DE443010C - Galvanisches Element mit einer Kohleelektrode, insbesondere fuer Chromsaeurebetrieb - Google Patents
Galvanisches Element mit einer Kohleelektrode, insbesondere fuer ChromsaeurebetriebInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M6/00—Primary cells; Manufacture thereof
- H01M6/04—Cells with aqueous electrolyte
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Description
- Galvanisches Element mit einer Kohleelektrode, insbesondere für Chromsäurebetrieb. Gegenstand der Erfindung ist ein galvanisches Element, das zweckmäßig mit Chromsäure betrieben wird. Chromsäureelemente sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Sie alle leiden an dem Übelstand, daß die Chromsäure in der bisherigen Anwendung nicht genügend stark depolarisierend wirkt, wenn sie nicht während des Betriebes bewegt wird. Die Bewegung der Chromsäure erfordert umständliche Vorrichtungen, die nicht zuverlässig arbeiten. Durch eine starke Vergrößerung der Kohleelektrode erzielt man konstantere Ströme, jedoch tritt dann ein anderer Übelstand noch stärker auf als bei kleineren Elektroden, nämlich die zersetzende Einwirkung der Kohle auf die Chromsäure. Stellt man eine frische Kohle in frische Chromsäure, so sieht man bald, daß die klare Chromsäure trübe wird. Dies rührt daher, daß die unreine poröse Kohle die Chromsäure ohne Stromleistung verbraucht. Bringt man eine poröse Kohle, die in verbrauchter Chromsäure war, nach sorgfältigere Abspülen reit Wasser in frische klare Chromsäure, so wird die klare Chromsäure nach kurzer Zeit dunkel und trübe. In klares Wasser gebracht, wird auch nach öfteretn Wasserwechsel das Wasser durch die Kohle immer wieder grün. Dies sind Beweise, daß in den Poren der Kohle verbrauchte Chromsäure festsitzt, die sich sehr langsam mit der umgebenden Chromsäure austauscht. Der Austausch ist aber viel zu träge, als daß man von einer nennenswerten Depölarisation nach kurzer Stromleistung in frischer Säure bei einer porösen Kohle sprechen könnte. Im Gegenteil, die verbrauchte Säure in den Poren der Kohle setzt die- Wirkung der die Kohle frei umspülenden Säure wesentlich herab und drückt die elektromotorische Kraft des Elementes herunter. So kommt es, daß die bekannten Chromsäureelemente zunächst einen kräftigen Strom liefern, daß aber der Strom bald nachläßt und nur durch kräftige Zirkulation der Chromsäure einigermaßen konstant zu halten ist.
- Diese Übelstände werden vollständig beseitigt, und die elektromotorische Kraft wird konstant erhalten, wenn man die Kohle absolut dicht macht. Praktisch ist es zur Zeit nicht möglich; eine gegen Säuren und mechanische Einwirkungen widerstandsfähige und gutleitende Kohle direkt herzustellen. Man erreicht aber den Zweck der absoluten Dichte dadurch, daß man die Poren der Kohle mit einem gegen Säure widerstandsfähigen Material verschließt; z. B. daß man die poröse Kohle vollständig in Paraffin kocht. Sollte dabei die Oberfläche zu stark mit Paraffin behaftet sein, was bei geübter Arbeit nicht eintritt, so kann man die Oberfläche der Kohle durch ein Sandstrahlgebläse leicht frei und gut leitend machen. Eine solche Kohle erzeugt in Chromsäure einen sehr konstanten und starken Strom gegenüber Zink, wenn die Größenverhältnisse richtig genommen werden. Das gute Verhältnis zwischen Kohle und Zink beginnt bei der achtmal so großen Oberfläche der Kohle gegenüber der des Zinks. Zu diesem Zweck gestaltet man die unporöse Kohle lamellenförmig, am besten derart, daß sie möglichst den ganzen Vorrat an Chromsäuge zwischen sich faßt und den nötigen Raum für das Zink freiläßt. Nach dem Verbrauch der Chromsäure durch Stromleistung genügt es, die Kohle einfach mit Wasser abzuspülen, um bei frischer Chromsäure keine Zersetzung oder Verunreinigung der Säure zu haben und um sofort wieder die gleiche Stromstärke und Kapazität von der frischen Chrornsäure.zti besitzen wie vorher..
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Galvanisches Element mit einer Kohleelektrode, insbesondere für Chromsäurebetrieb, dadurch ,gekennzeichnet, daß die Kohle unporös oder die poröse Kohle durch Tränken mit Paraffin oder dergleichen unporös gemacht ist. a. balvanisches Element nach Anspruch z,. dadurch gekennzeichnet, daß die Kohle eine vielfache Größe von der zugehörigen Zinkelektrode hat.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEH103406D DE443010C (de) | 1925-09-06 | 1925-09-06 | Galvanisches Element mit einer Kohleelektrode, insbesondere fuer Chromsaeurebetrieb |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEH103406D DE443010C (de) | 1925-09-06 | 1925-09-06 | Galvanisches Element mit einer Kohleelektrode, insbesondere fuer Chromsaeurebetrieb |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE443010C true DE443010C (de) | 1927-04-11 |
Family
ID=7169247
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEH103406D Expired DE443010C (de) | 1925-09-06 | 1925-09-06 | Galvanisches Element mit einer Kohleelektrode, insbesondere fuer Chromsaeurebetrieb |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE443010C (de) |
-
1925
- 1925-09-06 DE DEH103406D patent/DE443010C/de not_active Expired
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