DE442010C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer vorzugsweise zur Erzeugung von wasserdichtem Papier, Pappe u. dgl. bestimmten Emulsion aus Asphalt und einem waesserigen Kolloid - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer vorzugsweise zur Erzeugung von wasserdichtem Papier, Pappe u. dgl. bestimmten Emulsion aus Asphalt und einem waesserigen Kolloid

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DE442010C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/80Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis
    • B01F27/91Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis with propellers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/05Stirrers
    • B01F27/11Stirrers characterised by the configuration of the stirrers
    • B01F27/15Stirrers with tubes for guiding the material

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer vorzugsweise zur Erzeugung von wasserdichtem Papier, Pappe u. dgl. bestimmten Emulsion aus Asphalt und einem wässerigen Kolloid.
  • Zur Herstellung von wasserdichtem Papier, Pappe o. dgl. ist vorgeschlagen worden, dem Papierbrei eine Emulsion aus Kaltwasser und Asphalt zuzusetzen, wodurch der Papierbrei nach seinem Durchgang durch die Maschine wohl in eine wasserfeste Schicht umgewandelt wird, andererseits jedoch diesem Brei jene Klebrigkeit lçenommen wird, die sonst durch die Zugabe von Asphalt entstellt.
  • Die vorliegende Erfindung beschäftigt sicll mit einem Verfahren zur Herstellung dieser Emulsion und zeichnet sich dadurch aus, daß jeder der Bestandteile der Mischung in sich selbst in Bewegung erhalten wird, ehe er in Verbindung mit dem anderen Bestandteil gebracht wird, und daß auch die ganzeMischung in einem Kreislauf erhalten wird, während. flüssiger Aspalt und das wässerige KoIloid zugesetzt werden. Die Vorrichtung zur Herstellung der Emulsion besteht aus einem Behälter, in welchen der Asphalt in flüssigem Zustande eingeschickt wird und in weichen auch die wässerige Tonlösung eingesetzt wird.
  • Die Umrührung in diesem Behälter erfolgt durch die Anordnung eines Zylinders in dem Behälter, der ein Rührwerk aufnimmt. Der obere Rand des Zylinders ist unterhalb des Spiegels der Emulsion, und da der Zylinder oben und unten offen ist, so wird durch das Rührwerk die Mischung foftwährend in der gleichen Richtung oben in den Zylinder eingeschickt und unten aus ihm herausgejagt.
  • Diese Richtung ist von Bedeutung, da bei solchen schweren klebrigen Massen eine Kreislaufbewegung in der umgekehrten Richtung durch einen solchen Zylinder nur schwer durchführbar ist. Es ist von Wichtigkeit, auch die Asphaltmenge zu bestimmen, die auf eine bestimmte wässerige Tonmasse zugegeben werden muß, und der Asphalt wird deshalb in flüssigem Zustande von einer Pumpe im Kreislauf gefördert. Die Kreislaufröhre sowie die Röhre, welche von diesem Kreislauf abzweigt und in den gemeinsamen Mischbehälter führt, enthält Ventile zur Regelung der Asphaltmasse, so daß mehr oder weniger Asphalt wieder zurück in den Heizbehälter geschickt wird Auch zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß die Mischung und Umrührung der beiden Hauptbestandteile in dem Behälter stattfindet, der so erhitzt wird, daß die Temperatur der beiden Bestandteile genau überwacht werden kann. Der Behälter hat deshalb Doppelwände, und durch diese Doppelwände kann ein Heiz- oder Kühlmittel im Kreislauf geschickt werden.
  • Abb. I zeigt eine solche Vorrichtung schematisch im Schnitt, und Abb. 2 zeigt den Mischbehälter.
  • In dem Kessel I wird der Asphalt durch die Heizschlange 2 erhitzt und von fester Form auf flüssige Form gebracht. Die Reinigung des Kessels kalm durch die Tür 3 stattfinden. Ein mit ieinlem Ventil 5 ausgerüstetes Abflußrohr geht zur Pumpe 6, deren Abflußleitung an die Röhre 11 angeschlossen ist, die in den Kessel zurückführt. Das Rohr II enthält Ventile 10, um die in der Zeiten heit durch die Röhre fließende Asphaltmasbe regeln zu können; vom Rohr in zweigt eine andere Röhre 4 ab, die eine Maßvorrichtung 8 und ein Ventil 9 enthält und in einen Mischbehälter I mündet.
