DE4418342C2 - Verfahren zum Betrieb eines mit einem trocknungsbedürftigen Brennstoff befeuerten Kraftwerkes - Google Patents
Verfahren zum Betrieb eines mit einem trocknungsbedürftigen Brennstoff befeuerten KraftwerkesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines mit
einem trocknungsbedürftigen Brennstoff, insbesondere mit
Braunkohle, befeuerten Kraftwerkes, welches zumindest einen
Kraftwerkskessel einen Konvektionszug im Anschluß an den
Kraftwerkskessel, zumindest eine Mühle mit Brennstoffzufüh
rung für den trocknungsbedürftigen Brennstoff und zumindest
eine Dampfturbine aufweist, wobei beim Mahlen eine Mahl
trocknung mit Abgaswärme durchgeführt wird.
Bei dem bekannten Verfahren, von dem die Erfindung ausgeht
(DE 42 03 713.1 A1), wird der Brennstoff in der Mühle mit
einem Trocknungsgasstrom getrocknet, der hinter dem Konvek
tionszug abgeführt und mit einer Temperatur von 300 bis 400°C,
vorzugsweise von etwa 350°C, in die Mühle eingeführt
wird. Der aus der Mühle austretende Trocknungsbrüdenstrom
wird über einen Abscheider geführt, das den Abscheider ver
lassende Brüdengas wird von dem Restbrennstoff getrennt und
über eine Rauchgasentschwefelungsanlage ins Freie abgeführt.
Der getrocknete Brennstoff sowie der Restbrennstoff werden
mit rezirkuliertem Rauchgas den Brennern zugeleitet. Dem
Kraftwerkskessel wird Verbrennungsluft zugeführt, die mit Ab
dampf oder Anzapfdampf der Dampfturbinenanlage vorgewärmt und
dazu über einen Dampf/Luft-Vorwärmer geführt ist. Die bekann
ten Maßnahmen haben sich bewährt, sind jedoch verbesserungs
fähig in bezug auf Flexibilität bei Anpassung des Verfahrens
an unterschiedliche Betriebsbedingungen, beispielsweise an
unterschiedliche Brennstoffe, sowie in bezug auf die Führung
der Trocknungsbrüden.
Aus DE-AS 11 02 332 ist im übrigen ein Verfahren zum Be
treiben einer Mahltrocknungsanlage für eine Zyklonfeuerung in
Verbindung mit der Abgasentstaubung des befeuerten Dampfer
zeugers bekannt. Auch im Rahmen dieser bekannten Maßnahmen
wird mit einem separaten Trocknungskreislauf gearbeitet, der
eine Mühle sowie Abscheider aufweist. Das bekannte Verfahren
zeichnet sich jedoch durch den Nachteil aus, daß die Regelung
des Trocknungsprozesses aufwendig und kompliziert ist, da im
Vergleich zu dem erfindungsgemäßen Verfahren eine schlechtere
Trennung zwischen den Rauchgasen und dem Trocknungskreislauf
verwirklicht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum
Betrieb eines mit einem trocknungsbedürftigen Brennstoff be
feuerten Kraftwerkes, bei dem eine Mahltrocknung mit Abgas
wärme stattfindet, anzugeben, welches flexibel eine Anpassung
an unterschiedliche Betriebsbedingungen, insbesondere an
unterschiedliche Brennstoffe, zuläßt und bei dem eine un
mittelbare thermische Nutzung der in den Trocknungsbrüden
enthaltenen, aus dem Brennstoff ausgetriebenen Gasbestand
teile zuläßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist Gegenstand der Erfindung ein
Verfahren zum Betrieb eines mit einem trocknungsbedürftigen
Brennstoff, insbesondere mit Braunkohle, befeuerten Kraft
werkes, welches zumindest einen Kraftwerkskessel, einen Kon
vektionszug im Anschluß an den Kraftwerkskessel, zumindest
eine Mühle mit Brennstoffzuführung für den trocknungsbedürf
tigen Brennstoff und zumindest eine Dampfturbine aufweist,
wobei
- a) der aus dem Konvektionszug mit Konvektionszugaustrittstem peratur austretende Kesselabgasstrom mit Hilfe eines Wär metauschers auf eine Entstaubungstemperatur abgekühlt und über eine Entstaubungsanlage geführt wird,
- b) ein in einem Trocknungsgaskreislauf geführter Trocknungs gasstrom für den zu trocknenden Brennstoff über den Wärme tauscher geführt, im Wärmeaustausch mit dem Kesselab gasstrom auf Trocknungstemperatur aufgeheizt, in die Mühle eingeführt und dort durch Trocknen des Brennstoffs abge kühlt und mit dem getrockneten Brennstoff beladen aus der Mühle abgezogen und über einen Abscheider dem Wärme tauscher wieder zugeführt wird,
- c) der getrocknete Brennstoff aus dem Abscheider abgezogen und in den Feuerraum des Kraftwerkskessels eingeführt wird,
- d) ein aus dem Kesselabgasstrom hinter der Entstaubungsanlage abgezweigter erster Teilstrom dem Trocknungsgaskreislauf zugeführt sowie ein zweiter Teilstrom aus dem Trocknungs gaskreislauf abgezogen und dem Feuerraum des Kraftwerks kessels zugeführt wird.
