DE445583C - Elektrisches Lichtbogenschweissgeraet zum Ausbessern von abgenutzten Spurkraenzen - Google Patents

Elektrisches Lichtbogenschweissgeraet zum Ausbessern von abgenutzten Spurkraenzen

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Publication number
DE445583C
DE445583C DES69584D DES0069584D DE445583C DE 445583 C DE445583 C DE 445583C DE S69584 D DES69584 D DE S69584D DE S0069584 D DES0069584 D DE S0069584D DE 445583 C DE445583 C DE 445583C
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DE
Germany
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axis
wheel
foot
welding head
arc welding
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Expired
Application number
DES69584D
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English (en)
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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Publication of DE445583C publication Critical patent/DE445583C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00—Arc welding or cutting
    • B23K9/04—Welding for other purposes than joining, e.g. built-up welding
    • B23K9/044—Built-up welding on three-dimensional surfaces
    • B23K9/046—Built-up welding on three-dimensional surfaces on surfaces of revolution

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Lichtbogenschweißgerät zum Ausbessern von abgenutzten Spurkränzen, das auf einfache Weise bedient werden kann. Das Ausbessern erfolgt in der Weise, daß auf den Spurkranz mehrere Lagen von Schweißgut aufgebracht werden, die wie die Gänge einer Schraube nebeneinanderliegen. Nach dem Schweißen werden die Spurkränze abgedreht.
ίο Beim Schweißvorgang bildet das Werkstück die eine Elektrode, die andere das in Drahtform zugeführte Schweißgut. Der Elektrodendraht wird durch einen Schweißkopf von an sich bekannter Bauart geführt und dem Abbrand entsprechend vorgeschoben. Der Schweißkopf wird, wie bei einem bekannten Gerät, zum Einschweißen von Flammrohren im Kreise geführt mit Hilfe eines Armes, der um eine am Werkstück angesetzte Achse gedreht werden kann.
Die Drehung erfolgt am besten selbsttätig durch einen im Gerät eingebauten Motor.
Für ein richtiges Arbeiten des Geräts ist es notwendig, daß der vom Schweißkopf beschriebene Kreis senkrecht und gleichachsig zur Radachse liegt. Nach der Erfindung wird eine richtige Führung des Schweißkopfes durch verhältnismäßig einfache Mittel erreicht, ohne daß dabei sperrige Vorrichtungen zum Festhalten des Radsatzes notwendig sind, wie bei den bisher angewendeten Geräten zum Ausbessern von Spurkränzen. Das Schweißgerät wird einfach auf den senkrecht gestellten Radsatz gesetzt. Erfindungsgemäß ist an der Achse des Geräts, um die sich der Schweißkopf dreht, ein Fuß zum Aufsetzen des Geräts auf die abgedrehte Stirnfläche der Radnabe oder Radachse angebracht, dessen Sohle senkrecht zur Gerätachse steht, und in dem Fuß ein Körner angeordnet zum Einstecken in den Hohlkörner der Radachse, dessen Spitze in die Verlängerung der Gerätachse fällt. Zweckmäßig macht man den Fuß oder wenigstens die Sohle austauschbar und den Körner in achsialer Richtung verschiebbar, um das Gerät den verschiedenen Radformen anpassen zu können.
Damit der Fuß besser auf der Radnabe haftet, besteht er nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung aus einem Elektromagnet, dessen Polflächen die Sohle des Fußes bilden. Ferner wird gemäß der Erfindung die Vorratsrolle mit dem Elektrodenmaterial von einem mit dem Schweißkopf umlaufenden Teil getragen, um ein Verdrillen des Elektrodendrahtes bei der Drehung des Schweißkopfes um die Radachse zu verhüten.
Ein Ausführungsbeispiel des Schweißgerätes ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. 1 zeigt das Gerät im Schnitt beim Ausbessern eines Radsatzes, dessen Lager innerhalb der Räder liegen, Abb. 2 dasselbe Gerät beim Ausbessern eines Radsatzes, dessen Lager außerhalb der Räder liegen.
Auf den senkrecht gestellten oder gehängten Radsatz, von dem in der Zeichnung nur das oberste Rad 1 und ein Stück der Radachse 2 dargestellt ist, ist das Schweißgerät aufgesetzt. Es haftet mit dem als Topfmagnet ausgebildeten Fuß 3 auf den abgedrehten Stirnflächen 4 der Radnabe und Radachse. 5 ist die Erregerwicklung des Magnets. In der Bohrung 6 des Fußes ist der Körner 7 verschiebbar gelagert und wird mittels der Feder 8 in den Hohlkörner 9 der Radachse gedruckt. An dem Fuß ist die Achse 10 des Geräts angebracht.
11 ist der Schweißkopf mit dem Mundstücki2. Er ist mittels des Bügels 13 und der Schraube 14 verschiebbar an dem Arm 15 angebracht und kann um die Achse 16 des Bügels geschwenkt werden. Alle übrigen Einrichtungen zum Verstellen des Schweißkopfes an dem Bügel und die baulichen Einzelheiten des Schweißkopfes sind der Einfachheit halber weggelassen.
Der Schweißkopfarm 15 ist in die Muffe 17 des Topfes 18 eingesteckt, der zugleich die Nabe des Armes bildet. Der Topf ist bei 19 durch ein Halslager an der Achse 10, bei 20 durch ein Kugelspurlager auf dem Fuß 3 gelagert. Auf dem Topf 18 sitzt der Elektromotor 21, der mit einer Schnecke in das auf der Achse 10 aufgekeilte Schneckenrad 22 eingreift. Die Wand des Topfes ist bei 23 zu einem Zylinder hochgezogen. Sie bildet ein Gehäuse für den Elektromotor und das Schneckengetriebe, das durch den Deckel 24 geschlossen werden kann.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Friedrich Kalkner in Nürnberg.
Über dieses Gehäuse ist die Vorratsrolle 25 mit dem Elektrodendraht 26 geschoben. Sie wird durch die radial vorspringenden Finger 27 am Topf getragen. Der Elektrodendraht wird über die am Bügel 13 gelagerte Rolle 28 dem Schweißkopf 11 zugeführt und tritt beim Mundstück 12 aus.
Beim Schweißvorgang bildet das Rad 1 die eine Elektrode, das aus dem Mundstück 12 ο hervortretende Drahtstück die andere Elektrode. Die Stromzufuhr zu dem Elektrodendraht erfolgt mittels Kontaktrollen im Schweißkopf, die durch den isolierten Leiter 29 über die Bürste 30, den Schleifring 31, die Erregerwicklung 5, den isolierten Leiter 32, den Steckkontakt 33 und die Litze 34 mit dem einen Pol der Stromquelle verbunden sind. Der andere Pol ist an den Radsatz angeschlossen. 35 sind die Steuerleitungen für den Antrieb der Kontaktrollen im Schweißkopf, 36 die Steuerleitungen für den Motor 2r. Jede dieser Leitungen ist über eine der Bürsten 37 und einen der Schleifringe 38 an entsprechende, mit dem vielpoligen Steckkontakt 33 verbundene Zuleitungen angeschlossen.
Die Zuleitungen zwischen Steckkontakt und Schleifringen sind in der Höhlung der Achse 10 verlegt. Die Höhlung ist oben durch den Deckel 39 verschlossen, der mittels Gewinde darin eingeschraubt ist und die Transportöse 40 trägt. Die Schleifringe und die Bürsten sind durch den Topf 18 gegen Berührung und Verschmutzen geschützt. An dem Topf ist bei 41 ein weiterer Arm 42 gelagert. Er trägt die rotierende Bürste 43, die mittels der biegsamen Welle 44, des Schneckenrades 45 durch eine auf der Welle des Motors 21 sitzende Schnecke angetrieben wird.
Beim Schweißvorgang dreht sich der Topf 18 mit den Armen 15 und 42 um die Achse 10. Der Schweißkopf 11 wickelt, dem jeweiligen Abbrand entsprechend, den Elektrodendraht von der Vorratsrolle 25 ab, die dabei auf dem Gehäuse 23 gleitet. Bei wiederholten Umläufen des Schweißkopfes legen sich die einzelnen Lagen des aufgebrachten Schweißgutes wie die Gänge einer Schraube nebeneinander. Die Zündung des Lichtbogens und die Regelung seiner Länge wird durch eine an sich bekannte Steuervorrichtung, die in der Zeichnung nicht angedeutet ist, bewirkt.
Ist der auszubessernde Radsatz außerhalb der Räder gelagert, so stehen die Lagerzapfen über die Radnaben vor. Für diesen Fall verwendet man beispielsweise den in Abb. 2 dargestellten Untersatz. Er besteht aus den Hälften 46, 47 mit zylindrischen Bohrungen, zwischen die der Zapfen 48 der Radachse mit Hilfe der Schrauben 49 und der Muttern 5b eingeklemmt wird. Auf den oberen Teil 51 des Untersatzes, der flach und senkrecht zu den Bohrungen abgedreht ist, wird das Schweißgerät aufgesetzt. Im übrigen ist die Handhabung des Geräts die gleiche wie bei Abb. 1.

