DE4444147C2 - Geschirrspülmaschine mit einem Ultraschall-Generator - Google Patents
Geschirrspülmaschine mit einem Ultraschall-GeneratorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine mit einem Ultraschall-Generator, der in oder
benachbart zu einem Spülbehälter mit einer Beladungsöffnung angeordnet ist, wobei in dem
Spülbehälter wenigstens ein Geschirrkorb zum Einordnen von zu reinigendem Geschirr an
geordnet ist und in dem eine Spülflüssigkeit, die gegebenenfalls mittels einer Heizung erwärmt
werden kann und/oder der ein Zusatzmittel beigemischt wird, mittels einer Umwälzpumpe
umgewälzt wird.
Geschirrspülmaschinen mit Ultraschall-Generator sind bekannt, z. B. aus der
DE-OS 39 33 904.
Aus der DE-OS 21 39 489 ist eine Ultraschall-Geschirrspülmaschine bekannt, bei der Heiß
wasser während des Gesamtspülprogrammes, das aus den Teilprogrammschritten "Reinigen"
und "Klarspülen" besteht, verwendet und der Ultraschall-Generator in allen Teilprogramm
schritten des Gesamtspülprogrammes betrieben wird. Weiterhin ist aus der DE-OS 21 39 489
bekannt, Hohlgefäße, wie z. B. Becher oder Tassen, mit ihrer Öffnung nach unten einzulagern.
Aus der DE-OS 15 03 888 ist weiterhin eine Ultraschall-Geschirrspülmaschine bekannt, bei
der das zu reinigende Geschirr in einem Teilprogrammschritt "Vorspülen" mit Heißwasser
vorgespült wird und erst dann in einem Teilprogrammschritt "Reinigen" durch Betrieb des Ul
traschall-Generator endgültig gereinigt wird. Am Ende des Spülprogrammes nach der
DE-OS 15 03 888 wird noch ein Teilprogrammschritt "Klarspülen" mit mit Klarspüler versetz
tem Heißwasser durchgeführt.
Ferner ist aus der US-PS 38 54 998 eine Ultraschall-Geschirrspülmaschine bekannt, bei der
verschiedene Teilprogrammschritte "Reinigen" mit Heißwasser und Heißdampf mit Betrieb ei
nes Ultraschall-Generators durchgeführt werden, während im Teilprogrammschritt "Trocknen"
nur heißer Dampf umgewälzt wird.
Aus der DE-OS 33 16 716 ist weiterhin eine Geschirrspülmaschine mit einem wärmeleitend
an einer Seitenwand eines Spülbehälters der Geschirrspülmaschine angeordneten Vorrats
behälter bekannt.
Aus dem DE-PS 26 14 949 ist ein Potentialreinigungsverfahren bekannt.
Aus der DE-OS 14 28 364 ist eine Geschirrspülmaschine bekannt, bei der Spülflüssigkeit über
kurze Zeitintervalle über einen Sprüharm umgewälzt wird.
Ultraschall-Geschirrspülmaschinen nach dem vorgenannten Stand der Technik verbrauchen
durch den Betrieb des Ultraschall-Generators und einer Heizung sehr viel Energie und auf
grund der mehrmaligen Erneuerung der zum Spülen mit Ultraschall ohnehin schon großen
Menge Frischwassers, sehr viel Wasser und ein Spülprogramm dauert verhältnismäßig lange.
Insbesondere beim Betrieb von kleinen Geschirrspülmaschinen ist dies nachteilig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde auf einfache Art und Weise eine Geschirrspülma
schine der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der ein geringer Verbrauch von Wasser
und Energie, ohne Minderung des Reinigungsergebnisses, erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß benachbart zu dem Spülbehälter
zwei Vorratsbehälter angeordnet sind, von denen einer wärmeleitend an einer Seitenwand
des Spülbehälters angeordnet ist und ein weiterer Vorratsbehälter als unter dem Spülbehälter
angeordneteter Rotationsraum, in dem die eingefüllte Spülflüssigkeit mittels Potentialreinigung
von Speiseresten befreit wird, die aus der Geschirrspülmaschine abgepumpt werden, aus
gebildet ist; und daß der Ultraschall-Generator an der Seitenwand des Spülbehälters be
nachbart zu dem wärmeleitend mit dem Spülbehälter verbundenen Vorratsbehälter angeord
net ist.
