DE4419003A1 - Gerätehalter aus Metall - Google Patents

Gerätehalter aus Metall

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Description

Die Erfindung betrifft einen Gerätehalter aus Metall nach Ober­ begriff des Anspruchs 1.
Derartige Gerätehalter sind bekannt für sogenannte Wandregale.
Hierzu wird ein Paar von Wandanschlußschienen fest mit der Wand verdübelt. Die Wandanschlußschienen besitzen Aufnahmeschlitze zum Einhängen von auskragenden Trägern, die der Aufnahme von Regalbrettern dienen.
Es hat sich herausgestellt, daß derartige Wandregale zum Teil zu aufwendig sind. Andererseits sind derartige Wandregale nicht so flexibel wie erforderlich, um alle in Frage kommenden Gegen­ stände, z. B. Autoräder, einigermaßen zufriedenstellend nehmen zu können.
Außerdem muß gesehen werden, daß derartige Wandregale nur mit einer Vielzahl von Herstellungsschritten gefertigt werden kön­ nen. Hierzu sind stets eine große Anzahl spezieller Maschinen erforderlich, die aufgrund der hohen Kosten nur im ununterbro­ chenen Betrieb rentabel arbeiten können.
Hierzu zählt auch die Tatsache, daß die auskragenden Träger derartiger Wandregale aus einem Stahlblech gestanzt sind. Der­ artige Stanzwerkzeuge sind einerseits sehr teuer. Andererseits erfordert ein auskragender Träger nicht nur ein hohes Wider­ standsmoment in vertikaler Richtung, sondern auch ein entspre­ chend dickes Material, da die Materialbreite grundsätzlich mit der Materialhöhe zunehmen sollte, um ein seitliches Ausbiegen des Trägers unter Belastung zu verhindern.
Dieses Problem läßt sich nur mit entsprechend teuren Stanzwerk­ zeugen lösen, wobei die Dicke des stanzbaren Materials naturge­ mäß begrenzt ist.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, bei Minimierung der Voraus­ setzungen des zum Herstellen eines Gerätehalters aus Metall notwendigen Maschinenparks einen derartigen Gerätehalter zu schaffen, der trotz leichter Bauweise eine überdimensionale Festigkeit auf geringstem Platz bietet.
Diese Aufgabe wird gelöst mit einem Gerätehalter aus Metall mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Aus der Erfindung ergibt sich zunächst der Vorteil, daß der gesamte Gerätehalter grundsätzlich aus lediglich zwei Teilen besteht, die prinzipiell ohne Verschnitt aus vollen Längen oder Endlosmaterial herstellbar sind.
Hierzu wird das Langmaterial mittels z. B. einer Kappsäge in passende Abschnitte unterteilt, so daß außer dem Verschnitt durch die Breite des Sägeblatts kein weiterer Verschnitt zu erwarten ist.
Der Gedanke der vollen Materialausnutzung für einen derartigen Gerätehalter unterscheidet diesen bereits deutlich vom Stand der Technik. Es dürfte kein Gerätehalter aus Metall bekannt sein, der im wesentlich verschnittfrei herstellbar ist.
Durch das Zusammenfügen der beiden Abschnitte entsteht ein Gerätehalter mit kompakter Bauweise, der bis dahin in lediglich zwei Fertigungsschritten hergestellt worden ist. Die angefügte Stirnfläche des Halbzeug-Profils, aus welchem der Träger be­ steht, gibt darüber hinaus eine Führung für die Richtung zwi­ schen der Längsachse des Halbzeug-Profils und der Oberfläche des Flachmaterial-Zuschnitts, so daß der angesetzte Träger relativ zum Flachmaterial ohne zusätzlichen Vorrichtungsaufwand in der gewollten Position steht, bevor er mit dem Abschnitt aus Flach­ material, welcher das Wandanschlußteil bildet, verschweißt wird.
Auch hierin unterscheidet sich die Lösung ganz erheblich vom Stand der Technik, da erfindungsbedingt die vom Träger aufnehm­ bare Last im wesentlichen nur von der Dimensionierung des Trä­ gers abhängig ist.
