DE102012221860A1 - Markise - Google Patents

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    • E04F10/08Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of a plurality of similar rigid parts, e.g. slabs, lamellae
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Abstract

Eine Markise mit einem Kasten (1) und aus dem Kasten (1) ausfahrbaren Flächenelementen (2), die sich beim Ausfahren zu einer Gesamtfläche ergänzen, ist derart ausgestaltet, dass die Flächenelemente (2) im eingefahrenen Zustand im Kasten (1) einander überlappend, übereinander angeordnet sind, während des Ausfahrens ihre gegenseitige Überlappung verringern und im komplett ausgefahrenen Zustand allenfalls einander geringfügig überlappend, und im Verbindungsbereich weitestgehend abdichtend aneinander liegen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Markise, wobei der Begriff „Markise“ im weitesten Sinne zu verstehen ist.
  • Grundsätzlich ist unter Markise eine an einem Objekt befestigte Gestellkonstruktion mit Bespannung zu verstehen, die u.a. als Sonn-, Regen-, Wärme-, Blend-, Sicht- und Objektschutz dient. Solche Markisen, meist als Sonnen-/Sichtschutz genutzt, sind in den unterschiedlichsten Ausführungsformen bekannt. Regelmäßig handelt es sich dabei um sogenannte Gelenkarm-, Fallarm- oder Korbmarkisen, bei denen das Markisentuch von zwei oder mehreren Armen aufgespannt wird.
  • Aufgrund der Konstruktion einer Gelenkarmmarkise ist ein waagrechter oder leicht abgewinkelter Ausfall des Markisentuchs möglich. Die Grundkonstruktion, d.h. das die Arme umfassende Gestell, besteht meist aus Aluminium. Die Arme werden mittels Stahl- oder Gasdruckfedern unter Spannung gesetzt, drücken das Tuch beim Ausfahren nach außen und halten es dabei straff. Beim Einfahren wird der Federkraft entgegengewirkt. Daher benötigt das Einfahren einen wesentlich höheren Kraftaufwand als das Ausfahren.
  • Die aus der Praxis bekannten Markisen werden im Nachhinein an einer Fassade, meist über Fenstern und Türen, befestigt. Aufgrund ihrer linearen Ausprägung sind sie im Einsatz limitiert. Außerdem eignen sich die klassischen Markisen nur bedingt als Regenschutz, sind vor allem nicht in der Lage, ein Dach zu ersetzen, auch nicht temporär. Zunehmend besteht jedoch Bedarf, beispielsweise eine Dachterrasse vorübergehend bzw. reversibel zu überdachen, um nämlich eine wohnraumähnliche Situation zu schaffen. Konventionelle Gelenkarmmarkisen mit Stoffbespannung sind dazu auf Dauer nicht geeignet.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Markise anzugeben, die aufgrund ihrer Konstruktion und des verwendeten Materials zur Schaffung einer temporären Überdachung mit hinreichend guter Regen-/Wasserdichtigkeit geeignet ist. Außerdem soll die Konstruktion stabil und einfach zu bedienen sein.
  • Voranstehende Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Danach umfasst die erfindungsgemäße Markise einen Kasten und aus dem Kasten ausfahrbare Flächenelemente, die sich beim Ausfahren zu einer Gesamtfläche ergänzen. Im eingefahrenen Zustand sind die Flächenelemente im Kasten untergebracht, und zwar einander überlappend, übereinander angeordnet. Während des Ausfahrens wird die gegenseitige Überlappung verringert bis in den komplett ausgefahrenen Zustand, in dem die Flächenelemente allenfalls einander geringfügig überlappend, im Verbindungsbereich weitestgehend abdichtend, aneinander liegen.
  • Der Begriff „Flächenelemente“ ist im weitesten Sinne zu verstehen. Die Flächenelemente können im Sinne von Lamellen ausgebildet sein. Die Flächenelemente bzw. Lamellen können aus Kunststoff oder Metall bestehen, beispielsweise aus Aluminium gefertigt sein. Sie sind gegeneinander beweglich und lassen sich aus dem Kasten aus- und einfahren, wobei sie im voll ausgefahrenen Zustand einen weitestgehend wasserdichten Verbund, einander ergänzend zu einer Gesamtfläche, bilden.
