DE444672C - Vorrichtung zur Zuendung der Beschickung runder Sinterpfannen - Google Patents

Vorrichtung zur Zuendung der Beschickung runder Sinterpfannen

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DE444672C
DE444672C DET31119D DET0031119D DE444672C DE 444672 C DE444672 C DE 444672C DE T31119 D DET31119 D DE T31119D DE T0031119 D DET0031119 D DE T0031119D DE 444672 C DE444672 C DE 444672C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B21/00Open or uncovered sintering apparatus; Other heat-treatment apparatus of like construction
    • F27B21/06Endless-strand sintering machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Zündung der Beschickung runder Sinterpfannen. Zur Zündung der Beschickung runder Sinterungspfannen werden Vorrichtungen verwendet, die aus einer Haube o. dgl. mit darin befestigten Brennern für Gas oder Öl und Preßluft bestehen und die bei der Zündung oberhalb der Pfanne angebracht werden. Um eine gleichmäßige Zündung der ganzen Oberflächenschicht der Beschickung herbeizuführen, müssen im allgemeinen die Brenner derart gemessen sein, daß die Flammen das ganze Innere der Haube ausfüllen, und es wird deshalb verhältnismäßig viel Brennstoff für die Zündung verbraucht.
  • Zweck der Erfindung ist, die Zündung solcher Sinterungspfannen mit einem geringen Aufwand an Brennstoff bewirken zu können. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Brenner derart am Umkreise des Tragkörpers angeordnet sind, daß ihre Düsenachsen einen spitzen Winkel mit den vom Mittelpunkt des Tragkörpers nach den Brennern gehenden Halbmessern bilden. Es wird hierdurch die Wirkung erreicht, daß die oberhalb der Beschickung befindliche Luftschicht durch die Flammen in Umdrehung versetzt wird und dadurch sich über die ganze Oberfläche der Beschickung ausbreitet, so daß diese gleichmäßig erwärmt wird. Zweckmäßig werden die Brenner dabei schwenkbar im Tragkörper gelagert, so daß sie in der Wagerechten und in der Senkrechten beliebig hin und her geschwenkt werden können.
  • Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführung dargestellt.
  • Abb. z zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt, und Abb. z zeigt eine Draufsicht.
  • Die Zündvorrichtung ist von einem Konsolkran z getragen, der an einer Anzahl von Arbeitsplätzen entlang bewegt werden kann. Der Ausleger-2 des Kranes ist bei 3 drehbar gelagert und wird durch Gegengewichte 4, die an Seilen 5 hängen, im Gleichgewicht gehalten. Die Seile sind über Rollen 6 geführt und an dem äußeren Ende des Auslegers befestigt. Der Ausleger 2 trägt ein Kreuz 7 aus Winkeleisen, an dem ein Ring 9, der annähernd den gleichen Durchmesser wie die zu zündende Pfanne =o besitzt, mittels abwärts gehender Arme befestigt ist. Der Ring 9 ruht mit einem Flansch xz auf dem oberen Kantenflansch 12 der Pfanne. An dem Flansch zz sind Konsole 13 befestigt, in denen Halter 14 für die Brenner 15 mittels senkrechter Zapfen 14 gelagert sind, so daß die Brenner hin und her in wagerechter Richtung gedreht werden können. Die Halter sind außerdem mit wagerechten Gelenkzapfen 16 versehen, welche die Einstellung der Brenner in senkrechter Richtung ermöglichen. Um ein gleichzeitiges Schwenken sämtlicher Brenner zu ermöglichen, sind diese mit Armen 17 versehen, welche mit einem gemeinsamen Einstellring 18 in Eingriff sind, der in vom Ringe 9 radial ausgehenden Stützarmen beweglich gelagert ist. In dem Ringe 9 sind für die Brenner Öffnungen 2o vorgesehen, welche eine solche Größe haben, daß sie die Einstellung der Brenner in wagerechter und senkrechter Richtung zulassen.
