DE4435608C2 - Wickelvorrichtung - Google Patents

Wickelvorrichtung

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Description

Die Erfindung betrifft eine Wickelvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Vorrichtungen zum Wickeln von Kleinkindern sind allgemein bekannt. Allerdings handelt es sich dabei in der Regel um sogenannte Wickelkommoden mit einer großen Auflagefläche, welche bei Nichtgebrauch ausge­ sprochen viel Raum in Anspruch nehmen. Um diesem Nachteil eines großen Raumbedarfs zu begegnen, ist weiterhin ein Wand-Wickelschrank mit einer klappba­ ren Wickelfläche bekannt (US 5 081 724). Eine derartige Wickel­ vorrichtung umfaßt eine an einer Wand befestigbare Halteplatte und eine an der Halteplatte über eine Dreh­ achse verschwenkbar angebrachte Wickelfläche. Die Wickelfläche liegt in deren Nichtgebrauchsstellung et­ wa parallel an der Halteplatte an und erstreckt sich in deren Gebrauchsstellung etwa senkrecht von der Halte­ platte weg. Schließlich ist diese Wickelvorrichtung noch mit einer Halteeinrichtung in Form eines Gasdruckzy­ linders ausgestattet. Der Gasdruckzylinder wirkt zwi­ schen der Halteplatte und der Wickelfläche, um die Wic­ kelfläche wenigstens in deren Nichtgebrauchsstellung an der Halteplatte anliegend zu halten. Auf diese Weise soll die an der Wand raumsparend angebrachte Wickel­ fläche mittels eines einzigen Handgriffes nach unten und nach Beendigung des Wickelvorganges wiederum mit­ tels eines einzigen Handgriffes nach oben geklappt wer­ den. Als besonders nachteilig bei dieser Wickelvorrich­ tung hat sich jedoch deren konstruktive Ausgestaltung, insbesondere der Halteeinrichtung in Form des Gas­ druckzylinders, herausgestellt. Zum einen lassen sich ei­ ne Reihe von durch den Technischen Überwachungs­ verein aufgestellten Sicherheitsvorschriften nicht, zu­ mindest nicht befriedigend erreichen. So soll eine selbst­ tätige Verschwenkung der Wickelfläche von deren Nichtgebrauchsstellung bis zu einem Winkel von 45° ausgeschlossen sein. Hierdurch soll eine Verletzungsge­ fahr des Kleinkindes oder einer Begleitperson durch ein plötzliches Umklappen der Wickelfläche vermieden werden. Die Halteeinrichtung in Form des Gasdruckzy­ linders aber erzeugt ein vollständiges und zudem sehr schnelles Umklappen, so daß eine hohe Verletzungsge­ fahr für vor der Wickelfläche stehende Klein­ kinder oder Begleitpersonen gegeben ist. Zum anderen ist eine solche Halteeinrichtung in der Herstellung aus­ gesprochen aufwendig und damit in der Anschaffung sehr teuer. Damit einhergehend erhöhen sich die Her­ stellungskosten der gesamten Wickelvorrichtung. Auch entstehen hohe Kosten bei der Wartung und/oder dem Austausch der Halteeinrichtung in Form des Gasdruck­ zylinders.
Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfin­ dung die Aufgabe zugrunde, eine Wickelvorrichtung ge­ mäß Oberbegriff des Anspruchs 1 bereitzustellen, die raumsparend, konstruktiv einfach, ausgesprochen funk­ tionssicher und kostengünstig herstellbar sowie war­ tungsfrei ist.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Wickelvorrichtung ist beson­ ders raumsparend. Des weiteren läßt sich durch die er­ findungsgemäße Ausgestaltung, daß nämlich die Halte­ einrichtung wenigstens ein längliches, mindestens zum Teil elastisches und an einer Seite der Halteplatte sowie der Wickelfläche an geordnetes Halteelement umfaßt, das mit einem Ende an der Halteplatte befestigt ist, mit dem anderen Ende an einem der Drehachse benachbar­ ten Eckbereich der Wickelfläche angreift, und mit einem Abschnitt zwischen dem einen Ende und dem anderen Ende in einem Umlenkungsbereich oberhalb der Dreh­ achse geführt ist, eine konstruktiv ausgesprochen einfa­ che und damit gleichzeitig kostengünstig herstellbare sowie wartungsfreie Wickelvorrichtung erreichen. Gleichzeitig ist ein selbsttätiges Umklappen der Wickel­ fläche ausgeschlossen. So ist die Wickelvorrichtung nach der Erfindung aufgrund des eingebauten Gewichtausgleiches, daß sich nämlich der Eckbereich der Wickelflä­ che in der Nichtgebrauchsstellung der Wickelfläche oberhalb und in der Gebrauchsstellung der Wickelflä­ che unterhalb einer mit der Drehachse zusammenfallen­ den Horizontalebene befindet, besonders funktionssi­ cher. Schließlich ist die Wickelvorrichtung nach der Er­ findung, deren Wickelfläche eine Tragkraft von etwa 80 kg aufweist, in ihrer Bauweise sehr stabil.
Vorteilhafte Maßnahmen der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung sind in den Ansprüchen 2 bis 14 be­ schrieben.
Vorzugsweise befindet sich der Eckbereich der Wic­ kelfläche gemäß Anspruch 2 in einer Zwischenstellung der Wickelfläche, insbesondere in einer Winkelstellung der Wickelfläche von etwa 45° zwischen deren Nichtge­ brauchsstellung und Gebrauchsstellung, in der mit der Drehachse zusammenfallenden Horizontalebene. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß die Wickelfläche ent­ entsprechend den Sicherheitsvorschriften des Technischen Überwachungsvereins eingehalten werden können. Ei­ ne selbsttätige Verschwenkung der Wickelfläche von deren Nichtgebrauchsstellung bis zu einem Winkel von 45° ist daher ausgeschlossen. Eine Verletzungsgefahr des Kleinkindes oder einer Begleitperson durch ein plötzliches Umklappen der Wickelfläche ist daher ver­ mieden.
Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit ist nach An­ spruch 3 vorgesehen, daß die Halteeinrichtung zwei längliche, mindestens zum Teil elastische Halteelemente umfaßt, die jeweils an einer einander gegenüberliegen­ den Seite der Halteplatte und der Wickelfläche ange­ ordnet sind.
Von großer Bedeutung für eine besonders einfache Bauweise sowie Herstellung und Wartung sind des wei­ teren die Merkmale der Ansprüche 4 und 5. So sind die jeweils anderen Enden der zwei länglichen Halteele­ mente einteilig miteinander verbunden. Gemeint ist da­ mit, daß die zwei an den beiden Seiten von Halteplatte und Wickelfläche vorgesehenen Halteelemente einteilig ausgebildet sind, wobei deren beiden einen Enden je­ weils an der Halteplatte befestigt sind. Die jeweils ande­ ren, einteilig miteinander verbundenen Enden der zwei länglichen Halteelemente sind dabei über ein Verbin­ dungsrohr oder dergleichen von einem Eckbereich zu dem anderen Eckbereich geführt.
Vorzugsweise ist das längliche Halteelement entspre­ chend den Merkmalen des Anspruchs 6 als Halteseil, Haltedraht oder dergleichen ausgebildet ist, dessen ei­ nes Ende über ein federelastisches Element an der Hal­ teplatte befestigt ist. Eine derartige Ausgestaltung des Halteelementes gestattet eine einfache Bauweise. Auch läßt sich eine Reparatur bei Verschleiß des Halteele­ mentes ohne Schwierigkeiten vornehmen.
