DE4445271C1 - Vorrichtung zum Verschließen von Bauwerksöffnungen - Google Patents

Vorrichtung zum Verschließen von Bauwerksöffnungen

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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen von Bauwerksöffnungen, insbesondere Fensteröffnungen.
Eine solche Vorrichtung ist bekannt aus der DE 27 53 075 A1. Bei dieser Vorrichtung dienen Folien, die an teleskopierbaren Halteschienen angeordnet sind, zum Verschließen der Bauwerks­ öffnung. Die teleskopierbaren Halteschienen werden dabei in die Bauwerksöffnung eingeklemmt. Durch die Verwendung von zwei ge­ sonderten Halteschienen ist die Handhabung der Vorrichtung er­ schwert.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung das Problem zugrunde, ei­ ne individuell anpaßbare und wiederverwendbare Vorrichtung zum Verschließen von Bauwerksöffnungen zu schaffen, die leicht handhabbar ist.
Zur Lösung dieses Problems weist die erfindungsgemäße Vorrich­ tung die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf. Durch die Ver­ wendung eines aus Teilrahmen gebildeten Rahmes läßt sich die Vorrichtung als Ganzes handhaben. Der Rahmen läßt sich leicht in die Bauwerksöffnung einsetzen und anschließend auseinander­ ziehen, wodurch er an die Bauwerksöffnung angepaßt und gleich­ zeitig festgeklemmt wird.
Vorzugsweise ist äußeren, seitlichen Flächen eines oder jeden Teilrahmens ein Dichtungselement, insbesondere eine Gummidicht­ lippe, zugeordnet. Hierdurch wird gewährleistet, daß beim Mon­ tieren der Vorrichtung in einer Bauwerksöffnung Unebenheiten der Bauwerksöffnung ausgeglichen und diese demzufolge besser abgedichtet wird.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung. Nachfolgend werden Aus­ führungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher er­ läutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verschließen von Fensteröffnungen in Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorrichtung der Fig. 1 in Draufsicht,
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Vorrichtung nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Ansicht analog zu Fig. 2,
Fig. 4 einen vergrößerten Teil-Querschnitt IV durch die Vorrichtung der Fig. 1, und
Fig. 5 eine Fensteröffnung im Querschnitt mit einer montierten erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Die in der Zeichnung gezeigten Vorrichtungen dienen dem be­ helfsweise Verschließen von Fensteröffnungen eines Rohbaus. In kalten Wintermonaten werden somit die im Rohbau arbeitenden Handwerker vor Witterungseinflüssen geschützt. Die im Rohbau durchzuführenden Arbeiten können ungehindert von Kälte und Wind durchgeführt werden.
Eine in der Zeichnung gezeigte Vorrichtung zum Verschließen von Fensteröffnungen - im nachfolgenden Behelfsfenster 10 ge­ nannt - besteht aus einem Rahmen 11 und einer Folie 12. Die Folie 12 ist derart am Rahmen 11 angeordnet, daß diese eine vom Rahmen 11 gebildete Ebene 13 vollflächig bespannt.
Der Rahmen 11 ist als Teleskoporgan 14, bestehend aus zwei Te­ leskopteilen 15, 16, ausgebildet. Gemäß Fig. 1 besteht der Rah­ men 11 aus zwei zueinander ein- und ausfahrbaren Teleskopteilen 15, 16 - im nachfolgenden Teilrahmen 17, 18 genannt.
Beide Teilrahmen 17, 18 sind als E-förmige Hohlrohrprofile ausgebildet. Jeder Teilrahmen 17, 18 verfügt demzufolge über drei parallel verlaufende Teleskoprohre 19 bzw. 20 sowie je ein die Teleskoprohre 19, 20 verbindendes Querrohr 21 bzw. 22. Die Teleskoprohre 20 des Teilrahmens 18 sind in den Teleskoprohren 19 des Teilrahmens 17 ein- und ausfahrbar angeordnet. Hierzu ist der Innendurchmesser der Teleskoprohre 19 des Teilrahmens 17 größer ausgebildet als der Außendurchmesser der Teleskoprohre 20 des Teilrahmens 18. Zur Erläuterung sei angemerkt, daß die in der Zeichnung gezeigten Abmessungen der Teilrahmen 17, 18 bzw. deren Teleskoprohre 19, 20 und Querrohre 21, 22 nicht maßstabsgerecht wiedergegeben ist.
