DE44151C - Säuregefäfs mit Mefsvorrichtung für Kohlensäure-Entwickler - Google Patents

Säuregefäfs mit Mefsvorrichtung für Kohlensäure-Entwickler

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Publication number
DE44151C
DE44151C DENDAT44151D DE44151DA DE44151C DE 44151 C DE44151 C DE 44151C DE NDAT44151 D DENDAT44151 D DE NDAT44151D DE 44151D A DE44151D A DE 44151DA DE 44151 C DE44151 C DE 44151C
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DE
Germany
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acid
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44151D
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English (en)
Original Assignee
W. HUCH in Halle a. Saale, Wörmlitzerstr. 31
Publication of DE44151C publication Critical patent/DE44151C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J7/00Apparatus for generating gases
    • B01J7/02Apparatus for generating gases by wet methods

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das wie sonst üblich cylindrisch gestaltete und entweder aus säurebeständigem Material hergestellte oder mit solchem ausgekleidete Gefäfs A wird in horizontaler Lage über dem Zersetzungsgefäfs B angebracht, mit welchem es durch den Hals C in Verbindung steht. Im Innern dieses Gefäfses A ist ein zweites, ebenfalls säurebeständiges Gefäfs D mittelst der Zapfen d drehbar gelagert. Dieses Gefäfs D hat in seiner Mantelfläche eine Oeffnung d1. Der Hals C, die Oeffnung d1 und die am Gefäfs A angebrachte Füllöffnung α müssen in Ruhelage in einer Senkrechten genau unter einander liegen.
Das Gefäfs D, welches auf der Zeichnung cylindrisch dargestellt ist, kann auch jede andere Rotationskörperform besitzen, z. B. in zwei mit der gröfseren Basis an einander stofsenden Kegelflächen bestehen. Das Gefäfs D dient zur Aufnahme der Säure. Die Füllung geschieht in der durch die Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Lage von X), bei welcher die Oeffnung dl gerade unter der Füllverschraubung α sich befindet.
Wird die Trommel D um ihre Achse d gedreht, so dafs die Oeffnung dl in tiefere Lage gelangt, etwa wie in Fig. 5, so fängt die in D befindliche Flüssigkeit an, durch d1 auszulaufen, und gelangt in das Gefäfs A und durch C nach B, wo sich die zu zerlegenden Materialien, als Kalkstein, Soda und ähnliche, befinden.
. Jedem Winkelgrad der Drehung des Gefäfses D entspricht eine aus den bekannten Abmessungen des Gefäfses selbst sich ergebende,' von den Winkelfunctionen abhängige Menge von Flüssigkeit. Ist daher für eine bestimmte, genau abgewogene Gesammtfüllung jener Winkel bekannt, bei welchem das Ausfliefsen, wie Fig. 5 zeigt, anfängt," so läfst sich durch Drehung von D um gewisse Winkelgrade die Menge der nach B gelangenden Säure genau bestimmen.
Dazu dient ein an dem Gefäfs D befestigtes Zifferblatt d2 und ein auf der Spindel d aufgesteckter Zeiger %, dessen Verlängerung zugleich als Kurbel zur Drehung von D benutzt werden kann. Das Zifferblatt d2 ist so eingetheilt, dafs bei der durch Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Lage der Zeiger \ auf dem Nullpunkt steht, das Einspielen des Zeigers auf + aber den Beginn des Ausfliefsens von Säure bei normaler Füllung anzeigt. Jeder weitere Theilstrich entspricht einer ganz bestimmten Menge von Säure, welche bei ursprünglich normaler Füllung aus D nach B gelangt.
Die Entfernung dieser Theilstriche von einander kann durch Rechnung oder durch directen Versuch bestimmt werden, und geschieht die Numerirung am besten derart, dafs jede Ziffer dem Auslaufen von 1 kg Säure entspricht.
Beim Gebrauch selbst wird das Gefäfs mit der genau abgewogenen, für eine oder mehrere Operationen dienenden Gewichtsmenge Säure versehen. Ist z. B. das Gefäfs D so bemessen, dafs seine normale Füllung für vier Operationen ausreicht, deren jede 5 kg erfordert (also 20 kg beträgt),- so wird, nachdem dasselbe gefüllt und geschlossen und auch
sonst alles vorbereitet ist, der Zeiger nach und nach und unter steter Beobachtung des vom Manometer angezeigten Druckes so weit gedreht, dafs er auf die Ziffer 5 zu stehen kommt. Dadurch werden 5 kg Säure in das Zerlegungsgefäfs eingelassen, während 15 kg im Gefäfs D verbleiben. Für jede weitere Operation wiederholt sich dieser Vorgang, so dafs der Zeiger im Verlauf von vier Abfüllungen auf 10, 15 und endlich auf 20 zu stehen kommt, welcher letzten Stellung die Lage der Oeffnung dl direct über C, also gänzliche Entleerung von D entspricht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Kohlensäure-Entwicklern ein ganz oder nahezu cylindrisches, um seine Längenachse in einem Mantel A drehbares Säuregefäfs D in Verbindung mit einem Zeiger, dessen Stellung auf einem feststehenden Zifferblatt den Eintritt genau bestimmter Säuremengen in das Zerlegungsgefäfs erkennen läfst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44151D Säuregefäfs mit Mefsvorrichtung für Kohlensäure-Entwickler Expired - Lifetime DE44151C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6742673B2 (en) 2001-03-06 2004-06-01 The Coca-Cola Company Method and apparatus for remote sales of vended products

Cited By (1)

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