Durch das Einfüllen in den Rotationsraum, in dem die eingefüllte Spülflüssigkeit mittels Po
tentialreinigung von Speiseresten befreit wird, die aus der Geschirrspülmaschine abgepumpt
werden, ist es möglich die restliche, gereinigte Spülflüssigkeit zu speichern und in folgenden
Spülprogrammen wiederzuverwenden. Durch die Wiederverwendung der Spülflüssigkeit in
folgenden Spülprogrammen wird eine große Einsparung im Wasserverbrauch erreicht. Durch
die zwangsläufige Erwärmung des Ultraschall-Generators im Betrieb kann durch dessen zu
dem Vorratsbehälter benachbarte Anordnung auch das in dem Vorratsbehälter gespeicherte
Frischwasser erwärmt werden. Mit dieser Maßnahme wird eine Einsparung in dem Energie
verbrauch der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine erzielt. Mit der erfindungsgemäßen
Geschirrspülmaschine ist auf einfache Art und Weise eine Geschirrspülmaschine der ein
gangs genannten Art geschaffen, mit der ein geringer Verbrauch von Wasser und Energie,
ohne Minderung des Reinigungsergebnisses, erreicht wird.
In besonders vorteilhafter Weise ist die Heizung an der Seitenwand des Spülbehälters be
nachbart zu dem wärmeleitend mit dem Spülbehälter verbundenen Vorratsbehälter angeord
net, womit ein Erwärmen der Spülflüssigkeit in dem Spülbehälter und in dem Vorratsbehälter
mit einer Heizvorrichtung möglich und eine Einsparung im Aufbau der erfindungsgemäßen
Geschirrspülmaschine ebenso wie im Energieverbrauch der erfindungsgemäßen Geschirr
spülmaschine erzielt wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungs
beispiel erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine und
Fig. 2 ein Programmablaufschema eines Verfahrens zum Betrieb der erfindungsge
mäßen Geschirrspülmaschine.
In Fig. 1 wird eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1 ge
zeigt, die als Kleinspüler für Teeküchen etc. eingesetzt wird. Die erfindungsgemäße Ge
schirrspülmaschine 1 weist einen Ultraschall-Generator 10 auf, der im Ausführungsbeispiel in
einem Spülbehälter 2 mit einer Beladungsöffnung 6 angeordnet ist. Der Ultraschall-Generator
10 ist in einer Seitenwand 3 des Spülbehälters 2, benachbart zu einem mit dem Spülbehälter
2 wärmeleitend verbundenen Vorratsbehälter 11 angeordnet. Durch die zwangsläufige Er
wärmung des Ultraschall-Generators 10 im Betrieb kann mit dieser Maßnahme auch in dem
Vorratsbehälter 11 gespeichertes Frischwasser erwärmt werden. Mit dieser Maßnahme wird
also eine Einsparung in dem Energieverbrauch der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschi
ne 1 erzielt.