Zweckmäßigerweise ist das federelastische Element nach Anspruch 7 an der Halteplatte rückseitig befestigt, wobei das mit dem federelastischen Element verbun­ dene Halteseil, Haltedraht oder dergleichen die Halte­ platte in dem Umlenkungsbereich durchgreift.
Entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 8 ist dabei das federelastische Element über einen Haken an einem Bügel oder dergleichen befestigbar, der in einem Eckbereich der Halteplatte zu dem Umlenkungsbereich diametral gegenüberliegend angeordnet ist. Auf diese Weise ist ein ausreichender Längungsweg für das feder­ elastische Element sichergestellt, der für die Wickelflä­ che in deren Gebrauchsstellung benötigt wird.
In diesem Zusammenhang liegt es gemäß den Merk­ malen des Anspruchs 9 im Rahmen der Erfindung, das federelastische Element als Zug-, Druck-, Blatt- oder dergleichen -Feder auszubilden.
Von ganz großer Bedeutung für die Wickelvorrich­ tung nach der Erfindung ist alternativ dazu entspre­ chend Anspruch 10 vorgesehen, das federelastische Ele­ ment als Spannband oder dergleichen auszubilden. Die Verwendung eines solchen Spannbandes hat den Vorteil einer konstruktiv einfachen, zugleich funktionssicheren und zudem ausgesprochen kostengünstigen Ausgestal­ tung der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung.
Zum Schutz des länglichen Halteelementes ist dieses nach Anspruch 11 wenigstens in den Umlenkungsberei­ chen durch Führungsbuchsen geführt. Vorzugsweise be­ stehen die Führungsbuchsen nach Anspruch 12 dabei aus, insbesondere biegesteifem, Material, vorzugsweise Kunststoff.
Weiterhin liegt es im Rahmen der Erfindung, die Hal­ teplatte gemäß den Merkmalen des Anspruchs 13 mit einer Ausnehmung oder dergleichen für einen Wand­ druckspülkasten zu versehen. Auf diese Weise ist es möglich, die Wickelvorrichtung vielseitig zu verwenden, und zwar auch zum Beispiel in Toiletten von Autobahn­ raststätten etc.
Schließlich ist erfindungsgemäß noch vorgesehen, daß nach Anspruch 14 Aufnahmeeinrichtungen zur Auf­ nahme von Cremedosen oder dergleichen an der Halte­ platte vorderseitig anbringbar sind.
Vorteile und Einzelheiten der Er­ findung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschrei­ bung einer bevorzugten Ausführungsform der Er­ findung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Vorderansicht einer Aus­ führungsform einer Wickelvorrichtung mit einer Wickelfläche in Gebrauchsstellung,
Fig. 2 eine perspektivische Vorderansicht einer Aus­ führungsform der Wic­ kelvorrichtung nach Fig. 1 mit einer Wickelfläche in Nichtgebrauchsstellung, und
Fig. 3 eine perspektivische Rückansicht einer Ausfüh­ rungsform der Wickel­ vorrichtung entsprechend Fig. 1 und 2 mit einer Halte­ platte.
Die Wickelvorrichtung 10 umfaßt eine Halteplatte 12, die an einer Wand 14 befestigt ist. Die Halteplatte 12 kann dabei beispielsweise mittels Schrauben (nicht dar­ gestellt) an der Wand 14 angeschraubt werden, die sich durch in der Halteplatte 12 vorgesehene Bohrungen 16 hindurcherstrecken. Die Halteplatte 12 ist bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem im wesentlichen recht­ eckigen Rahmen 18 und einer Platte 20 zusammenge­ setzt, die von der Wand 14 durch den Rahmen 18 beab­ standet ist.
Des weiteren ist die Wickelvorrichtung 10 mit einer Wickelfläche 22 versehen, die an der Halteplatte 12 über zwei Dreh-, Scharnier- oder dergleichen -gelenke 24, 24' um eine Drehachse 26 verschwenkbar angebracht ist.