  • An dieser Stelle sei angemerkt, dass die erfindungsgemäße Markise eine stabile bewegliche Überdachung bzw. Beschattung und/oder einen Regenschutz bildet. Wird mit der erfindungsgemäßen Markise beispielsweise eine Dachterrasse im ausgefahrenen Zustand der Flächenelemente überdacht, ist dadurch eine ideale Beschattung oder gar ein Regenschutz im Sinne einer beweglichen Überdachung geschaffen. Auch ist es denkbar, die Lamellen aus Glas oder Plexiglas zu fertigen, welches entsprechend der Sonneneinstrahlung getönt sein kann.
  • Auch ist es denkbar, die Oberfläche der Flächenelemente fotovoltaisch zu beschichten, um Sonnenenergie in elektrische Energie wandeln und in bekannter Weise speichern zu können. So ist es denkbar, aus der gewonnenen elektrischen Energie eine integrale Beleuchtung der Markise zu speisen. Dazu könnten die unteren Flächen der Flächenelemente entweder mit einer lichtemittierenden Schicht versehen sein oder könnten LEDs angeordnet sein. Hier eignet sich sowohl die OLED- als auch die LED-Technologie.
  • Neben der Anordnung als Überdachung, meist horizontal, ist auch eine Anordnung am Fenster, ähnlich wie ein fester „Rollladen“, denkbar. Die grundsätzliche Konstruktion ist die gleiche.
  • Die einzelnen Flächenelemente können im Falle einer Herstellung aus Aluminium mit einer Breite von 15 bis 30 cm, vorzugsweise 20 cm, gefertigt sein. Die einzelnen Flächenelemente sind gegeneinander verschiebbar.
  • Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn die Flächenelementen im komplett ausgefahrenen Zustand mit ihren Endbereichen zumindest weitgehend abdichtend ineinandergreifen, wobei durch das Ineinandergreifen die maximale Ausfahrstrecke eines jeden Flächenelements definiert ist.
  • Ungeachtet der ausgefahrenen Strecke könnte zwischen den Flächenelementen ein dichter Abschluss bzw. eine Dichtung vorgesehen sein, um nämlich einen wetterfesten Schutz zu schaffen.
  • Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn die Flächenelemente derart untereinander angeordnet sind, dass das unterste Flächenelement als vorderstes Flächenelement am weitesten ausfährt, so dass die Gesamtfläche, bei horizontaler Ausrichtung der Anordnung, nach vorne stufenweise zumindest geringfügig abfällt. Eine umgekehrte Anordnung ist ebenfalls denkbar, wobei es dann erforderlich ist, in Kastennähe einen Wasserablauf vorzusehen, um das Wasser seitlich abführen zu können.
  • Bereits zuvor ist die Tiefe des Flächenelements erwähnt worden, nämlich im Bereich zwischen 15 und 30 cm. Bei Verwendung von Aluminiumblech könnte dies beispielsweise 0,6 mm Dicke aufweisen. Die Breite eines jeden Flächenelements könnte bei 200 cm liegen. Die Abschlusslamelle sollte einen verstärkten Abschluss zugunsten der Statik haben, beispielsweise in Form einer Prägung, Sicke, Bördelung, etc. Beliebige vergleichbare Maßnahmen sind denkbar.
  • Zur Betätigung, insbesondere im Sinne einer stabilen Führung der Flächenelemente, ist es von Vorteil, wenn der Antrieb seitliche Antriebmodule umfasst, die die Flächenelemente stabilisierend führen. Die Antriebsmodule sind beidseitig die Flächenelemente begrenzend angeordnet, wobei es sich dabei im einfachsten Falle um Gleitschienen handeln kann. Diese sind in vorteilhafter Weise als kugelgelagerte Teleskopschienen ausgeführt, so dass sie leicht und sicher führbar sind. In der Länge sind sie mehr oder weniger der Tiefe der Flächenelemente angepasst.
  • Im Konkreten können die Antriebsmodule den Flächenelementen zugeordnete Antriebselemente umfassen, die mit den Flächenelementen wirkverbunden sind und diese relativ zueinander bewegen und dabei aus- oder einfahren. Im Konkreten können die Antriebselemente kämmende Zahnstangen und Zahnräder umfassen, wobei der Antrieb über einen Seilzug, Bautenzug, etc. erfolgen kann.
  • In weiter konkretisierender Weise umfassen die Antriebselemente zwei wechselseitig ineinander greifende Ausführungsformen, nämlich eine Stange mit vorzugsweise mittig drehbarem Zahnrad und endseitigen Rollen und eine Zahnstange, wobei das Zahnrad mit der Zahnstange kämmt und über die Rollen der Seilzug gelegt ist. Durch kastenseitiges Aufrollen des Seilzugs lässt sich die Markise vorzugsweise gleichmäßig öffnen und durch entsprechendes Abrollen des Seilzugs wird die Markise vorzugsweise gleichmäßig geschlossen. Eine solche Konstruktion gewährleistet ein leichtes Gleiten in die vorgesehene Richtung und schafft seitliche Stabilität.
