DE44467C - Baskülverschlufs - Google Patents

Baskülverschlufs

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Publication number
DE44467C
DE44467C DENDAT44467D DE44467DA DE44467C DE 44467 C DE44467 C DE 44467C DE NDAT44467 D DENDAT44467 D DE NDAT44467D DE 44467D A DE44467D A DE 44467DA DE 44467 C DE44467 C DE 44467C
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DE
Germany
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baskülverschlufs
moved
clamp
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44467D
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English (en)
Original Assignee
E. SCHÜTZE in Berlin, Teltowerstr. 41 III
Publication of DE44467C publication Critical patent/DE44467C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/04Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
E. SCHÜTZE in BERLIN. Baskülverschlufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1888 ab.
Fig. ι zeigt eine Ansicht des Verschlusses in geschlossenem Zustande, von vorn gesehen, wobei die Kastendecke abgenommen ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht in geöffnetem Zustande.
Fig. 3 und 4 zeigen Ansicht und Schnitt des Klobens a.
Fig. 5 ist eine Modification.
Die Hauptbestandtheile des Verschlusses sind: der Kloben a, die nach oben zu bewegende Stange b, die nach unten zu bewegende Stange c und der Seitenriegel d.
Der Kloben a, Fig. 3, ist an seinem Angriffspunkte derart eingerichtet, dafs zwei Stege/ und g sich kreuzend über einander gelegt sind, deren schiefe Ebenen beim Drücken oder Ziehen am Kloben die schliefsenden Stangen b und c und durch erstere den Riegel d bewegen.
Die Höhe der wirkenden Ebenen vom Kloben α ist willkürlich, wird den Hubhöhen der schliefsenden Stangen b und c entsprechend angeordnet und verändert nicht unbedingt die Länge / der schiefen Ebenen.
Der Kloben α selbst erhält je nach den Hubhöhen h seine entsprechende Breite am Angriffsende und geht dann vorn in einen Dorn von beliebigem Querschnitt über, an welchem ein Griff, Knopf oder eine Olive befestigt wird. Jeder der Stege f und g trägt an seiner freien Seitenfläche eine Wulst · oder Schiene s, die den Kloben im Schlofs führt und das Hochdrücken desselben durch die Stangen b und c verhindert.
Die schliefsenden Stangen b und c sind senkrecht über einander liegend angeordnet, greifen mit ihren schräg ausgeschnittenen Enden an die beiderseitigen schiefen Ebenen des Klobens α an und werden in die gewöhnlichen Oesen ober- und unterhalb der Fensterflügel eingeschoben bezw. zurückgezogen. Für die am Kloben α seitlich angeordneten Führungsschienen sind die Angriffsenden der Stangen b und c mit Ausklinkungen oder Schlitzen k versehen. Durch die Anordnung der schiefen Ebene i an der Stange b wird das Vorschieben des. Riegels d bewirkt. In Fig. 5 ist eine Modification dargestellt, in welcher die Bewegung der Stangen b und c verblieben, aber statt des Riegels d eine Zunge m angeordnet ist, die den Seitenverschlufs bewirkt. Dieselbe ist in den Punkten η und 0 mit den beiden Stangen b und c derart verbunden, dafs sie bei der Bewegung der Stangen mit einer Viertelumdrehung geschlossen oder geöffnet wird.
Der Mechanismus befindet sich in einem gewöhnlichen Eisenblechkasten und wird nach bekannter Art in das Holzwerk des Fensterrahmens eingelassen. Durch seine geringe Stärke, Fig. 2, soll das Rahmenholz des Fensters weniger als bei den bisher üblichen Verschlüssen dieser Art geschwächt werden. Das Fenster soll bei diesem Verschlufs durch den auszuübenden Druck schneller und sicherer geschlossen oder geöffnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Baskülverschlufs, gekennzeichnet durch einen Kloben α mit zwei einander kreuzenden Stegen f und g, welche in Ausschnitte der Baskülstangen b und c derart eingreifen, dafs diese beim Drücken bezw. Ziehen am Kloben a heraus- bezw. hereingeschoben werden, wobei der Mittenverschlufs durch den mittelst der schiefen Ebene i bewegten Riegel d oder durch die mittelst der Zapfen η und ο der Stangen b und c bewegte Zunge herbeigeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44467D Baskülverschlufs Expired - Lifetime DE44467C (de)

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