Claims (6)

65 Patentansprüche:
1. Elektrisches Lichtbogenschweißgerät zum Ausbessern von abgenutzten Spurkränzen mit einem um eine am Werkstück angesetzte Achse drehbaren Schweißkopf, dem von einer Vorratsrolle Elektrodenmaterial in Drahtform zugeführt wird, gekennzeichnet durch einen an der Achse angebrachten Fuß zum Aufsetzen des Geräts auf die abgedrehte Stirnfläche der Radnabe oder Radachse, dessen Sohle senkrecht zur Gerätachse steht, und durch einen im Fuß angeordneten Körner zum Einstecken in den Hohlkörner der Radachse, dessen Spitze in die Verlängerung der Gerätachse fällt.
2. Lichtbogenschweißgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß des Geräts aus einem Elektromagnet besteht, dessen Polflächen die Sohle des Fußes bilden.
3. Lichtbogenschweißgerät nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratsrolle mit dem Elektrodenmaterial von einem mit dem Schweißkopf umlaufenden Teil getragen wird, um eine Verdrillung des Elektrodendrahts zu verhüten.
4. Lichtbogenschweißgerät nach Anspruch ι und 2, bei dem der Schweißkopf verstellbar an einem um die Gerätachse drehbaren Arm gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe des Schweißkopfarmes als Gehäuse für die auf der Achse sitzenden Stromzuführungen ausgebildet ist.
5. Lichtbogenschweißgerät nach Ansprach ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Nabe des Schweißkopfarmes mindestens ein weiterer Arm angebracht ist, der gegen den Schweißkopfarm versetzt ist und einen zweiten Schweißkopf oder eineVorrichtung zum Reinigen oder Bearbeiten der Schweißstellen trägt.
6. Einrichtung zum Ausbessern der Spurkränze von Radsätzen mit über die Radnaben vorstehenden Lagerzapfen nach Anspruch ι bis 5, gekennzeichnet durch einen aus zwei Hälften bestehenden Untersatz für das Schweißgerät, der den vorstehenden Zapfen umfaßt und darauf durch Zusammenpressen der Hälften festgeklemmt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES69584D Elektrisches Lichtbogenschweissgeraet zum Ausbessern von abgenutzten Spurkraenzen Expired DE445583C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2753425A (en) * 1954-06-11 1956-07-03 John J Flood Welding machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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