DE445593C - Zerkleinerungs- und Mischmaschine zur Herstellung von Emulsionen o. dgl. - Google Patents
Zerkleinerungs- und Mischmaschine zur Herstellung von Emulsionen o. dgl.Info
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- DE445593C DE445593C DEH105631D DEH0105631D DE445593C DE 445593 C DE445593 C DE 445593C DE H105631 D DEH105631 D DE H105631D DE H0105631 D DEH0105631 D DE H0105631D DE 445593 C DE445593 C DE 445593C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C2/00—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
- B02C2/10—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers concentrically moved; Bell crushers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Ausführung von Kolloidmühlen oder Maschinen
zur Herstellung von Emulsionen mit hoher Umlaufgeschwindigkeit, bei denen in einem innen kegelförmig ausgebildeten Stator
ein entsprechend kegelförmig gestalteter Rotor schnell umläuft. Um den Spielraum oder den
Durchlaßspalt zwischen Stator und Rotor zu regeln und gleichzeitig damit die Zuführung des
»o Flüssigkeitsstreifens, der durch diesen Spalt
durchläuft, verändern zu können, ist die Welle des Rotors achsial verschiebbar gelagert.
Die Erfahrung hat gelehrt, daß Maschinen dieser Art sehr häufig geöffnet werden müssen,
um das Innere zu reinigen. Dieses muß im Jahre oft mehrere hundertmal stattfinden. Es
sind daher die gewöhnlichen Arten der Achsenanordnung des Rotors auf Kugellagern nicht
zweckmäßig, da das wiederholte Abziehen der Lager und das Wiederanbringen auf der Achse
den Sitz lockert, was wieder dem zufriedenstellenden Arbeiten der Maschine entgegensteht.
Ferner muß der Rotor achsial verschoben werden können, da eine gegenseitige Einstellung
von Rotor und Stator zur Regelung der radialen Dicke des Flüssigkeitsstreifens nötig ist.
Zweckmäßig ist es, diese Regelung ohne Anhalten oder Langsamerlaufenlassen der Maschine vornehmen
zu können.
Die Erfindung will diese bisherigen Schwierigkeiten dadurch überwinden, daß die Welle des
Rotors mit kegelstumpfartigen Enden ausgestattet ist, die von entsprechend ausgebildeten
Muffen getragen werden. Die eine dieser Muffen ist mit einer Riemenscheibe und einem Lager
versehen. Das Lager der anderen Muffe trägt seinerseits eine zweite Muffe oder einen verschiebbaren
Kopf, dessen Längsverschiebung zur Veränderung des Spaltes zwischen Stator und Rotor durch Anschläge begrenzt ist,
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der
Erfindung in einem Längenschnitt dargestellt.
Der schmale zylindrische Hauptteil 1 der Maschine bildet den Stator, der bei dem Ausführungsbeispiel
mit einem Heiz- oder Kühlmantel 4 versehen ist. Die Bohrung dieses Teils oder Stators ist ganz mäßig kegelförmig.
Die Seiten des Stators sind durch die Deckel 2 und 3 geschlossen. In dem Stator ist konzentrisch
der Rotor 5 angebracht, dessen umlaufende Fläche so gewählt ist, daß zwischen
Rotor und Stator nur ein ganz schmaler Ringraum vorhanden ist. Die Bohrung des Stators
und die Außenfläche des Rotors sind leicht kegelförmig gestaltet, wobei der Grad der Kegelneigung
so ist, daß eine bestimmte achsiale Verschiebung des Rotors den Spalt zwischen der
Außenfläche des Rotors und der Bohrung des Stators innerhalb einer gegebenen Größe verändert.
Auf der Welle 10 sitzt der außen leicht kegelförmige
Rotor 5. Das Ende 15 der Welle auf der Seite, auf der die Riemenscheibe 16 sitzt, ist
von ziemlicher Länge und hat eine Neigung von etwa ι bis 16. Das entgegengesetzte Ende 13,1
ist bedeutend kürzer und von größerer Neigung, etwa ι bis 8. Das kegelförmige Achsenende 15
wird von einer entsprechend kegelförmig ausgebohrten Muffe 14 umschlossen, auf welcher
die Riemenscheibe 16 und das Kugellager 12 angebracht
ist.
Ein Deckel 19, der gleichzeitig den Kugellagerraum als Ölbehälter abschließt, trägt die
Muffe 14 annähernd in der Achslinie, so daß der Riemen auf der Scheibe verbleiben kann, wenn
die Rotorachse abgezogen wird.
Durch eine Bohrung 144 in der Muffe 14 ist
eine Schraube 17 eingesetzt, die, wenn sie in ein Gewinde am Ende 15 der Welle 10 eingreift,
die Kegelflächen genügend zusammenzieht, um die Antriebskraft der Riemenscheibe zu übertragen.
Die Bohrung 14.4 hat ein Gewinde größeren Durchmessers als die Schraube 17. Um die
Kegelflächen auseinanderzuziehen, ist es nur nötig, einen Schraubenbolzen o. dgl. zu verwenden,
dessen Ende gegen das Ende 15 der Achse drückt und diese von der Muffe löst.
Das Kugellager 12 ist in der zylindrischen Bohrung 24 des Deckels 2 verschiebbar, wobei
die Länge dieser Bohrung hinreichend ist, um die obenerwähnte achsiale Verschiebung zu ermöglichen.