  • Die wässerige Tonmischung oder ein anderes Kolloid wird in dem Behälter 12 erzeugt; in ihm befindet sich ein Rührwerk, bestehend aus den Wellen 14 und Flügeln 13, die von beliebiger Kraftquelle angetrieben werden. Die Zugabe der Bestandteile der wässerigen Mischung mag auf beliebige Weise stattfinden. Die Mischung fließt aus diesem Behälter durch ine Röhre I5, welche wieder ein Ventil 16 enthält, in einen Vorratskessel I7, in dem diese wässerige Mischung, gesondert von der Asphaltmischung, aufbewahrt wird. Auch dieser Behälter hat in seinem Inneren ein Rührwerk I8, um das Absetzen der Bestandteile aus der Mischung zu verhindern. Eine durch die Röhre 19 an den Vorratsbehälter I7 angeschlossene Pumpe 20 befördert diese wässerige Mischung zu einem Vorratsbehälter 2I, der durch eine Wand 22 in zwei Abteile zerlegt ist, so daß die Flüssigkeit in das zweite Abteil nur übertritt, wenn sie eine bestimmte Höhe in dem ersten Abteil erreicht hat. Vom zweiten Abteil führt dann eine Rücklaufröhre 23 wieder zurück zum Behälter I7 für die wässerige Mischung, so daß auch in diesem Behälter die Mischung nun bis zu einer ganz bestimmten Höhe steigen kant.
  • Die Zuleitung der wässerigen Mischung aus dem hochgestellten Behälter 21 zum tiefgestellten Behälter 1' erfolgt durch die Röhre 26 und wird durch das Ventil 24 überwacht, das vom Standort des Arbeiters durch eine Stange 25 verstellt werden kann.
  • Der Hauptbehälter I' hat nach Abb. 2 eine Doppelwand2'; in ihm befindet sich ein oben und unten offener Zylinder 27, der von den Pfosten 28 getragen wird, während ein über dem Behälter angeordnetes Gerüst einen Motor 4'unterstützt. Dieser Motor treibt, unter Vermittlung einer Kupplung 29, eine Welle 30 an, die bei 3I ein Fußlager im Behälter 1 aufweist. Auf dieser Welle 30 befindet sich im Zylinder 27 ein Rührwerk 32, das die in den Behälter einströmende Asphaltmasse im Zylinder 27 nach abwärts treibt. Ein Heiz- oder Kühlmittel zur Überwachung der Temperatur im Inneren des Mischbehälters kann in den Raum 38 zwischen den Doppelwänden 2, durch eine Leitung 33 mit dem Ventil 34 eingeschickt werden. Die Entnahme des Heiz-oder Kühlmittels kann durch die Leitung 36 mit dem Ventil 37 erfoigen. Auch der Zylinder 27 kann besonders geheizt werden, indem in seinem Mantel 27a ein Heiz- oder Kühlmittel durch die Leitung 42 eingeschickt und durch die Leitung qI entfernt wird. Um an allen Stellen nahe dem Umfang des Mischbehälters eine gleichförmige Zufuhr der wässerigen Tonmischung zu verbürgen, endet das Zuleitungsrohr 26 über diesem Zwischenraum 38, und die zutretende Mischung fließt durch die Schlitze 40 in den Behälter hinein. Eine Zwischenwand 39 verhindert den Übergang dieser Mischung in den Raum, in welche das Kiihl-oder Heizmittel eingeschickt wird. Die Entleerung des Behälters erfolgt während des Betriebes durch die Leitung 44 mit dem Ventil 45, und die Entfernung der Rückstände kann durch den Stöpsel 43 erfolgen.
  • Die Abfuhrleitungen 44 endigen über einem Trog 46 (Abb. I), von welchem eine Röhre zu einem Behälter 47 geht, in dem die fertige Mischung von Asphalt und Tonwasser aufbewahrt wird. Auch hier wird eine Trennung der Bestandteile der Mischung voneinander durch ein Rührwerk 48 verhindert. Die fertige Mischung kann zum Teil benutzt werden, um das Kolloid anzureichern; es geht deshalb eine Leitung 49 zu einer Pumpe 50, durch welche ein Teil der fertiggestellten Asphaltmischung in den Behälter eingeschickt werden kann, in welchem die Tonwassermischung erzeugt wird. Es ist dies wünschenswert, da auf diese Weise die Klebrigleit oder Zähflüssigkeit dieser Lösung erhöht wird; eine Regelung der Zufuhr kann durch das Ventil 51 stattfinden.