  • Durch die Vorkehrung von Zahnrädern und Zahnstangen lassen sich alle Flächenelemente gleichmäßig bzw. gleichzeitig ausfahren. Die Umlenkrollen am vorderen und hinteren Ende des einen Antriebselements ermöglichen eine Seilführung, deren Verkürzung die Lamellen auseinanderfahren lässt. Beim Einholen eines zweiten Seilzugs fahren die Lamellen zusammen.
  • Im Kasten ist in weiter vorteilhafter Weise ein elektrischer Motor zum Einholen der beiden Seilzüge untergebracht. Seine Ausstattung (Größe und Leistung) hängt davon ab, ob die Markise waagrecht oder senkrecht betrieben wird.
  • Auch ist es denkbar, dass die Zahnräder beim Aufrollen bzw. Öffnen gegen ein elastisches Mittel, vorzugsweise gegen eine Feder oder ein Federpaket, vorspannen, wodurch beim Abrollen ein quasi automatisches Schließen bzw. Zusammenfahren der Flächenelemente erfolgt.
  • Außerdem ist es von Vorteil, wenn die Antriebselemente vorzugsweise über Kugelbahnen miteinander derart verbunden sind, dass sie ausschließlich in Längsrichtung beweglich sind. Eine hinreichend gute Richtungs-/Formstabilität ist geschaffen.
  • Wie bereits zuvor erwähnt, sind die Antriebselemente in seitlichen Verkleidungen untergebracht, die gemeinsam mit den Antriebselementen und den Flächensegmenten teleskopartig laufen.
  • Bereits zuvor ist der als Gehäuse zu verstehende Kasten mehrmals erwähnt worden. Dabei kann es sich um einen Aufputzkasten zur Aufputzmontage handeln. Ebenso ist es denkbar, dass der Kasten als Unterputzkasten zum Einbau in ein Mauerwerk oder in eine Betonwand ausgeführt ist. Der Kasten kann als Betonfertigteil mit der Funktion eines tragenden Teils ausgeführt sein.
  • Die erfindungsgemäße Markise sollte im Werk funktionsfertig zusammengebaut werden. So werden alle Flächenelemente an den Antriebselementen befestigt und mit den Antriebselementen und den dort ggf. vorgesehenen Kugelkäfigen ineinandergeschoben. Danach werden die hinteren Anschlüsse befestigt. Es erfolgt das Einfädeln der Seilzüge für den Antrieb des Aus- und Einfahrens. Die Markise wird insgesamt eingefahren und als Paket geliefert. Soll die Markise bauseitig in einen Unterputzkasten eingebaut werden, wird sie als einbaufähiges Paket geliefert und vor Ort eingebaut.
  • An dieser Stelle sei noch einmal angemerkt, dass die erfindungsgemäße Markise auf Putz oder unter Putz, d.h. versenkt in der Wand, montiert werden kann. Zur Wandmontage vor Ort wird eine Montageplatte an der Wand mittels Verschraubung angebracht. Die elektrischen Anschlüsse und Zuleitungen werden vorbereitet. Das Gehäuse der Markise wird an der Halterung ein- bzw. aufgehängt. Nach Verbinden der elektrischen Leitungen mit vorhandenen Steckverbindern ist die Markise gebrauchsfertigt. Eine Deckenmontage kann zum vertikalen Betrieb dienen.
  • Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche und andererseits auf die nachfolgende Erläuterung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch im Allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen
  • 1 in einer schematischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Markise, wobei dort die Flächenelemente teilweise ausgefahren sind,
  • 2 in einer schematischen Ansicht den Gegenstand aus 1, wobei dort die Flächenelemente komplett ausgefahren sind,
  • 3 in einer schematischen Ansicht ein seitliches Antriebsmodul für die Flächenelemente, umfassend unterschiedliche Antriebselemente mit Zahnstange, Zahnrädern und Rollen,
  • 4 in einer weiteren Seitenansicht das Antriebsmodul aus 3,
  • 5 in einer schematischen Seitenansicht das Paket einer erfindungsgemäßen Markise, wobei bei der oberen Darstellung die Flächenelemente eingefahren und übereinanderliegend im Kasten angeordnet sind, halb herausgefahren einander teilweise überlappen und komplett ausgefahren einander reduziert überlappen und
  • 6 einen Unterputzkasten als Gehäuse für die erfindungsgemäße Markise, zum Einbau als tragendes Element in eine Hauswand.
