DE445497C - Elektromagnetischer Schalter in Schraubstoepselform - Google Patents

Elektromagnetischer Schalter in Schraubstoepselform

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DE445497C
DE445497C DEG61729D DEG0061729D DE445497C DE 445497 C DE445497 C DE 445497C DE G61729 D DEG61729 D DE G61729D DE G0061729 D DEG0061729 D DE G0061729D DE 445497 C DE445497 C DE 445497C
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/36Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electromagnetic release and no other automatic release
    • H01H73/42Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electromagnetic release and no other automatic release reset by rotatable knob or wheel
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H17/00Switches having flexible operating part adapted only for pulling, e.g. cord, chain

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  • Electromagnetism (AREA)
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  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

(G 6172g
Die Erfindung betrifft einen elektromagnetischen Schalter in Schraubstöpselform, bei welchem ein im Innern des Stöpsels angeordneter Drehkontakt mittels eines Ankers ausgelöst wird. Ähnliche Schalter sind bereits bekannt, jedoch sind dieselben in ihrer Bauart sehr kompliziert und besitzen eine Vielzahl von Einzelteilen, deren Herstellung und Zusammensetzung hohe Kosten verursachen. Außerdem können die einzelnen Teile des Schalters auch in der Ausschaltstellung ohne weiteres bewegt werden, d. h. der Schalter kann sofort nach seinem Ausschalten wieder eingeschaltet werden. Eine solche Einrichtung ist nicht vorteilhaft, da meist nach dem Ausschalten des Schalters die zu hohe Stromstärke noch anhält und der Schalter selbst leicht Schaden leiden kann.
Durch die Erfindung wird ein Schalter geschaffen, welcher völlige Sicherheit gegen unbefugtes Wiedereinschalten für längere Zeitdauer bietet, solange noch die Überspannung in der Stromleitung herrscht.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und es stellt dar:
Abb. ι einen Schnitt durch die Sicherung nach der Erfindung und
Abb. 2 einen ebensolchen Schnitt, jedoch nach Verdrehung der Sicherung um 900.
In einem Gehäuse A ist auf einer Welle c ein Drehkontakt B angeordnet. In dem Drehkontakt, welcher aus einem Isoliermaterial be-
steht, befindet sich ein Kontaktstift s, der mit seinen zweckmäßig abgerundeten Enden ein Stückchen über die Seitenflächen der Scheibe vorsteht und eine Verbindung der Kontaktfedern η, ο herstellen kann. Auf der Welle des Drehkontaktes B ist eine Feder t vorgesehen, welche das Bestreben hat, den Drehkontakt in einer bestimmten Richtung zu drehen. Ferner sind am äußeren Umfang
ίο des Drehkontaktes Einschnitte a1 und a2 sowie ein Winkelstück ζ angeordnet, deren Zweck noch erläutert wird.
Seitlich von dem Drehkontakt, d. h. in Richtung der Längsachse des Gehäuses oder
iS Stöpsels A1 ist eine Spule d mit einem Anker e angeordnet, der einen Schaft /. besitzt. Dieser Schaft f ragt an der dem Drehkontakt zugewendeten Seite weniger, auf der entgegengesetzten dagegen mehr aus dem Anker hervor und reicht mit dem längeren Teil in eine in ihrer Längsrichtung verschiebbare Hülse h, welche ihn gleichzeitig führt. Im Innern der Hülse h ist eine Feder k angeordnet, welche einerseits in der Hülse h und anderseits an dem Schaft/ des Ankers angreift und das Bestreben hat, den oberen Schaftteil des Ankers in einen der Ausschnitte α1 oder a2 zu drücken.
Außer der Hülse h ist eine weitere Hülse g vorgesehen, die in ihrem Innern einen Ansatz oder Bund besitzt, während die Hülse h an ihrem äußeren Umfang einen Bund aufweist. Zwischen den Bunden befindet sich eine Druckfeder ι, welche das Bestreben hat, die Hülse h aus dem Stöpsel A herauszudrücken. Die Wirkungsweise des Schalters ist folgende:
Es wird von der Annahme ausgegangen, daß der' Schalter in eine Fassung eingeschraubt ist und sich infolgedessen in der Sicherungsstellung befindet, wie in Abb. 1 angedeutet. Der Schaft f greift also in den Ausschnitt a2 ein und hält den Drehkontakt B in einer solchen Stellung, daß der Kontaktstift s zwischen den Kontaktfedern η, ο liegt, während die Hülse h in das Innere des Stöpsels hineingedrückt ist. Steigt nun die Stromstärke über das zulässige Maß, so wird der Anker e angezogen, d. h. er drückt mit seinem Schaft f die Feder k zusammen und tritt dabei gleichzeitig aus dem Ausschnitt a2 heraus. Der Drehkontakt wird somit freigegeben und durch die Feder t etwa um 900 verdreht, so daß auch der Stift s zwischen den Federn w, 0 wegbewegt und der Strom somit unterbrochen wird. Der Drehkontakt B wird so weit verdreht, bis er mit seinem Winkelstück s gegen die Wandung des Stöpsels stößt und der Schaft/ in den Ausschnitta1 eintritt. Dieses ist möglich, da die Spule d stromlos geworden ist und die Feder k den Anker zum Drehkontakt hin drückt.
Um den Schalter wieder in die Sicherungsstellung zu bringen, ist es erforderlich, den Stöpsel A aus seiner Fassung auszuschrauben. Hierdurch wird die Hülse h frei und durch die Feder i nach außen gedrückt, dadurch wird aber auch gleichzeitig die Feder k entspannt, und der Anker e tritt mit seinem Schaft aus dem Ausschnitt a1 heraus, sobald der Schalter in eine lotrechte Stellung (wie in der Zeichnung dargestellt) gebracht wird. Nunmehr wird der Drehkontakt mittels einer Schnur m oder eines Hebels ν in die Sicherungsstellung, d. h. mit dem Ausschnitt a2 in die Ebene des Schaftes f gedreht und der Schalter mit seiner Deckelseite nach unten umgedreht. Der Ankerschaft fällt in den Ausschnitt a2 ein, und der Schalter ist hiermit wieder gebrauchsfähig und kann eingeschraubt werden. Durch das Einschrauben wird die Hülse h wieder in den Stöpsel A hineingedrückt und die Feder k für die Normalleistung gespannt.

Claims (2)

85 Patentansprüche:
1. Elektromagnetischer Schalter in Schraubstöpselform, dessen Anker bei Überstrom einen im Innern des Stöpsels verdeckt angeordneten Drehkontakt auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (e) den Drehkontakt (B) auch in der Ausschaltstellung sperrt und aus seiner Sperrlage durch eine mit ihm durch eine innere Schraubenfeder (k) gekuppelte und durch eine äußere Schraubenfeder (i) aus dem Stöpsel bei dessen Herausschrauben herausdrückbare, begrenzt bewegliche Fußkontakthülse (h) gezogen wird.
2. Elektromagnetischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der scheibenförmige Drehkontakt (B) in einem Winkel (0) ausläuft, dessen Flächen durch Anschlag an die innere Stöpselwandung die Bewegung des Drehkontaktes in seiner Ein- und Ausschaltstellung begrenzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG61729D 1924-07-03 1924-07-03 Elektromagnetischer Schalter in Schraubstoepselform Expired DE445497C (de)

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DE445497C true DE445497C (de) 1927-06-13

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