In dem Spülbehälter 2 ist im Ausführungsbeispiel ein Geschirrkorb 7 zum Einordnen von zu
reinigendem Geschirr 8, 8a angeordnet, wobei der Spülbehälter 2 und der Geschirrkorb 7 der
erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1 etwa fünfundzwanzig Geschirrteile 8, 8a sowie
eine entsprechende Anzahl nicht dargestellter Besteckteile faßt. Der Geschirrkorb 7 weist
Aufnahmen für zu reinigende Hohlgefäße 8a auf, mit denen die in Einlagerungsstellung untere
Innenfläche der Hohlgefäße 8a unter einem Winkel von etwa 15° zur Waagrechten gehalten
wird. Mit dieser Maßnahme wird sichergestellt, daß die Spülflüssigkeit vollständig auch in
Hohlgefäße 8a, wie Becher oder Tassen etc., eintreten, womit insbesondere die Reinigung mit
Ultraschall gewährleistet ist, und nach am Ende eines Teilprogrammschrittes mit Was
serbedarf auch wieder vollständig ausfließen kann.
In dem Spülbehälter 2 der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1 wird eine Spülflüs
sigkeit mittels einer nicht dargestellten Umwälzpumpe unter Impulsstößen, wie z. B. aus
DE-OS 14 28 364 bekannt, über einen Sprüharm 9 umgewälzt.
Benachbart zu dem Spülbehälter 2 sind zwei Vorratsbehälter 11, 12 angeordnet, von denen
einer, der schon erwähnte Vorratsbehälter 11 wärmeleitend an der Seitenwand 3 des Spül
behälters 2 angeordnet ist und ein weiterer Vorratsbehälter als unter dem Spülbehälter 2 an
geordneteter Rotationsraum 12 ausgebildet ist. Wie aus DE-OS 26 14 949 und
DE-PS 30 33 026 bekannt, wird in dem Rotationsraum 12 die eingefüllte Spülflüssigkeit mittels
Potentialreinigung von Speiseresten befreit, die aus der Geschirrspülmaschine 1 abgepumpt
werden.
Im Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Beladungsöffnung 6 über eine Seitenwand 4, die
der Seitenwand 3, in der der Ultraschall-Generator 10 angeordnet ist, gegenüberliegt und eine
Decke 5 des Spülbehälters 2 und kann mittels einer Rolladentür 13 verschlossen werden. Es
sind durchaus andere Möglichkeiten für den Verschluß der Beladungsöffnung 6 des Spülbe
hälters 2 der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1 vorstellbar, z. B. daß die Bela
dungsöffnung mittels einer zweiteiligen Tür verschlossen werden kann. Durch diese sehr
große Beladungsöffnung 6 wird das Einfüllen des zu reinigenden Geschirrs 8, 8a für den Be
nutzer soweit wie möglich erleichtert.
Benachbart zu dem wärmeleitend mit dem Spülbehälter 2 verbundenen Vorratsbehälter 11 ist
eine nicht dargestellte Heizung an der Seitenwand 3 des Spülbehälters 2 angeordnet, womit
ein Erwärmen der Spülflüssigkeit in dem Spülbehälter 2 und in dem Vorratsbehälter 11 mit ei
ner Heizvorrichtung möglich wird.
Mit der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1 ist auf einfache Art und Weise eine Ge
schirrspülmaschine 1 geschaffen, mit der ein geringer Verbrauch von Wasser und Energie,
ohne Minderung des Reinigungsergebnisses, erreicht wird. Durch das Einfüllen in den Rota
tionsraum 12, in dem die eingefüllte Spülflüssigkeit mittels Potentialreinigung von Speisere
sten befreit wird, die aus der Geschirrspülmaschine 1 abgepumpt werden, ist es möglich die
restliche, gereinigte Spülflüssigkeit zu speichern und in folgenden Spülprogrammen wieder
zuverwenden. Durch die Wiederverwendung der Spülflüssigkeit in folgenden Spülprogrammen
wird eine große Einsparung im Wasserverbrauch erreicht. Durch die zwangsläufige Er
wärmung des Ultraschall-Generators 10 im Betrieb kann durch dessen zu dem Vorratsbehäl
ter 11 benachbarte Anordnung auch das in dem Vorratsbehälter 11 gespeicherte Frischwas
ser erwärmt werden. Mit dieser Maßnahme wird eine Einsparung in dem Energieverbrauch
der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1 erzielt.