Dabei geht dieser Aspekt der Erfindung von der Tatsache aus, daß eine fachgerecht ausgeführte Schweißnaht eine höhere Belastung aushält als die durch sie verbundenen Teile. Aus diesem Grund ist bei der Herstellung zu berücksichtigen, daß der Fußbereich des Trägers, dort wo die Schweißnaht eingebrannt ist, die am stärksten belastete Stelle sein dürfte, welche hinsichtlich Wandstärke und Außenabmessungen ausreichend zu dimensionieren ist.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ergibt sich durch die Tatsa­ che, daß zwischen der Stirnseite des abgelängten Halbzeugprofils und der Flachseite des Flachmaterials ein ausreichender metalli­ scher Kontakt entsteht, so daß das Halbzeugprofil ohne besondere Maßnahmen einfach mit dem Flachmaterial verschweißt werden kann.
Die überraschende Einfachheit der Erfindung, bestehend aus lediglich zwei Teilen, in Kombination mit einem an sich bekann­ ten Fügeverfahren, kennzeichnet die Erfindung.
Obwohl im Prinzip alle Einzelmerkmale bekannt sind, wird dennoch davon ausgegangen, daß die Kombination dieser Maßnahmen zu einem mehrfach überdimensionierten Gerätehalter aus Metall führt, der allen Anforderungen im praktischen Gebrauch gerecht wird.
Ein besonderer Aspekt der Erfindung ist weiterhin in der ebenen Rückfläche des Wandanschlußteils zu sehen, mit welcher der fertige Gerätehalter mit gleichmäßiger Flächenpressung an der Wand anliegt. Hierdurch wird auch bei Wänden geringer Festigkeit (Gasbeton) die gesamte angehängte Last auf eine große Fläche verteilt, so daß ein Herausbröckeln der Befestigungsdübel samt Schrauben nicht zu befürchten sein dürfte.
Damit soll insbesondere auch erwähnt werden, daß die Rückseite des Wandanschlußteils keiner weiteren Bearbeitung bedarf, da es insbesondere auf eine plane Rückfläche ankommt, mit welcher der Gerätehalter an der Wand aufliegt. Diese plane Rückfläche ist durch die bloße Verwendung eines Flachmaterialabschnitts ver­ wirklicht.
Zur Befestigung des Wandanschlußteils sind zweckmäßigerweise Durchgangslöcher im Wandanschlußteil vorgesehen, wobei vorzugs­ weise mehrere Durchgangslöcher oberhalb des Trägers liegen. Hierdurch wird das in den Träger eingeleitete Drehmoment auf einfache Weise voll wirksam abgefangen. Infolge der Materialdic­ ke des Flachmaterials, aus welchem das Anschlußteil besteht, lassen sich auch seitliche Kräfte, - z. B. beim Gegenstoßen -, ohne zusätzliche Schraubbefestigungen des Wandanschlußteils allein über die Materialstabilität abfangen.
Dabei kann es zweckmäßig sein, wenn das Halbzeugprofil etwa zentral auf dem Abschnitt aus Flachmaterial sitzt, um insbeson­ dere in allen möglichen Belastungsrichtungen die ausreichende Stabilität zu erhalten.
Außerdem bietet die zentrale Anordnung des Halbzeugprofils auf dem Flachmaterial den Vorteil, daß auch der unterhalb des ange­ setzten Trägers befindliche Bereich des Flachmaterials an der stabilen Aufhängung des Gerätehalters an der Wand beteiligt wird, was die Festigkeit positiv beeinflußt.
Die Schweißverbindung zwischen dem Halbzeugprofil und dem Flach­ material wird bevorzugt als eine von außen angebrachte Kehlnaht ausgeführt, die insbesondere im Bereich der hochbelasteten Zugzone im wesentlichen durchgehend verlaufen soll.
Demnach genügt es prinzipiell, das Halbzeugprofil insbesondere dort mit dem Flachmaterial zu verschweißen, wo beim angebrachten Gerätehalter die Richtung "oben" liegt.
Führt man den Träger aus rohrförmigen Profilmaterial aus, ins­ besondere Rohr mit kreisförmigem Querschnitt, so bietet dies den Vorteil einer kantenfreien Ausführung mit geringstem Verlet­ zungsrisiko, auch wenn man zufällig einmal gegen den Gerätehalter stoßen sollte.
