs 20
ausgebildet sind und als Überläufe für das Wasser dienen.
Claims (3)
1. Schalldämpfer und Funkenfänger für Brennkraftmaschinen, Luftpumpen, Kompressoren
u. dgl., bei welchem ein unter Federwirkung stehendes Ventil die in einer Flüssigkeit liegende Öffnung eines Gaskanals
oder Gasrohrs öffnet und schließt und die Gase zwischen gleichfalls in die Flüssigkeit
eingetauchten Führungsplatten leitet, dadurch gekennzeichnet, daß die auf das Ventil
(1) wirkende Feder (5 oder 24) einen Teil des Ventilgewichts ausbalanciert, wodurch
der Rückdruck auf ein der Flüssigkeitssäule über dem Ventil entsprechendes Mindestmaß herabgesetzt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eingetauchten Führungsflächen
unter einem Krümmer angeordnet sind, der in einen offenen Flüssigkeitsbehälter hineinragt, und daß sich das
Ventil nach unten öffnet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung
an Bord eines Schiffes ein Flüssigkeitsbehälter vorgesehen ist, der erhöhte Seitenwandungen
und Endwandungen besitzt, deren Kanten nach aufwärts so geneigt sind, daß das Rollen des Schiffes nicht
wesentlich den Wasserstand über dem Ventil beeinträchtigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM93547D DE445630C (de) | Schalldaempfer und Funkenfaenger fuer Brennkraftmaschinen, Luftpumpen, Kompressoren u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM93547D DE445630C (de) | Schalldaempfer und Funkenfaenger fuer Brennkraftmaschinen, Luftpumpen, Kompressoren u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE445630C true DE445630C (de) | 1927-06-16 |
Family
ID=7322452
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM93547D Expired DE445630C (de) | Schalldaempfer und Funkenfaenger fuer Brennkraftmaschinen, Luftpumpen, Kompressoren u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE445630C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3913283A1 (de) * | 1989-04-22 | 1989-10-12 | Lutz Schulz | Der hydro-schalldaempfer mit filtereffekt |
-
0
- DE DEM93547D patent/DE445630C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3913283A1 (de) * | 1989-04-22 | 1989-10-12 | Lutz Schulz | Der hydro-schalldaempfer mit filtereffekt |
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