Zur Gewährleistung der Ein- und Ausfahrbewegung des Teilrahmens 18 bezüglich des Teilrahmens 17 ist dem Teilrahmen 17 eine An­ triebswelle 23 zugeordnet. Die Antriebswelle 23 erstreckt sich quer über den Teilrahmen 17 und ist in seitlichen Lagerböcken 24, 25 gelagert. Das Antreiben der Antriebswelle 23 erfolgt mit Hilfe eines externen, nicht dargestellten Antriebs. Hierzu ist der Antriebswelle ein Getriebe 26 zugeordnet, mit Hilfe dessen die Antriebsenergie des externen Antriebs in eine rotatorische Bewegung der Antriebswelle 23 umgesetzt wird. Als externer Antrieb kann z. B. eine von Hand betätigbare Kurbel zum Einsatz kommen, die an einem Kupplungsstück 27 des Getriebes 26 ankuppelbar ist (Das Getriebe 26 ist als Winkelgetriebe ausgebildet.
Zur Umsetzung der rotatorischen Bewegung der Antriebswelle 23 in eine Ein- und Ausfahrbewegung der Teilrahmen 17, 18 ist seitlichen Enden 28, 29 der Antriebswelle 23 je ein Ritzel 30, 31 zugeordnet. Die Ritzel 30, 31 sind benachbart und beabstandet zu den Lagerböcken 24, 25. Die Ritzel 30, 31 werden von der Antriebswelle 23 drehend angetrieben und greifen über eine Durchtrittsöffnung 32 des Teleskoprohrs 19 in dem Teleskoprohr 18 zugeordnete Öffnungen 33 ein. Entsprechend der Drehrichtung der Antriebswelle 23 bzw. der Ritzel 30, 31 wird demzufolge das Teleskoprohr 18 aus dem Teleskoprohr 19 ausgefahren bzw. in dieses eingefahren. Das Ein- und Ausfahren des Teilrahmens 18 erfolgt kontinuierlich, so daß jede beliebige Relativstellung der Teilrahmen 17, 18 eingenommen werden kann.
Die gewählte Relativstellung zwischen den Teilrahmen 17, 18 kann mit Hilfe einer Arretierung 34 fixiert werden. Die Arre­ tierung 34 ist dem mittleren Teleskoprohr 19 des Teilrahmens 17 zugeordnet. Die Arretierung 34 ist als Schraube ausgebildet. Die Arretierung 34 wird zur Fixierung der eingestellten Relativposition der Teilrahmen 17, 18 durch eine dem mittleren Teleskoprohr 19 zugeordnete Durchtrittsöffnung in Richtung auf das mittlere Teleskoprohr 20 bewegt. Die als Schraube ausgebildete Arretierung 34 wird in Fixierstellung gegen die äußere Mantelfläche des Teleskoprohrs 20 gepreßt. Somit kann ein ungewolltes Lösen der Relativposition der Teilrahmen 17, 18 vermieden werden.
Die am Rahmen 11 angeordnete Folie 12 deckt die vom Rahmen 11 entsprechend der Relativstellung der Teilrahmen 17, 18 gebildete Ebene 13 vollflächig ab. Hierzu ist mindestens ein Teil der Folie 12 zur Anpassung an die Relativstellung der Teilrahmen 17, 18 aus einem Speicher 35 entnehmbar. Der Speicher 35 ist als selbsteinrollende Folienrolle 36 ausgebildet. Die Folienrolle 36 ist am Querrohr 22 des Teilrahmens 18 gelagert (Fig. 2). Bei der Ausfahrbewegung des Teilrahmens 18 aus dem Teilrahmen 17 wird die Folienrolle 36 entsprechend mitbewegt und von dieser Folie abgewickelt. Ein Ende 37 der auf der Folienrolle 36 aufgewickelten Folie 12 ist am Querrohr 21 mit dem Teilrahmen 17 fest verbunden. Hierzu dienen z. B. Nägel 38. Die Folienrolle 36 ist im einrollenden Sinn federvorgespannt ausgebildet. Dies hat den Vorteil, daß bei der Einfahrbewegung des Teilrahmens 18 in den Teilrahmen 17 die Folie 12 von der Folienrolle 36 selbsttätig aufgewickelt wird. Die Folienrolle 36 ist demzufolge rolloartig ausgebildet. Zur Vermeidung unnötiger Wölbungen der Folie 12 sind dieser Führungen 39 zugeordnet.