Dabei muß das Halbzeugprofil nicht unbedingt normal zum Flachma­ terialabschnitt stehen. Zweckmäßigerweise läßt sich nämlich das Halbzeugprofil unter einem Winkel von bis zu 45 Grad an das Flachmaterial anfügen, wodurch eine Herabfallsicherung ohne zusätzliche Vorrichtungen geschaffen worden ist.
Dabei kommt der Kombination eines kreisrunden Rohrquerschnitts für einen schräg an dem Flachmaterialabschnitt sitzenden Träger besonderes Augenmerk zu. Durch die Kombination dieser beiden Maßnahmen werden nämlich mit ein und demselben Trennschnitt schräg zur Radialebene des Rohres die Stirnflächen für zwei Träger aus Rohrprofil hergestellt. Dies heißt, daß ohne Umstel­ lung der Sägevorrichtung zwei Stirnflächen entstehen, die unter einem identischen Winkel zur Radialebene des Rohres geneigt sind.
Durch die Kombination dieser Maßnahmen wird folglich der Aspekt der verschnittfreien Herstellung zusätzlich gestützt.
Die Anordnung der Befestigungslöcher im Wandanschlußteil wird dann so zu wählen sein, daß sie beidseits des aufgespannten Winkels zwischen der Oberfläche des Flachmaterialabschnitts und dem auskragenden Halbzeugprofil und im wesentlichen symmetrisch zu diesem aufgespannten Winkel angebracht sind.
Hierzu werden Ausführungsbeispiele gegeben.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ergibt sich aus der Kombina­ tion eines rohrförmigen Halbzeugprofils und der Anbringung zusätzlicher Kopfelemente am freien Ende des Trägers. Derartige Kopfelemente können beispielsweise aus der Kombination eines Querloches mit einem eingeschlagenen Spannstift bestehen, der einseitig oder beidseits über die Wandung des Halbzeugprofils hinaussteht. Weiterhin lassen sich am freien Ende auch nach oben offen Haken einschlagen. Diese Haken können gegebenenfalls mittels einer abschließbaren Falle gegen unbefugtes Öffnen gesichert sein.
Auch eine Ausführung des Gerätehalters mit einer standardmäßig eingeschlagenen Einsetzkappe am freien Ende kommt besondere Bedeutung zu, da diese lediglich ein Platzhalter für eventuell nachkaufbare Kopfelemente ist und zugleich die Verletzungsgefahr am freien Ende vermindert. Dabei soll die Einsetzkappe gegebe­ nenfalls leicht entfernbar sein, um die zusätzlichen Kopfelemen­ te anstelle der Einsetzkappen einbringen zu können.
Neben den, an sich üblichen, Oberflächenveredlungen, wie z. B. lackieren, pulverbeschichten, vergolden, verzinken, vernickeln, verchromen, feuerverzinken, verdient eine Weiterbildung besonde­ res Augenmerk.
Bei dieser Weiterbildung wird die mit dem aufzubewahrenden Gut in Berührung kommende Oberfläche des auskragenden Trägers mit einer Schutzhülle überkleidet, so daß ein unmittelbarer Kontakt zwischen dem Träger und dem aufzubewahrendem Gut nicht statt­ findet. Diese Weiterbildung bietet zudem den Vorteil, daß weder das aufzubewahrende Gut noch der Gerätehalter beschädigt werden. Die Schutzhülle kann zwar rohrförmig über das gesamte Profil des Trägers gesteckt werden. Andererseits lassen sich aber auch Schutzfolien aus zähem Plastikmaterial auf dem Träger aufkleben.
Gegebenenfalls lassen sich derartige Schutzfolien auch als Extrazubehör selbständig vermarkten.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von zwei Ausführungsbei­ spielen näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Gerätehalters ohne Kopfele­ ment,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gerätehalter gemäß Fig. 1.
Fig. 3 Seitenansichten eines Gerätehalters mit verschiedenen Kopfelementen.
Sofern im folgenden nichts anderes gesagt ist, gilt die folgende Beschreibung stets für alle Figuren.