Diese Verfahrensweise kann im einzelnen so geführt werden,
daß der zweite Teilstrom hinter dem Abscheider und vor Ein
tritt in den Wärmetauscher aus dem Trocknungsgaskreislauf ab
gezogen und zusammen mit dem abgeschiedenen, getrockneten
Brennstoff in den Feuerraum des Kraftwerkskessels eingeführt
wird. Diese Verfahrensweise kann aber auch so durchgeführt
werden, daß der zweite Teilstrom aus dem aus der Mühle aus
tretenden Trocknungsgasstrom abgezweigt sowie mit dem mitge
führten Brennstoff in den Feuerraum des Kraftwerkskessels
eingeführt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt in bezug auf die Tem
peraturen, die für die einzelnen Verfahrensschritte wesent
lich sind, eine Anpassung mit großer Bandbreite. Es empfiehlt
sich im allgemeinen, den gesamten Kesselabgastrom mit einer
Konvektionszugaustrittstemperatur von 350°C bis 400°C abzu
ziehen und auf eine Entstaubungstemperatur von 160 bis 180°C
abzukühlen sowie den im Trocknungsgaskreislauf geführten
Trocknungsgasstrom auf eine Trocknungstemperatur von 310 bis
320°C aufzuheizen und bei der Trocknung auf 130 bis 140°C
abzukühlen. - Es versteht sich, daß eine Anlage zur Durchfüh
rung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit den kraftwerksüb
lichen Aggregaten, Gebläsen, Armaturen, Steuer- und Regelein
richtungen ausgerüstet ist, die nach Maßgabe des erfindungs
gemäßen Verfahrens ohne weiteres einrichtbar sind.
Die Erfindung arbeitet im Vergleich mit den bekannten Maßnah
men mit einem besonderen Gaskreislauf für die Trocknung der
trocknungsbedürftigen Brennstoffe, der aus einem Teilstrom
des Kesselabgasstromes gespeist wird. Der Gaskreislauf er
laubt mit den üblichen Aggregaten, Armaturen sowie Steue
rungs- und Regelmaßnahmen eine Anpassung der Mengenströme und
Temperaturen an die Betriebsverhältnisse, zum Beispiel an
unterschiedliche Brennstoffarten. Ein Teilstrom aus dem
Trocknungsgaskreislauf wird in die Feuerung des Kraftwerks
kessels eingeführt. Dadurch können bei schnellentgasenden
Brennstoffen bereits in der Mühle bei niedrigen
Trocknungstemperaturen ausgetriebene Gasbestandteile in der
Feuerung thermisch zersetzt werden. Bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren erfolgt im Gegensatz zu den bekannten Maßnahmen die
Abscheidung des Flugstaubes nicht mehr bei der Konvektions
zugaustrittstemperatur, sondern bei der wesentlich
niedrigeren Entstaubungstemperatur. Folglich kann die Ent
staubungsanlage kleiner gebaut werden, der Flugstaub bedarf
nicht mehr der weiteren Kühlung. Von besonderem Vorteil ist
die Tatsache, daß Brennstoff und Luft in den Brennern sehr
genau abgestimmt werden können und daß auch eine gleichmäßige
Verteilung des Brennstoffs auf den Kesselumfang unschwer ver
wirklicht werden kann. Das Abgas kann nach der Entstaubungs
anlage weiter abgekühlt werden, zum Beispiel zu Temperaturen
von 90 bis 100°C. Die hier gewonnene Wärme läßt sich für die
Luftvorwärmung einsetzen. Es versteht sich, daß auch bei dem
erfindungsgemäßen Verfahren die Verbrennungsluft mit Abdampf
oder Anzapfdampf der Dampfturbinenanlage vorgewärmt und dazu
über einen Dampf/Luft-Vorwärmer geführt werden kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher er
läutert. Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 eine Ausführungsform eines Kraftwerkes, welches nach
dem erfindungsgemäßen Verfahren betreibbar ist,
Fig. 2 eine andere Ausführungsform eines solchen Kraft
werkes.
Das in den Figuren schematisch angedeutete Kraftwerk
besitzt zumindest einen Kraftwerkskessel 1, einen
Konvektionszug 2 im Anschluß an den Kraftwerkskessel 1,
zumindest eine Mühle 3 mit Brennstoffzuführung 4 für den
trocknungsbedürftigen Brennstoff und zumindest eine
Dampfturbine 5.
Der aus dem Konvektionszug 2 mit Konvektionszugaustritts
temperatur austretende Kesselabgasstrom 6 wird mit Hilfe
eines Wärmetauschers 7 auf eine Entstaubungstemperatur
abgekühlt und über eine Entstaubungsanlage 8 geführt. Ein
Teilstrom des Kesselabgasstromes 6 wird hinter der Ent
staubungsanlage 8 aus dem Kesselabgasstrom als Trock
nungsgasstrom 9 für den zu trocknenden Brennstoff abge
zweigt. Er wird über den schon erwähnten Wärmetauscher 7
geführt und im Wärmeaustausch mit dem Kesselabgasstrom 6
auf Trocknungstemperatur aufgeheizt.