Eine weitere erfindungsgemäße Ausgestaltung eines Behelfsfen­ sters 40 zeigt Fig. 3. Das Behelfsfenster 40 gemäß Fig. 3 be­ steht wie das Behelfsfenster 10 gemäß Fig. 1 und 2 aus einem Rahmen 11 und einer dem Rahmen 11 zugeordneten Folie 41. Der Rahmen 11 des Behelfsfensters 40 ist analog zum Rahmen 11 des Behelfsfensters 10 ausgebildet. Demzufolge werden für gleiche Bauteile gleiche Bezugsziffern verwendet. Die Behelfsfenster 10, 40 unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der Anordnung und Ausgestaltung der Folien 12, 41.
Die Folie 41 besteht aus zwei Teilfolien 42, 43. Die Teilfolie 42 ist dem Teilrahmen 17 zugeordnet und fest mit diesem verbun­ den. Hierzu dienen z. B. analog zum Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 Nägel 44. Die Teilfolie 43 ist dem Teilrahmen 18 zuge­ ordnet und entsprechend der Relativstellung der Teilrahmen 17, 18 von einer Folienrolle 45 abwickelbar. An einem Ende 46 ist die Folie 43 fest mit dem Teilrahmen mit Hilfe eines Nagels 47 verbunden. Analog zum Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist die Folienrolle 45 im einrollenden Sinn federvorgespannt, d. h. rolloartig ausgebildet. Bei der Einfahrbewegung des Teilrahmens 18 in den Teilrahmen 17 wird daher die Folie 43 von der Folienrolle 45 selbsttätig aufgewickelt.
Fig. 5 zeigt das Behelfsfenster 10 bzw. 40 in montiertem Zu­ stand. Eine Fensteröffnung 48 wird von einem Innenmauerwerk 49 begrenzt. Ein Außenmauerwerk 50 steht geringfügig gegenüber dem Innenmauerwerk 49 hervor, so daß eine vom Außenmauerwerk be­ grenzte zweite Fensteröffnung 51 eine geringere Querschnitts­ fläche hat als die vom Innenmauerwerk 49 begrenzte Fensteröff­ nung 48.
Seitlichen Flächen 52, 53 der Teilrahmen 17, 18 ist je ein Dichtungselement 54, 55 zugeordnet. Die Dichtungselemente 54, 55 sind als Gummi-Dichtlippe ausgebildet. Die Dichtungselemente 54, 55 gewährleisten, daß bei der Montage des Behelfsfensters 10, 40 dasselbe am Mauerwerk nicht beschädigt wird.

Claims (8)

1. Vorrichtung zum Verschließen von Bauwerksöffnungen, ins­ besondere Fensteröffnungen, mit einem Rahmen (11), der aus zwei teleskopartig ein- und ausfahrbaren Teilrahmen (17, 18) gebil­ det ist, wobei dem Rahmen (11) eine Arretierung zur Fixierung der Relativstellung der Teilrahmen (17, 18) zugeordnet ist und jeder Teilrahmen (17, 18) wenigstens zwei parallel zueinander verlaufende Teleskoprohre (19, 20) aufweist, die durch je ein Querrohr (21 bzw. 22) miteinander verbunden sind, und mit einer dem Rahmen (11) zugeordneten Folie (12, 41) sowie einem an dem Rahmen (11) angeordneten Speicher (35) für mindestens einen Teil der Folie (12, 41).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Speicher (35) zugeordnete Folie (12, 41) mindestens teilweise im Speicher (35) aufwickelbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß einem ersten Teilrahmen (17) eine Antriebswelle (23) zum Ein- und Ausfahren des zweiten Teilrahmens (18) zugeord­ net ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (23) an seitlichen Enden (28, 29) je ein Rit­ zel (30, 31) trägt, das eine rotatorische Bewegung der An­ triebswelle (23) in eine Ein- und/oder Ausfahrbewegung des zweiten Teilrahmens (18) umsetzt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich­ net, daß der Antriebswelle (23) ein Getriebe (26), insbesondere ein Winkelgetriebe, für einen externen Antrieb zugeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (35) als eine Folienrolle (36, 45) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienrolle (36, 45) selbsteinrollend ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß äußeren seitlichen Enden (52, 53) eines oder jeden Teilrahmens (17, 18) ein Dichtungselement (54, 55), insbesondere eine Gummi-Dichtlippe, zugeordnet ist.
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