AT67315B - Gas- oder Luftverdünnungskolbenpumpe. - Google Patents

Gas- oder Luftverdünnungskolbenpumpe.

Info

Publication number
AT67315B
AT67315B AT67315DA AT67315B AT 67315 B AT67315 B AT 67315B AT 67315D A AT67315D A AT 67315DA AT 67315 B AT67315 B AT 67315B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
piston
gas
air dilution
valve
piston pump
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dr Gaede
Original Assignee
Wolfgang Dr Gaede
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wolfgang Dr Gaede filed Critical Wolfgang Dr Gaede
Application granted granted Critical
Publication of AT67315B publication Critical patent/AT67315B/de

Links

Landscapes

  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gas-oderLuftverdünnungskolbenpumpe. 



   Die Erfingung betrifft Gas- oder Luftverdünnungskolbepumpen, bei denen die Gase durch   eine selbsttätige Ventilsteuerung verteilt werden. Bei Pumpen dieser Alt   ist es bekanntlich not- 
 EMI1.1 
   dieaer Art, zumal   bei allen bekannten Pumpen mit   Schiebersteuerung, wird   aber entsprechend der Länge der Luftwege   zwischen dem Stiefel   und dem Schieb erspiegel eine verhältnismässig grosser schädlicher Raum erhalten, der es unmöglich macht, mit solchen Pumpen hohen Unterdruck zu erzeugen. 



   Man hat daher zu dem Mittel gegriffen, 01 oder eine andere geeignete Flüssigkeit in solcher   Menge in die   Pumpe einzuführen, dass der schädliche Raum bei jedem Hub damit   gefüllt   wird. 



  Dadurch kann dann allerdings die Leistungsfähigkeit der Pumpe sehr wesentlich erhöhr werden. 
 EMI1.2 
 RäumederPumpeüberführt. 



   Die   Erfindung vermeidet beide Cbelstände und   gestattet, hohe Verdünungen ohne die Benutzung von Füllflüssigkeit zu erzielen. Sie besteht darin, dass   dem Kolben auf der Kolb''n-   
 EMI1.3 
 und jedes Saughubes auf der Kolbenstange verschiebt, und diese Verschiebung wird dazu benutzt.   urn     durch   Öffnung eines Ventiles, Einführungs eines Teiles der Kolbenstange mit verengtem Querschnitt in die Stopfbüchse zwischen dem Rume des hohen Unterdruckes und jenem des   Vor-   unterdruckes oder dgl. einen Austrittsweg für die beim Druckhab im Stiefel   zusammengedrückten   Gase zu schaffen und diesen beim Beginn des Saughubes zu schliessen. 
 EMI1.4 
 



   Die Teile sind in der gegenseitigen Stellung gezeichnet, die kurz vor dem Ende des Druckhubes eintritt. Der dickere Teil D der Kolbenstange ist aus der Öffnung E ausgetreten und diese gewährt daher dem über dem Kolben verdichteten Gase freien Austritt in den Rum B geringeren Unterdruckes. Der Druckhub wird fortgesetzt, bis der Kolben sich dicht an die Querwand C   angelegt und alles Gas in den   Raum B ausgepresst hat. 



   Beim   folgenden Beginn des Abwärtshubes   der   Kolbenstange bleibt der Kolben zunächst   
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Unterdruck erzeugt wird. Sobald der Kolben an der   Öffnung     O     vorübergegangen   ist, gelangt der Raum A mit dem Behälter in Verbindung. 



   Bei der   Ausführungsform   nach Fig. 2 wird der tote Gang des Kolbens benutzt, um in den geeigneten Zeitpunkten ein Ventil zu öffnen und zu schliessen. Die Öfnung E in der Querwand C ist in diesem Falle vorzugsweise kegelförmig gestaltet und dient einem ringförmigen Ventilkörper H als Sitz, der auf der Kolbenstange D gasdicht verschiebbar ist. Das untere Ende F der Kolbenstange ist nicht dünner, sondern dicker angenommen als der den Ventilkörper   H   durchsetzende Teil, der wieder im Kolben frei verschiebbar ist. Der tote Gang wird durch einen 
 EMI2.1 
 nicht genügend gross ist. 



   Die Wirkung der Einrichtung ist dieselbe wie bei jener nach Fig.   1. Die   Teile sind in der gegenseitigen Stellung gezeichnet, in der sie sich am Ende des Aufwärtshubes befinden. Der verdickte Teil F der Kolbenstange ist im Kolben aufwärtsgeglitten und hat das   Ventil g   angehoben, so dass das über dem Kolben verdichtete Gas in den Raum B der Vorverdünnung entweicht. Beim folgenden Abwärtshub wird zunächst das Ventil H geschlossen, wobei sich der verdickte Teil F der Kolbenstange im Kolben verschiebt, so dass dieser seine höchste Stellung erst dann verlässt, wenn das Ventil abgeschlossen und den schädlichen Raum   vollständig   ausgefüllt hat. 