Die Wickelfläche 22 ist begrenzt durch zwei Seitenwän­ de 28, um zu vermeiden, daß das zu wickelnde Kleinkind von der Wickelfläche 22 herunterfallen kann.
Mittels eines Griffbügels 30, der die beiden Seiten­ wände 28 miteinander verbindet, kann die Wickelfläche 22 leicht aus einer Nichtgebrauchsstellung in eine Ge­ brauchsstellung und umgekehrt verbracht werden. Die Wickelfläche 22 liegt in deren Nichtgebrauchsstellung gemäß Fig. 2 etwa parallel an der Halteplatte 12 an bzw. befindet sich in einer senkrecht stehenden Position. Demgegenüber erstreckt sich die Wickelfläche 22 in de­ ren Gebrauchsstellung gemäß Fig. 1 etwa senkrecht von der Halteplatte 12 weg bzw. befindet sich in einer waagrechten Position. Die Wickelfläche 22 ist daher ge­ genüber der Halteplatte 12 durch die beiden Drehgelen­ ke 24, 24' um einen Winkel von etwa 90° verschwenk­ bar.
Darüber hinaus weist die Wickelvorrichtung 10 noch eine Halteeinrichtung 32 auf, die zwischen der Halte­ platte 12 und der Wickelfläche 22 wirkt, um die Wickel­ fläche 22 in einer Stellung zwischen der Nichtge­ brauchsstellung und einer Zwischenstellung mit einer Winkelstellung von etwa 45° zu halten, ohne daß sich diese selbsttätig lösen oder sogar weiter verschwenken kann.
Die Halteeinrichtung 32 umfaßt bei dieser Ausfüh­ rungsform ein längliches Halteelement 34, das ein ein­ teilig ausgebildetes Halteseil 36, Haltedraht oder der­ gleichen aufweist. Das Halteseil 36 ist mit dessen einen Enden 38, 38' über ein federelastisches Element 40, 40' rückseitig an der Halteplatte 12 befestigt.
Im übrigen ist das Halteseil 36 über einen Umlenkun­ gsbereich 42 oberhalb des Drehgelenks 24 hin zu einem der Drehachse 26 benachbarten Eckbereich 44 der Wic­ kelfläche 22 geführt. Dabei durchgreift das mit dem fe­ derelastischen Element 40 verbundene Halteseil 36 den Rahmen 18 der Halteplatte 12 in dem Umlenkungsbe­ reich 42. Von dem linken Eckbereich 44 der Wickelflä­ che 22 ist das Halteseil 36 über ein Verbindungsrohr 46 oder dergleichen zu dem anderen Eckbereich 44' der Wickelfläche 22 geführt. Von dem rechten Eckbereich 44' wird das Halteseil 36 zurück über einen Umlenkun­ gsbereich 42' oberhalb des Drehgelenks 24' geführt. Da­ bei durchgreift das mit dem federelastischen Element 40' verbundene Halteseil 36 den Rahmen 18 der Halte­ platte 12 in dem Umlenkungsbereich 42'.
Die einen Enden 38, 38' des Halteseiles 36 sind bei­ spielsweise über Knoten 48, 48' und Schlaufen 50, 50' mit den federelastischen Elementen 40, 40' verbunden. Die federelastischen Elemente 40, 40' wiederum sind jeweils über einen Haken 52, 52' an einem Bügel 54, 54' oder dergleichen befestigbar. Die Bügel 54, 54' sind in einem Eckbereich 56, 56' der Halteplatte 12, der dem Umlenkungsbereich 42', 42 jeweils diametral gegen­ überliegt, angeordnet. Die einen Enden 38, 38' des Hal­ teseiles 36 und die federelastischen Elemente 40, 40' verlaufen somit an der Rückseite der Platte 20 über Kreuz, wodurch der erforderliche Längungsweg für die federelastischen Elemente 40, 40' sichergestellt ist.