  • Auf dem Konsolkran ist ein Druckbehälter 21 für Öl nebst einer Luftpumpe 22 zur Erzeugung des erforderlichen Druckes in dem genannten Behälter vorgesehen. Von dem Ölbehälter 21 geht ein Schlauch oder eine andere biegsame Leitung 23 mit Verschlußhahn 24 aus, die an der Zündvorrichtung nach den verschiedenen Brennern abgezweigt ist. Auf dem Konsolkran ist- ferner eine Schlauch- oder Rohrleitung 25 vorgesehen, die mit einer festen Druckluftleitung 26 verbunden werden kann und zu diesem Zweck an passenden Stellen Zweigrohre 27 mit Anlaßhähnen 28 besitzt. Die Rohrleitung 25 ist gleichfalls nach den verschiedenen Brennern der Zündvorrichtung abgezweigt.
  • Sobald die Zündvorrichtung, wie in der Zeichnung dargestellt, über der Sinterungspfanne angebracht ist, werden Brennstoff und Druckluft durch Öffnen der Hähne 24 und 28 zugeführt. Der Brennstoff, der durch den hohen Druck fein verteilt ist, verläßt die Brenner, mit der ausströmenden Luft innig vermischt, und ist daher leicht zündfähig. Sind die Brenner heiß geworden, so tritt eine mehr oder weniger vollständige Vergasung des Brennstoffes schon beim Durchströmen durch die Brenner ein. Durch Regelung des Druckes des Brennstoffes und der Preßluft können Länge und Stärke der Flamme nach Wunsch geregelt werden. Durch Betätigung der Brenner mittels des Einstellringes 18 können die Flammen über die ganze Oberfläche der Beschickung bewegt werden. Die Pfeile 29 (Abb. 2) geben die Richtungen der Flammen in der einen Grenzlage der Brenner an. In dieser Lage erteilen die Flammen der oberhalb der Beschickung befindlichen Luft eine Drehbewegung um eine senkrechte Achse durch den Mittelpunkt der Pfanne, wodurch sie auch selbst in gewissem Grade in Umdrehung versetzt werden, so daß sie über die ganze Oberfläche der Beschickung ausgebreitet werden. Die Zündung kann bequem überwacht und nach Bedarf geregelt werden. Alle wirksamen Teile sind leicht zugänglich, und die Flammen können von außen beobachtet werden, weil der Tragring oben offen ist und lediglich zur Begrenzung der Ausbreitung der Flammen in wagerechter Richtung auf eine Fläche dient, die der freien Oberfläche der Beschickung entspricht.
  • Wenn die Zündung beendet ist, werden die Hähne 24 und 28 geschlossen, der Luftschlauch 25 wird abgeschaltet, der Ausleger mit der Zündvorrichtung gehoben und die ganze Vorrichtung nach der nächsten Pfanne bewegt.
  • Statt eines Konsolkranes zum Bewegen der Zündvorrichtung kann man auch einen Wagen benutzen, der auf Geleisen oberhalb oder zur Seite der Pfannen fährt.

Claims (4)

  1. PA TFNTANSPRÜCFIE: r. Vorrichtung zur Zündung der Beschickung runder Sinterpfannen mit einem über der Pfanne anzubringenden Tragkörper für eine Anzahl von mit Gas oder Öl und Preßluft gespeisten Brennern, dadurch gekennzeichnet, daß die Brenner am Umkreise des Tragkörpers derart angeordnet sind, - daß ihre Düsenachsen 'einen spitzen Winkel mit den vom Mittelpunkt des Tragkörpers nach den Brennern gehenden Halbmessern bilden: -
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Brenner am Tragkörper schwenkbar gelagert sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Brenner mit einem am Tragkörper gelagerten Einstellring (z8) verbunden sind, so daß sie gleichzeitig -in dieselbe Richtung gedreht werden können.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Brenner am Tragkörper mittels Haltern (z4) befestigt sind, die mit wagerechten Gelenkzapfen (z6) versehen sind, um das Lenken der Flammen in senkrechter Richtung zu ermöglichen.
DET31119D 1924-12-01 1925-11-25 Vorrichtung zur Zuendung der Beschickung runder Sinterpfannen Expired DE444672C (de)

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