DE444552C - Fettspritze - Google Patents
FettspritzeInfo
- Publication number
- DE444552C DE444552C DEW71998D DEW0071998D DE444552C DE 444552 C DE444552 C DE 444552C DE W71998 D DEW71998 D DE W71998D DE W0071998 D DEW0071998 D DE W0071998D DE 444552 C DE444552 C DE 444552C
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- syringe
- cartridge
- struts
- fat
- pressure
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N3/00—Devices for supplying lubricant by manual action
- F16N3/10—Devices for supplying lubricant by manual action delivering grease
- F16N3/12—Grease guns
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
- Coating Apparatus (AREA)
Description
- Fettspritze. Die Erfindung bezieht sich auf Fettspritzen, bei welchen sich der Druck der Spritze bei jedesmaligem Ausstoßen einer Schmiermittelmenge auf den zweckmäßig mit einem Folgekolben versehenen Vorratsbehälter überträgt, und will eine Vorrichtung schaffen, welche die Verwendung von Vorratsbehältern ermöglicht, die aus einer dünnwandigen Patrone mit am -Deckel vorgesehenem Anschlußstutzen bestehen. Man kennt bereits dünnwandige Schmiermittelvorratsbehälter für Fettspritzen, die als Verkaufspatronen ausgebildet sind. Diese Patronen waren jedoch bisher nicht als Vorratsbehälter für Fettspritzen verwendbar, bei denen das Ausstoßen einer Schmiermittehnenge durch die Übertragung des Drucks der Spritze auf den Vorratsbehälter bewirkt wurde, vielmehr fand die Abgabe des Schmiermittels entweder durch Ausquetschen der Patrone. oder durch Aussaugen der Patrone mittels einer Pumpe o. dgl. statt. - Die bekannten Fettspritzen dagegen, bei denen sich der Druck der Spritze bei j edesmaligem Ausstoßen einer Schmiermittehnenge auf den Vorratsbehälter überträgt, verwenden als Vorratsbehälter weder eine Verkaufspatrone noch einen dünnwandigen Behälter mit am Deckel vorgesehenem Anschlußstutzen.
- Gemäß der Erfindung werden, zum Zweck als Vorratsbehälter eine dünnwandige Patrone mit am Deckel vorgesehenem Anschlüßstutzen verwenden zu können, über dem Anschlußstutzen der Spritze Streben angeordnet, die sich auf den Rand der Patrone stützen und dadurch den Spritzendruck auf die Zarge übertragen. .
- Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Streben durch eine auf dem Spritzenzylinder angeordnete Mutter angespannt werden können.
- Eine Fettspritze gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Abb. i ist ein Schnitt durch eine vollständig zusammengesetzte Fettspritze; Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i ; Abb. 3 ist ein Schnitt durch einen Teil einer abgeänderten Ausführungsform einer Spritze. Der Behälter oder die Patrone i, in der das Fett verkauft wird, hat arne einem Ende einen Schraubennippel 2, der normalerweise durch eine Schraubkappe oder einen Spund verschlossen wird. In der Patrone ist ein gleitbarer falscher Boden oder Folgekolben 3, der dem Schmiermittel unter dem Druck der Außenluft in dem Maße folgt, in dem es durch die Spritze abgegeben wird. Ein Luftloch q. ist in dem Boden der Patrone vorgesehen.
- Die Fettspritze ist mit einer Schraubenhülse5 versehen, die mit dem Nippel 2 in Eingriff steht. Die Schraubenhülse besteht mit dem Rohrstück 6 aus einem Stück; sie hat Öffnungen 7, die mit dem Innern der Patrone durch den ringförmigen Raum 8 in Verbindung stehen. Der Kolben g wird von einem Rohr io getragen, an dessen Ende die Abgabedüse ii sitzt. Eine Bohrung 12 geht durch den Kolben g und dient als Auslaßöffnung von dem Rohr 6. Diese Bohrung 12 steht in Verbindung mit dem Rohr io. Ein Kugelrückschlagventil 13 verhindert den Eintritt der Luft, wenn der Kolben unter der Wirkung der Feder 1q., die in die Führungshülse 15 eingebettet ist, zurückgeht. Gewünschtenfalls kann das Kugelventil unmittelbar auf den Durchtritt i2 des Kolbens einwirken. Außen ist das Rohr 6 mit dem Gewinde versehen, auf dem Streben 16 lose sitzen, die eine Brücke zwischen dem Düsenstück und dem Rand der Patrone bilden, auf den sie sich stützen. Eine Mutter 17 auf dem mit Gewinde versehenen Rohrstück 6 liegt an den Streben 16 an und hält sie fest an den Rand der Patrone gepreßt. Außerdem bildet die Mutter ein Widerlager zur Aufnahme des Stoßes der Fettspritze. Man sieht; daß, wenn die Streben lose auf dem Rohrstück sitzen, das Düsenstück bei Patronen mit Flanschen oder Rändern verschiedener Tiefe benutzt werden kann, da die Mutter 17 längs des Rohrstückes verstellbar ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel haben die Arme der Streben geeignet geformte Klauen 18 zum Erfassen der Zarge der Patrone.
- Bei der in Abb. 3 gezeigten Abänderung ist das Ende des Düsenstückes mit einem konischen, mit Gewinde versehenen Ansatz ig versehen, der in ein Loch in dem Boden der Patrone geschraubt ist. In diesem Fall kann der Folgekolben 3 in der Mitte eine Ausnehmung 2o haben, damit der Kolben sich bis an das Ende der Patrone bewegen kann. Man sieht, daß bei den Anordnungen gemäß der Erfindung der bei der Handhabung der Fettspritze auftretende Stoß, wenn die Düse gegen den zu schmierenden Teil gedrückt wird, auf die Seitenwand der Patrone übertragen wird. Man kann deshalb verhältnismäßig dünnwandige Patronen, in denen das Schmiermittel verkauft wird, dazu verwenden, einen Teil der Fettspritze selbst zu bilden, da die .dünnen Stirnwände der Patrone, in denen das Düsenstück sitzt, dem auf die Fettspritze ausgeübten Druck nicht zu widerstehen brauchen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fettspritze, bei welcher sich der Druck der Spritze bei jedesmaligem Ausstoßen einer Schmiermittelmenge auf den zweckmäßig mit einem Folgekolben versehenen Vorratsbehälter überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß, zum Zweck als Vorratsbehälter eine dünnwandige Patrone (i) mit am Deckel vorgesehenem Anschlußstutzen (2) verwenden zu können, über dem Anschlußstutzen(2) der Spritze Streben (a6) angeordnet sind, die sich auf den Rand (18) der Patrone (i) stützen und dadurch den Spritzendruck auf die Zarge (I8) übertragen.
- 2. Fettspritze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben (16) durch eine auf dem Spritzenzylinder (6) angeordnete Mutter (17) angespannt werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB444552X | 1925-05-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE444552C true DE444552C (de) | 1927-05-23 |
Family
ID=10433358
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW71998D Expired DE444552C (de) | 1925-05-02 | 1926-03-17 | Fettspritze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE444552C (de) |
-
1926
- 1926-03-17 DE DEW71998D patent/DE444552C/de not_active Expired
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