Das Ende der Welle 10, das entgegengesetzt zur Riemenscheibe liegt, hat einen kurzen
kegelförmigen Teil 134, der in eine entsprechende
Hohlkegelmuffe 13 paßt, auf welcher das Lager 11 fest angebracht ist. Dieses Lager läuft wiederum
dicht in einer Muffe 21, die ihrerseits in der zylindrischen Bohrung 3^ des Deckels 3 verschiebbar
ist. Diese Muffe wird durch den Kopf einer Stellschraube 26 an der Drehung verhindert,
die in einer Nut gleiten kann. Sie dient gleichzeitig zum Feststellen eines mit Gewinde
versehenen Teils 20,1, wenn sie in die Muffe 21 eingeschraubt wird, um das Lager 11 festzuhalten.
Der mit Gewinde versehene Teil 204,
der über den Teil 21 hinausragt, steht mit einer entsprechenden Mutter oder einem Handrad 22
mit Innengewinde in Eingriff, das so angebracht ist, daß es zwar gedreht, aber nicht achsial verschoben
werden kann. Dieses wird dadurch erreicht, daß in dem Handrad 22 eine Kreisnut angeordnet ist, in welche Segmentstücke 23 hineinragen,
die in dem Deckel3 mit Schrauben24 befestigt sind. Die Schrauben 24 sind durch
Bohrungen 25 zugänglich, die durch Drehung der Welle 22 je gegenüber der Schraube 24 eingestellt
werden können.
Am Handrad 22 sind in Abständen Kerben irgendwelcher Zahl angeordnet, in die ein Schnapper 29 eingreift, wodurch das Kriechen des Stellrades 22 verhindert wird, das infolge der Erschütterung der Maschine oder aus anderen Ursachen eintreten kann, und um gleichzeitig als Zeiger zur Regelung der Spaltweite zwischen Rotor und Stator zu dienen.
Am Handrad 22 sind in Abständen Kerben irgendwelcher Zahl angeordnet, in die ein Schnapper 29 eingreift, wodurch das Kriechen des Stellrades 22 verhindert wird, das infolge der Erschütterung der Maschine oder aus anderen Ursachen eintreten kann, und um gleichzeitig als Zeiger zur Regelung der Spaltweite zwischen Rotor und Stator zu dienen.
Wenn das Rad 22 gedreht wird, so erhalten die das Lager 11 tragenden und einschließenden
Teile eine Längsverschiebung, deren Größe in einer Richtung durch den Flansch ζοΒ an dem
Teil 20.4 und in der anderen Richtung durch das äußere Ende der Muffe 21 begrenzt ist. Die
Muffe 13 mit innerer Kegelbohrung ist an dem Ende 134 der Achse 10 in genau gleicher Weise
wie das andere Ende befestigt; auch hier wird ein Zugbolzen in gleicher Weise angewendet,
um die Muffe 13 von der Achse abzuziehen.
Durch die beschriebene Anordnung kann eine sehr genaue Regelung des Spaltes erzielt werden.
Bei 15 000 Umdrehungen des Rotors in der Minute kann der Spalt auf 0,025 mm verringert
werden, ohne daß die Metallflächen sich einander berühren.
Das Auseinandernehmen der Maschine verläuft folgendermaßen.:
Zuerst wird die Schraube 18 entfernt, worauf die Muffe 13 mittels des Zugbolzens von der
Welle 10 gelöst wird. Die Mutter 30, die den Deckel 3 auf dem Hauptteil 1 festhält, wird gelöst
und der Deckel 3 von der Maschine abgehoben. Ohne den Treibriemen zu entfernen, wird dann die Schraube 17 gelöst und nach Einsetzen
des Zugbolzens in die Bohrung 144 die Welle 10 von der Muffe 14 abgezogen, worauf
die Welle mit dem Rotor herausgenommen werden und das Reinigen der Maschine erfolgen
kann, weil nunmehr die Bohrung des Stators und die Innenseite des Deckels 2 zugänglich
ist.
Claims (5)
1. Zerkleinerungs- und Mischmaschine zur Herstellung von Emulsionen o. dgl. mit
einem in einem kegelförmigen Stator schnelllaufenden Rotor, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotorwelle (10) mit kegelförmigen Enden in verstellbaren, entsprechend kegelförmigen
Muffen (13,14) liegt, durch deren Verstellung sie mit dem Rotor verschoben
wird, so daß die Weite des Durchlaßspaltes zwischen Rotor und Stator verändert wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Muffen
(13, 14) mit mit ihnen zusammen verstellbaren Lagern (11, 12) versehen sind.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Muffe
(14) die Riemenscheibe trägt.
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (11) der anderen
Muffe (13) mit einer zweiten verschiebbaren Muffe (21) verbunden ist, die bei ihrer Bewegung
die erste Muffe (13) und damit die Rotorwelle mitnimmt.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbaren
Muffen (13,14) durch Druck-Zug-Vorrichtungen
(17,18) mit der Rotorwelle (10) verbunden
sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH105631D DE445593C (de) | Zerkleinerungs- und Mischmaschine zur Herstellung von Emulsionen o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH105631D DE445593C (de) | Zerkleinerungs- und Mischmaschine zur Herstellung von Emulsionen o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE445593C true DE445593C (de) | 1927-06-15 |
Family
ID=7169821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH105631D Expired DE445593C (de) | Zerkleinerungs- und Mischmaschine zur Herstellung von Emulsionen o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE445593C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750465C (de) * | 1940-08-02 | 1945-01-18 | Probst & Class | Kolloidmuehle |
-
0
- DE DEH105631D patent/DE445593C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750465C (de) * | 1940-08-02 | 1945-01-18 | Probst & Class | Kolloidmuehle |
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