Die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine 1 kann mittels eines nicht dargestellten Pro
grammsteuergerätes mit einem Spülprogramm betrieben werden, das die Teilprogramm
schritte "Reinigen", "Zwischenspülen", "Klarspülen" und "Trocknen" umfaßt.
Ein Ausführungsbeispiel dieses Verfahrens zum Betreiben der erfindungsgemäßen Geschirr
spülmaschine 1 ist in Fig. 2 mittels eines Programmablaufschemas dargestellt, wobei die vor
genannten Teilprogrammschritte des Verfahrens in Fig. 2 in der Spalte Teilprogrammschritte
aufgezeigt sind.
Vor dem erstmaligen Betrieb, in Fig. 2 mit "Erstm." gekennzeichnet, wird die erfindungsge
mäße Geschirrspülmaschine 1 mit ca. 20 Liter Frischwasser gefüllt.
In einem ersten Teilprogrammschritt des Verfahrens, im Teilprogrammschritt "Reinigen", wird
nach dem Verfahren gereinigte Spülflüssigkeit aus vorhergehenden Teilprogrammschritten
"Reinigen" und/oder "Zwischenspülen" und/oder "Klarspülen", in dem gezeigten Ausführungs
beispiel gereinigte Spülflüssigkeit aus vorhergehenden Teilprogrammschritten "Reinigen",
"Zwischenspülen" und "Klarspülen", in den Spülbehälter 2 der erfindungsgemäßen Geschirr
spülmaschine 1 eingefüllt. Dieser Spülflüssigkeit, der Reinigungsspülflotte, wird Reinigungs
mittel zugegeben. Der Ultraschall-Generator 10 wird lediglich in dem Teilprogrammschritt
"Reinigen" betrieben. Die eingefüllte Reinigungsspülflotte wird mittels des eingeschalteten Ul
traschall-Generators 10 über eine festgesetzte Dauer, im Ausführungsbeispiel über 5 Minuten,
in Schwingungen versetzt. Dabei wird die Spülflüssigkeit bei Bedarf auf eine festgelegte
Solltemperatur, nach dem Verfahren auf etwa 40°C bis 45°C, im Ausführungsbeispiel auf
40°C, erwärmt. Da das Verfahren für den Betrieb der erfindungsgemäßen, als Kleinspüler
eingesetzten Geschirrspülmaschine 1, die unter Umständen ständig, wenigstens jedoch meh
rere Male am Tag in Betrieb sind, vorgesehen ist, wird es beim wiederholten Betrieb aufgrund
der wiederverwendeten Spülflüssigkeit aus den vorhergehenden Teilprogrammschritten mit
Wasserbedarf, wobei im Teilprogrammschritt "Klarspülen" eine Heizung der Spülflüssigkeit
stattfindet, nicht mehr notwendig im Teilprogrammschritt "Reinigen" eine Heizung einzuset
zen. Erfahrungsgemäß hat sich bei wiederholtem Spülen mit dem Verfahren gezeigt, daß die
Erwärmung der Spülflüssigkeit nur bei dem ersten Spülprogramm des Tages im Teilpro
grammschritt "Reinigen" erfolgen muß. Wie schon oben erwähnt, wird in dem gezeigten Aus
führungsbeispiel die Spülflüssigkeit aus den Teilprogrammschritten "Reinigen",
"Zwischenspülen" und "Klarspülen" in den folgenden Teilprogrammschritten "Reinigen" wie
derverwendet. Deshalb wird am Ende des Teilprogrammschritt "Reinigen", wie aus
DE-OS 26 14 949 und DE-PS 30 33 026 bekannt, die Reinigungsspülflotte in dem Rotations
raum 12 mittels Potentialreinigung weitgehend von abgetragenen Speiseresten befreit, die
aus der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1 abgepumpt werden.