Der gezeigte Gerätehalter 1 zum Befestigen an einer Wand 2 besteht aus Metall. Er wird von einem an die Wand 2 anschraub­ baren Wandanschlußteil und mit einem daran sitzenden auskragen­ den Träger gebildet. Das Wandanschlußteil besteht aus einer Grundplatte 10. Diese Grundplatte 10 besteht aus einem Stahl­ blech von einiger Dicke, z. B. 4 mm oder mehr, um dem Schweiß­ verzug entgegenzutreten. Diese Grundplatte weist einen recht­ eckförmigen Grundriß auf, wobei in jedem Eckenbereich der Grund­ platte Befestigungslöcher 12 vorgesehen sind. Wie insbesondere Fig. 1 zeigt, liegt diese Grundplatte 10 mit ihrer flachen Rückseite unmittelbar an der Wand 2 auf. Daraus wird ersicht­ lich, daß die Grundplatte 10 lediglich aus einem Flachmaterial besteht, welches durch einen einfachen Schneidvorgang von einem Langmaterial getrennt worden ist und insbesondere zur Stabili­ sierung keiner weiteren Bearbeitung bedarf.
Etwa zentral auf der Grundplatte 10 und im wesentlichen im Kreuzungsbereich der Rechteckdiagonalen ist nun das vorstehende langgestreckte Profilteil 14 mit der Grundplatte 10 verbunden. Das Profilteil 14 bildet den Träger im Sinn dieser Anmeldung. Es wird von einem Halbzeugprofil gebildet. In dem vorliegenden Fall besteht das Halbzeugprofil aus einem zylindrischen Rohr, welches flach vor Kopf an das Flachmaterial angefügt ist. Damit liegt die gesamte Stirnfläche des Abschnitts aus Halbzeugprofil platt an der Grundplatte an.
Hierdurch wird eine Schweißkehle zwischen dem Halbzeugprofil 14 und der Grundplatte 10 gebildet, so daß nach dem Zusammenfügen von Halbzeugprofil 14 und Flachmaterial 10 auf einfache Weise eine Schweißnaht 3 zur Verbindung in der Schweißkehle angebracht werden kann.
Da es sich bei dem Profilteil 14 um ein Rohr mit kreisförmigem Querschnitt handelt, bietet es sich an, das Rohr an seinem freien Ende durch einen pilzförmigen Kunststoff-Pfropfen 16 zu verschließen, der mit seinem Rand über die Stirnfläche des Rohres greift. Hierdurch wird einerseits der Vorteil erzielt, daß das freie Rohrende dicht verschlossen ist. Andererseits läßt sich durch diesen pilzförmig übergreifenden Kunststoff-Pfropfen 16 das Eindringen von Regenwasser zuverlässig verhindern, so daß dieser Gerätehalter, obwohl aus Metall, auch im Außenbereich einsetzbar ist.
Wie man anhand der Figuren erkennt, wird zur Verbindung der beiden Teile eine Schweißnaht 3 von außen an das Halbzeugprofil gelegt, die Schweißnaht verläuft im Bereich der hochbelasteten Zugzone, also im Bereich derjenigen Mantellinien des Profils, die auf der Seite der angreifenden Querkraft Q liegen, im we­ sentlichen durchgehend.
Damit läßt sich die gesamte in den Träger eingeleitete Kraft über eine große Fläche in die Grundplatte einleiten, so daß die gewünschte überdimensionale Festigkeit erzielt ist.
Der Schweißnaht 3 kommt dabei besonderes Augenmerk zu, da sie letztlich die geforderte Festigkeit zu bieten hat. Es hat sich gezeigt, daß insbesondere durch die Kombination aus dem zweitei­ ligen Aufbau des Gerätehalters in Verbindung mit einer durch Impuls-Schweißverfahren hergestellten Verbindung zwischen diesen beiden Teilen ein Sicherheitsfaktor in der Größenordnung von 10 erzielt werden kann.
Die Untersuchung der so hergestellten Schweißnähte kann durch Röntgen-Analyse und stichprobenartig erfolgen, da dieses Schweißverfahren diese hohe Sicherheit bietet.
Die glatte Oberfläche der Schweißnaht bietet zudem Vorteile bei der Oberflächenveredlung des Gerätehalters und verringert den gefürchteten Kerbeffekt.
