DE44404C - Wäschemangel - Google Patents

Wäschemangel

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Publication number
DE44404C
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DE
Germany
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roller
lobes
laundry
mangle
jacket
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44404D
Other languages
English (en)
Original Assignee
FR. GRAWERT in Berlin N., Swinemünderstr. 1
Publication of DE44404C publication Critical patent/DE44404C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F61/00Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers
    • D06F61/08Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers with one central roller co-operating with a plurality of circumferential rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
FR. GRAWERT in BERLIN. Wäschemangel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. December 1887 ab.
Um eine Walze α, welche mittelst Kurbel b um ihre Achse gedreht werden kann, ist ein Blechmantel c in einigem Abstande von dem Walzenumfang gelegt. Die nach aufsen aufgebogenen und durch Winkeleisen verstärkten, sich am Walzenumfang gegenüberstehenden Enden des Blechmantels sind durch Schraubenbolzen d zusammengehalten, und unter. den Flügelmuttern e auf diesen Schrauben befindet sich je eine Schraubenfeder f. Diese Federn sind bestrebt, die Oeffnung im Blechmantel, so weit es möglich ist, zu verkleinern, Fig. 2.
Zwischen dem Umfang der Walze α und dem Mantel c sind, in gleichem Abstande von einander vertheilt, eine Anzahl Mangelkeulen k ■— hier in der Zeichnung fünf Stück — eingebracht. Der wegen der Federn f auf Verkleinerung seines Durchmessers bestrebte Mantel prefst die Keulen gegen die Walze, und bei deren Drehung rollen die Keulen zwischen dem Mantel und der Walze herum, indem sie sich in dem Zwischenraum halb so schnell Vorwärts bewegen, als der Walzenumfang sich bewegt.
Sind auf die Keulen Wäschestücke gewickelt, so werden diese beim Umlaufen der Keulen in der Maschine gemangelt; denn man kann die Pressung, mit welcher der Mantel die Keulen gegen die Walze andrückt, beliebig durch Andrehen der Flügelmuttern e gegen die Federn f erhöhen. Der Mantel selbst, dessen elastisches Material — Stahl- oder Messingblech — immer bestrebt ist, die cylindrische Mantelform zu behalten, streckt sich beim starken Zusammenziehen seiner Enden in seinen einzelnen Strecken zwischen je zwei Keulen, d. h. er begiebt sich in geradere Flächen hinein und ermöglicht dadurch eine äufserst kräftige Mangelkeulenpressung.
An der Oeffnung des Mantels — hier in der Zeichnung oben — kann man ohne Mühe eine Keule mit fertig gemangelter Wäsche herausnehmen und durch eine andere, neu mit Wäsche bewickelte ersetzen. Ist die neu eingelegte Keule indessen leer, so kann man die dadurch beim Weiterdrehen der Maschine niedriger werdende Pressung der Keulen durch Nachziehen der Muttern e wieder erhöhen, gerade so, wie man beim Einlegen einer sehr dick bewickelten Keule die Muttern e zurückdrehen wird. Will man das Mangeln an einer schon einmal umgelaufenen Keule fortsetzen, so unterbricht man einfach den Umlauf der Walze α nicht, wenn die betreffende Keule in der MantelumfangsöfFnung erscheint.
Der Mantel c ist, weil er an allen seinen Stellen einer in ihm rollenden Mangelkeule nachzugeben fähig sein mufs. auch nachgiebig an dem Maschinengestell festgemacht. Dieses trägt die Lagerung der Walzenzapfen ^ %, die Kurbellagerung und die Räder g und h zwischen der Kurbel und der Walzenachse. Rechts, links und unten sind, Fig. 1, 3 und 4, längs über den Mantel Stäbe s gelegt und auf dessen Oberfläche befestigt. Die Enden der Stäbe reichen über den Mantelrand fort und sind unten in den beiden Gestellwänden je in einen Schlitz gesteckt, für Auf- und Abbewegung
also geführt. Die seitlichen Stäbe tragen an den Enden auf diesen drehbare Schwingen t, und letztere sind je mit einem Schlitz an den Gcstellwänden auf daran festen Stiften verschiebbar gehalten, Fig. 3 ,und 4.
Damit die Mangelkeulen immer in gleichem Abstande von einander bleiben, sind, Fig. 1,3 und 4, innerhalb der Gestellwände auf die Walzenzapfen ^ frei drehbar Scheiben / aufgesetzt.
Der Durchmesser der Scheiben ist gröfser als derjenige ■ der Walze a, und im Umfang haben die Scheiben in gleichen Abständen Einschnitte.
An den Umfangsstellen zwischen den Einschnitten sind die Scheiben durch Stege m fest mit einander verbunden, so dafs die Randschnitte beider Scheiben sich gegenüberstehen und diese selbst nur gemeinschaftlich um die Achse der Walze α sich drehen können. Beim Rollen drücken die Keulen k mit ihren nicht bewickelten Enden gegen die eine Laibungsseite der Scheibenrandeinschnitte; .denn nur in den Einschnitten ist es möglich, die Keulen, welche langer als die Walze α sind, in die Maschine einzubringen. Die rollenden Keulen schieben also die Scheiben mit herum und dafür hindern die Scheiben eine Veränderung des Abstandes der Keulen von einander.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Wäschemangel, bei welcher eine Anzahl von Mangelkeulen immer gleichzeitig zwischen einer Walze α und einem diese umspannenden, selbst als Druckfeder gegen die Keulen wirkenden Mantel c durch Drehen der fest gelagerten W7alze hindurchgerollt wird und der Mantel durch die um die Walze α vertheilten Keulen immer zur Walzenachse annähernd conaxial gehalten wird, weil die Mangelkeulen in entsprechenden Abständen von einander durch die ihre Enden mit Randausschnitten umfassenden beiden Scheiben Il gehalten und . geführt werden , welche durch Stege m fest mit einander verbunden, aber auf den Achszapfen ^ vor beiden Enden der Walze α lose drehbar sind und von den Keulen in Drehung mit herumgenommen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44404D Wäschemangel Expired - Lifetime DE44404C (de)

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