Während noch die Potentialreinigung der Reinigungsspülflotte stattfindet, beginnt der Teil
programmschritt "Zwischenspülen", in dem Frischwasser in den Spülbehälter 2 der erfin
dungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1 eingefüllt wird. Diese Spülflüssigkeit, die Zwischen
spülflotte, wird über eine vorgegebene Dauer, im Ausführungsbeispiel über 2 Minuten unter
Impulsstößen umgewälzt, wie z. B. aus der DE-OS 14 28 364 bekannt. Danach wird, wie für
die Reinigungsspülflotte vorbeschrieben, die Zwischenspülflotte in dem Rotationsraum 12
mittels Potentialreinigung weitgehend von abgetragenen Speiseresten befreit, die aus der er
findungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1 abgepumpt werden.
Noch während des Teilprogrammschrittes "Zwischenspülen" wird in den Vorratsbehälter 11
der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1 für den nächsten Teilprogrammschritt, den
Teilprogrammschritt "Klarspülen", nach dem Verfahren etwa 1 bis 3 Liter, im Ausführungsbei
spiel 1 Liter Frischwasser eingefüllt. Während noch die Potentialreinigung der Zwischenspül
flotte stattfindet, beginnt nun der Teilprogrammschritt "Klarspülen" in dem Frischwasser, näm
lich das in dem Vorratsbehälter 11 bereits eingefüllte Frischwasser, in den Spülbehälter 2 der
erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1 eingeleitet wird. Diese Spülflüssigkeit, die Klar
spülflotte, wird unter Impulsstößen, wie schon zu dem Teilprogrammschritt "Zwischenspülen"
beschrieben, umgewälzt. Während des Umwälzens wird die Klarspülflotte bis auf eine festge
legte Solltemperatur, im Ausführungsbeispiel bis auf 70°C, erwärmt. Nach Erreichen der
Solltemperatur wird der Klarspülflotte Klarspülmittel zugegeben. Die mit Klarspülmittel ver
setzte Klarspülflotte wird nun weiterhin über eine vorgegebene Dauer, im Ausführungsbeispiel
über 2 Minuten, unter Impulsstößen, wie vorbeschrieben, umgewälzt. Danach wird, wie für die
Reinigungsspülflotte vorbeschrieben, die Klarspülflotte in dem Rotationsraum 12 mittels
Potentialreinigung weitgehend von abgetragenen Speiseresten befreit, die aus der erfin
dungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1 abgepumpt werden.
Schon zu Beginn der Potentialreinigung der Klarspülflotte beginnt der letzte Teilprogramm
schritt, der Teilprogrammschritt "Trocknen" dadurch, daß der wärmeleitend mit dem Spül
behälter 2 der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1 verbundene Vorratsbehälter 11
wieder, nach dem Verfahren mit etwa 1 bis 3 Liter, im Ausführungsbeispiel mit 1 Liter Frisch
wasser gefüllt wird, das bis zum nächsten Teilprogrammschritt "Zwischenspülen" in diesem
verbleibt. Damit wird die wärmeleitend mit dem Vorratsbehälter 11 verbundene Seitenwand 3
des Spülbehälters 2 gekühlt und es kommt an dieser Seitenwand 3 zu einer verstärkten Kon
densation der Feuchtigkeit der im Teilprogrammschritt "Trocknen" im Spülbehälter enthalte
nen Feuchtluft, wodurch das Trockenergebnis wesentlich verbessert wird und bei dem Verfah
ren der Teilprogrammschritt "Trocknen" kürzer wird. Am Ende des Teilprogrammschrittes
"Trocknen" wird die Beladungsöffnung 6 des Spülbehälters 2 geöffnet, wodurch ein besseres
und schnelleres Abtrocknen ermöglicht und der Teilprogrammschritt "Trocknen" des Verfah
ren und damit auch die Dauer des Gesamtspülprogrammes nach dem Verfahren weiter ver
kürzt wird.