   Da stets ein wenig Schmieröl bis zur Querwand C herunterfliesst und beim Spiel des Ventiles in den Raum über dem Kolben und von da in den Raum des Unterdruckes gelangen könnte, wird die Wirkung der Pumpe wesentlich verbessert, wenn das Ventil derart ausgeführt wird, dass seine   Oberfläche   in der geschlossenen Stellung mit der Oberfläche der Scheidewand C vollständig bündig ist, und wenn am oberen Teil D der Kolbenstange ein zweiter Kolben, L, angebracht wird, der mit der Stange fest verbunden sein kann und beim   Auf-und Abwärtshub   der Stange die erforderliche Vorverdünnung im Raume B erzeugt. Zu diesem Zwecke kann der Kolben L mit einem   Rückschlagventil   M versehen sein, das mit einem gleichartigen Rückschlagventil N in dem Deckel des Pumpenstiefels in bekannter Weise zusammenwirkt. 



   Beim   Niedergange   der Kolbenstange wird dann der Kolben L jedesmal dicht auf die Oberfläche der Scheidewand C gedrückt und alles 01, das sich etwa darauf angesammelt hat, durch das Ventil M auspressen, so dass das öl bei der folgenden Öffnung des   Venti ! es H   nicht in den Verdünnungsraum abfliessen kann. 



   Es kann auch der Kolben L für   die Vorverdünnung   gesteuert sein und es können beliebig viele solche   Kolbengruppen übereinander geschaltet werden. Hintereinanderanordnungen sind   zwar bei anderen Pumpen auch schon verwendet worden, man erhält aber durch ihre Übertragung auf die Pumpe nach der Erfindung die gekennzeichnete forschrittliche Wirkung, die bei anders gesteuerten Pumpen nicht eintritt. 



    PATEXT-AXMPRU'HE :  
1. Gas- oder Luftverdünnungskolbenpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben auf der Kolbenstange toten Gang hat   und   durch seine Verschiebungen einen   Durchflussweg   in einen   Vorverdünnungsraum   beim Druckhub öffnet und beim Saughub schliesst.

Claims (1)

  1. 2. Uas- oder Luftverdünnungskolbcnpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorvcrdünnung durch Kolben erzeugt wird, die durch dieselbe Kolbenstange wie der Hauptkolben angetrieben werden.
AT67315D 1913-09-12 1913-10-18 Gas- oder Luftverdünnungskolbenpumpe. AT67315B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE67315X 1913-09-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT67315B true AT67315B (de) 1914-12-28

Family

ID=5633825

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT67315D AT67315B (de) 1913-09-12 1913-10-18 Gas- oder Luftverdünnungskolbenpumpe.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT67315B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2530212C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Saugkraftausgleich einer Flüssigkeitskolbenpumpe
AT67315B (de) Gas- oder Luftverdünnungskolbenpumpe.
DE102017005538B3 (de) Verdichter
DE281977C (de)
DE540651C (de) Fluessigkeits-Stossdaempfer
DE661680C (de) Rudermaschine fuer UEbungszwecke
DE320514C (de) Explosionspumpe mit schwingender Fluessigkeitssaeule, die beim Zurueckstroemen eine frische Ladung verdichtet
DE490235C (de) Schuettelrutschenmotor
DE2328565A1 (de) Motor-kompressoreinheit, insbesondere fuer kaeltemittelanlagen
DE323176C (de) Explosionspumpe mit schwingender Fluessigkeitssaeule
DE889437C (de) Hydropneumatische Vorrichtung zur selbsttaetigen Umkehr der Stroemungsrichtung eines Fluessigketisstromes, insbesondere zum Reinigen von Fluessigkeitsfiltern, Messapparaten od. dgl.
DE541749C (de) Tiefbrunnen-Kolbenpumpe
DE451785C (de) Pumpeneinrichtung mit hydraulischem Gestaenge, bei der das Gestaengerohr gleichzeitig zum Foerdern der Fluessigkeit dient
DE607624C (de) Verfahren zum Entwaessern und Entgasen von Fluessigkeiten, insbesondere von Isolieroel
DE472596C (de) Zweitaktmotor, insbesondere Dieselmotor, mit Schlitzspuelung, Ladung und Aufladung
DE2607640C2 (de) Einlaßventil für eine Schubkolbenvakuumpumpe
DE445630C (de) Schalldaempfer und Funkenfaenger fuer Brennkraftmaschinen, Luftpumpen, Kompressoren u. dgl.
AT93853B (de) Steuerung für Zweitaktverbrennungskraftmaschinen.
DE286878C (de)
AT40712B (de) Schmiervorrichtung mit mehreren, in einem gemeinsamen Ölgefäß angeordneten Pumpen.
DE320562C (de) Explosionsfluessigkeitspumpe ohne Schwungrad mit frei schwingendem Kolben
AT76179B (de) Verbrennungskraftmaschine.
DE898380C (de) Durch das Betriebsmittel gesteuertes Ventil fuer Kolbenkraftmaschinen fuer unter Druck stehende gas- oder dampffoermige Betriebsstoffe
DE55807C (de) Zweicylindrige Dampfmaschine. _
AT46496B (de) Hydraulischer Widder.