Wird die Wickelfläche 22 nun mittels Griffbügel 30 aus der Nichtgebrauchsstellung in die Gebrauchsstel­ lung verbracht, wird das in dem Verbindungsrohr 46 befindliche Halteseil 36 gemäß Pfeil 58 nach unten gezo­ gen. Gleichzeitig werden die mit dem Halteseil 36 ver­ bundenen federelastischen Elemente 40, 40' gemäß den Pfeilen 60, 60' nach oben gelängt.
Der Eckbereich 44, 44' der Wickelfläche 22 befindet sich bei der vorgeschlagenen Ausführungsform der Wickelvorrichtung 10 in der Nichtgebrauchsstellung der Wickelfläche 22 oberhalb und in der Gebrauchsstel­ lung der Wickelfläche 22 unterhalb einer mit der Dreh­ achse 26 zusammenfallenden Horizontalebene (nicht gezeigt). Gleichzeitig befindet sich der Eckbereich 44, 44' der Wickelfläche 22 in einer Zwischenstellung der Wickelfläche 22, insbesondere in einer Winkelstellung der Wickelfläche 22 von etwa 45° zwischen deren Nichtgebrauchsstellung und Gebrauchsstellung, im we­ sentlichen in der mit der Drehachse 26 zusammenfallen­ den Horizontalebene.
Durch das Gleichgewicht zwischen dem Gewicht der Wickelfläche 22 einerseits und der Rückstellkraft des elastischen Halteelements 34 andererseits ein selbsttätiges Um­ klappen der Wickelfläche 10 erst bei Erreichen einer Winkel­ stellung von etwa 45° möglich.
Gemäß Fig. 3 ist das federelastische Element 40, 40' als Spannband 62, 62' oder dergleichen ausgebildet ist Alternativ dazu kann das federelastische Element je­ doch ebenso gut als Zug-, Druck-, Blatt- oder derglei­ chen -Feder ausgebildet sein.
Das in Fig. 3 gezeigte längliche Halteelement 34 in 2. Form eines Halteseiles 36 ist wenigstens in den Umlen­ kungsbereichen 42, 42' durch Führungsbuchsen 64, 64' zu dessen Schutz geführt. Die Führungsbuchsen 64, 64' können dabei aus, insbesondere biegesteifem, Material, vorzugsweise aus einem biegesteifen Kunststoff, beste­ hen. Darüber hinaus kann das Verbindungsrohr 46 ent­ weder endseitig ebenfalls mit derartigen Führungsbuch­ sen (nicht dargestellt) versehen oder auch vollständig aus zum Beispiel Kunststoff mit entsprechend endseitig vorgesehenen Verlängerungen (ebenfalls nicht darge­ stellt) gebildet sein.
Die Wickelvorrichtung 10 nach den Fig. 1 bis 3 weist vorteilhafterweise eine Ausnehmung 66 oder derglei­ chen für einen Wanddruckspülkasten auf. Gemäß Fig. 1 ist die Wickelvorrichtung 10 zusätzlich noch mit zwei Aufnahmeeinrichtungen 68, 70 zur Aufnahme von Cre­ medosen oder dergleichen verwirklicht, die an der Hal­ teplatte 12 vorderseitig anbringbar sind.