Weiterhin zeigen
Fig. 1 und 2, daß die Achse 18 des Profil­ teils 14, welche durch die Längsachse des Halbzeugprofils defi­ niert ist, mit der Normalen 20 zur Ebene der Grundplatte einen kleinen Winkel 6 einschließt. Es soll ausdrücklich gesagt wer­ den, daß dieser kleine Winkel im Bereich von bis zu etwa 45 Grad liegen kann. Die Bildung dieses Winkels wird dadurch ermöglicht, daß die dem Wandanschlußteil (Grundplatte 10) zugewandte Stirn­ fläche 5 des Halbzeugprofils 14 einen von der Normalen-Schnitt­ ebene abweichenden Winkel bildet, der sich unter anderem als Winkel zwischen der Normalen 20 und der Längsachse 18 des Halb­ zeugprofils 14 wiederfindet.
Die Besonderheit dieser Weiterbildung wird verwirklicht durch eine länglich-rechteckige Grundplatte 10 in Verbindung mit einer Längsachse 18 des Profilteils, die in einer zu den Längskanten 22, 24 der Grundplatte parallelen und zur Ebene der Grundplatte 10 senkrechten Ebene verläuft.
Der besondere Vorteil dieser Kombination aus rechteckförmiger Grundplatte 10 und aufwärts gerichtetem Träger liegt darin, daß die Abstände zwischen den Befestigungslöchern 12 und der An­ bringungsstelle des Trägers sehr groß werden.
Hierdurch liegt bereits optisch die richtige Ausrichtung zur Anbringung fest (=Längsseiten des Rechtecks vertikal und Träger aufwärts) und andererseits wird der angehängten Last das größt­ mögliche Haltemoment entgegengerichtet.
Aus dieser Weiterbildung ergibt sich der Vorteil, daß leicht rutschende aufgehängte Gegenstände stets in Richtung zur Grund­ platte 10 rutschen und dort in ein stabiles Gleichgewicht ge­ bracht werden. Der damit verbundene Sicherheitsaspekt verdient besondere Beachtung. Hierdurch wird insbesondere den gestiegenen Sicherheitsanforderungen in Verbindung mit den Produkthaftungs­ vorschriften Rechnung getragen.
Weiterhin ist insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, daß das Wandanschlußteil (Grundplatte 10) zu beiden Seiten neben der von dem kleinen Winkel 6 aufgespannten Fläche 7 im wesentlichen sym­ metrisch zu dieser Fläche liegende Durchgangsbohrungen 12 auf­ weist.
Aus diesem Grund kommt den Merkmalen besondere Bedeutung zu, nach welchen die Befestigungslöcher 12 bei einer rechteckigen Grundplatte im wesentlichen in den Endbereichen der Rechteckdia­ gonalen sitzen. Mit diesen Merkmalen wird nämlich zwangsläufig die bestmögliche Stabilität sowohl hinsichtlich der Querkraft als auch hinsichtlich möglicher unbeabsichtigter Seitenkräfte erzielt.
Wie darüber hinaus Fig. 3 zeigt, kann das freie Ende 8 des Halbzeugprofils 14 zur Befestigung zusätzlicher Kopfelemente dienen. Hier können beispielsweise Querlöcher eingebracht sein, in welche sogenannte Spannstifte eingeschlagen sind. Diese Spannstifte können je nach Bedarf einseitig (siehe Fig. 3a) oder beidseitig (siehe Fig. 3b) über das Profilteil hervor­ stehen.
Wie darüber hinaus Fig. 3c zeigt, lassen sich bei einem der­ artigen rohrförmigen Halbzeugprofil am freien Ende 8 Stopfen einschlagen, welche am freien Ende 8 einen Haken 26 bilden, der nach oben offen ist und wenigstens teilweise vom freien Ende 8 ausgehend in Richtung zur Grundplatte 10 zurückgeführt ist. Der Haken 26 soll nach oben offen sein. Dieser Haken 26 kann bei­ spielsweise mit einer federbelasteten Falle 28 gesichert sein.
Andererseits kann der Haken 26 auch mittels eines Bügelschlosses 30 gegen unbefugtes Öffnen gesichert werden. (Fig. 3d).