Der auf Trocknungstemperatur aufgeheizte Trocknungsgas
strom 10 wird in die Mühle 3 eingeführt, kühlt sich dort
nach Maßgabe der Trocknungswärme ab und verläßt die Mühle
3 als mit dem getrockneten Brennstoff beladener
Trocknungsbrüdenstrom 11. Zumindest eine Teilmenge des
getrockneten Brennstoffes wird mit dem Trocknungsbrüden
strom 11 in den Feuerraum 12 des Kraftwerkskessels 1 ein
geführt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 wird der gesamte
Trocknungsbrüdenstrom 11 über einen Abscheider 13 ge
führt. Der abgeschiedene Brennstoff wird mit Luft
und/oder Trocknungsbrüden in den Feuerraum 12 des Kraft
werkskessels 1 eingeführt. Bei der Ausführungsform nach
Fig. 2 wird ein Teilstrom 14 des Trocknungsbrüdenstromes
11 über einen Abscheider 15 geführt und der abgeschiedene
Brennstoff wird mit Luft und/oder Trocknungsbrüden in den
Feuerraum 12 eingeführt. Der verbleibende Teilstrom 16
mit dem mitgeführten Brennstoff wird unmittelbar in den
Feuerraum 12 des Kraftwerkskessels 1 eingeführt.
In die Fig. 1 und 2 wurden einige Temperaturparameter
eingetragen. Man erkennt, daß im Ausführungsbeispiel der
Kesselabgasstrom 6 mit einer Konvektionszugaustritts
temperatur von 350 bis 400°C abgezogen und auf eine Ent
staubungstemperatur von 160 bis 180°C abgekühlt wird. Das
Trocknungsgas wird auf eine Trocknungstemperatur von 310
bis 320°C aufgeheizt. Bei der Trocknung erfährt der
Trocknungsgasstrom eine Abkühlung auf 130 bis 140°C. Mit
dieser treten auch die Trocknungsbrüden aus.
Überschüssige Trocknungsbrüden werden mit dem hinter der
Entstaubungsanlage 8 abgezogenen Trocknungsgasstrom 9
vermischt und insoweit im Kreisstrom geführt.
Die Verbrennungsluft wird im Ausführungsbeispiel über
Luftvorwärmer 17 geführt, die mit Abdampf und/oder An
zapfdampf der Dampfturbinen 5 betrieben werden.
Claims (4)
1. Verfahren zum Betrieb eines mit einem trocknungsbe
dürftigen Brennstoff, insbesondere mit Braunkohle, befeuerten
Kraftwerkes, welches zumindest einen Kraftwerkskessel, einen
Konvektionszug im Anschluß an den Kraftwerkskessel, zumindest
eine Mühle mit Brennstoffzuführung für den trocknungsbe
dürftigen Brennstoff und zumindest eine Dampfturbine auf
weist, wobei
- a) der auf dem Konvektionszug mit Konvektionszugaustrittstem peratur austretende Kesselabgasstrom mit Hilfe eines Wär metauschers auf eine Entstaubungstemperatur abgekühlt und über eine Entstaubungsanlage geführt wird,
- b) ein in einem Trocknungsgaskreislauf geführter Trocknungs gasstrom für den zu trocknenden Brennstoff über den Wärme tauscher geführt, im Wärmeaustausch mit dem Kesselab gasstrom auf Trocknungstemperatur aufgeheizt, in die Mühle eingeführt und dort durch Trocknen des Brennstoffs abge kühlt und mit dem getrockneten Brennstoff beladen aus der Mühle abgezogen und über einen Abscheider dem Wärme tauscher wieder zugeführt wird,
- c) der getrocknete Brennstoff aus dem Abscheider abgezogen und in den Feuerraum des Kraftwerkskessels eingeführt wird,
- d) ein aus dem Kesselabgasstrom hinter der Entstaubungsanlage abgezweigter erster Teilstrom dem Trocknungsgaskreislauf abgezogen und dem Feuerraum des Kraftwerkskessels zuge führt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der zweite Teilstrom
hinter dem Abscheider und vor Eintritt in den Wärmetauscher
aus dem Trocknungsgaskreislauf abgezogen und zusammen mit dem
abgeschiedenen, getrockneten Brennstoff in den Feuerraum des
Kraftwerkskessels eingeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der zweite Teilstrom aus
dem aus der Mühle austretenden Trocknungsgasstrom abgezweigt
sowie mit dem mitgeführten Brennstoff in den Feuerraum des
Kraftwerkskessels eingeführt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der
Kesselabgasstrom mit einer Konvektionszugaustrittstemperatur
von 350 bis 400°C abgezogen und auf eine Entstaubungstem
peratur von 160 bis 180°C abgekühlt wird, wobei der im
Trocknungsgaskreislauf geführte Trocknungsgasstrom auf eine
Trocknungstemperatur von 310 bis 320°C aufgeheizt und bei
der Trocknung auf 130 bis 140°C abgekühlt wird.
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