  • Die 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Markise, mit einem Kasten 1 und aus dem Kasten 1 ausfahrbaren Flächenelementen 2. Bei den Flächenelementen 2 handelt es sich um Aluminiumbleche, die sich beim Ausfahren zu einer Gesamtfläche ergänzen. Im eingefahrenen Zustand sind die Flächenelemente 2 im Kasten 1 einander überlappend, übereinander angeordnet. Beim Ausfahren verringert sich ihre gegenseitige Überlappung, wobei im komplett ausgefahrenem Zustand gemäß 2 eine nur noch äußerst geringe Überlappung gegeben ist, nämlich im Verbindungsbereich zwischen den einzelnen Flächenelementen 2. Wie die 1 und 2 zeigen, sind die Flächenelemente 2 in ihrem jeweiligen Randbereich abgekantet (Abkantungen 3, 4), wodurch sie an Stabilität bzw. Biegefestigkeit gewinnen.
  • In Bezug auf die 1 und 2 sei angemerkt, dass dort – einer einfachen Darstellung wegen – die seitlichen Antriebsmodule fehlen. Diese sind als aus dem Kasten 1 teleskopartig ausfahrbare Gehäuseteile zu verstehen, innerhalb derer sich die Antriebsmodule bzw. die einzelnen Antriebselemente befinden, die den einzelnen Flächenelementen 2 fest zugeordnet sind.
  • Die 1 und 2 zeigen andeutungsweise, dass die Flächenelemente 2 mit seitlichen Abkantungen 3 und querverlaufenden Abkantungen 4 ausgestattet sind, wobei die querverlaufende Abkantung 4 zumindest am vorderen Flächenelement 2 ausgebildet ist.
  • Die 3 und 4 zeigen die seitlichen Antriebsmodule 5, die wiederum einzelne Antriebselemente 6 umfassen. Zu den Antriebselementen 6 gehören mit Zahnrändern 7 und Rollen 8 ausgestattete Leisten 9 sowie Zahnstangen 10. Der Antrieb erfolgt über vorzugsweise zwei Seilzüge, wobei in den 3 und 4 lediglich einer der Seilzüge gezeigt ist, nämlich der Seilzug 11, der beim kastenseitigen Aufrollen die Markise vorzugsweise gleichmäßig öffnet. Der Weitere, in den Fig. nicht gezeigte Seilzug, verläuft linear und holt beim kastenseitigen Aufrollen die Flächenelemente 2 zurück in den Kasten 1.
  • Auch ist es denkbar, dass die Zahnräder 7 beim Aufrollen bzw. Öffnen gegen ein elastisches Mittel, vorzugsweise gegen eine Feder oder ein Federpaket, vorspannen, wodurch beim Abrollen des Seilzugs 11 ein quasi automatisches Schließen der Markise erfolgt, nämlich ein Zurückholen der Antriebselemente 6. Auch eine solche raffinierte Ausgestaltung ist denkbar.
  • Die 5 zeigt in drei Einzeldarstellungen die schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Markise, wobei bei der oberen Darstellung die Markise komplett eingefahren ist. Dabei befinden sich die Flächenelemente 2 komplett im Kasten 1. Die Flächenelemente 2 sind übereinander angeordnet.
  • In der mittleren Darstellung von 5 ist die Markise halb ausgefahren, d.h. die Flächenelemente 2 überlappen einander noch um mehr als die Hälfte.
  • In der unteren Darstellung von 5 ist die Markise komplett ausgefahren, d.h. die Flächenelemente 2 überlappen einander nur noch um weniger als die Hälfte oder geringfügig. 5 zeigt in idealer Weise die grundsätzliche Funktion der Flächenelemente 2 gemäß der erfindungsgemäßen Markise.
  • 6 zeigt den Kasten 1 als Betonfertigteil mit der Funktion eines tragenden Teils. Das Betonfertigteil lässt sich beim Bau des Hauses von vorneherein in die Wand einbauen, so dass die Markise integraler Bestandteil der Wand bzw. des Hauses sein kann. Ein flächiger Abschluss ist möglich.
  • Das äußerste bzw. unterste Flächenelement kann zum Schließen des Kastens dienen, sofern das Flächenelement als Blende ausgeführt oder mit einer Blende versehen ist. Auch lässt sich dort eine mit Putz überziehbare Blende vorsehen, so dass ein fassadengleicher Einbau bei geschlossener Markise möglich ist.
