DE4441C - Neuerungen an Maschinen zum Hecheln des Flachses und andere'r Faserstoffe - Google Patents

Neuerungen an Maschinen zum Hecheln des Flachses und andere'r Faserstoffe

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DE4441C
DE4441C DENDAT4441D DE4441DA DE4441C DE 4441 C DE4441 C DE 4441C DE NDAT4441 D DENDAT4441 D DE NDAT4441D DE 4441D A DE4441D A DE 4441DA DE 4441 C DE4441 C DE 4441C
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Germany
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English (en)
Original Assignee
G. HORNER in Belfast in Irland
Publication of DE4441C publication Critical patent/DE4441C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B5/00Hackling or heckling machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

1878.
Klasse
GEORGE HORNER in BELFAST (Irland).
Neuerungen an Maschinen zum Hecheln des Flachses und anderer Faserstoffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1878 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an verticalen und anderen Hechelmaschinen und besteht darin, die Reinigung der zum Reinigen der Hecheln dienenden rotirenden Bürsten zu bewirken und die Anhäufung harziger Substanzen dadurch zu verhindern, dafs man zu Zeiten die Geschwindigkeit der erwähnten Bürsten soweit vermindert, bis ihre Winkelgeschwindigkeit geringer als die der Hecheln wird und dafs man zu anderer Zeit (d. h. während der Reinigung der Hecheln) den Bürsten eine gröfsere Winkelgeschwindigkeit giebt als den Hecheln. Dieser Wechsel der Geschwindigkeiten wird auf automatische Weise durch eine einfache mechanische Einrichtung erreicht.
Die Aenderung der Geschwindigkeit der Bürsten kann durch die verschiedenartigsten Mechanismen erzielt werden; doch giebt der Erfinder dem unten speciell beschriebenen und durch die beiliegenden Zeichnungen erläuterten Mechanismus den Vorzug.
In diesem Mechanismus werden die Bürsten durch Riemen in Bewegung gesetzt, welche ihrerseits vermittelst zweier Serien von Zahnradgetrieben in Umlauf gebracht werden. Letztere bringen auch den Wechsel der Geschwindigkeit vermittelst eines auf dem Gestelle placirten Mechanismus hervor.
Die Bürsten können in der ganzen Länge der Hecheln oder auch nur bei einer Anzahl derselben Anwendung finden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht von einer Doppel- und Verticalhechelmaschine, bei welcher das Rädergetriebe nicht eingezeichnet oder nur in seinen Umrissen angedeutet ist.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht derselben Maschine, bei welcher die oben erwähnten Verbesserungen angebracht sind.
Dieselben Buchstaben bezeichnen gleiche Theile: α α sind die Hecheln, welche sich auf den Trommeln und den Wellen A A' in gewöhnlicher Weise bewegen. BB sind die zum Reinigen der Hecheln α dienenden Bürsten. Sie empfangen ihre Bewegung von einer Scheibe D vermittelst des Riemens E, welcher auf die Scheiben b der Bürstenträgerwelle und auf die Führungsscheiben e übergeht. Letztere befinden sich auf einem Querstück X, das auf einer auf dem Gestelle befestigten Spindel oscillirt.
Obgleich die Zeichnung eine doppelte Maschine darstellt, ist der Einfachheit wegen der Riemen nur in Anwendung auf eine Reihe von Bürsten gezeigt, doch ist leicht ersichtlich, dafs man einen zweiten anbringen kann, der auf einer anderen Riemscheibe auf derselben Axe läuft, wie die Scheibe D, und mit ihr sich bewegt, um die Reihe von Bürsten zu treiben. Die Scheibe D dreht sich auf einer festen Axe und empfängt ihre Bewegung von einem Zahnrade, · z. B. dem Rade F, das auf der Welle der Trommel A1 aufgekeilt ist, um welche die Hecheln α rotiren; die Bewegungsübertragung geschieht durch eine Serie von Zahnrädern und deren Getriebe gg' h h ' h2, welche abwechselnd in das Rad F eingreifen.
Die Räder und Getriebe gh hl werden von einem Hebel I, der auf dem Zapfen d oscillirt und mit dem Gegengewichte i versehen ist, getragen. Dieser Hebel / ist durch das Verbindungsstück J mit einem Arme des Winkelhebels K verbunden, der auf dem Gestelle der Maschine angebracht und mit einer Rolle k versehen ist. Letztere dreht sich auf einer festen Axe an dem Ende des anderen Armes derart, dafs er sich mittelst des . Theiles L bewegt. Der Theil L ist an dem beweglichen Rahmen M befestigt, welcher den Kasten N hebt und senkt und die Druckplatte η mit dem darin gehaltenen Flachse mitzieht.
Wenn der Theil L mit dem beweglichen Rahmen M steigt und die Rolle k anstöfst, so bewirkt er das Oscilliren der Hebel K und I1 löst das Rad g und läfst das Rad h mit dem Rade F eingreifen, wodurch den Bürsten ihre Minimalgeschwindigkeit gegeben wird.
Sobald der Theil L bis unter die Rolle k herabgeht, führt das Gegengewicht i die Hebelt und / in die entgegengesetzte Richtung zurück; infolge dessen greift das Rad g in das Rad F ein und das Rad h wird frei; dies giebt den Bürsten, wie in der Zeichnung dargestellt, ihre Maximalgeschwindigkeit.
Man wird bemerken, dafs das Rad Ji auf dem Getriebe h' befestigt ist oder mit demselben ein Stück bildet, so dafs sie sich mit einander bewegen.
Das Getriebe h greift in das Rad h?, das Rad g in ,§·'; die Räder /$2 ^1 und die Scheibe D bilden ein Stück oder sind fest mit einander verbunden. Die Axen, auf welchen die Räder h und g laufen, sind in Rinnen placirt, welche sich in den Armen des Hebels / befinden, und die Zugstange J ist mit dem Hebel K durch eine Stange und eine Rinne verbunden. Auf diese Weise können die bezüglichen Stellungen der Theile leicht derart regulirt werden, dafs die Räder in der gewünschten Weise in einander greifen.
Es ist klar, dafs die Bürsten B beide bei den Hechelmaschinen mit Abnehmestange (bei welchen das Werg von den Streichtrommeln vermittelst der Wegnehmestangen beseitigt wird) Anwendung finden können; man kann sie auch bei den Hechelmaschinen mit Bürsten und Abnehmern gebrauchen; in beiden Fällen sind die Bürsten B unabhängig von den Abnehmestangen der einen Maschine oder von den Bürsten und Abnehmern der anderen Maschine.
Bei den Maschinen mit Bürsten und Abnehmern reinigen die Bürsten B die einschneidende Seite der Hecheln; ihre Rückseite ist schon mehr oder weniger durch die gewöhnlichen Bürsten, welche das Werg von den Hecheln abnehmen, gereinigt; letztere Bürsten werden durch die Abnehmer gereinigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung von rotirenden Bürsten, welche eine abwechselnd gröfsere und geringere Geschwindigkeit haben, als die Hecheln, um zugleich die Hecheln und die Bürsten selbst zu reinigen, wie vorstehend beschrieben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT4441D Neuerungen an Maschinen zum Hecheln des Flachses und andere'r Faserstoffe Active DE4441C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973804C (de) * 1954-03-03 1960-06-09 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen auf Kathoden von elektrischen Entladungsgefaessen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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