Schon während des ersten Umwälzens mit Impulsstößen in dem Teilprogrammschritt
"Klarspülen" beginnt das Regenerieren eines nicht dargestellten Ionenaustauschers einer
nicht näher beschriebenen Enthärtungseinrichtung durch Einleiten einer Sole in den Ionen
austauscher, die in dem Ionenaustauscher bis zu einem Durchspülen des Ionenaus
tauschers verbleibt. Dieses Durchspülen des Ionenaustauschers mit nachfolgendem Entlee
ren in den Abfluß findet kurz vor Ende des Teilprogrammschrittes "Trocknen" statt, womit eine
ausreichend lange Verweilzeit der Sole in dem Ionenaustauscher und damit eine vollständige
Regenerierung des Ionenaustauschers gewährleistet ist.
Ein Gesamtspülprogramm nach dem Verfahren dauert 15 Minuten und in einem Gesamt
spülprogramm nach dem Verfahren werden etwa 2 bis 6 Liter, im beschriebenen Ausfüh
rungsbeispiel 2 Liter Frischwasser verbraucht.
Mit dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel eines Verfahrens das aus den Teilprogramm
schritten "Reinigen", "Zwischenspülen", "Klarspülen" und "Trocknen" besteht und bei dem der
Ultraschall-Generator lediglich in dem Teilprogrammschritt "Reinigen" betrieben wird und bei
dem in den weiteren Teilprogrammschritten mit Wasserbedarf - "Zwischenspülen" und
"Klarspülen" - eine Umwälzung der Spülflüssigkeit mit Impulsstößen durchgeführt wird und bei
dem eine Heizung der Spülflüssigkeit lediglich in dem Teilprogrammschritt "Klarspülen" und
bei Bedarf in dem Teilprogrammschritt "Reinigen" stattfindet, und bei dem die Spülflüssigkeit
aus den Teilprogrammschritten "Reinigen", "Zwischenspülen" und "Klarspülen" in den folgen
den Teilprogrammschritten "Reinigen" wiederverwendet wird, ist also ein Ausführungsbeispiel
für ein Verfahren beschrieben, das unter geringem Aufwand an Energie und Verbrauch von
Wasser innerhalb kurzer Zeit ohne Minderung des Reinigungsergebnisses abläuft.
Claims (2)
1. Geschirrspülmaschine mit einem Ultraschall-Generator, der in oder benachbart zu ei
nem Spülbehälter mit einer Beladungsöffnung angeordnet ist, wobei in dem Spülbehälter
wenigstens ein Geschirrkorb zum Einordnen von zu reinigendem Geschirr angeordnet
ist und in dem eine Spülflüssigkeit, die gegebenenfalls mittels einer Heizung erwärmt
werden kann und/oder der ein Zusatzmittel beigemischt wird, mittels einer Umwälz
pumpe umgewälzt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß benachbart zu dem Spülbehälter (2) zwei Vorratsbehälter (11, 12) angeordnet sind,
von denen einer wärmeleitend an einer Seitenwand (3) des Spülbehälters (2) angeord
net ist und ein weiterer Vorratsbehälter als unter dem Spülbehälter (2) angeordneter
Rotationsraum (12), in dem die eingefüllte Spülflüssigkeit mittels Potentialreinigung von
Speiseresten befreit wird, die aus der Geschirrspülmaschine (1) abgepumpt werden,
ausgebildet ist; und daß der Ultraschall-Generator (10) an der Seitenwand (3) des
Spülbehälters (2) benachbart zu dem wärmeleitend mit dem Spülbehälter (2) verbunde
nen Vorratsbehälter (11) angeordnet ist.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizung an
der Seitenwand (3) des Spülbehälters (2) benachbart zu dem wärmeleitend mit dem
Spülbehälter (2) verbundenen Vorratsbehälter (11) angeordnet ist.
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| IT1277230B1 (it) | 1997-11-05 |
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