  • Das Verfahren wird durchgeführt, indem ein dünner Brei von Ton und Wasser im Behälter 12 hergestellt wird und durch den Kasten 21 gleichförmig dem Mischbehälter zugeleitet wird. Gleichzeitig wird demselben Asphalt zugeleitet, der vom festel Zustand durch Erwärmung auf flüssigen Zustand gebracht worden ist. Die Mischung wird durch den Eintritt der Bestandteile in das Rührwerk 32 zu einer innigen. Je nach der Zugabe der Asphaltmenge wird auch die Beigabe der Tonwassermischung geregelt, um dem Brei eine bestimmte Festigkeit zu geben. Die hlischungsverhältnisse hängen von den; Zweck, dem die flüssige Blischullg diesen soll, ab. Bei der Herstellung von Papier soll die Masse ihre Klebrigkeit möglichst verlieren.
  • Bei Verwendung dieser Masse für Straßenoberbette u. dgl. kann jedoch die Klebrigkeit beibehalten werden; es wird also die Tonmasse im Behälter geringer sein. Die Asphaltmasse wird womöglich in einem ganz dünnen Film eingefüllt, indem sie so flüssig wie möglich genlacht ist und, da auch die Tonmischung in Form eines dünnen Filins eintritt, so wird die Klumpenbildung durch weg verhindert und die Mischung wird eine sehr innige.
  • PATENTANSPR1JCHE : I. Verfahren zur Herstellung einer vorzugsweise zur Erzeugung von wasserdichtem Papier, Pappe u. dgl. bestimmten Emulsion aus Asphalt und einem wässerigen Kolloid o.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß jecder' der Bestandteile der WIischu g in sich selbst in Bewegung erhalten wird, ehe er iil Verbindung mit den anderen Bestandteilen gebracht wird. und daß die ganze Mischung in einem Kreislauf erhalten wird, während ihr der flüssige Asphalt und das wässerige Kolloid zugesetzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eine kolloidale Tonlösung mit einer früher hergestellten ähnlichen Lösung versetzt wird, wonach das Ganze mit Asphalt in Mischung tritt.
    3. Vorrichtung zur Herstellung einer Emulsion aus Asphalt o. dgl. und einer wässerigen Tonmischting o. dgl., gekennzeichnet durch einen Behälter (7), in den der Asphalt in flüssigem Zustande und die wässerige Tonmischung gesondert eingeschickt werden und iii dessen Innerem ein Zylinder (27) angeordnet ist, dessen oberer Rand unterhalb des Spiegels der Emulsion liegt, und der in bekannter Weise oben und unten offen ist und ein Rührwerk (32) enthielt, durch welches die Mischung fortwahrend in der gleichen Richtung oben in den Zylinder ein- und, unten aus ihm herausgeschickt wird.
    4. Vorrichtu g nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beförderung der geschmolzenen Asphaltmasse aus dem Behälter (r) in die Emulsionsnorrichtung (7) eine mit einem Rücklauf versehene Pumpe (6) vorgesehen ist, und daß in den Zu- und Ablaufrohren (II und. T) des Behälters (I) Nentile (9, IO) angebracht sind, welche die Menge der in die Emulsionsvorrichtung eintretenden Asphaltmasse regeln und gegegebenfalls ein Zurückfließen des übers chüssigen Asphaltes in den Behälter (1) veranlassen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (7), der als Mischkammer dient, und der Zylinder (27), der las Rührwerk e elthält, je mit Hohl wänden ausgerüstet sind, durch die ein Hitz- oder Kühlmittel im Kreislauf getrieben wird.
DEK89906D 1924-06-13 1924-06-13 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer vorzugsweise zur Erzeugung von wasserdichtem Papier, Pappe u. dgl. bestimmten Emulsion aus Asphalt und einem waesserigen Kolloid Expired DE442010C (de)

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