Claims (14)

1. Wickelvorrichtung mit einer an einer Wand (14) befestigba­ ren Halteplatte (12), mit einer an der Halteplatte (12) über eine Drehachse (26) verschwenkbar angebrachten Wic­ kelfläche (22), welche in deren Nichtgebrauchsstellung etwa parallel an der Halterung (12) anliegt und sich in deren Gebrauchsstellung etwa senkrecht von der Halteplatte (12) wegerstreckt, und mit einer zwischen der Halteplatte (12) und der Wickelfläche (22) wirkenden Halteeinrichtung (32), welche die Wickelfläche (22) wenigstens in deren Nichtgebrauchsstellung an der Halteplatte (12) anliegend hält, wobei die Halteeinrichtung (32) wenigstens ein läng­ liches, mindestens zum Teil elastisches und an einer Seite der Halteplatte (12) sowie der Wickelfläche (22) angeordne­ tes Halteelement (34) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das längliche Halteelement (34) als Halteseil (36), Haltedraht oder dergleichen mit einem federelastischen Element (40, 40') oder als Spannband oder dergleichen aus­ gebildet ist und zwischen einem oberhalb der Drehachse (26) angeordneten Umlenkungsbereich (42, 42') der Halteplatte (12) und einem der Drehachse zugeordneten Eckbereich (44, 44'; 46) der Wickelfläche (22) wirkt, der­ art, daß die Wickelfläche (22) beim Überschreiten einer Zwischenstellung entweder in die Nichtgebrauchsstellung bringbar bzw. in dieser gehalten ist oder in die Gebrauchsstellung bringbar bzw. in dieser gehalten ist.
2. Wickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Wickelfläche (22) in einer Zwischenstellung, insbesondere in einer Winkelstellung von etwa 45° zwischen deren Nichtgebrauchsstellung und Gebrauchsstellung, im Gleichgewicht befindet.
3. Wickelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Halteeinrichtung (32) zwei längliche, mindestens zum Teil elastische Halteelemente (34) umfaßt, die jeweils an einer einander gegenüberliegenden Seite der Halterung (12) und der Wickelfläche (22) angeordnet sind.
4. Wickelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils anderen Enden der zwei länglichen Halte­ elemente (34) einteilig miteinander verbunden sind.
5. Wickelvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils anderen, einteilig miteinander verbundenen Enden der zwei länglichen Halteelemente (34) über ein Ver­ bindungsrohr (46) oder dergleichen von einem Eckbereich (44) zu dem anderen Eckbereich (44') geführt sind.
6. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß das längliche Halteelement (34) mit dessen einem Ende (38, 38') über das federelastische Element (40, 40') an der Halterung (12) befestigt ist.
7. Wickelvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das federelastische Element (40, 40') an der Halterung (12) rückseitig befestigt ist, wobei das mit dem federela­ stischen Element (40, 40') verbundene Halteseil (36), Hal­ tedraht oder dergleichen die Halterung (12) in einem Um­ lenkungsbereich (42, 42') durchgreift.
8. Wickelvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das federelastische Element (40, 40') über einen Haken (52, 52') an einem Bügel (54, 54') oder dergleichen befe­ stigbar ist, der in einem Eckbereich (56, 56') der Halte­ rung (12) zu dem Umlenkungsbereich (42, 42') diametral ge­ genüberliegend angeordnet ist.
9. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, da­ durch gekennzeichnet, daß das federelastische Element (40, 40') als Zug-, Druck-, Blatt- oder dergleichen -Feder aus­ gebildet ist.
10. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, da­ durch gekennzeichnet, daß das federelastische Element (40, 40') als Spannband (62, 62') oder dergleichen ausgebildet ist.
11. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß das längliche Halteelement (34) wenigstens in den Umlenkungsbereichen (42, 42') durch Füh­ rungsbuchsen (64, 64') geführt ist.
12. Wickelvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich­ net, daß die Führungsbuchsen (64, 64') aus, insbesondere biegesteifem, Material, vorzugsweise Kunststoff, bestehen.
13. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da­ durch gekennzeichnet, daß die Halterung (12) als Halte­ platte oder dergleichen ausgebildet ist und mit einer Aus­ nehmung (66) oder dergleichen für einen Wanddruckspülka­ sten versehen ist.
14. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da­ durch gekennzeichnet, daß Aufnahmeeinrichtungen (68, 70) zur Aufnahme von Cremedosen oder dergleichen an der Halte­ rung (12) vorderseitig anbringbar sind.
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