DE44481C - Vertheilungsvorrichtung an Rübenschneidmaschinen mit horizontaler Schneidscheibe - Google Patents
Vertheilungsvorrichtung an Rübenschneidmaschinen mit horizontaler SchneidscheibeInfo
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- DE44481C DE44481C DENDAT44481D DE44481DA DE44481C DE 44481 C DE44481 C DE 44481C DE NDAT44481 D DENDAT44481 D DE NDAT44481D DE 44481D A DE44481D A DE 44481DA DE 44481 C DE44481 C DE 44481C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B5/00—Reducing the size of material from which sugar is to be extracted
- C13B5/06—Slicing sugar beet
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Vorrichtung bezweckt, bei Rübenschneidmaschinen mit horizontaler Schneidscheibe
und einem Füllrumpf, welcher vollen ringförmigen Querschnitt besitzt, die Rüben in
diesem Rumpf von vornherein, also ohne sie nach dem Hineinfallen in denselben zu berühren
oder ihnen eine andere Lage zu geben, möglichst gleichmäfsig zu vertheilen.
Dieselbe ist in der Zeichnung in zwei verschiedenen Ausführungen, und zwar in Fig. 1
und 2 in der einen, in Fig. 3 bis 6 in der anderen dargestellt und besteht aus einer runden,
über dem Füllrumpf FF1 der Schneidscheibe
cöncentrisch zur Achse desselben angeordneten flachen Auffangschale (Gefäfs) S, in
welche die der Maschine gewöhnlich durch einen Elevator H ununterbrochen zuaeführten
Rüben an einer beliebigen Stelle hineinfallen, und welche sich langsam in horizontaler Richtung
um ihre Mitte bezw. senkrechte Achse op dreht.
Der Boden e der Schale besitzt nach einer Seite (hier F) hin eine so starke Neigung, dafs
die Rüben auf ihm nicht liegen bleiben können, sondern hinunterrollen. (Erfabrungsmäfsig genügen
etwa 300 zur Waagrechten.) An seinem unteren Ende ist die Ausfallöffnung α für die
Rüben angebracht, welche entweder im Boden selbst oder in der Seitenwand der Schale, oder
theils im Boden, theils in der Seitenwand ausgespart sein kann, immer aber eine solche Lage
hat, dafs die Rüben, gleichgültig, wo deren Einwurf in die Schale erfolgt, aus ihr an eine
ganz bestimmte, senkrecht darunter liegende Stelle des Füllrumpfes fallen.
Hier würden sie sich, wenn die Schale stillsteht, anhäufen; dreht sich dieselbe aber mit
gleichmäfsiger Geschwindigkeit, so verändert die Einwurfstelle in den Rumpf stetig ihre
Lage; hierdurch wird unter der Voraussetzung, dafs die Rüben der Maschine ziemlich gleichmäfsig
zugeführt werden, eine gleichmäfsige Vertheilung derselben in dem Füllrumpf bewirkt.
Die Vorrichtung erfüllt also ihren Zweck.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung bedeckt die Schale S den Füllrumpf
F F1 vollständig.
Sie besitzt keine eigentliche Drehungsachse, sondern ruht mit ihrem unten abgedrehten
Aufsenrand m, dessen äufserer Theil einen konischen Zahnkranz bildet, auf drei festgelagerten
Laufrollen r auf, deren Aufsenränder ihr zur Führung dienen, und wird von der
Welle η aus durch das in den erwähnten Zahnkranz eingreifende konische Getriebe q in
Umdrehung versetzt.
Die Schale hat hier die Form eines schiefen Hohlkegels mit kreisförmiger Basis, dessen nach
unten gerichtete Spitze k behufs Bildung der Ausfallöffnung α schief abgeschnitten ist.
Die letztere liegt also in diesem Falle direct über dem ringförmigen, zur Aufnahme der
Rüben bestimmten Theile des Rumpfes.
Die punktirten Linien stellen die Schale S dar, nachdem sie eine halbe Umdrehung gemacht
hat. Der Boden derselben hat alsdann die Lage e15 die Ausfallöffnung die Lage αλ.
Die in den Fig. 3 bis 6 dargestellte Vertheilungsvorrichtung hat vor der oben beschriebenen
den Vortheil voraus, dafs sie die Einsicht in den Füllrumpf von oben gestattet.
Bei derselben hat die Schale einen nur wenig gröfseren oder auch denselben Durchmesser
wie der innere cylindrische Kern G des Füllrumpfes;
ihre cylindrische Aufsenwandung / ist nach unten zu verlängert und greift etwas über den Mantel des Kernes G hinweg, so
dafs die Schale 5 gewissermafsen eine Fortsetzung des letzteren bildet. Der Boden e der
Schale ist, wie aus den Fig. 3 und 5 ersichtlich, nicht eben, sondern in der zu iv-x rechtwinkligen
Richtung etwas concav, damit die Rüben möglichst aus der Mitte der Oeffnung a
austreten, welche sich hier in der Seitenwand/ der Schale befindet.
Letztere wird hier durch die verticale Spindel t getragen, welche im Innern des Kernes
drehbar gelagert ist und durch das konische Rädervorgelege m und q, oder auch in beliebiger
anderer Weise, z. B. von der Spindel der Schneidscheibe aus, durch ein doppeltes
Stirnradvorgelege i und Z1, wie punktirt gezeichnet,
in Umdrehung versetzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Rübenschneidmaschinen mit horizontaler Schneidscheibe und Füllrumpf eine Vorrichtung zu gleichmäfsiger Vertheilung der Rüben im Rumpfe, bestehend in dem unterhalb des Rübeneinwurfes über dem Füllrumpf F F1 concentrisch zu demselben angeordneten Auffanggefäfse S mit geneigtem Boden e und Ausfallöffnung α für die Rüben, welches Gefäfs sich langsam in horizontaler Richtung um seine verticale Achse op dreht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44481C true DE44481C (de) |
Family
ID=319716
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44481D Expired - Lifetime DE44481C (de) | Vertheilungsvorrichtung an Rübenschneidmaschinen mit horizontaler Schneidscheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44481C (de) |
-
0
- DE DENDAT44481D patent/DE44481C/de not_active Expired - Lifetime
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