  • Des Weiteren sei darauf hingewiesen, dass die erfindungsgemäße Markise manuell oder automatisch über einen elektrischen Motor antreibbar ist. Ein geeigneter Antriebsmotor kann innerhalb des Kastens 1 angeordnet sein.
  • Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Markise wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf den allgemeinen Teil der Beschreibung sowie auf die beigefügten Ansprüche verwiesen.
  • Schließlich sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das voranstehend beschriebene Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Markise lediglich zur Erörterung der beanspruchten Lehre dient, diese jedoch nicht auf das Ausführungsbeispiel einschränkt.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Kasten
    2
    Flächenelement
    3
    seitliche Abkantung
    4
    qeerverlaufende Abkantung
    5
    Antriebsmodul
    6
    Antriebselement (des Antriebsmoduls)
    7
    Zahnrad
    8
    Rolle
    9
    Leiste (mit mittigem Zahnrad und endseitigen Rollen)
    10
    Zahnstange
    11
    Seilzug (zum Ausfahren der Flächenelemente)

Claims (13)

  1. Markise mit einem Kasten (1) und aus dem Kasten (1) ausfahrbaren Flächenelementen (2), die sich beim Ausfahren zu einer Gesamtfläche ergänzen, wobei die Flächenelemente (2) im eingefahrenen Zustand im Kasten (1) einander überlappend, übereinander angeordnet sind, während des Ausfahrens ihre gegenseitige Überlappung verringern und im komplett ausgefahrenen Zustand allenfalls einander geringfügig überlappend, im Verbindungsbereich weitestgehend abdichtend aneinander liegen.
  2. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächenelemente (2) im komplett ausgefahrenen Zustand mit ihren Endbereichen zumindest weitgehend abdichtend ineinander greifen, wobei durch das Ineinandergreifen die maximale Ausfahrstrecke eines jeden Flächenelements (2) definiert ist.
  3. Markise nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächenelemente (2) derart untereinander angeordnet sind, dass das unterste Flächenelement als vorderstes Flächenelement am weitesten ausfährt, so dass die Gesamtfläche, bei horizontaler Ausrichtung der Anordnung, nach vorne stufenweise zumindest geringfügig abfällt, oder umgekehrt.
  4. Markise nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb seitliche Antriebsmodule (5) umfasst, die die Flächenelemente (2) stabilisierend führen.
  5. Markise nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmodule (5) den Flächenelementen (2) zugeordnete Antriebselemente (6) umfassen, die mit den Flächenelementen (2) wirkverbunden sind und diese relativ zueinander bewegen und dabei aus- oder einfahren.
  6. Markise nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebselemente (6) kämmende Zahnstangen (10) und Zahnräder (7) umfassen und dass der Antrieb über einen Seilzug, Bautenzug, etc. erfolgt.
  7. Markise nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebselemente (6) zwei wechselseitig ineinander greifende Ausführungsformen umfassen, nämlich eine Stange mit mittig drehbarem Zahnrad (7) und endseitigen Rollen (8) und eine Zahnstange (10), wobei das Zahnrad (7) mit der Zahnstange (10) kämmt und über die Rollen (8) der Seilzug (11) gelegt ist, der durch kastenseitiges Aufrollen die Markise vorzugsweise gleichmäßig öffnet und durch entsprechendes Aufrollen eines zweiten Seilzugs die Markise vorzugsweise gleichmäßig schließt, nämlich die Antriebselemente (6) zusammenfährt.
  8. Markise nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder (7) beim Aufrollen bzw. Öffnen gegen ein elastisches Mittel, vorzugsweise gegen eine Feder oder ein Federpaket, vorspannen, wodurch beim Abrollen ein quasi automatisches Schließen erfolgt.
  9. Markise nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebselemente (6) vorzugsweise über Kugelbahnen miteinander derart verbunden sind, dass sie ausschließlich in Längsrichtung beweglich sind.
  10. Markise nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebselemente (6) in seitlichen Verkleidungen untergebracht sind, die gemeinsam mit den Antriebselementen (6) und den Flächensegmenten teleskopartig laufen.
  11. Markise nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten (1) als Aufputzkasten zur Aufputzmontage ausgeführt ist.
  12. Markise nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten (1) als Unterputzkasten zum Einbau in ein Mauerwerk oder in eine Betonwand ausgeführt ist.
  13. Markise nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten (1) als Betonfertigteil mit der Funktion eines tragenden Teils ausgeführt ist.
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