Um derartige Kopfelemente als separate Zusatzteile herstellen zu können, bietet sich insbesondere eine Standardausführung dieses Gerätehalters an, der, wie Fig. 1 zeigt, am freien Ende eine Einsetzkappe in Form eines pilzförmigen Kunststoff-Pfropfens 16 aufweist. Dieser Kunststoff-Pfropfen 16 bildet damit einen Platzhalter für etwaiges Zubehörmaterial, welches an Stelle des Kunststoff-Pfropfens 16 in das offene Ende des Rohres einge­ schlagen wird.
Weiterhin zeigt Fig. 3d, daß das Halbzeugprofil 14 des Trägers auf seiner nach oben weisenden Halbebene mit einer aufgebrachten Schutzhülle 32 überzogen ist. Dies bietet den Vorteil einer beschädigungsfreien Oberfläche. Dieser Vorteil kann durch ent­ sprechende Materialauswahl für die Schutzhülle noch den zusätz­ lichen Vorteil erhöhter Griffigkeit bieten.
Bezugszeichenliste
1 Gerätehalter
2 Wand
3 Schweißnaht
4 Zugzone
5 Stirnfläche
6 Winkel
7 aufgespannte Winkelfläche
8 freie Ende
9 Querloch
10 Grundplatte, Flachmaterial
11 Spannstift
12 Befestigungslöcher, Durchgangsbohrungen
14 Profilteil, Halbzeugprofil
16 Kunststoff-Pfropfen
18 Achse, Längsachse des Profilteils
20 Normalenrichtung
22 Längskante
24 Längskante
26 Haken
28 Falle
30 Bügelschloß
32 Schutzhülle
Q Querkraft

Claims (10)

1. Gerätehalter (1) aus Metall zum Befestigen an einer Wand (2) mit einem an die Wand anschraubbaren Wandanschlußteil (10) und einem daran sitzenden auskragenden Träger (14), dadurch gekennzeichnet, daß
Wandanschlußteil (10) von einem Abschnitt aus Flachmate­ rial bzw. Träger (14) von einem Abschnitt aus Halbzeug­ profil gebildet werden, und daß
das Halbzeugprofil (14) vor Kopf an das Flachmaterial angefügt und dort mit diesem verschweißt ist.
2. Gerätehalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschweißung über eine Schweißnaht (3) erfolgt, die von außen an das Halbzeugprofil (14) gelegt ist, wobei die Schweißnaht (3) in der Zugzone (4) im wesentlichen durchgehend verläuft.
3. Gerätehalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halbzeugprofil (14) rohrförmig und daß die Schweißnaht (3) zumindest in der Zugzone (4) geschlossen um das Halbzeugprofil (14) herumgelegt ist.
4. Gerätehalter nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse (18) des Halbzeugprofils (14) mit der dem Wandanschlußteil zugewandten Stirnfläche (5) des Halb­ zeugprofils (14) einen von der Normalenrichtung (20) abweichenden Winkel (6) von bis zu 45 Grad bildet, wobei das Wandanschlußteil (10) zu beiden Seiten neben der von diesem Winkel (6) aufgespannten Fläche (7) zwei im we­ sentlichen symmetrisch zu dieser Fläche liegenden Befe­ stigungslöcher (12) aufweist.
5. Gerätehalter nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (8) des Halbzeugprofils zur Befestigung von zusätzlichen Kopfelementen (zum Beispiel riegelarti­ ge, hakenbildende, verschlußartige Vorrichtungen) vor­ gesehen ist.
6. Gerätehalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende (8) des Halbzeugprofils ein Querloch (9) mit Spannstift (11) vorgesehen ist.
7. Gerätehalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende (8) des Halbzeugprofils (14) ein in Rich­ tung nach oben offener Haken (26) vorgesehen ist, vor­ zugsweise der mittels eines Bügelschlosses (30) ver­ schließbar ist.
8. Gerätehalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende (8) des Halbzeugprofils (14) eine aus­ tauschbare Einsetzkappe vorgesehen ist, vorzugsweise ein pilzförmiger Kunststoff-Pfropfen (16).
9. Gerätehalter nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite des Halbzeugprofils (14) von einer aufge­ brachten Schutzhülle (32) überzogen ist, vorzugsweise eine Kunststoffhülle hoher Griffigkeit.
10. Verfahren zur Herstellung eines Gerätehalters nach An­ spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengefügten Abschnitte mittels Impuls-Schweiß­ verfahren miteinander verbunden werden.
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